9. MAI 2014, MARIUPOL: KIEW TÖTET ÜBER 100 ZIVILISTEN

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Die selbsternannten Kiewer Machthaber sowie die Angehörigen der ukrainischen Nationalgarde und des «Rechten Sektors» hatten am 9. Mai 2014, nur 1 Woche nach dem Massaker von Odessa, auch den Bewohnern der Stadt Mariupol, im Osten der ehemaligen Ukraine, zeigen wollen, dass Donbass zur «einheitlichen Ukraine» gehört. Und zwar erneut mit einer unmenschlichen, tödlichen Gewalt, mit der die Donbass Bewohner bis dato nicht gerechnet haben. Denn an diesem Tag verlor Mariupol mindestens 100 seiner Söhne und Töchter. Die meisten davon waren junge Frauen, Männer und Rentner. Sie alle wurden ermordet. Mitten auf den Straßen ihrer Stadt. Einige ihrer Mörder waren 1 Woche zuvor auch beim Massaker in Odessa ganz vor mit dabei.

Laut Augenzeugen- und Videoberichten wurden im Mariupol am Vormittag ca. 14 APCs, Schützenpanzer und 1 Kompanie von Soldaten eingezogen.

Dabei soll es sich bei Angehörigen der Nationalgarde u.a. um bezahlte „Söldner“ gehandelt haben. Mit Schusswaffen und Granatwerfern bewaffnet, setzten sie diese zuerst gegen die Polizisten ein, die sich geweigert hatten, auf die Ortseinwohner zu schießen, die, wie jedes Jahr seit 1945, den Tag des Sieges auf den Straßen ihrer Stadt feierten.

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Der Befehl zur Festnahme und Erschießung der Zivilbevölkerung kam von Valery Androschuk — dem neu ernannten Chef der Polizeiabteilung in Mariupol, der durch den Leiter des faschistischen Sonderbataillons “Dnepr” begleitet wurde.

Da die Polizisten sich weigerten, die Befehle des neu ernannten Chefs auszuführen, nahm der Andruschuk einfach seine eigene Pistole und schoss auf einen der auf der Polizeistation anwesenden Polizisten. Daraufhin schossen seine Kollegen zurück. Der Polizeichef wurde verwundet und der Führer des Nazi-Bataillons “Dnepr” auf der Stelle getötet.

Die Mitarbeiter der Polizei desertierten. Sie sagten, dass sie niemals einen Krieg gegen ihr eigenes Volk führen werden. Androschuk verbarrikadierte sich in einem der Büros des Gebäudes und rief die Nationalgarde zusammen, um ihm zu helfen, aus dem Polizeirevier zu fließen.

Mannschaftstransportwagen (APCs) der “Nationalgarde” und des «Rechten Sektors» wurden entsendet, um den Aufstand der Polizei, die bereits zu den friedlichen Stadteinwohnern übergelaufen war, zu unterdrücken. Diese rückte prompt an und begann mit einem gnadenlosen Angriff.

Die Bürger der Stadt gingen sofort auf die Straße und versuchten, die Panzer mit bloßen Händen zu stoppen. Doch auch das half nicht. Die Panzer gingen einfach auf die friedlichen Einwohner der Stadt los.

Die Menschen versuchten, die Polizisten zu verteidigen — mit bloßen Händen.

Doch die “Nationalgarde” eröffnete sofort das Feuer — auf die unbewaffneten Zivilisten. Die APCs der “Nationalgarde” umstellten das Polizeigebäude und feuerten aus Maschinengewehren und RPGs auf die Menschen ab.

Anschließend geriet das Polizeigebäude in Brand und brannte vollständig ab. Und genau so, wie in Odessa, wurden dabei, im inneren des Gebäudes, dutzende Menschen am lebendigen Leibe verbrannt.

Als der Polizeichef Valery Androschuk versuchte, während des Angriffs auf das Gebäude zu fliehen, konnten die Anwohner ihn jedoch fangen. Aus Wut und Fassungslosigkeit über die Geschehnisse gingen sie einfach auf ihn los. Ebenso mit bloßen Händen.

Gleichzeitig versuchten unbewaffnete Zivilisten im Zentrum der Stadt die ukrainische Armee zu aufzuhalten und bauten Barrikaden. Polizisten, die den Angriff auf das Gebäude überlebt hatten, schlossen sich auch dabei den Zivilisten an.

https://www.youtube.com/watch?v=BNC8Ns3xqvw

Die unbewaffneten, friedlichen Mariupol Einwohner legten sogar Blumen auf die auf sie stürmenden Panzer, als Zeichen des Friedens.

Doch auch das half nicht, die faschistischen Mörder zu stoppen. Denn die Kiewer Truppen schossen weiterhin wahllos auf unbewaffnete Menschen und töteten dabei weitere dutzende Zivilisten.

Nach den schweren Konfrontationen mit der “Nationalgarde” und den Aktivisten des «Rechten Sektors» mussten sich die Mörder aus Mariupol zurückziehen. Aber auch der Bürgermeister floh ebenfalls aus der Stadt. Dabei nahmen die Marionetten des faschistischen Kiewer Regimen mindestens 100 Menschenleben der Donbass Bewohner mit.

Ein Augenzeuge und Überlebender des Massakers von Mariupol erzählte noch am gleichen Tag dem renommierten Kriegsreporter aus England Graham Phillips, der sich seit über 1 Jahr in Donbass befindet, auf der Suche nach Wahrheit:

«Aktuell wissen wir, dass bereits über 100 Menschen getötet wurden. Einfach erschossen. Die einen — durch Panzergeschosse, die anderen — aus Kalaschnikows und Pistolen. Es war eine reine Säuberungsaktion. Wenn Sie ins Internet gehen, insbesondere in «Vkontakte» oder «Odnoklassnini», werden Sie eine Vielzahl an Videos finden, wo man sieht, wie die Menschen auf der Straße einfach niedergeschossen wurden… Wie kann man eine militärische Aktion gegen friedliche Bewohner starten??»

So «feierte» das Kiewer Nazi-Regime vor 1 Jahr in Donbass den 69. Jahrestag der Befreiung Europas durch Sowjetbürger vom deutschen Faschismus. Wie der 70. Jahrestag morgen, am 9. Mai 2015 — sowohl in Donbass als auch in der ganzen Ukraine — ablaufen wird, versetzt uns schon heute in Angst und Schrecken. Denn es kein Geheimnis mehr, dass die Andersdenker in der Ukraine auch an diesem Tag nichts mehr zu feiern haben dürfen und werden: Jede Art von Gedenkfeier oder Demonstration am 9. Mai wurde von der RADA offiziell verboten. Deshalb kostet den Menschen nur ein bloßer Gedanke an die Veteranen des 2. Weltkrieges heutzutage entweder ihre Freiheit oder gar ihr Leben.

Quellen:

http://de.sputniknews.com/politik/20140509/268459833.html

http://de.ukraine-human-rights.org/massaker-in-mariupol-bis-zu-100-menschen-am-jahrestag-des-sieges-uber-den-faschismus-erschossen/

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.