DEBALZEWO: MEHR LEICHEN ALS ÜBERLEBENDE ZIVILISTEN

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Der antifaschistische Widerstand der Donezker Volksrepublik hatte Anfang Februar in der Kleinstadt Debalzewo, ca. 50 km nordöstlich von Donezk, 6.000 bis 8.000 ukrainische Soldaten in die Zange genommen und bis dato eingekesselt.

Nun hat heute Wladimir Polewoj, Sprecher des Sicherheits- und Verteidigungsrats in Kiew, dem lettischen Radiosender Baltkom gemeldet, dass die ukrainischen Truppen, die in Debalzewo eingeschlossen sind, sich auf einen gewaltsamen Ausbruch aus dem Kessel vorbereiten:

„Ein Truppenrückzug (aus Debalzewo) wird überlegt. Dabei geht es um eine Militäroperation: Unsere Soldaten werden die Verteidigung mit Waffen durchbrechen. Eine Kapitulation kommt nicht in Frage. Dort gibt es genug Truppen, die diesen strategisch wichtigen Ort halten. Es handelt sich um die Stellungen im so genannten Debalzewo-Bogen. Diese Stellungen haben Kommunikation und Verbindung zu den Hauptstreitkräften. Debalzewo muss ukrainisch bleiben.“ http://de.sputniknews.com/politik/20150216/301140504.html#ixzz3Rvtpp91l

Dass die Ukra-Truppen jedoch schon längst am Boden sind und spätestens in diesem Debalzewo-Kessel ihr endgültiges Ende befürchten, zeigen nicht nur die täglichen Meldungen des Widerstandes über die zerstörte ukra-faschistische Stellungen:

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Sondern auch eine weitere, grausame Entdeckung, die der Widerstand insbesondere jetzt, in der s.g. «Waffenstillzeit», die theoretisch seit diesem Sonntag, 00.00 Uhr gilt, praktisch jedoch nie wirklich begonnen wurde, machen musste:

Jedes Mal, wenn die Widerstandskämpfer versuchen, die Einwohner aus Debalzewo zu evakuieren, beginnen die Ukras heftige Straßenkämpfe und Artilleriebeschüsse. Wer dabei die größten Verlierer sind, ist natürlich klar: Die Zivilisten. Deshalb gelingt es dem Widerstand immer schwerer, bei der Evakuierung der Einwohner Überlebende zu finden. Die Wohnhäuser sollen mit Leichen und einzelnen Leichenteilen übersät sein.

So berichtete heute der russische Nachrichtensender NTW, dass sich in den Wohnungen kaum lebende Menschen befinden. Die Stadt soll völlig zerstört worden sein. Die Bewohner von Debalcewo, die die täglichen Beschüsse überlebt haben, verstecken sich in ihren Kellern. In der Stadt gibt es keinen Strom. Und auch kein Wasser. Bereits seit 2 Monaten haben die Menschen hier keine Möglichkeit gehabt, sich zu waschen. Und dennoch wollen viele Zivilisten ihre Heimat und ihre Wohnungen nicht verlassen. Einige der Einwohner müssen sogar vom Widerstand dazu überredet werden. Anschließend werden die evakuierten Zivilisten, hauptsächlich Frauen, Kinder und Rentner, vorübergehend in die Flüchtlingslager bzw. spezielle Aufnahmestationen gebracht.

Auch der stellvertretende Verteidigungsminister der Donezker Volksrepublik Eduard Basurin teilte heute bei einem Briefing mit:

«Wir wenden uns hiermit an alle Journalisten und Vertreter internationaler Organisationen. Geben Sie in diesem Gebiet Acht. Für diese Nazis stellt das Morden ein Vergnügen dar. Sie nutzen Zivilisten und offenbar auch Mitarbeitern der OSZE als Schutzschild». http://novorossia.su/ru/node/14935

Hallo, Welt! Falls du es immer noch nicht verstanden hast: Es ist höchste Zeit für Frieden in Donbass.

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