«IHR SOLLT VERDAMMT SEIN!»

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Für ihre ganz besondere Stimme sowie für ihre einzigartige Liebe zur ukrainischen Kultur und Tradition ist sie bereits seit Jahrzehnten in der ganzen Ukraine berühmt und beliebt: Die renommierte und von den ehemaligen Machthabern der Ukraine mehrfach ausgezeichnete (Volks-)Sängerin Nina Matwienko war noch vor einem Jahr eine leidenschaftliche Maidan-Anhängerin. Doch heute fühlt sie sich von ihrer Regierung und den Medien verraten und für ihre eigenen Zwecke missbraucht.

Denn spätestens nach den ersten genoziden Ereignissen in Donbass hat sie ihre Sichtweise auf die aktuellen, illegal hochgeputschten und vom Westen gesteuerten Polit-Akteure in ihrer Heimat geändert. Und genau dafür wird der einst so beliebte nationale Star heute von den «echte Patrioten» ihrer Heimat gehasst.

In ihrem aktuellen Interview, welches sie einem ukrainischen TV-Sender gab, betont sie, dass sie niemals denjenigen verzeihen und vergeben wird, die Schuld am Entfachen des Kriegen mit Noworossija sind:

«Heute kämpfen wir gegen unsere eigenen Verwandten, gegen unser eigenes Blut. Noch nie gab es bei uns solch eine Kälte, Härte unter den Menschen, solche Waffen… Ich knie vor dem Gott und ich rufe: Ihr sollt verdammt sein! Für eure Söhne, für eure Kinder. Ich weiß, wer der Feind ist — es ist die blutverschmierte Elite. Die Drei, die das Volk auf den Maidan gebracht haben. Und zwar in ihrem eigenen, egoistischen Interesse. Das werde ich ihnen nie verzeihen. Wer wird jetzt Kinder auf die Welt bringen? 20.000 Menschen sind schon tot. Und wie viele sind tot, ohne geboren zu werden?»

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Heute ist sich Matwienko sicher, dass man sie, genau so wie tausende anderer Menschen in der Ukraine, mittels ukrainischer Propaganda belogen, betrogen und hintergangen hat.  

«Wir hatten doch versucht, Janukowitsch zu stürzen, oder? Wir waren doch weder gegen Russland noch gegen Donezk, richtig? Dann wozu die ganze Desinformation???»

Gleichzeitig appelliert Nina Matwienko an das ganze Volk, sich nicht mit der heutigen Situation zufrieden zu geben:

«Ich will unbedingt sagen: Steh auf, mein Volk. Steht auf. Noch gibt es die Möglichkeit, wiedergeboren zu werden. Eine Chance, unsere Brüder zu beschützen. Unsere Mütter, unsere Kinder, unsere Frauen. Wenn wir heute nicht unsere Erde verteidigen, wird uns das der Gott-Vater niemals verzeihen, weil wir gegen unseren eigenen Bruder gehen. Doch das hat er uns nicht gelehrt. Er schaut uns zu und weint, unser Vater, unserer Schöpfer».

DAS sind Worte einer Frau — einer echten Ukrainerin, einer Prominenten, einer ehemaligen Maidan-Bewegung-Befürworterin. DAS sind starke Worte. Weil sie aus den Tiefen eines Herzen kommen. Dort, wo heute Trauer, Leid und Hoffnungslosigkeit leider jegliches nationale Glücks- und Stolzgefühl verdrängen.

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie. 

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