RENTNER IN DONBASS: «GEBEN SIE UNS WAFFEN UND WIR WERDEN BIS NACH KIEW FAHREN!»

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Im Laufe der letzten 2 Jahre Bürgerkrieg hat die faschistische Kiewer Regierung die Menschen in Donbass nicht nur an den Rand der Verzweiflung gebracht, sondern auch zum Sterben in Einsamkeit und Hungersnot verurteilt. Sie hat ihre Städte bestohlen. Sie hat ihnen ihre Renten, ihre Häuser und das Leben ihrer Familienangehörigen genommen sowie die wohlverdiente Möglichkeit, in Würde von dieser Welt zu gehen. Sie führt einen Krieg gegen sie — gegen die Zivilisten. Insbesondere die Lage der Rentner, die aus gesundheitlichen Gründen auf fremde Hilfe, medizinische Versorgung sowie auf soziale und finanzielle Unterstützung einfach angewiesen sind, ist kaum mehr auszuhalten.

Schon zu Anfang des Krieges waren viele ältere Menschen sogar bereit, ihr Leben zu riskieren, um der Kiewer Regierung endlich ein Ende zu setzen:

[youtube url=»https://youtu.be/NWedc9wNGNs»]

«Geben Sie uns bitte Waffen. Geben Sie bitte uns Granaten…Und wir werden bis nach Kiew fahren. Da werden wir uns in die Luft sprengen, zusammen mit der Kiewer Regierung!»

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Deshalb können wir bis heute am Leid der unschuldigen Donbass-Bewohner nicht vorbeigehen und führen unsere Mission «DONBASS WIRD LEBEN» zur Sicherung des Überlebens derjenigen Menschen weiter, die direkt an der Frontlinie leben und keinen anderen haben, der ihnen seine helfende Hand reichen könnte. Dem Krieg, dem Völkermord und den Lügen unserer Massenmedien zum Trotz. Dank eurem tatkräftigen Spendeneinsatz und mit unermüdlicher Unterstützung unserer treuen Partner vor Ort: Das humanitäre Bataillon «Angel».

Um es mit den Worten von Aleksej Smirnow, dem Kopf von «Angel», zu sagen:

Wir sind krank, wir können an Menschen nicht zynisch vorbeigehen. Wir sind unheilbar krank, für alle Ewigkeit. Doch im Vergleich zu anderen Krankheiten ist diese wahrscheinlich eine der wundervollsten Krankheiten, die sich schlicht und einfach TUGEND nennt.

REMEMBERS & Angel» in März-Mission: Humanitäre Direkthilfe und medizinische Versorgung für ältere Menschen in besonderer Not

Und während wir immer wieder unsere humanitären Hilfsgüter wie Lebensmittelpakete und Medikamente an die Zivilisten in direkter Frontnähe verteilen, werden ihre Häuser gnadenlos und rund um die Uhr seitens der Kiewer Truppen beschossen. Aus schwerer Artillerie, Schützenpanzern und Schusswaffen, mit Brandminen, Granatwerfern und Mehrfachraketenwerfern «Grad». Willkommen im Krieg, Freunde, von dem bis heute kaum jemand wissen will.

Ein Rentner, der Ende März mit seiner Frau und seinen Enkeln, erneut wie durch ein Wunder, einen massiven Ukra-Beschuss seiner Siedlung aus schweren Waffen überlebte, zeigte unseren Partnern vor Ort die zerstörerischen Folgen der «friedlichen» Bemühungen von Poroschenko, Merkel & Co. für das Leben seiner Familie.

[youtube url=»https://youtu.be/mb9djDcfAqk»]

«Das Geschoss kam genau hier an, hinter dem Zaun, beim Nachbar. Durch die Wucht der Explosion wurden auch wir getroffen. Das war vor 2 Tagen, am frühen Morgen…»

Stepanowka, 14. März 

‪Die Siedlung Stepanowka gleicht heute einem Friedhof, ähnlich der Siedlung Nikischino. Zu viele Zivilisten sind hier, mitten in der Hölle, ums Leben gekommen. Zu viele unschuldige Bewohner, darunter auch Frauen und Kinder, wurden hier seitens der Kiewer Truppen, insbesondere seitens der Kämpfer von freiwilligen Nazi-Bataillonen, bestialisch gefoltert und ermordet. Laut Augenzeugen wurden die Menschen in Stepanowka durch die Hände der ukra-faschistischen Scharfschützen direkt in den Höfen ihrer Häuser erschossen, als sie vergebens versucht hatte, sich vor ihren Peinigern zu versteckten und dadurch dem Tod aus dem Weg zu gehen.

Heute befinden sich die meisten der Überlebenden in einen sehr kritischen Gesundheitszustand. Viele stehen bis heute unter Schock. Einige haben in Folge von Geschossexplosionen Beine und Arme verloren. Manche sogar den Verstand.

Und genau diese Menschen haben wir am 14. März 2016 nicht nur mit Lebensmitteln, sondern auch mit Medikamenten versorgt. Und zwar zielgerichtet, direkt und individuell. Dank der s.g. Monitoring-Mission, die unsere Partner stets im Vorfeld durchführen, indem sie von den jeweiligen notleidenden Zivilisten konkrete Hinweise auf die ihnen fehlenden Medikamente erhalten: Von Anti-Grippe-Präparaten bis hin zu Medikamenten zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

[youtube url=»https://youtu.be/VIYRoufalhE»]

Aleksej Smirnow:

«Wie ihr wisst, bringt der Krieg nichts Gutes mit sich. Und in der letzten Zeit mussten wir feststellen, dass die Lebensmittel, die wir hierher bringen, einfach nicht ausreichen. Zudem brauchen die Menschen immer mehr Medikamente…

Danke an REMEMBERS, Danke an unsere Fans. Danke, dass ihr mit uns seid und uns nicht im Stich lasst. Ich verstehe, dass alle langsam müde vom Krieg sind, doch dadurch wird es hier nicht weniger Bewohner geben.»

Spartak, 18. März

Habt ihr schon gewusst, dass in der Siedlung Sparkat, die sich in unmittelbarer Nähe zu den Stellungen der Ukraine und somit unter ständigem Beschuss befindet, aktuell 70 Menschen leben, von denen die meisten Rentner und Kinder sind? In einem Ort, wo bis dato weder Licht, Gas noch Wasser gibt? Diese Zivilisten müssen bereits das 3. Jahr in Folge in dunklen und feuchten Kellern verbringen, da selbst ein kurzer Aufenthalt an der Oberfläche einen sekundenschnellen Tod für sie bedeuten könnte.

Deshalb haben wir zum wiederholten Male die Bewohnern von Spartak besucht, um ihnen erneut alle nötigen Medikamente und Überlebensmittelpakete, inkl. Lebensmittel, Kerzen, Streichhölzern sowie Obst- und Gemüse-Samen, zu überreichen.  Und nur wenige Kilometer von unserem «Angel»-Team entfernt fanden zu diesem Zeitpunkt massive Kämpfe um die eine der strategisch wichtigsten Straßen Donezk — Gorlowka statt.

[youtube url=»https://youtu.be/C4B2nvRMcjU»]

Petrowskoe — Manuilowka, 22. März

Auch die Bewohner der Siedlung Petrowskoe und Manuilowka werden von Kiew nicht gefragt, ob sie heute oder lieber morgen in Folge eines Direktbeschusses ihrer Häuser sterben wollen. Sie werden einfach Tag und Nacht beschossen. Und sollten sie an Hunger, Krankheiten oder in Folge eines nächsten Artilleriebeschusses ums Leben kommen, wird niemand auf der Welt um dieser Menschen eine Träne vergießen. Weil kaum jemand weiß, dass es sie gib. Mitten im Krieg, den die Kiewer Machthaber gegen ihr eigenes Volks vor genau 2 Jahren gestartet haben.

[youtube url=»https://youtu.be/mRTOKIuE37E»]

Die Zivilisten, die in den beiden Siedlungen von uns mit allen überlebensrelevanten Wunsch-Hilfsgütern versorgt wurden, haben alles verloren. Oder besser gesagt, ihnen wurde alles genommen. Deshalb sind so unheimlich glücklich, dass es in ihrer Nähe doch noch jemanden gibt, der sich, je nach Möglichkeit, um sie sorgt. Mit Tränen in den Augen und tiefster Dankbarkeit im Herzen verabschieden sich die Rentner von unseren «Angels». In der Hoffnung, sie ganz bald wiederzusehen. Mit neuen Lebensmitteln und Medikamenten in der Hand.

Gorlowka, 24. März

Wer vom Krieg im Osten der ehemaligen Ukraine nicht zum ersten Mal hört, wird womöglich wissen, dass die Stadt Gorlowka seit Jahren eines der heißesten Brennpunkte des Krieges in der Volksrepublik Donezk darstellt. Fast täglich zerbrechen hier Hoffnungen auf einen baldigen Frieden, da die ukrainische Artillerie einfach nicht aufhören will zu dröhnen und die tödlichen Geschosse des Kiewer Regimes keinen anderen Weg finden sollen, als den gezielten Direktweg in die Wohngebiete der Zivilisten. «Spasibo!», «Spasibo!», «Spasibo!» ist das Echo, das vor jeder Tür nach der Übergabe unserer individuellen Überlebensmittelpakete an die besonders vom Krieg und Leid gezeichneten Gorlowka Bewohner erklingt.

[youtube url=»https://youtu.be/C4B6wjRAYAI»]

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Unterstützt unsere aktuelle Mission «DONBASS WIRD LEBEN» zur Sicherung des Überlebens der Donbass-Bewohner, die sich bereits seit 2 Jahren mitten in der Beschusszone befinden. Mehr Infos dazu, inkl. Erlebnisberichte zu den abgeschlossenen Hilfeleistungen, aktuellem Spendenstand, euren Spendenmöglichkeiten sowie einem Gesamtüberblick zu unserer Donbass-Mission 2014-2016 hier: http://remembers.achtungpartisanen.ru/spendenaktionen/

Donbass, Spendenaktion, Deutschland