+++ EIL: KIEWER TRUPPEN VERSUCHEN EINEN DURCHBRUCH NACH GORLOWKA UND BESCHIESSEN ZIVILISTEN

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Wie das Verteidigungsministerium der Volksrepublik Donezk heute, am 7. März 2016, gemeldet hat, versucht das ukrainische Militär, auf das Territorium der Volksrepublik Donezk, in der Nähe der Siedlung Jasinowataja, gewaltsam zu gelangen. Mit dem Ziel, die Landstraße nach Gorlowka einzunehmen.

Sollten die Kiewer Truppen es schaffen, wird ihnen dadurch nicht nur ein erfolgreicher Durchbruch mit schwerwiegenden Folgen sowohl für den Widerstand und als auch für die Zivilisten gelingen. Sie könnten auch die s.g. Filtrationsstation erreichen, die 1/3 der Stadt und Umgebung mit Wasser versorgt (rund 500.000 Menschen) und bis dato regelmäßig unter Beschuss steht:

[youtube url=»https://youtu.be/ad1lEe4Mcm0″]

Zudem würden in Folge eines erfolgreichen Durchbruchs der Ukraine in Jasinowataja-Umgebung die Landstraße nach Gorlowka versperrt und das Eisenbahnnetz der DVR blockiert, was aus strategischer Sicht ebenso eine wahre Katastrophe für den antifaschistischen Widerstand und die Donbass-Bewohner bedeuten würde. «Deshalb wollen sie auch genau dieses Territorium für sich gewinnen», so Eduard Basurin, der stellvertretende Verteidigungsminister der Volksrepublik Donezk, heute.

Laut Basurin sind die Kiewer Truppen bereits in die (ursprünglich entmilitarisierte) Pufferzone einmarschiert und führen mittels Handwaffen einen Beschuss ziviler PKW’s (!) auf der Landstraße zwischen Jasinowataja und Gorlowka durch.

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Aktuelle Erfolge der Kiewer Junta in Donbass: Mindestens 2 verletzte Zivilisten & gezielte Zerstörungen der Infrastruktur

Allein in den letzten 7 Tagen stand Donbass insgesamt 1.433 Mal unter Beschuss seitens der ukrainischen Armee und der faschistischen Freiwilligen-Bataillone. Davon wurde die Volksrepublik Donezk, samt ziviler Wohngebiete und den Positionen des Widerstandes, in den letzten 48 Stunden mehr als 400 Mal beschossen. Neben Handwaffen kommen kontinuierlich auch schwere Waffen zum Einsatz (ca. 1.000 Mal in der letzten Woche), die den Minsker Vereinbarungen widersprechen. U.a. Minenwerfer mit einem Kaliber von 120mm und 82mm sowie Granatenwerfer, Flugabwehrraketen und Panzerabwehrkanonen.

Aktuell im Ukra-Visier: Stellungen des Widerstandes sowie Wohngebiete in der Volksrepublik Donezk, die bereits seit Monaten, wenn nicht gar seit Jahren, keinen Frieden kennen. Darunter die Siedlung Zajzewo, Zhabunki, Staromihajlowka, Dokutschaewsk, der Flughafen und die Umgebung,  Petrowskij und Kujbyschewskij Gebiet von Donezk und Volvo-Zentrum. Neu dazugekommen sind nun auch Sosnowskoe, Sahanka, Bezymennoe, Kominternowo und der Bergwerk Gagarin. Dabei wurden in den letzten Tagen mindestens 5 Widerstandskämpfer getötet, 6 weitere erlitten Verletzungen verschiedenen Grades.

Aber auch die Zivilisten werden bis dato leider nicht vor dem Leid verschont: 1 älterer Mann wurde in Folge einer schwerwiegenden Splitterverletzung am beiden Schultern und an beiden Füßen verletzt. Aber auch eine 27-jährige Frau wurde im Zuge eines aktuellen Beschusses ihrer Siedlung mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Zudem leidet auch die Infrastruktur der Volksrepublik massiv unter den gnadenlosen, militärischen Provokationen seitens der «Helden der Ukraine» weiter. So wurden im Petrowkij Gebiet von Donezk erneut 2 Wohnhäuser komplett zerstört und 4 Transformatorenstationen (Elektrizität), die von ukrainischen Geschossen gezielt getroffen wurden, auf eine unabsehbare Zeit lahmgelegt. Auch im Kujbyschewskij Gebiet (Donezk) wurden 2 Wohnhäuser (Prospekt Zhukow) durch einen Direktbeschuss zerstört. Da die Bewohner erst vor kurzem — aus Angst um ihr Leben und das Leben ihrer Familien — ihrer Häuser verlassen haben, kam es diesmal zum Glück zu keinen Verletzten oder Getöteten.

Schule in Zajzewo erneut unter Beschuss — OSZE hat «Wichtigeres zu tun» als Begutachtung    

Doch das waren nur einige wenige der aktuellen «Erfolgserlebnisse» der Kiewer Junta in Donbass. Zu den unbegreiflichen Greueltaten der ukrainischen Soldaten und der Ukra-Nazi-Bataillone zählt auch der erneute Beschuss der Schule Nr. 15 in der Siedlung Zaizewo (Gorlowka), die mindestens seit einem Jahr rund um die Uhr im Visier ihrer Peiniger steht. Und wieder hinterließen die Ukrainer deutliche Spuren der Zerstörung am Schulgebäude.

Die Siedlung Zajzewo nach 2 Jahren Krieg:

[youtube url=»https://youtu.be/MLwVsCK2O3s»]

Die Schule Nr. 15 nach dem aktuellen Beschuss seitens der Ukraine:

[youtube url=»https://youtu.be/tSgc0mMt2Ck»]

Doch die Internationalen OSZE-Beobachter hielten es mal wieder nicht für nötig, das Ausmaß dieser Zerstörungen mit eigenen Augen zu sehen und die Richtung des Beschusses zu konstatieren. Trotz offizieller Meldungen und Bitten der DVR-Repräsentanten, nach Zajzewo zu kommen, um den Beschuss, seine Quelle und seine Folgen zu dokumentieren.

Eduard Basurin, stellvertretender Verteidigungsminister der DVR:

«Wir haben uns an die OSZE-Mission mit der Bitte gewandt, die Zerstörungen der Schule sowie die Richtung, aus der der Beschuss erfolgte, zu fixieren. Daraufhin gaben uns die OSZE-Repräsentanten die Antwort, dass sie wichtigere Dinge zu tun haben. Sie haben sich geweigert, hierher zu kommen. Wenn früher hauptsächlich am Abend und in der Nacht geschossen wurde, erfolgen heute die Beschüsse auch tagsüber. In dieser Siedlung zum Beispiel begann der aktuelle Beschuss um 7 Uhr und endete um 9 Uhr am frühen Morgen. Als wir heute herkamen, konnten wir vereinzelt noch Handwaffen-Schüsse hören. Zudem sind hier auch Scharfschützen aktiv. Sie sind einfach unverschämt geworden! Sie versuchen ständig, uns von hier zu vertreiben. Doch weder Kiew noch die OSZE reagieren darauf. Und wer sich noch an die Minsker Vereinbarungen vom 12. Februar 2015 erinnert, weiß, dass die sich am militärischen Konflikt beteiligten Parteien ihre Stellungen nicht verlassen dürfen. Doch auch dieser Punkt  wird seitens der Ukraine nicht eingehalten. Sie versuchen, immer weiter nach vorne zu gelangen.»

Tja… Offensichtlich ist neben der Ukraine auch die OSZE-Mission nicht an einer friedlichen und v.a. baldigen Lösung des militärischen Konflikts im Osten der ehemaligen Ukraine interessiert. Sie nimmt scheinbar lieber den kontinuierlichen Bruch der Minsker Vereinbarungen seitens der Kiewer Truppen und den gezielten Beschuss unschuldiger Zivilisten und sogar Schulkinder in Kauf. Und zwar Kosten von unzähligen, unschuldigen Menschenleben. Sieht so etwa der «Kampf um die Gerechtigkeit» aus der Sicht von europäischen Vertretern aus???!

Trotz Bekanntgabe der Aufenthalts-Koordinaten: OSZE und SZKK unter Beschuss der Kiewer Truppen

Und nur 2 Tage später mussten die OSZE-Beobachter am eigenen Leibe erleben, was der ungerechte Krieg in Donbass wirklich bedeutet. Denn am 5. März 2016 kamen sie, gemeinsam mit den russischen Vertretern des «Gemeinsamen Kontroll- und Koordinierungszentrums für Waffenruhe in Donbass» (SZKK), in der Siedlung Jasinowataja unter einen massiven Beschuss seitens der Kiewer Truppen, der laut Eduard Basurin ca. 15-20 Minuten dauerte: In nur 60 bis 100 Metern vor den Füßen der OSZE-Mission explodierte eine Mine. Das Interessante dabei: Die ukrainische Seite wurde — den Meldungen der OSZE und SZKK zur Folge — über den genaueren Aufenthalt der beiden Kontroll-Teams im Vorfeld informiert.

Nun… Ob dieses Glück im Unglück aus den s.g. internationalen «OSZE-Beobachter» endlich aktive «Wahrheitskämpfer» macht, ist natürlich fraglich. Schließlich ist es nicht das erste Mal, dass die OSZE in solch ein Ukra-Beschuss-Vergnügen kam. Doch an der Lage in Donbass hat sich dadurch bis heute nichts geändert. Entweder werden derartige Live-Erlebnisse der Missions-Vertreter einfach verschwiegen oder von unseren westlichen Medien leise verschluckt.

Terrorakt in Telmanowo: Gezielter Brandbomben-Einsatz gegen Kraftstofftank

Aber auch der Terrorakt, der sich in der Nacht vom 4. auf den 5. März in der Nähe der Stadt Telmanowo ereignete, zeugt von allem, aber keineswegs von friedlichen Absichten der Ukraine in Donbass. So haben die Ukra-Terroristen mit Hilfe einer Karkasse (Brandbombe bzw. Brandkugel aus Band-/Guseisen der Vorderlader-Artillerie. die aus Schwarzpulver-Kanonen verschossen wird) gezielt den Kraftstofftank eines Fahrzeugs getroffen, welches die Stadt und Umgebung mit TV und Radio versorgt hatte.

Weitere Infos folgen.

Gerechtigkeit wird siegen.

DONBASS WIRD LEBEN.

 

 

Bitte helft uns, Donbass am Leben zu erhalten  

Unterstützt unsere aktuelle Mission zur Sicherung des Überlebens der Donbass-Bewohner, die sich bereits seit über 1,5 Jahren mitten in der Beschusszone befinden. Einfach per Überweisung oder PayPal euren persönlichen Spendenbeitrag an unseren deutschen Partner-Verein „Friedensbrücke“ senden (Betreff: Remembers & Angel) und sich schon heute auf unsere neuen Erfolgsberichte aus den Kriegsgebieten freuen.

Friedensbrücke – Kriegsopferhilfe e.V.


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Betreff (wichtig!): Remembers & Angel 

Wir sagen “DANKE & SPASIBO”.
 Für euren Spenden-Einsatz. In unserem Kampf ums Überleben der Zivilbevölkerung im Kriegsgebiet Donbass. Auch im Namen von Aleksej Smirnov – dem Kopf des humanitären Bataillons „Angel“ und unserem treuen Partner vor Ort.

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„DONBASS WIRD LEBEN“ ist eine internationale Hilfskooperation von REMEMBERS (Deutschland) & dem humanitären Bataillon „Angel“ (Donbass), die wir Anfang November gestartet haben. In diesem Zusammenhang erscheint bei uns seitdem in regelmäßigen Zeitabständen eine mehrteilige Kurzvideo-Dokumentationsreihe, die unsere aktuelle Mission und den leidvollen Kriegsalltag der Zivilisten mitten in der Beschusszone hautnah widerspiegelt.

> Der Hintergrund/Aktionsstart (Start: November 2015): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben/

> Erfolgreich abgeschlossene Hilfeleistung für:

(1) Kiewskij Gebiet (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-2/

(2) Aleksandrowka (150 Zivilsten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-3/

(3) Spartak (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-4/

(4) Jakowlewka (100 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-5/

(5) Grigorowka & Nowaja Marjewka (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-6/

(6) 2.Plattform,„Volvo-Zentrum“ (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-volvo-zentrum/

(7) Spartak 2.0 (100 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-7/

(8)Oktjabrskij (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-oktjabrskij/

(9) Kurganka (100 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-kurganka/

(10) Gorlowka (Direkthilfe für ausgewählte Familien mit Kindern): http://remembers.achtungpartisanen.ru/gorlowka/

(11) Neujahrsmarathon durch die DVR und LVR (über 500 behinderte und Waisenkinder sowie Familien in Not): http://remembers.achtungpartisanen.ru/danke-liebes-deutschland/

(12) Staromihajlowka & Schirokaja Balka (50 Rentner und rund 500 Familien mit Kindern): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-8/

(13) REMEMBERS & «Angel» in Rentner-Mission (320 Zivilisten & Familien): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-13/

– weitere Berichte aus der Volksrepublik Donezk und Lugansk (über 500 Zivilisten) folgen.

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AKTUELLER SPENDENSTAND:

Aktionszeitraum: 16.11.2015 – 01.03.2016

 

Spenden-Einnahmequelle: Konto-Überweisung

Stephan & Julia D. 20 €

Anja R. 50 €

Susann I. 20 €

Regina & Wilfried K. 20 €

Thomas W. 50 €

Barbara F. 50 €

Dirk H. 250 €

Stephan & Julia D. 40 €

Reinhard N. 100 €

Waltraut D. 50 €

Aljona M. 15 €

Alexander B. 10 €

Hartmut M. 20 €

Andreas K. 25 €

Andrea T. 222 €

Maria Z. 50 €

Hubert T. 100 €

Daniel P. 35,15 €

Rabija S. 200 €

Helga T. 100 €

Rita V. 50 €

Paul P. 10 €

Angelika H. 20 €

Rita A. 50 €

Andreas F. 75 €

Christian S. 100 €

Volkmar S. 50 €

Martin C. L. 500 €

Edith K. 20 €

Elisabeth S. 200 €

Th. Jäsch 50 €

Katja P. 15 €

Michael H. 25 €

Gerald P. 1.000 €

Adrian A. 50 €

Alexander R. 60 €

Konrad F. 50 €

Jan K. 50 €

Dietrich R. 50 €

Diego M. 500 €

Barbara F. 50 €

Ursula R. 20 €

Andrea T. 511 €

Roswitha & Steffi R. 50 €

Reinhardt P. 20 €

Wolfgang G. 50 €

Jörg H. 100 €

Rita V. 30 €

Klaus D.W. 100 €

Hannelore M. 50 €

Hans-H. H. 50

Dirk H. 100

Alfons H. 100

Regina K. 25

Barbara F. 50

Thomas H. 10

Renate K. 50

Bibiane K. 30

Petra Z. 100

Alfons H. 100

Felix & Gunhild W. 500

Hans-Helmut. H. 100

Tatjana T. 100

 

Spenden-Einnahmequelle: PayPal-Überweisung

Matthias S. 250

Mario B. 50

Diana B. 10

Ines W. 10

Eric U. 25

Maria K. 11

Frank S. 25

Johannes G. 10

Sarina S. 50

Giesela V. 20

Christine K. 20

Jan L. 25

Gunter E. 50

Sabine I. 50

Bernd H. 150

Stas L. 20

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7.424,15  (teilweise abzgl. Paypal-Gebühren)

Bei Fragen zur Ihrer (Wunsch)Spende schreiben Sie uns gerne eine Mail an remembers.achtungpartisanen.ru@yandex.ru

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REMEMBERS.

Für Donbass. Gegen Genozid.