AES-KATASTOPHE: ERST ZAPOROZHJE, JETZT JUZHNOUKRAINSK

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In der Nacht vom 15. auf den 16. Januar kam es in einem Atomkraftwerk im Südosten der Ukraine erneut zu einem Zwischenfall. In der Stadt Juzhnoukrainsk, in der Nähe von Nikolaew.

Laut dem Pressezentrum des ukrainischen Ministeriums für Ausnahmenzustände hat sich im Kühlsystem eines Transformators aufgrund der Überhitzung ein starker Brand ereignet. Nach 1,5 Stunden konnte dieser dank 150 Feuerwehrleuten zum Glück gelöscht werden.1

 

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Schwarz auf Weiß: Nuklearer Unfall in Zaporozhje bestätigt

Bereits Ende November kam es in der Ukraine, im Atomkraftwerk in Zaporozhje, zu einem schweren Unfall. Ein Reaktorblock schaltete sich plötzlich aus.

Lange wurde darüber spekuliert, wie gravierend die Folgen dieses atomaren Zwischenfalls für Mensch und Umwelt sind.

Nun hat das ukrainische Ministerium für Ausnahmenzustände einen nuklearen Unfall im Atomkraftwerk in Zaporozhje bestätigt. Was für eine Katastrophe!!

 

Kurzschluss im Atomkraftwerk wegen eines Transformator-Defekts

So hat LifeNews 2 Dokumente des ukrainischen Ministeriums über die Situation in der Nähe des Atomkraftwerkes in Zaporozhje veröffentlich. Beide Dokumente richten sich an den Leiter der staatlichen Aufsicht über das Atomkraftwerk in Zaporozhje — den Generalmajor der Staatssicherheit Lepskij. Der Bericht vom 28. Dezember legt dar, dass das Sicherheitssystem des 6. Generators im Atomkraftwerk wegen eines Defekts des Transformators um 6 Uhr morgens anging.

Dok 1

Aus den Dokumenten geht hervor, dass innerhalb von zwei Tagen, vom 27. bis zum 29. Dezember, die radioaktive Strahlung die zugelassenen Normwerte 16-fach (!) überschritt.

Dok 2

 

Die Strahlendosen stiegen dabei von 4,76 mSv/ Stunde auf 4,91 mSv/Stunde. Die Differenz zwischen den Werten ist zwar gering, aber das Wichtigste dabei ist, dass die Strahlung während des Tages nicht zurückging. Was bedeutet, dass es sich nicht um ein „gewöhnliches Ausstoßen“ handelt.2

 

Macht Kiew aus Atomunfällen Kohle? 

Das Streben der Kiewer Regierung, die Atomkraftwerke mit dem amerikanischen Kraftstoff zu versorgen, bringt eine Gefahr mit sich, dass Unfälle absichtlich verursacht werden. Denn es weist nicht die entsprechenden Eigenschaften auf. Man hat immer wieder davor gewarnt. Nun liegen schriftliche Beweise vor.

Als eine wohl der wahrscheinlichsten Ursachen des Unfalls wird die Deformation der Steuerstäbe genannt, was zur Zerstörung des Sicherheitsbehälters führen kann. Ein ähnlicher Unfall ereignete sich in einem südukrainischen Atomkraftwerk, noch in den Präsidentschaftszeiten von Jutschenko.

Die offizielle Erklärung aber besagt, dass die Stäbe nicht beschädigt wurden und der Außenbehälter dicht sei. Allerdings fanden vor Ort zusätzliche Messungen und Prüfungen statt. Das Spiel mit dem Feuer nimmt wohl weiterhin seinen Lauf. Ein zweites Tschernobyl ist in dieser Situation nicht mehr auszuschließen, meinen einige Fachleute.

Die Pressstelle von Atomkraftwerk in Zaporozhje sowie der Sprecher von „Energoprom“ berichteten am 28. November über eine Notfallsituation. Dabei wurde aber betont, dass die Strahlungswerte im durchschnittlichen Bereich liegen. Später äußerte sich der Leiter des Ministeriums für Energieversorgung, Dmitrij Demtschischin, dass die Instandsetzung des Reaktors ein paar Tage dauern würde. Wobei noch am Abend desselben Tages die Pressestelle des Atomkraftwerkes in Zaporozhje die Reparatur des Reaktors für beendet erklärte sowie dessen Anschluss an das System.

Das Dokument des Ministeriums für die Ausnahmenzustände vom 29. Dezember widerlegt jedoch diese Behauptungen.

Daraus folgt, dass der Reaktor bis 6 Uhr morgens nicht an das System angeschlossen war. Die gesamte Leistung blieb wie am vorherigen Tag. Die radioaktive Strahlung aber stieg um das Kraftwerk.

 

Übrigens:

Die Information über den Anstieg der Strahlung in der Region um 14 Mal wurde zum ersten Mal vom DNR Parlamentarier Denis Puschilin am Abend des 28. Dezember verbreitet. Die Ursache dafür aus seiner Sicht war der Versuch von Kiew, amerikanische Stäbe von der Firma «Westinghouse» im Kraftwerk einzusetzen.3

 

Auch nicht irrelevant:

Kurz nachdem der Unfall für irrelevant und ohne radioaktive Folgen erklärt wurde, folgte eine Bombendrohung im Tschernobyl Gebiet. Zufall? Unfall? Oder gar «False-Flag»?

 

Zaporozhje-Vorfall: Tödliche Bedrohung für Mensch, Natur UND Mitarbeiter?

Die radioaktive Strahlung soll auch heute immer wieder ansteigen und es wird über einen radioaktiv verseuchten Rauch aus dem Ablassventil berichtet. Unglücklicherweise gab es noch Informationen über einen Brand in dem Abkühlungssystem und über einen Gasröhrenbruch im Sarkophag.

Menschen, die das Gebiet Zaporozhje verlassen haben, berichten darüber, dass die Einwohner mit Jodtabletten versorgt wurden.

Zudem hat das Atomkraftwerk die Accounts seiner Mitarbeiter in den sozialen Netzwerken gesperrt, damit sie nicht über den Unfall erzählen könnten.

Der zweite Fakt, ein Reaktor (Nr. 6) wurde geschlossen und erst am 28. wieder ans System angeschlossen.

Es gibt sogar Gerüchte darüber, dass das Atomkraftwerk geschlossen wird, um das Kraftstoff der amerikanischen Firma «Westinghouse» zu testen. Aber: 30-40 Tage Schließung wären normal. Hier sind es jedoch schon über 100 Tage.

 

Folgende Kopie eines geleakten Briefes von «Westinghouse» (vom 28. November) spricht sogar über noch größere Probleme des nicht geschlossenen Atomkraftwerks.4

 

  1. November: Konversation zwischen Tuschenko — dem Leiter des Atomkraftwerks — und Torbajewskij — dem Leiter des Ministeriums für Ausnahmenzustände

Tuschenko: Wassillij, was geht zum Teufel vor? Warum antwortest du nicht? 

Torbajewskij: Wjatscheslaw Aleksejewitsch, verzeihen Sie bitte mein Schweigen. Wir haben einen Notfall hier. Die 3. Anlage ist ausgefallen. Ich bin bereits hier. Ignatschencho ist mit mir. Krasnogorow ist auf dem Weg hierhin.

Tuschenko: Verdammt! Warum zum Teufel hast du mir nichts davon gesagt? Verstehst du, was für Konsequenzen es für uns haben kann? Man wird uns ins Gefängnis stecken! Dich auch! Ich bin in einer halben Stunde da.

Torbajewskij: Ich muss die tschechischen Experten von Skoda kontaktieren. Das sind ihre Vorrichtungen.

 

  1. November: Tuschenko und Krasnogorow — leitender Ingenieur des Atomkraftwerks

Perepiska

Tuschenko: Fjedor, wie geht’s?

Krasnogorow: Es sieht nicht gut aus. Die Kassette (das Sarkophag) der oberen Vorrichtung hält den Druck nicht aus. Es scheint, wir haben zu lange an dem Fake-Material herumgeschraubt.

Tuschenko: Heul doch jetzt nicht rum! Dies sind nur die Verordnungen des Ministeriums. Sie haben Geld damit gemacht. Jetzt müssen sie dafür büßen.

Krasnogorow: Einverstanden.

 

  1. Dezember: Tuschenko und Stefanskij — assistierender Manager des Atomkraftwerkes.

Stefanskij: Wjatschalaw Alekseewitsch, kaum waren Sie weg, strömten hier die Journalisten rein. Sie warten an der Sicherheitskontrolle. Was soll ich ihnen sagen?

Tuschenko: Hör zu, ich kann mich vor lauter Müdigkeit kaum auf den Beinen halten. Kannst du dir nicht etwas ausdenken? Sag, es wäre Stromkurzschluss oder ähnlichen Quatsch. Verlier aber kein Wort über den Reaktor! Oder ich mach dir die Hölle heiß. Das war’s, ich gehe ein paar Stunden schlafen.

 

  1. Dezember: Tuschenko und Torbajewskij.

Torbajewskij: Wjatscheslaw Alekseewitsch, es gibt eine undichte Stelle.

Tuschenko: Mist! Wo bist du?

Torbajewskij: Ich bin hier mit den Mitarbeitern und wir versuchen, es zu reparieren, aber es hat keinen Sinn.

Tuschenko: Ok. Ich habe das Ministerium angerufen. Wir müssen darüber schweigen, sonst schicken sie uns als Freiwillige nach Donbass. Verstehst du das?

Torbajewskij: Verstanden.

Tuschenko: Wassilij, Kiew hat mich zu sich bestellt. Löse es selber.

Torbajewskij: Was sollen wir mit den Mitarbeitern machen? Wir müssen Menschen evakuieren, denn die radioaktive Strahlung ist enorm. Die Bewohner sollen gewarnt werden. Die Abflüsse aus dem Kühlungssystem laufen schon in das Wasserversorgungssystem. Bald haben wir einen zweiten Tschernobyl!

Tuschenko: Keine Panik! Man hat uns gesagt, wir sollen schweigen! Wir müssen schweigen!

Torbajewskij: Wjatschalaw Alexejewitsch, verstehen Sie nicht, dass wir nicht lange darüber schweigen können? Das ist eine Katastrophe! Alles im Umfeld von 100 km wird aussterben!

Tuschenko: Hör zu, ich fliege nach Kiew, warte auf meinen Anruf. Momentan sprich mit Niemandem und beantworte keine Fragen!

 

Wir lassen diesmal all diese Informationen einfach so stehen, eher unkommentiert. Damit sich jeder von euch, anhand von nur diesen 2 Beispielen, ein eigenes Bild zu den (in jedem Sinne) katastrophalen Geschehnissen in der Ukraine machen kann.

 

Quellen:

1 http://glagol.su/2015/01/16/na-yuzhno-ukrainskoy-aes-proizoshel-pozhar/

2 http://lifenews.ru/news/147890

3 http://www.politonline.ru/interpretation/22879880.html

4 http://truthalerts.com/catastrophe-at-ukraines-zaporozhye-nuclear-power-plant/

 

Beitrag:

@REMEMBERS & Marina F.

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie. 

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