DER KRIEG IN DONBASS MIT DEN AUGEN EINES DEUTSCHEN JOURNALISTEN

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Seit Juli 2014 lebt der deutsche Fotograf, freier Journalist und unser Freund Mark Bartalmai in Donezk. Und somit genau in der Region der ehemaligen Ukraine, wo bereits seit über 1 Jahr ein blutiger und ungerechter Bürgerkrieg tobt. Während für die westlichen Medienkonsumenten, trotz fehlender Beweise, ganz klar feststeht, Putin sei für den Konflikt in Donbass verantwortlich, wollte Mark Bartalmai es genauer wissen und mit seinen eigenen Augen sehen, was dort wirklich vor sich geht. Deshalb nahm er seine Kamera in die Hand und ging direkt an die Kriegsfront.

«Ich hatte Anfang des Jahres 2014 damit begonnen, mich intensiver mit dem zu beschäftigen, was in der Ukraine passiert. Und ich stellte zunehmend fest, dass die Berichtserstattungen sehr widersprüchlich waren. Und das war der Grund, warum wir dorthin gegangen sind… Um mit eigenen Augen zu sehen, was dort passiert.»

In seiner aktuellen Dokumentation unter dem Titel «Ukrainian Agony — Der verschwiegene Krieg» hat Mark, in Zusammenarbeit mit NuoViso Filmproduktion, all seine persönlichen Erfahrungen sowie Bildmaterial zusammengestellt, um der Welt, die bis dato noch taub, blind und stumm gegenüber den genoziden Geschehnissen der ukrainischen Regierung und seiner militärischen Anhängern in Donbass eingestellt ist, endlich die Augen zu öffnen. Denn bei seinen Vor-Ort-Reportagen konnte Mark Bartalmai ein gänzlich anderes Bild zeichnen, als wir es aus den westlichen Mainstreamnachrichten kennen.

Laut seinen persönlichen Erfahrungen handelt es sich bei den s.g. «Separatisten» in Donbass, die sowohl von Kiew als auch in unseren Medien oftmals als «Terroristen» bezeichnet werden, um ganz normale Menschen — wie ihr und wir: Um die Zivilbevölkerung, aus deren Reihen sich eine Bürgerwehr  bildete, welche die neue, mit Hilfe unserer westlichen Welt hochgeputschte Kiewer Regierung nicht akzeptieren wollte. Doch statt seinem Volke zuzuhören und sich auf einem friedlichen Wege mit Problemen und Wünschen seiner Bürger auseinanderzusetzen, entschied sich Kiew für den Genozid. Und zwar nicht nur in Donbass, sondern auch in der Ukraine.

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Marks Dokumentar-Reise nach Donbass beginnt genau dort, wo im Februar 2014 ein Häufchen Oligarchen und Politiker aus aller Welt, Hand in Hand mit zombierten und belogenen ukrainischen Bürgern, über die Zukunft der Ukraine entschieden haben: Am Maidan — dem Platz der Unabhängigkeit in Kiew. Ein Kameraschwenk — und schon ist man mitten drin im Haus der Gewerkschaften in Odessa, wo am 2. Mai letzten Jahres mindestens 49 Andersdenker von ukrainischen Faschisten am lebendigen Leibe verbrannt, vergiftet und todgeschlagen wurden.

«Diese Menschen mussten sterben, um das Signal für den Süd-Osten so deutlich zu setzen wie es nur geht».

Aber auch an geopolitischen Zusammenhängen im Allgemeinen, dem Donezker Flughafen, dem Leid der Zivilisten oder am «Absturz» des Passagierfluges MH17 über Donbass am 17. Juli 2014, mit 298 Menschen an Bord, konnte Mark Bartalmai in seiner Reportage einfach nicht vorbeigehen.

“Ukrainian Agony” ist ein stiller Film über das immense Ausmaß und die Gewalt des Krieges.

«Die Dokumentation ist kein Actionfilm, vielmehr lebt sie von gesprochenen Worten von Menschen und ihren geschilderten Eindrücken. Begleitet mit Sequenzen der Geschehnisse zeigt es ein Bild persönlicher Gefühle der Betroffenen — Zivilisten, Soldaten und Journalisten — und auch meine Sicht der Ereignisse.

Der Dokumentarfilm entstand aus über 3 Terabyte Videomaterial, welches wir über Monate an verschiedensten Orten aufgenommen haben, ist 102 min lang und wird in drei verschiedenen Sprachen erscheinen — Deutsch, Englisch und Russisch.

Er zeigt verschiedene Bereiche des Krieges in Episoden und individuellen Geschichten von Zivilisten, Soldaten und Journalisten. Der Fokus liegt auf der persönlichen Perspektive der Akteure, unterstützt mit dem aufgenommenem Videomaterial während und nach der Bombardierung von Städten, Kämpfen und dem Leben der Leute unter Kriegsbedingungen in der Mitte Europas.»

Am 18. Juli 2015 findet nun die Deutschland-Premiere von «Ukrainian Agony — Der verschwiegene Krieg» statt. In Berlin, im Kino «Babylon», um 20.00 Uhr. Und ihr seid herzlich eingeladen. Einfach vorbeikommen, Freunde, Kollegen und/oder Familienangehörige mitnehmen und damit ein kleines großes Zeichen setzen. Für Donbass. Gegen Genozid. Aber auch gegen die Lügen unserer Weltmächte und Massenmedien.

Stargäste des Abends:

Dr. Daniele Ganser (Schweizer Historiker), Christoph Hörstel (Regierungs- & Unternehmensberater, Publizist), Ivan Rodionov (Chefredakteur RT Deutsch) und viele weitere Persönlichkeiten, die sich im deutschsprachigen Raum für die Wahrheit über den s.g. «Ukraine-Konflikt» und den Frieden in Donbass einsetzen.

Online-Tickets:

http://www.babylonberlin.de/ukrainianagony.htm

 

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