DONBASS WIRD LEBEN (4): JAKOWLEWKA, MITTEN IN DER BESCHUSSZONE

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BITTE helft uns zu helfen, Donbass am Leben zu erhalten. Unterstützt unsere aktuelle Mission zur Sicherung des Überlebens der Donbass-Bewohner, die sich bereits seit über 1,5 Jahren mitten in der Beschusszone befinden. Einfach per Überweisung oder PayPal euren persönlichen Spendenbeitrag an unseren deutschen Partner-Verein „Friedensbrücke“ senden und sich schon heute auf unsere neuen Erfolgsberichte aus den Kriegsgebieten freuen. DANKE & SPASIBO! Auch im Namen von unserem Partner vor Ort — dem humanitären Bataillon «Angel».
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Betreff (wichtig!): Remembers & Angel

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Aufgrund der Wiederaufnahme massivster Kampfhandlungen in Donbass entlang der gesamten Frontlinie ist wieder nicht nur das Leben der Zivilisten, die in unmittelbarer Frontnähe leben, in Gefahr, sondern auch das Leben der humanitären Helfer.

Während die letzten Tage — trotz ununterbrochener Beschüsse seiten der Kiewer Truppen — für das humanitäre Bataillon «Angel» beim Verteilen unserer Hilfsgüter an die Donbass-Bewohner voller glücklicher Momente waren, wurde der 9. November zu einem Tag, an dem auch der Kampf ums eigene Überleben wieder an der Tagesordnung stand. Denn unsere «Engel» kamen am frühen Morgen auf ihrem Weg zu den notleidenden Zivilisten an der Frontlinie unter massiven Beschuss seitens der Ukraine. Dadurch musste die geplante Mission im Gebiet «Volvo-Zentrum» vorerst gestoppt werden.

So schrieb uns Aleksej Smirnov, der Kopf vom Bataillon «Angel»:

«Heute wurden die Engel beschossen. Unsere Mission am frühen Morgen musste gestoppt werden. Das Strafkommando hat keine Waffen abgezogen. Sie beschießen weiterhin die Wohngebiete aus schwerer Artillerie, in denen Zivilisten leben. Der Krieg entflammt.»

Nächster Versuch: Siedlung Jakowlewka, die ebenso Tag für Tag, Nacht für Nacht seitens der ukrainischen Armee und der faschistischen Freiwilligen-Bataillone von Peski aus beschossen wird.

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Aleksej:

«Da wir gerade aus objektiven Gründen — ein Handwaffengefecht begann- nicht in die Siedlung («Volvo-Zentrum») reinfahren konnten, fahren wir in eine andere Siedlung, Jakowlewka, um dort die Menschen mit Lebensmittel zu versorgen. Auch dort gibt es sehr viele Zivilisten.»

Und genau hier, mitten in der Beschusszone und somit unter maximaler Lebensgefahr, ist es unseren Freunden erneut gelungen, insgesamt 100 notleidenden Zivilisten mit (Über)Lebensmittelpaketen zu versorgen.

Viktoria Kirillowa, Bataillon «Angel»:

«Wir befinden uns gerade in der Siedlung Jakowlewka, verteilen von Haus zu Haus unsere Hilfsgüter und bedanken uns bei den REMEMBERS für die Unterstützung. Danke!»

In unserer folgenden Video-Reportage direkt aus der Beschusszone kann man hautnah miterleben, wie schwierig und lebensgefährlich die Mission unserer «Engeln» in den Frontgebieten ist sowie wie leidvoll und unerträglich der Alltag der Zivilisten in Donbass bis dato bleibt:

Rentnerin: «Hier wurden alle Schuppen zerstört. Dabei wurde die Besitzerin verletzt.»

Nachbarin: «Ich wurde verwundet, alles wurde zerstört… Sehen Sie? Hier (am Arm) wurde ich verwundet. Und das ist jetzt die Wunde. Das Gleiche habe ich am Gesäß. Und hier (am Bein) einen Splitter im Knochen. Das alles musste ich erleiden.» 

Mann: «Und so geht es jeden Tag! Von Peski aus. Das hört man, denn Peski und der Flughafen sind direkt hier in der Nähe. Wenn es Maschinengewehre sind, dann sind es Maschinengewehre. Aber die schwere Artillerie kann man einfach nicht überhören. Mal sind es die Waffen mit einem 120-mm-Kaliber, mal die Haubitzen. Von welchem Waffenabzug kann da die Rede sein? Sie belügen doch nur die Menschen!»

Rentner: «Hier explodierte ein Geschoss. Wir waren zu dem Zeitpunkt im Haus. Und dann sehe ich plötzlich, dass dieses Fenster aufgegangen ist. Dann bin ich schnell zum Fenster geeilt, um es zu schließen, und dann war schon das zweite Geschoss da. So hatten wir 2 Minen direkt vor unserem Tor. Die Fensterscheiben und Türen flogen heraus. Unser Dach wurde zur Hälfte zerstört. Bei den Nachbarn aber ganz.

Die Wut und Unmut wächst bei den Überlebenden und Bewohnern von Donbass von Tag zu Tag immer mehr. Und die Befreiung ihrer Heimat von den Truppen des faschistischen Kiewer Regimes war, ist und bleibt der sehnsüchtigste Wunsch dieser vom Krieg und Leid geplagten Menschen:

Frau: «Unsere Jungs sollen die Nazis von hier aus bis zur polnischen Grenze verjagen! Da sollen sie hin! Zum Teufel mit denen! Sie alle müssen von hier verschwinden! Damit wir in Ruhe gelassen werden. Und ihr sollt alle lebendig nach Hause kommen.»

Nachdem unsere Partner vom Team «Angel» von ihrer erneut erfolgreich abgeschlossenen Mission des Tages zurückgekehrt waren, konnte Aleksej seine Glückgefühle, erneut jemanden geholfen zu haben, nicht verbergen und schrieb uns voller Freude:  

«Den Menschen das Leben zu retten ist unsere Arbeit. Und wisst ihr, was? Zum Teufel mit der Frage «Himmel oder Hölle?», mit den Immobilien oder mit den Jachten, wenn man heute das Leben eines anderen retten kann.»

Lieber Aleksej, liebe «Angel». Für uns seid ihr die wahren Engel auf Erden. Deshalb werden wir mit euch weiter kämpfen. Woche für Woche. Siedlung für Siedlung. Für Donbass. Gegen Genozid. Mit Unterstützung unserer REMEMBERS Fans und aller Freunde von Donbass. Und zwar solange, wie uns die unschuldigen Menschen im Osten der Ukraine brauchen werden. Solange, bis der strahlend-blaue Friedenshimmel über der Donbass-Erde erstrahlt. Und darüberhinaus.

Herzlichen Dank an alle, die uns mit ihrem Spendeneisatz so tatkräftig unterstützt haben und weiterhin unterstützen. Und „bolshoe spasibo“ an unsere Donbass-Freunde und Aktionspartner Evelin Piètza (Untertitel) und „Friedensbrücke e.V.“ (Spendengelder-Management).

Unsere Mission geht weiter.

Fortsetzung folgt.

DONBASS WIRD LEBEN.

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Wir sagen “DANKE & SPASIBO”.
 Für euren Spenden-Einsatz. In unserem Kampf ums Überleben der Zivilbevölkerung im Kriegsgebiet Donbass. Auch im Namen von Aleksej Smirnov – dem Kopf des humanitären Bataillons „Angel“ und unserem treuen Partner vor Ort.

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„DONBASS WIRD LEBEN“ ist eine internationale Hilfskooperation von REMEMBERS (Deutschland) & dem humanitären Bataillon „Angel“ (Donbass), die wir Anfang November gestartet haben. In diesem Zusammenhang erscheint bei uns seitdem in regelmäßigen Zeitabständen eine mehrteilige Kurzvideo-Dokumentationsreihe, die unsere aktuelle Mission und den leidvollen Kriegsalltag der Zivilisten mitten in der Beschusszone hautnah widerspiegelt.

> Der Hintergrund/Aktionsstart: http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben/

> Erfolgreich abgeschlossene Hilfeleistung für:

Kiewskij Gebiet (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-2/

Aleksandrowka (150 Zivilsten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-3/

Spartak (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-4/

Jakowlewka (100 Zivilisten): aktueller REMEMBERS Beitrag

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REMEMBERS.

Für Donbass. Gegen Genozid.