DONBASS AKTUELL: «JEDEN TAG! SIE BESCHIESSEN UNS JEDEN TAG!»

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Donbass

In der s.g. «Anti-Terror-Zone» im Osten der ehemaligen Ukraine eskaliert die Lage von Tag zu Tag immer mehr. Scheinbar hat sich der ukrainische Präsident Pert Poroschenko einen Tag vor dem Start der Regionalwahlen (am 25.10.2015) für sein Volk entschieden: Für die nächste heiße Kriegsphase in Donbass. Bis sein letzter Soldat gefallen ist und der letzte Zivilist getötet wird. Denn der militärische Wind in den beiden Volksrepubliken Donezk und Lugansk hat sich seit dem 24. Oktober endgültig in Richtung Eskalation gedreht.

«Wir werden bereits seit 3 Tagen ordentlich beschossen. Vor 2 Tagen sogar die ganze Nacht. Und das sehr massiv. Peski, Zhabunki, «Volvo» (Gebiet)… und dann auch noch irgendwo direkt im Stadtzentrum. Gestern war etwas ruhiger. Heute Nacht wurde von 11 bis 12 Uhr geschossen. Sehr stark und sehr nah. Heute Früh, gegen 9 Uhr, fand ein massiver Kampf am Flughafen statt, glaube ich… Aber der Widerstand antwortet nicht!!! Warum? Warum???? Das würde ich gerne wissen…»

So stand am 24. Oktober in der Volksrepublik Donezk über 9 (!) Stunden lang der Vorort Spartak unter massivem Beschuss seitens der Kiewer Truppen. Aus Minenwerfern, von der Kleinstadt Opytnoe aus, die im Moment von der ukrainischen Armee okkupiert ist. Aber auch Gorlowka und Zajzewo wurden gnadenlos beschossen. Zudem kam es an diesem Tag in der Volksrepublik Lugansk zur Festnahme einer Diversionsgruppe, die auf dem Territorium der Republik Terrorakte geplant haben sollte.

Am Dienstag, den 26. Oktober, konnte die OSZE-Mission verstärkte Kampfhandlungen auch am Donezker Flughafen und in der Umgebung feststellen: Über 20 Explosionen waren zwischen 8 Uhr und 16 Uhr zu hören und zu sehen sowie Feuer aus schweren und Handfeuer-Waffen. Laut dem aktuellen Missionsbericht konnten die OSZE-Beobachter «wegen der besorgniserregenden Sicherheitslage» nicht zu den nahegelegenen Orten Spartak (10 km von Donezk entfernt) gelangen, um «weitere Berichte über einen möglichen Nachtbeschuss zu überprüfen». (1)

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Allein vom 26. bis zum 29. Oktober wurde laut den Meldungen von Eduard Basurin die seit dem 1. September 2015 erneut geltende Waffenruhe in Donbass bis zu 60 Mal seitens der Ukraine verletzt. Und das nur in der Volksrepublik Donezk.

Dieser Rentnerin aus Donezk gelingt es bereits seit 1,5 Jahren immer wieder, die massiven Beschüsse seitens der ukrainischen Armee und der faschistischen Freiwilligen-Bataillone zu überleben. Und dennoch weißt sie nicht, ob sie den kommenden Winter überleben wird. U.a. weil ihr das Geld reicht mal ausreicht, um sich genügend Kohle für die kalte Jahreszeit holen zu können:

«… Jeden Tag! Sie beschießen uns jeden Tag. Vor ein paar Tagen haben sie 2 Stunden lang geschossen… In Oktjabskij (Gebiet) und in Richtung Flughafen… Man sitzt immer einfach so da und zuckt immer wieder zusammen… Wenn der Beschuss losgeht, setze ich mich immer dort an der Seite auf den Boden und hoffe, dass ich dort überleben kann. Nun… habe ich überlebt, muss jetzt aber erfrieren… Wie soll das weitergehen? Ich habe mein Leben lang hier gelebt und jetzt kann ich hier nicht mal heizen… Mein Sohn hatte einen Schlaganfall. Die Hälfte seines Körpers ist gelähmt. Jetzt liegt er nur im Bett und kann mir nicht mehr helfen. Und es gibt niemanden mehr, der mir helfen kann.  «

Basurin (DVR): 2.000 neue Ukra-Faschisten in Donbass außer Kontrolle von Kiew

Doch neben den ununterbrochenen Provokationen des Widerstandes seitens der Kiewer Truppen und dem kontinuierlichen, verstärkten Aufkommen von schweren Waffen und Panzern — sowohl entlang der gesamten Frontlinie als auch innerhalb der zivilen Donbass Gebiete — nimmt auch die Anzahl an Neuankömmlingen aus den Reihen faschistischer Ukra-Gruppierungen stetig zu.

Laut dem Verteidigungsministerium der DVR kamen am 27. Oktober etwa 1.500 schwerbewaffnete Kämpfer des Bataillons «Ajdar» an die Frontlinie (2).

«In der s.g. ATO-Zone wurde die Ankunft des Bataillons «Ajdar» mit schweren Waffen und Militärtechnik gesichtet. Im Wohngebiet Uspenowka haben sich rund 1.500 Kämpfer in einem Kulturhaus und in einer Schule verschanzt. Sie überfallen Häuser von Zivilisten und nutzen diese anschließend zu ihren eigenen Wohnzwecken.»

Zudem meldete der Stab der Volkswehr der Volksrepublik Donezk, dass Kiew heute die Kontrolle über rund 2.000 faschistische Kämpfer verloren hat. Dabei soll es sich um

Gruppierungen des Feindes aus den Ukra-Nazi-Bataillonen „Azow“, „Dnepr“ und „Lwow“ in den Ortschaften Nowgorodskoje und Troizkoje handeln, die außer Kontrolle von Kiew geraten sind. Einige Experten befürchten, dass dieser Zustand in Kürze eine neue heiße Phase des Krieges in Donbass hervorrufen wird. (3)

 

Terrorakt in der LVR? 2 Tote und 5 Verletzte durch Explosion von 3.500 Tonnen Munition

In der Kleinstadt Swatowo, die sich aktuell auf dem von den Kiewer Truppen okkupierten Territorium in der LVR befindet, kam es am Donnerstag Abend, den 29. Oktober, gegen 20.30 Uhr Ortszeit, zu einer unvorstellbar heftigen Explosion. In einem Munitionslager (300 m x 300 m), nahe einer städtischen Molkerei, explodierten etwa 3.500 Tonnen Munition der ukrainischen Armee. Darunter Mehrfachraketenwerfer «Grad», «Uragan» und «Smertsch».

Mit schrecklichen Folgen:

Mindestens 2 Tote, 5 Verletzte, Angst und Panik bei der Bevölkerung, bis zu 500 zivile Wohnhäuser in Flammen. Rund 5.000 Menschen verließen umgehend nach dem massiven Brand des Lagers und der Umgebung ihren Wohnort. Denn die Explosion war so massiv, dass sich die Flammen innerhalb nur weniger Minuten wie ein Lauffeuer ausbreiteten und eine Gesamtfläche von 9.000 Quadratmeter ergriffen. Über 13 Stunden lang konnte das Feuer nicht mal ansatzweise gelöscht werden.

Die Miliz der okkupierten LVR-Region meldet, dass es sich hierbei mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Terrorakt handelt. Ob die Munitionslager-Explosion jedoch wirklich im Namen des Terrors oder doch der Dummheit oder gar gezielt seitens der demotivierten ukrainischen Armee geschah, werden wir von den Ukra-Okkupanten womöglich nie erfahren.

 

Rentner: «Nicht mal der Deutsche hat so etwas mit uns gemacht, wie diese Nazis»

Doch obwohl die ukrainische Lügenmedienmaschinerie im Zuge der s.g. «Anti-Terror-Operation» im Osten der ehemaligen Ukraine schön längst ihren Höhepunkt erreicht hat, wissen die Menschen in Donbass ganz genau, WER an all dem Leid auf ihrem Heimatboden schuld ist. Die Überlebenden können ihren Schmerz nicht mehr für sich behalten und lassen ihren Emotionen gerne freien Lauf (ab 01:15 min):

«Daran ist der verf*** Poroschenko schuld! Er, dieser Hurensohn, ist daran schuld. Zuerst hat er seine eigenen Leute dort (Maidan) umgebracht. Die Bergleute aber gingen (damals) nirgendwohin… SIE kamen zu uns, haben ihre Technik hierher gebracht, aber unsere Bergleute saßen zu dem Zeitpunkt in der Berggrube. Alte Frauen standen hier mit Gehstöcken in der Hand. Und SIE gingen auf uns los! SIE töteten unsere Leute! Ich könnte euch diese Straße entlang bringen, damit ihr sehen könnt, was sie hier angerichtet haben…

Die Banderas (ukrainische Bandera-Anhänger) haben von dort aus auf uns geschossen. Unsere Leute reagierten aber nicht…

Ich würde gerne jemanden 400 Griwnja geben, der mir diesen Bandera hierher bringt. Dann würde ich auch noch 2 Flaschen Selbstgebrannten kaufen und ihnen geben, damit sie mir helfen, ihn (Ukra-Faschisten) auf einem Masten aufzuhängen. Und dann würde ich ihn in Stücke schneiden, diesen Hurensohn. Für alles, was er uns hier angetan hat! Nicht mal der Deutsche hat so etwas mit uns gemacht, wie diese Nazis.

Als die auf dem Maidan waren und unsere Leute in den Berggruben saßen, gab die Lugansker Volksrepublik an Kiew jeden Monat 90 Millionen (Griwnja) und die Donezker Volkskrepublik 120 Millionen ab.

Ich will diesen Menschen auf der anderen Seite von uns sagen, dass wir alle Orthodoxen sind. Wir wollen keinen Krieg. Deshalb müssen sie von unserem Heimatboden verschwinden.»

Weitere Quellen:

(1) http://de.sputniknews.com/politik/20151029/305266440/neue-kaempfe-in-donezk.html#ixzz3pyPYE0go

(2) http://infopolk.ru/1/H/item/hronika-peremiriya-v-donecke-idut-ozhestochennye-boi-ajdar-styanul-novye-sily.html#6c945777-f0d6-4201-b042-84104abba344

(3) http://infopolk.ru/1/V/recent_opinions/1446132347#b1674fe6-ee25-6904-b07b-7fb63e01cc03

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.