DARUM SIND DIE UKRAS KEINE UKRAINER

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REMEMBERS Gastbeitrag von Eva Merkurieva — einer renommierten Publizistin aus der Ukraine, die gerade in Russland lebt.

Der Unterschied zwischen den Ukrainern und den Ukras ist, dass die Ukras in einer erfundenen Realität existieren, in einem erfundenen Land leben, mit den erfundenen russischen Terror-Truppen kämpfen — anstatt mit den eigenen Landsleuten. Sie besiegen erfundene Feinde, wählen erfundene ehrliche Regierung, wollen in ein erfundenes Europa, wo sie von den erfundenen Europäern mit offenen Armen empfangen werden.

Im Gegensatz dazu verstehen die Ukrainer, was um sie herum geschieht. Oder sie versuchen es zumindestens. Sie haben bis heute die Verbindung zur Realität nicht verloren. Sie verachten ihre Regierung, die ein real existierendes Land in einen real existierenden Krieg mit den real existierenden Landsleuten gestürzt hat.

Die Ukras — das ist keine Nationalität, sondern ein psychischer Zustand.

Das sind keine Ukrainer. Sie verstecken sich nur hinter den Wyschiwanki (ukrainische Nationalkleidung) und den Haarkränzen, indem sie diese Attribute sogar zur einer «Parade der Kondome» mitnehmen. Die Ukras sind genau so erfunden worden, wie ihre eigene Realität. Sie sprechen nicht auf Ukrainisch, sondern auf «Ukrisch» — die Sprache von TSN und anderen «ehrlichen» ukrainischen TV-Sendern, denen sie glauben und ihre Ohren offen halten. Die Sprache, die die echten Ukrainer sprechen, verstehen die Ukras nicht: Die Wörter kommen ihnen irgendwie gekannt vor, der Inhalt des Gesagten jedoch nicht. Genau so verstehen sie auch die Menschen nicht, die nicht in einer erfundenen Ukraine leben wollen, nach dem Motto «Die Feinde sind überall». Sondern in einem Land, das eine Chance auf eine Zukunft hat. Und nicht auf den Untergang.

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Wir verzeihen es nie.

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