UNGLAUBLICH, ABER WAHR: DEUTSCHE KATHOLIKEN SPENDEN 500.000 EURO FÜR DONBASS AN… KIEW

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Heute haben wir eine gute und eine weniger gute Nachricht:

Die gute zuerst:

Anfang April 2016 hat Papst Franziskus alle katholischen Gemeinden in Europa aufgerufen, humanitäre Hilfe — vorerst in Form von Spendengeldern — für die vom Bürgerkrieg betroffene Bevölkerung in der (ehemaligen) Ukraine zu leisten.

«Heute, in der Mitte des Jubiläumsjahres der Barmherzigkeit, richte ich meine Gedanken an alle Völker, die sich nach Frieden und Gemeinsamkeit sehen. Vor allem in Europa, in der Ukraine, wo Gewalt und Feindschaft Tod und Leid gebracht haben. Und mehr als jeder andere leiden in solchen Situationen ältere Menschen und Kinder… Neben den täglichen Gebeten wollen wir jetzt auch humanitäre Unterstützung gewähren. Mit diesem Ziel erkläre ich den 24. April zum Tag der Spendensammlung in allen katholischen Kirchen in Europa. Ermutigt alle Gläubigen, dieser Initiative zu folgen, um Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zum Ausdruck zu bringen, mit meinem persönlichen Einsatz und den der ganzen Gemeinde…»

Zudem hat das Oberhaupt der Katholischen Kirche erklärt, dass die humanitäre Hilfe ALLEN Bedürftigen zugänglich gemacht werden soll. Und zwar unabhängig von Religion, Sprache oder ethnischer Zugehörigkeit. Der Fokus soll dabei auf «Binnenflüchtlingen, Verletzten sowie auf der Bevölkerung der Ostukraine und den Menschen in der Zone der Kampfhandlungen» liegen.

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Und so überwältigend sieht das Ergebnis des Aktionstages aus, den der Papst Franziskus ausgerufen hatte: Innerhalb von 3 Wochen haben katholische Pfarrer allein in Deutschland insgesamt 500.000 Euro für Donbass gesammelt, so die «Deutsche Welle». Auch der Papst Franziskus persönlich zeigt seine Bereitschaft, eine größere Summe spenden zu wollen. Anschließend werden alle Spendengelder in den Papst-Fond eingezahlt und in eine großangelegte humanitäre Aktion investiert. Ausgehend vom Vatikan, «zur Unterstützung Bedürftiger in der Ostukraine». Die Koordination der Spendensammlung wird in die Hände des Papst-Rates „Cor unum“ („Geeintes Herz“) gelegt.

Das ist doch großartig, oder?

ENDLICH, nach über 2 Jahren, hat die Welt den Krieg im Osten der ehemaligen Ukraine wahrgenommen. Endlich hat der Gott in Gestalt von Franziskus den ewigen Schrei des Donbass nach Hilfe gehört. ENDLICH will unsere «Gemeinschaft der europäischen Werte» mit Hilfe ihrer Bürger einen persönlichen Beitrag im Sinne der unschuldigen Donbass-Bewohner leisten. ENDLICH gibt es eine greifbare Hoffnung, dass dieser Völkermord endlich sein Ende findet. Endlich. Endlich. Endlich…

Pope Francis gives his thumb up as he leaves at the end of his weekly general audience in St. Peter's square at the Vatican, Wednesday, Sept. 4, 2013. (AP Photo/Riccardo De Luca)
Pope Francis gives his thumb up as he leaves at the end of his weekly general audience in St. Peter’s square at the Vatican, Wednesday, Sept. 4, 2013. (AP Photo/Riccardo De Luca)

 

Die weniger gute Nachricht dabei:

Wie «Sputnik» am 24. April 2016 berichtet hat, wird der Staatssekretär des Vatikans, Pietro Parolin, demnächst zu einem Dienstbesuch in der Ukraine erwartet, um zu klären, was die Bürgerkriegsregionen konkret benötigten.

Ja, Freunde. Ihr habt’s richtig gelesen: «… in der Ukraine»! Die humanitäre Situation in den jeweiligen Kriegsgebieten wird also NICHT mit den Repräsentanten der vom Krieg und Leid betroffenen Donbass-Regionen Donezk und Lugansk besprochen, sondern ausgerechnet mit der UKRAINE, die vor genau 2 Jahren die s.g. «Anti-Terror-Operation» im Osten des Landes gestartet hat. Und zwar genau gegen DIE Menschen, denen die Spendengelder aus der aktuellen Vatikan-Aktion zu Gute kommen sollen.

Daher stellt sich für uns — aus ganz logischen Gründen — die Frage:

WOHIN genau wird schlussendlich die mit Hilfe von gutmütigen deutschen Bürgern gesammelte halbe Million Euro fließen, wenn Kiew den Donbass, samt seiner 6 Mio. Bewohner, bereits das 3. Jahr in Folge NICHT am Leben erhalten, sondern gezielt und mit allen Mitteln VERNICHTEN will? Und DAS einzig und allein aufgrund ihres russisch-orthodoxen Glaubens, ihrer russischen Sprache, ihrer russischen Seele und somit aufgrund ihrer anti-ukra-faschistischen Lebenseinstellung.

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Nur zur Info für alle „gutgläubigen“ Massenmedien-Liebhaber:

Nicht nur die humanitäre und wirtschaftliche Blockade der beiden Kriegsregionen Donezk und Lugansk seitens des aktuellen Kiewer Regimes hält bis heute an, sondern auch das tägliche Sterben unschuldiger Zivilisten in Folge ununterbrochener Beschüsse ihrer Wohngebiete durch die Hände der ukrainischen Armee und der faschistischen Freiwilligen-Bataillone. Laut dem stellvertretenden Leiter der OSZE Spezialbeobachter-Mission in der Ukraine, Alexander Hug, werden seit Wochen fast täglich (!) tausendfache Brüche der Minsker Vereinbarungen fixiert, wobei seitens der Ukraine immer öfters schwere Artillerie und Minenwerfer zum Einsatz kommen, die den Minsker Vereinbarungen widersprechen. Zudem planen die Repräsentanten der Ukraine, wie bereits berichtet (entsprechend den Informationen des Geheimdienstes der Volksrepublik Donezk) einen Einsatz von chemischen Waffen gegen die Donbass-Bewohner.

In diesem Sinne…
Herzlichen Dank an den Papst Franziskus sowie an alle Katholiken in Deutschland und Europa für euren großartigen Einsatz für die unschuldigen Menschen in Donbass. Und Gott bewahre, dass eure Spenden in die Hände der Kriegstreiber und der Donbass-Mörder aus dem ukrainischen Parlament RADA gelangen.

Bitte helft uns, Donbass am Leben zu erhalten  

Unterstützt unsere aktuelle Mission «DONBASS WIRD LEBEN» zur Sicherung des Überlebens der Donbass-Bewohner, die sich bereits seit 2 Jahren mitten in der Beschusszone befinden. Mehr Infos dazu, inkl. Erlebnisberichte zu den abgeschlossenen Hilfeleistungen, aktuellem Spendenstand, euren Spendenmöglichkeiten sowie einem Gesamtüberblick zu unserer Donbass-Mission 2014-2016 hier: http://remembers.achtungpartisanen.ru/spendenaktionen/

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