DONBASS: 24 STUNDEN. 27 TOTE. 44 VERLETZTE

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Volksrepublik Lugansk: 8 tote Zivilisten, 20 schwerverletzte

In der letzten Nacht wurde die Lugansker Volksrepublik mindestens 23 Mal durch die ukrainische Armee beschossen. Die Ortschaften Stahanow, Zhelobok, Smeloe und Raewka standen 24 Stunden lang unter einem ununterbrochenen Artilleriebeschuss. Dabei wurden mindestens 8 Zivilisten getötet und über 20 weitere schwer verletzt. http://de.novorosinform.org/news/id/8719

 

Volksrepublik Donezk: 19 tote Zivilisten, 24 schwerverletzte

Die letzten 24 Stunden kosteten auch der Donezker Volksrepublik wieder dutzende Menschenleben:

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In der vergangenen Nacht wurde Donezk und Umgebung 15 Mal beschossen. Der Hauptartillerieschlag war dabei wieder auf Gorlowka gerichtet. Dadurch verloren 3 Zivilisten ihr Leben. 6 weitere wurden mit Schwerverletzungen hospitalisiert.

 

Während des Tages wurde die Donezker Volksrepublik 34 Mal beschossen. Dabei starben 16 friedliche Einwohner. 18 weitere wurden verletzt. Die meisten Getöteten und Verletzten fand man heute erneut in Leninskij Bezirk von Donezk. Genau dort, wo gestern, am frühen Morgen, beim gezielten Busbeschuss seitens der Ukra-Faschisten mindestens 13 Zivilisten getötet und 20 weitere verletzt wurden.

Aber auch der antifaschistische Widerstand weint wieder um seine Söhne: 34 Getötete und 30 Verwundete ist eine traurige Bilanz der letzten 24 Stunden in Donbass.

 

Donbass: Über 263 tote Zivilisten innerhalb der letzten 9 Tagen 

Laut dem aktuellen OSZE-Bericht starben in Donbass nur innerhalb der letzten 9 Tagen mindestens 263 Zivilisten. 1.000 weitere wurden schwer verletzt. Summa summarum macht das bereits über 5.000 getöteten, unschuldigen Menschen, von denen die meisten Frauen, Kinder, Kranke und Alte sind.

 

Ukraine: Über 2.200 tote Soldaten innerhalb 1 Woche

Laut dem Verteidigungsministerium der Ukraine starben im Zeitraum zwischen dem 13. und dem 19. Januar insgesamt 2.241 Soldaten der regulären ukrainischen Armee sowie 71 Angehörige des Ukra-Nazi-Bataillons «Azow». Über das Leben weiterer 476 ukrainischer «Patrioten» gibt es aktuell keinerlei Hinweise, ob sie getötet oder desertiert sind.

Auch in der letzten Nacht starben wieder mindestens 50 ukrainischen Soldaten.

Unter den Trümmern des seit Monaten heftig umkämpfen Flughafens von Donezk wurden nach aktuellen Angaben des Widerstandes mindestens 597 ukrainischer Soldaten gefunden und geborgen. http://ria.ru/world/20150122/1043823696.html

 

Kiew: «Zivilisten müssen zusammen mit den Terroristen getötet werden!»

In Anbetracht all dieser Zahlen müssten doch eigentlich die Menschen in der ganzen Ukraine langsam verstehen, dass der Bürgerkrieg in Donbass nur den Tod (und zwar für alle) mit sich bringt — statt «Heil der Ukraine!» Doch die Realität zeigt uns leider Tag für Tag das genauere Gegenteil davon: Die Ukrainer brennen dafür, dass der Krieg niemals vorbei gehen soll. Solange, bis der letzte Donbasser «ihren» Boden für immer verlassen hat.

Und hier ist ein aktuelles Beispiel dafür, dass der Genozid der unschuldigen Menschen in Donbass in den Köpfen vieler Ukrainer weiterläuft. Weil sie einfach keinen Frieden geben wollen. Ob aus Unwissenheit, Patriotismus oder einfach aus Freude am Leid der «Untermenschen» — die Einwohner von Lugansk und Donezk aus ihrer Sicht.  

Eine Frau, die aus Lugansk nach Kiew geflüchtet ist, hat versucht, auf der offenen Straße den Ukra-Patrioten zu erklären, dass es in Donbass keine russischen Separatisten gibt. Schließlich hat sie es alles mit ihren eigenen Augen gesehen und erlebt. Doch anstatt der Frau zuzuhören, geschweige denn ihr Beileid für den Horror der letzten Monate auszusprechen, wurde sie beschimpft, beleidigt, bedroht und nach Russland zum «Ihrem» Putin geschickt:

— «Ich lebe in Lugansk. Ich bin seit dem 3. Juni hier in Kiew. Die ukrainische Armee tötet Menschen…»

— «Diese Zivilisten müssen zusammen mit den Terroristen getötet werden. Man muss alle umbringen, die diese Terroristen unterstützen.»

«Du, pro-russische Bazille! Ich würde dich auch töten. Weil du eine Terroristin bist!»

«Koffer — Bahnhof — Russland! Koffer — Bahnhof — Russland!!»

 

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.

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