«HEIL HITLER» AUF HIGH HEELS

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Dürfen wir vorstellen?

Oksana Petrunenko ist Abgeordnete des Stadtrates von Sumy (Nord-Osten der Ukraine) und Mitglied der «Radikalen Partei» von Oleg Lyashko. In den sozialen Netzwerken nennt sie sich «Olena Garnaya», wobei «garnaya» auf Ukrainisch «die Schöne» bedeutet.

«Wenn euch Watniki* schreiben «Keiner hat in Donbass auf euch gewartet», antwortet denen einfach: «Doch. Olena Garnaya hat auf uns gewartet. Also f*** euch!»

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*Watniki = abwertende Bezeichnung für Russen

Und so stellen sich die «Patrioten» der neuen Ukraine die o.g. «Watniki» vor. Und somit auch uns: Sie machen nichts anderes als trinken, trinken, trinken, Fernsehen schauen, Kriegsspielchen spielen und an Putin und den Weihnachtsmann glauben…

Oleg Lyashko = ? 

Oleg Lyashko ist der Kopf der ukrainischen rechtsradikalen Partei namens «Radikale Partei'». Am 6.8.2014 erhob Amnesty International in einem Bericht schwere Vorwürfe gegen Lyashko. Und zwar wegen «gravierender Verletzung der Menschenrechte und der internationalen rechtlichen Standards».

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Lyashko ist aber auch ein Parlamentsmitglied und ein ehemaliger Präsidentschaftskandidat, der die Wahl am 25. Mai 2014 immerhin 8,3% der Stimmen meisterte.

Zusammen mit einigen jungen Männern in Militäruniformen fährt Oleg Lyashko mit einer Kamera durch die Ostukraine, um die eigenen Taten zu filmen. Auf seiner Webseite sieht man in zahlreichen Videos, wie er, stets umgeben von bewaffneten Männern, private und öffentliche Einrichtungen betritt und im Anschluss Menschen entführt, sie erniedrigt und zwingt, seinen Befehlen zu folgen. Sein Motto: «Ehre der Ukraine, Tod den Besatzern»

Hier ein Paradebeispiel zu diesem Thema: Ein Video, auf dem der Abgeordnete den Bürgermeister von Slawjansk bedroht.:

 

Amnesty International: Ljaschko = Kriegsverbrecher

Im o.g. Bericht dokumentiert Amnesty etliche Vergehen in Bezug auf «Gewalt, Einschüchterung und Entführung» und fordert dabei die Ukraine auf, unverzüglich eine Untersuchung der Vergehen Ljashkos einzuleiten.

Zum Beispiel:

— Obwohl er nicht dazu berechtigt ist, Menschen festzunehmen, entführt und missbraucht Ljaschko sie verbal und physisch vor laufender Kamera. Seine und andere Webseiten umfassen zahlreiche Videos, die zeigen, wie anscheinend die Rechte von Menschen auf einen fairen Prozess, auf Freiheit und Sicherheit der Person sowie das Recht, nicht gefoltert oder misshandelt zu werden, verletzt werden.

— Unter anderem entführten Oleg Ljaschko und seine bewaffnete Truppe im Mai 2014 zwei Männer, die auf den Videoaufnahmen mit verhüllten Gesichtern und gefesselten Händen in einem Van zu sehen sind. Als ihre Gesichter enthüllt werden, befragt Ljashko einen der Männer, der sich als Igor Khakimzyanov, ehemaliger «Verteidigungsminister» der selbsternannten Republik Donezk, bezeichnet. Der Mann trägt lediglich Unterwäsche und weist zwei blutende Wunden am Körper auf. 

— Ein anderes Video, datiert auf den 10. März 2014, zeigt Ljaschko, wie er ein Mitglied des Regionalrates von Luhansk, Arsen Klinchayev, aus einem Büro entführt. Die bewaffneten Männer halten den Mann mit Gewalt fest und bringen ihn zu einem Bus, wo er befragt wird. Seine Brust ist entblößt, er trägt Handschellen und ist eindeutig benommen. Ljaschko beleidigt Klinchayev und droht ihm damit, ihn für 15 Jahre ins Gefängnis zu bringen, falls er ihm nicht gehorche.

— Drei weitere Videos, die vermutlich vom 8. Juli 2014 stammen, zeigen Lyashkos anhaltende Kampagne der Gewalt, Einschüchterung und Entführung von Einzelpersonen. In einem Video zwingt er den Bürgermeister von Slowjansk, einen «freiwilligen» Rücktrittsbrief zu verfassen. Als ihm der Bürgermeister dies verweigert, droht Lyaschko damit, ihn aus dem Fenster im vierten Stock des Gebäudes zu werfen, woraufhin der Bürgermeister einwilligt.

— In einem weiteren droht Ljaschko dem Chef der Slowjansker Polizei damit, ihn zu töten. Ljashko wirft diesem vor, Vitaly Rybalko, einen mutmaßlichen pro-russischen Separatistenführer, noch nicht verhaftet zu haben. Der Polizeichef gibt ihm daraufhin die Privatadresse Rybalkos. Später sieht man, wie Ljashko Rybalko gefangen nimmt und zum Polizeichef bringt.

— Das dritte Video zeigt Ljashko bei der Befragung eines 62-jährigen Mannes, der eine Plastiktüte über den Kopf gestülpt hat. Seine Hände wurden mit Klebeband an seine Beine gebunden. Er sitzt zusammengekauert an einem unbekannten Ort. Ljashko befragt ihn zu Verbindungen mit den Separatisten, was der Mann zurückweist.

Auf dem letzten Video vom 27. Juli 2014 ist zu sehen wie Ljashko und vier bewaffnete Männer Yuriy Borisov, mutmaßlich amtierender Bürgermeister von Stakhanov, in Berdjansk entführen und treten. Ein Video vom Folgetag zeigt Borisov wie er sich auf Knien beim ukrainischen Volk dafür entschuldigt, dass er an der Organisation eines «Referendums» in Stakhanov am 10. Mai dieses Jahres mitgewirkt habe, nachdem die Separatisten die «Unabhängigkeit» von Kiew erklärt hatten.1

Und wie das immer so ist in der heutigen Ukraine: Bislang musste sich Ljaschko für keine seiner Taten verantworten. 

 

Quelle:

http://www.amnesty.de/2014/8/14/ukrainisches-parlamentsmitglied-entfuehrungen-beteiligt

 

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.

 

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