PAWEL SCHEREMET — DER 2. NEMZOW? HARTE FAKTEN ZUM JOURNALISTEN-MORD IN KIEW

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Am 20. Juli 2016, um 7.45 Uhr Ortszeit, kam im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew in Folge einer Sprengsatz-Explosion Pawel Scheremet ums Leben — ein Journalist der Zeitschrift «Ukrainskaja Prawda» («Ukrainische Wahrheit») und ein ehemaliger Maidan-Aktivist. Die tödliche Bombe mit einer Sprengkraft von ca. 300-400g TNT explodierte, als er allein mit einem Auto auf dem Weg zur Arbeit war.

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Laut dem Pressesprecher von Poroschenko werden nun die US-amerikanischen Geheimdienste die Ermittlungen übernehmen. Die Frage, warum der Geheimdienst der Ukraine und/oder die Kiewer Polizei im Fall Scheremet so zusagen «vom Dienst suspendiert wurde», muss an dieser Stelle unsererseits wahrscheinlich nicht beantwortet werden. Schließlich geht es ja dabei um einen soooo «souveränen» Staat, wie die Ukraine, sodass solche Frage eigentlich nicht mal in Frage gestellt werden dürfen.

Zudem haben die ukrainischen Wahrheitsmedien nach dem bereits allseits bekannten EUSA-Objektivitätsvorbild gleich in den ersten Sekunden nach dem Journalisten-Mord den Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, in ihrer allerersten Mord-Version genannt.

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Für UNSERE medialen Wahrheitsprediger — ein Grund genug, genau diesen Journalisten-Mord plötzlich auch in ihrer Berichterstattung aufzugreifen. Beispielsweise mit solchen alarmierenden Sätzen wie «Bekannter Journalist bei Explosion getötet» (n-tv) oder «Journalist Scheremet bei Bombenanschlag in Kiew getötet» (BILD).

Der ukrainische Journalistenverband bezeichnete den Tod ihres Kollegen als Mord. Als jedoch z.B. der wahre Patriot seines Landes, regimekritische Journalist und Publizist sowie eine großartige Persönlichkeit — Oles’ Busina — direkt vor seiner Haustür erschossen wurde, verlor weder der ukrainische Journalistenverband noch unsere Medien ein Wort darüber, geschweige denn wurde ihrerseits eine Träne um ihn vergossen oder eine internationale Untersuchung des Mordes eingeleitet.

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Deshalb stellt sich für uns die Frage: Warum ist ausgerecht DIESER Mord an einem Journalisten plötzlich in den Mittelpunkt unserer Weltberichterstattung gerückt? Genau so, wie einst der Mord vom 27. Februar 2015 am russischen Oppositionellen Boris Nemzow  (der übrigens ein enger Freund und Missionspartner von Scheremet war)? Das wollen wir heute herausfinden — anhand von brisanten Hintergründen zur Person Scheremet sowie von relevanten Fakten zum aktuellen Mordfall, die heute womöglich absichtlich verschwiegen und teilweise sogar gezielt verdreht werden.

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Des Teufels Busenfreund und überzeugter Russophob

Er war weder ein beliebter, noch renommierter oder erfolgreicher Journalist in der Ukraine. Scheremet kommt ursprünglich aus Weißrussland, wo er eine aktive Rolle als Oppositioneller und politischer Gegner des Regimes des weißrussischen Präsidenten Lukaschenko einnahm. Im Jahr 1997 wurde er an der Grenze zwischen Litauen und Weißrussland verhaftet und zu 2 Jahren Haft auf Bewehrung verurteilt. Danach verlor er die weißrussische Staatsbürgerschaft und suchte in der Ukraine Schutz, wo er am 20. Juli 2016 jedoch schlussendlich seinen Tod fand.

Auch in Russland hat er als oppositioneller Journalist und «5. Kolonne»-Aktivist sein Glück versucht, u.a. als «Leiarbeiter» von Boris Berezowskij, der aufgrund seiner milliardenschweren, skrupellosen Korruption- und Geldwäsche-Machenschaften im postsowjetischen Russland der 90-ger Jahre politisches Asyl in Großbritannien aufsuchen musste und im März 2013, ebenso im Exil und «ganz zufällig», seinen Tod fand — in der Badewanne seines Eigentums in London.

Zum im Februar 2015 ermordeten Oppositionellen Nemzow pflegte Scheremet ein mehr als nur freundschaftliches Verhältnis, was man am folgenden Foto wunderbar erkennen kann: «Der Mord an Nemzow — eine Schande für Russland», steht auf dem Plakat, welches er vor der russischen Botschaft in Moskau hält.

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Während sich Scheremet in Weißrussland und in Russland beruflich (mehr oder weniger) entfalten konnte, fand er in der Ukraine jedoch keinen Platz, der ihm bequem genug erschien. Und schon gar nicht die nötige Macht und Anerkennung, die er sich wünschte und für die er mit allen Mitteln so sehr kämpfte. Nicht einmal seine Kollegen gaben ihm einen Hauch von Chance auf eine ernst zu nehmende Perspektive in diesem Land.

Deshalb wurde er «über Nacht» zu einem Möchtegern-Ukra-Patrioten. Der ehemalige Janukowitsch-Regime-Gegner und Maidan-Aktivist unterstützte von Anfang an nicht nur den blutigen Putsch auf dem Maidan 2013/2014 und das Regime der Kiewer Junta, sondern auch an den Krieg der Ukraine gegen das eigene Volk in Donbass. Insbesondere das ukra-faschistische Freiwilligen-Bataillon «Azow» lag Scheremet am Herzen, sodass er sie privat, medial und womöglich auch finanziell unterstützte. Ein lauter Kritiker des Regimes von Poroschenko war er in der letzten Zeit aber auch nicht wirklich.

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Und nun zurück zum 20. Juli 2016 in Kiew:

Zum Zeitpunkt des Mordes war Scheremet KEIN Chef-Redakteur der ukrainischen Zeitung «Ukrainskaja Prawda» («Ukrainische Wahrheit»), wie es einige behaupten, sondern als ein ganz normaler angestellter Journalist bei diesem Privat(!)unternehmen tätig.

Das Auto, mit dem er an diesem Tag allein, unterwegs zum Arbeitsplatz war, gehörte seinem Boss und seiner Geliebten zugleich — der Chef-Redakteurin Elena Pritula von «Ukrainiskaja Prawda», die laut Insidern zufälligerweise auch amerikanische Staatsbürgerin sein soll.

Der Mord geschah direkt im Zentrum der Hauptstadt und somit in der fast unmittelbaren Nähe zum ukrainischen Parlament RADA.

Die Wucht der Auto-Bomben-Explosion war sehr gering, um dabei anderen Insassen, Autos oder Passanten einen Schaden hinzufügen zu können. Denn die Sprengsatzmenge war genau portioniert und positioniert, mit dem Ziel, ausschließlich den Fahrer zu töten.

Sakrales Opfer des Bloody-Business namens Politik

Der ukrainische Journalist Aleksandr Rogers, der heute aus politischen Gründen im Exil in Russland lebt, ist der Meinung, der Mord an Scheremet sei ein Warnsignal für alle, die sich heute dem offiziellen Kiewer Regime unterordnen. Denn früher oder später werden sie alle von ihren eigenen «Kameraden» und ehemaligen Gleichgesinnten lebendig aufgefressen.

Der ukrainische Politiker Wladimir Olejnik ist sich sicher, dass nach dem Mord an Scheremet die Ausrufung des Kriegszustandes in der Ukraine folgen wird. Denn nur ein Kriegszustand lässt die blutverschmierten Machthaber weiterhin an der RADA-Spitze festklammern, indem jegliche Menschen- und Bürgerrechte eingeschränkt bzw. gar eliminiert werden und die Bevölkerung in Angst versetzt wird.

Und dieser Meinung sind auch wir. Denn Kiew ist sich der aktuellen, für sie in jedem Sinne tödlichen Situation bewusst:

— Das Volk ist aus seinem «europäischen Traum — koste es, was es wolle» aufgewacht.

— 90% der Bevölkerung lebt heute unterhalb jeder denkbaren Armutsgrenze.

— Die ukra-faschistischen Freiwilligen-Bataillone und Bandera-Anhänger haben landesweit nicht nur freien Lauf, sondern auch alle Waffen, die es auf dem Kriegsmarkt gibt. Zudem sind sie bereits seit Monaten außer Kontrolle von Kiew geraten und haben sich sowohl an der Front als auch auf den Straßen der Ukraine einfach verselbstständigt — mit erschreckenden Folgen.

— Weder Donbass noch die Krim werden sich die Kiewer Machthaber jemals wieder zurückholen können, da sie spätestens mit dem ersten Tag des Krieges in Donbass — gegen ihr eigenes Volk! — an allen Fronten verloren haben.

Erst landesweiter Terror — dann Kriegszustand — dann Militärputsch der Oligarchen 

Deshalb setzt Kiew heute alles auf landesweiten Kriegszustand und legt in den letzten Wochen in Donbass und insbesondere in den letzten Tagen in der ukrainischen Hauptstadt ganz gezielt seine eigene Hand in die Destabilisierung der Situation vor Ort. Interessant sind auch die schrecklichen Ereignisse, die in der Kiewer Hauptsstadt am Tag des Mordes an Scheremet zusätzlich und ganz sicherlich nicht zufällig geschahen:

— Ein Unbekannter überfiel mit einem Messer die ukrainische Chef-Redakteurin von «Forbes», Maria Rydwan, und fügte ihr dadurch mittelschwere Verletzungen an den Armen und im Gesicht zu.

— Rund 50 Schwerstverbrechern gelang die Flucht aus einem Kiewer Gefängnis.

— Am helllichten Tag wurden 2 Frauen entführt und ca. 5 bis 6 Menschen umgebracht.

— Auf der Straße Narnica, die für ihre Obdachlosen bekannt ist, fand ein Schusswechsel aus einem Auto statt.

— Ein paar Motorradfahrer haben mit einer Axt ein an der Kreuzung stehendes Auto attackiert.

— Einem Unternehmer wurde sein Koffer aus der Hand gerissen — mit 100.000 US-Dollar.

— Auf einen Parkplatz wurde eine Granate geworfen, die in Folge ihrer Explosion 7 Autos demolierte.

— Aufgrund einer Bombenexplosion-Gefahr wurde der Kiewer Hauptbahnhof evakuiert…

Ebenso nicht umsonst oder zufällig gab am 19. Juli 2016, wie bereits berichtet, der Leiter des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrates, Aleksandr Turtschinow, bekannt, dass zum «Schutz des Volkes» sowie zur «Aufrechterhaltung der territorialen Einheit des Landes» in Kürze einige Maßnahmen ergriffen werden müssen — «bis hin zur Ausrufung des Kriegszustandes» in der Ukraine. Und dass es zu einem möglichen Staatsstreich in der Ukraine demnächst kommen könnte, haben wir ebenso bereits berichtet — genau einen Tag vor dem Mord an Scheremet, als wir die Sicht eines RADA-Abgeordneten, Igor Lutsenko, auf die momentan brütend heiß kochende Situation im ukrainischen Parlament schilderten:

«Die Vorbereitungen auf einen Staatsstreich und Militärputsch in Kiew laufen auf Hochtouren. Nur das Datum steht noch nicht fest». 

Unser Fazit:
Pawel Scheremet entschied sich, aus Geldgier und Anerkennung ein Soldat in diesem blutigen Ukra-Polit-Business-Krieg zu werden. Darum musste er fallen. Und er wird leider nicht der Letzte sein.

Und dennoch — rein aus menschlicher Sicht und unabhängig davon, dass er einer der vielen war, die für den MASSENMORD an der ukrainischen Bevölkerung verantwortlich ist: Unser Beileid an alle Familienangehörigen von Pawel Scheremet. Denn es gibt nichts Schlimmeres, als einen geliebten Menschen zu verlieren. Egal durch Hände welcher Ukra-Oligarchen genau er ermordet wurde.

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In dieser kurzen Zeit ist es uns bereits gelungen, mehr als 4.000 unschuldige Zivilisten, hauptsächlich Familien mit Kindern, Rentner und Waisenkinder, in den heißesten Regionen des Krieges mit allen überlebensrelevanten Lebensmitteln, Medikamenten, Hygieneartikeln und Babynahrung zu versorgen. Allein im Zeitraum vom April bis Mai 2016 konnten wir rund 1.000 Zivilisten das Überleben auf Zeit sichern. Doch unsere Hilfsgüter sollen den Menschen in Donbass nicht nur das Leben retten, sondern auch einen kleinen Hoffnungsschimmer bis ans Kriegsende geben. Einen Hoffnungsschimmer auf Menschlichkeit und Gerechtigkeit. Einen Hoffnungsschimmer, der ihnen die nötige Kraft verleiht, um diese schwierigen Zeiten gemeinsam durchstehen zu können.

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(1) Kiewskij Gebiet (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-2/

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(3) Spartak (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-4/

(4) Jakowlewka (100 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-5/

(5) Grigorowka & Nowaja Marjewka (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-6/

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(7) Spartak 2.0 (100 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-7/

(8) Oktjabrskij (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-oktjabrskij/

(9) Kurganka (100 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-kurganka/

(10) Gorlowka (Direkthilfe für ausgewählte Familien mit Kindern): http://remembers.achtungpartisanen.ru/gorlowka/

(11) Neujahrsmarathon durch die DVR und LVR (über 500 behinderte und Waisenkinder sowie Familien in Not): http://remembers.achtungpartisanen.ru/danke-liebes-deutschland/

(12) Staromihajlowka & Schirokaja Balka (50 Rentner und rund 500 Familien mit Kindern): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-8/

(13) REMEMBERS & «Angel» in Rentner-Mission (320 Zivilisten & Familien): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-13/

(14) Überlebensrettung durch individuelle Direkthilfe: http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-14/

(15) Marinowka: Überlebenschancen für die Großen & Riesenfreude für die Kleinen: http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-marinowka/

(16) Neue Überlebenschancen auf Zeit für 100 Familien mit Kindern aus Kurganka: http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-16/

(17) Humanitäre Direkthilfe und medizinische Versorgung für ältere Menschen in besonderer Not: http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-17/

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(19) 7 Siedlungen, 1 Ziel: Neue Überlebenschancen für 1.000 weitere Zivilisten: http://remembers.achtungpartisanen.ru/emembers-und-angel-in-donbass-mission/

(20) Überleben sichern & Kinderträume erfüllen: REMEMBERS & «Angel» im Großfamilieneinsatz: http://remembers.achtungpartisanen.ru/remembers-im-grosfamilieneinsatz/

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