EIN MAL FRISCHE LEBER BITTE. VOM GANZEN HERZEN.

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KEIN Gespräch an der Supermarktkasse:

— UA: «Sammeln Sie Herzen?» 
— D: «Oh ja! Sehr gerne. Hätten Sie vielleicht auch noch 4-5 Nieren für mich?»
— UA: «Sie sind ein Glückspilz! Heute sogar ganz frisch eingetroffen. Und entnommen. Von unseren eigenen, schwer verwundeten Soldaten.»
— D: «Hui! Das ist aber toll! Dankeschön! Da komme ich gerne wieder!» 
— UA: «Schön! Dann bis bald!»
— D: «Bis morgen!»

So in der Art musste schon mal ein Deal zwischen Sergej Wlassenko, dem ehemaligen Anwalt von Julia Timoschenko, und einer deutschen Ärztin Olga Wieber abgelaufen sein, bei dem es um die Lieferungen frischer Organe aus dem Kriegsgebiet Donbass ging. Bevorzugt wurden dabei insbesondere Organe von noch lebendigen, schwerverwundeten Menschen. Denn was ist noch frischer als ganz frisch?http://russianmoscowladynews.com/2014/07/06/die-schlachter-auf-dem-schlachtfeld/

Der massive Organhandel, genauso wie damals in Jugoslawien und heute in Syrien, ist spätestens seit dem Frühjahr 2014 ein großes Thema in der Ukraine. Und heute sind viele Menschen sogar selbst bereit, ihre Organe zu verkaufen. Zum Beispiel um ihre monatlichen Kredite abzahlen zu können. Oder um einfach zu überleben, in einer so schwierigen und aussichtslosen Zeit wie heute in ihrer Heimat. Der Preis dabei ist wirklich heiß: 1 Niere = 20.000 Dollar (Verhandlungsbasis). Die verzweifelten Menschen schalten jetzt auch Anzeigen, in denen sie ihre Organe zum Kauf anbieten.

Eine Reporterin von LifeNews hat an einem Fallbeispiel herausgefunden, dass der jeweilige Organ-Anbieter sich zwischen seiner Familie und Gesundheit entscheiden muss. Und weil die Familie für ihn den Vorrang hat… http://www.e-news.su/in-ukraine/33461-ukraincy-vystavlyayut-na-prodazhu-organy-chtoby-rasschitatsya-po-kreditam.html

Solche herzzerreißenden Geschichten aus dem heutigen Alltag der Ukraine sind leider ein schreckliches Abbild des Krieges und Ausverkaufs des Landes, samt ihrer Menschen. 

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REMEMBERS.
Für Donbass. Gegen Genozid.