DONEZK UNTER DAUERBESCHUSS: UKRA-OFFENSIVE FÜR DEN 23.02. GEPLANT

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Während die ganze Welt laut «Putin! Putin!» schreit, in Syrien und in der Türkei nach «guten» und «schlechten» Anti-IS-Bomben Ausschau hält oder sich in privaten und öffentlichen Flüchtlingsdebatten verliert, kocht das Kiewer Regime in Donbass sein genozides Süppchen unermüdlich, zum Schweigen unserer Massenmedien, weiter. Trotz des bis dato offiziell geltenden Waffenstillstandes stehen sowohl die Stellungen des Widerstandes als auch die zivilen Wohngebiete bereits SEIT WOCHEN unter Dauerbeschuss seitens der ukrainischen Armee und der ukra-faschistischen Freiwilligen-Bataillone.

Basurin: Die Lage spitzt sich weiter zu. 839-facher Ukra-Beschuss der DVR in 1 Woche

Wie der stellvertretende Verteidigungsminister der DVR, Eduard Basurin, am Sonntag, den 21. Februar, mitteilte, hat sich die Lage in Donbass enorm zugespitzt. Allein in den letzten 7 Tagen wurde die Volksrepublik Donezk seitens der Kiewer Truppen insgesamt 839 Mal beschossen. 729 Mal davon aus schweren Waffen mit einem Kaliber zwischen 82mm und 120 mm und mehr. Und somit aus Waffen, die den Minsker Vereinbarungen widersprechen.

Dabei wurden (laut offiziellen Meldungen) mindestens 4 Zivilisten verletzt sowie über 20 Wohnhäuser, 1 Schulgebäude und 20 Fernheizrohe zerstört. Dutzende Menschen sind heute wieder ohne ein Dach über dem Kopf geblieben. Zudem haben 2 Kinder im Alter von 2 und 11 Jahren Kontusion/Quetschungen erlitten.

[youtube url=»https://youtu.be/Wc3FhT4pUgY»]

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Übrigens: Seit Beginn der Kampfhandlungen im Mai 2014 wurden allein in der Volksrepublik Donezk mindestens 5.000 Wohnhäuser, 11.500 öffentliche Gebäude und 15.000 Privathäuser beschädigt. (TASS, 21.02.2016)

Zaharchenko: Aktuell 500 Panzer & 90.000 ukrainische Soldaten an der Front

Erst vor kurzem teilte der Ministerpräsident der Volksrepublik Donezk, Aleksandr Zaharchenko, bei einer Pressekonferenz  mit, dass die Ukraine im Zuge kontinuierlicher Regruppierung ihrer Truppen sowie in Hinblick auf die ununterbrochenen Beschüsse des Donbasser Territoriums, die sich aktuell um das 10-fache erhöht haben und hauptsächlich gegen die zivile Wohngebiete richten, sich auf massive, militärische Provokationen gegen die Donbass-Bewohner vorbereitet. Mit dem Ziel, «die Grenze der Donezker Volksrepublik und der Russischen Föderation zu überqueren».

Am 12. Februar 2016 legte Zaharchenko nun auch klare Zahlen auf den Tisch, die nichts anders belegen, als den sehnlichsten Wunsch von Poroschenko und seinen ukra-faschistischen Anhängern, in Kürze eine großräumige Offensive in Donbass starten zu wollen:

«Aktuell befinden sich an der Frontlinie über 500 Panzer sowie ca. 90.000 ukrainische Soldaten. Die Ukraine kann in jeden Moment mit den militärischen Kämpfen beginnen… Warum sie damit bis heute nicht beginnt? Ich denke, dass die Ukraine entweder ihre Mobilisierung abschließen will oder auf bessere Wetterbedingungen wartet.»

Zudem hat der Kopf der DVR betont, dass der Krieg für Kiew der einzige Ausweg ist, um die prekäre Situation im Land zu retten.

Und dafür gibt es heute wieder neue Fakten.

 

DVR-Geheimdienst: Massive Ukra-Provokationen für den 23. Februar geplant

Einerseits soll es laut dem Verteidigungsministerium der DVR in Marjinka — einem Vorort in Donezk, der sich aktuell zu 80% unter Kontrolle der ukrainischen Truppen befindet — auf Befehl des Kiewer Regimes zur Evakuierung der Stadtbewohner gekommen sein. Diesen Schachzug der Ukraine werten die Repräsentanten der DVR als eine Vorbereitung der Kiewer Truppen auf ihre langersehnte Offensive und somit als einen weiteren Schritt in Richtung Eskalation der aktuellen Lage in Donbass, um anschließend den Widerstand erneut im Bruch der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen.

Andererseits teilte der stellvertretende Verteidigungsminister der DVR, Eduard Basurin, am 21.02.2016 mit, dass die geplante Ukra-Offensive entsprechend den Erkenntnissen der Geheimdienste der DVR zum 23. Februar gestartet werden soll. Also pünktlich zum s.g. «Tag des Verteidigers des Vaterlandes», der in Russland und in einigen Staaten der ehemaligen UdSSR (bereits seit über 70 Jahren) alljährlich gefeiert wird.

«Laut den Daten unserer Geheimdienste erwarten wir in der Volksrepublik Donezk in der Nacht vom 22. auf den 23. Februar seitens der ukrainischen Armee massive Provokationen entlang der ganzen Frontlinie, die anschließend in großangelegte Kampfhandlungen übergehen können»

Und so macht sich die Ukraine die letzten Tage für ihre Donbass-Offensive bereit:

 

Donbass aktuell: Zerstörungen und Leid — soweit das Auge reicht

8.02.2016: Gnadenloser Beschuss der Positionen des Widerstandes und ziviler Wohngebiete seitens der Kiewer Truppen:

[youtube url=»https://youtu.be/3cuMFzraovo»]

Am Abend des 11. Februars 2016 haben die ukrainischen Regierungstruppen und die faschistischen Freiwilligen-Bataillone das Petrowskij Gebiet von Donezk beschossen. Mit zerstörerischen Folgen:

[youtube url=»https://youtu.be/zBx-btngMYo»]

Zaijzewo: 2 Zivilisten sterben infolge einer Sprengfallen-Explosion

Und wieder sterben und leiden unschuldige Menschen: Laut dem Verteidigungsministerium der DVR fanden am 12. Februar, gegen 9.20 Uhr, 2 Zivilisten in der Siedlung Zajzewo ihr tödliches Unglück, nachdem sie in eine Sprengfalle getappt sind. Ein Mann starb in Folge der Minenexplosion sofort auf der Stelle. Ein weiterer Zivilist kam umgehend mit schweren Splitterverletzungen am Kopf auf die Intensivstation.

Aleksej Smirnov — der Kopf des humanitären Bataillons «Angel» und unser Missionspartner in Donbass — schrieb uns am 12. Februar:

«Heute waren wir in Zajzewo, um dem schwer verletzten Mann zu helfen. Seine Chancen zu überleben sind gleich Null. Sein Schädel wurde vollkommen zertrümmert. Laut den Bewohnern wurde die Siedlung seitens ihrer Peiniger mit Minen übersät. Diese Minen sind wie Spinnen, die ihre Füller ausstrecken und die Menschen in der Luft zerfetzten.»

Donezk: 4 verletzte Zivilisten im Zuge eines Minenwerfer-Beschusses 

Am 17. Februar 2016 kam es im Kriegsgebiet Donbass erneut zu mehrfachen militärischen Attacken der Kiewer Truppen gegen unschuldige Zivilisten und die Stellungen des Widerstandes.

In der Siedlung Oktjabrskij (Kujbyschewskij Gebiet von Donezk) wurden in Folge eines Minenwerfer-Beschusses seitens der Kiewer Truppen mindestens 4 Zivilisten schwer verletzt. Davon ein Mann, der sich zu diesem Zeitpunkt bei den Baum-Arbeiten auf der Straße Stratonawtow befand.

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Makeewka: Attentat auf Bus mit Zivilisten — mindestens 1 Toter

Ebenso am 17. Februar 2016 haben Unbekannte eine Handgranate geworfen — auf ein an der Bus-Haltestelle Plehanowo stehendes Bus-Taxi in der Kleinstadt Makeewka, die sich aktuell auf dem seitens der Volksarmee der DVR kontrollierten Territorium. Mit schrecklichen Folgen: 1 Zivilist wurde dabei getötet. Mehrere weitere wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

OSZE nach einem aktuellen Beschuss vor Ort: Jetzt ist ruhig — also alles super!

Am 18. Februar wurde ein Schulgebäude in der Siedlung Staromihajlowka, im Westen von Donezk, in Folge eines nächtlichen Beschusses seitens der ukrainischen Truppen beschädigt. Dies teile die offizielle Donezker Nachrichtenagentur (DAN) mit dem Verweis auf das Verteidigungsministerium der DVR mit. Die jeweiligen Beschuss-Koordinaten, inklusive Folgen, wurden an die Vertreter der OSZE-Mission weitergeleitet, die noch am gleichen Tag zum Tatort kommen wollten.

2 Tage später war es endlich soweit: Am 20. Februar hat das OSZE-Team wieder die DVR besucht. Obwohl die Bewohner der Siedlung Zajzewo erst wenige Stunden vor der Ankunft der Mission aufgrund eines erneuten nächtlichen Beschusses unter Todesangst standen, hatte ihnen Alexander Hug, Stellvertretender Leiter der OSZE Spezialbeobachter Mission in Donbass, nur Eines mitzuteilen:

[youtube url=»https://youtu.be/0JfsvgBvKuQ»]

«Also… wenn Sie jetzt ganz genau zuhören, wird gerade nicht geschossen. Als ich heute Früh in Zhowanka war, war dort auch ruhig.»

Das war’s.

Alles klar, Herr Kommissar. Dann verbringen Sie doch einfach 1-2 Nächte im Keller, gemeinsam mit den Menschen an der Frontlinie, anstatt immer zu den Friedenszeiten zum Tatort zu «eilen», um den täglich Leidenden und Überlebenden ihre Märchen von Frieden und Freude zu erzählen.

Ukrainische Journalistin in Donezk: Die Ukraine beschießt gezielt zivile Wohngebiete

Am 19. Februar stand der Westen von Donezk, samt seiner Bewohner, erneut unter Beschuss der Kiewer Truppen. Nachdem ein schweres Geschoss ein ziviles Wohnhaus in der Siedlung Trudowskoe (Petrowskij Gebiet) getroffen hatte, ging das Gebäude in Flammen auf. Zudem wurden dutzende Wasser- und Gasleitungen und mehrere weitere Häuser und Gebäude zerstört.

Auch am 20. Februar standen weitere zivile Wohnhäuser in Flammen. Und zwar in der Siedlung Oktjabrskij:

Eva Merkurieva — eine ukrainischen Journalistin, die sich seit Monaten in Donezk auf der Suche nach Wahrheit befindet, schrieb am 20.02. in den sozialen Netzwerken:

«Donezk aktuell. Die Minsker Vereinbarungen laufen auf Hochtouren. Hier ein Beispiel dafür, wie gezielt die Ukrainer zivile Wohngebiete beschießen. In diesem Fall die leidvolle Siedlung Oktjabrskij von Donezk.»

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Am 21. Februar wurde auch im Kujbyschewksij Gebiet ein Wohnhaus seitens ukrainischer Artillerie getroffen.

Die Bewohner der Volksrepublik Donezk meldeten in der Nacht vom 21. auf den 22. Februar:

«Gorlowka. Im Norden der Stadt gegen 01.13 Uhr begann ein Artilleriebeschuss. 5 Straßen weiter sind Maschinengewehre zu hören. Es ist schwer zu verstehen, was los ist. Sie schießen direkt in der Nähe. Sehr merkwürdig…»

«Donezk, 00.50 Uhr. Es knallt gewaltig… Alle warten auf die Offensive der Ukraine und die Befreiung durch den Widerstand.»

 

Bitte helft uns, Donbass am Leben zu erhalten  

Unterstützt unsere aktuelle Mission zur Sicherung des Überlebens der Donbass-Bewohner, die sich bereits seit über 1,5 Jahren mitten in der Beschusszone befinden. Einfach per Überweisung oder PayPal euren persönlichen Spendenbeitrag an unseren deutschen Partner-Verein „Friedensbrücke“ senden (Betreff: Remembers & Angel) und sich schon heute auf unsere neuen Erfolgsberichte aus den Kriegsgebieten freuen.

Friedensbrücke – Kriegsopferhilfe e.V.


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Betreff (wichtig!): Remembers & Angel 

Wir sagen “DANKE & SPASIBO”.
 Für euren Spenden-Einsatz. In unserem Kampf ums Überleben der Zivilbevölkerung im Kriegsgebiet Donbass. Auch im Namen von Aleksej Smirnov – dem Kopf des humanitären Bataillons „Angel“ und unserem treuen Partner vor Ort.

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„DONBASS WIRD LEBEN“ ist eine internationale Hilfskooperation von REMEMBERS (Deutschland) & dem humanitären Bataillon „Angel“ (Donbass), die wir Anfang November gestartet haben. In diesem Zusammenhang erscheint bei uns seitdem in regelmäßigen Zeitabständen eine mehrteilige Kurzvideo-Dokumentationsreihe, die unsere aktuelle Mission und den leidvollen Kriegsalltag der Zivilisten mitten in der Beschusszone hautnah widerspiegelt.

> Der Hintergrund/Aktionsstart (Start: November 2015): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben/

> Erfolgreich abgeschlossene Hilfeleistung für:

(1) Kiewskij Gebiet (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-2/

(2) Aleksandrowka (150 Zivilsten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-3/

(3) Spartak (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-4/

(4) Jakowlewka (100 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-5/

(5) Grigorowka & Nowaja Marjewka (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-6/

(6) 2.Plattform,„Volvo-Zentrum“ (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-volvo-zentrum/

(7) Spartak 2.0 (100 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-7/

(8)Oktjabrskij (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-oktjabrskij/

(9) Kurganka (100 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-kurganka/

(10) Gorlowka (Direkthilfe für ausgewählte Familien mit Kindern): http://remembers.achtungpartisanen.ru/gorlowka/

(11) Neujahrsmarathon durch die DVR und LVR (über 500 behinderte und Waisenkinder sowie Familien in Not): http://remembers.achtungpartisanen.ru/danke-liebes-deutschland/

(12) Staromihajlowka & Schirokaja Balka (50 Rentner und rund 500 Familien mit Kindern): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-8/

(13) REMEMBERS & «Angel» in Rentner-Mission (320 Zivilisten & Familien): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-13/

– weitere Berichte aus der Volksrepublik Donezk und Lugansk (über 500 Zivilisten) folgen.

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AKTUELLER SPENDENSTAND:

Aktionszeitraum: 16.11.2015 – 29.01.2016

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REMEMBERS.

Für Donbass. Gegen Genozid.