KRIEGSVERBRECHER IM PROFIL: DMITRIJ JAROSCH — BANDERAS RECHTE HAND

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«DER NEUE MAIDAN WIRD NOCH BLUTIGER»

Der Anführer des radikal-nationalistischen «Rechten Sektors» sowie der Gruppierung «Trizub» (dt. «Dreizahn»), die dem ukrainischen Nazi-Helden Stepan Bandera gewidmet ist, hat neben der Sprengung der russischen Gasleitung nun auch mit einem neuen Maidan in der Ukraine gedroht. In einem Interview mit der Zeitung «Obozrewatel» sagte Dmitrij Jarosch1:

„In der Ukraine ist alles möglich. Umso mehr ein neuer Maidan. Die Menschen haben Stolz. Und wenn man ihre Nerven endgültig strapaziert, dann gehen sie zum Maidan… Klar, der nächste Maidan wird, sagen wir es so, anders. Die Menschen sind heute in Besitz so vieler Waffen, dass keiner von denen mehr still in seinem Zelt sitzen, Monate lang auf etwas warten, Lieder singen und mit den Taschenlampen winken wird. Und genau das ist sehr zu wünschen…»

Unsere Position ist, entlang der Messerspitze zu gehen. Einerseits wollen wir den Staat aufrechterhalten. Andererseits wollen wir alles dafür tun, dass die Partisanen kein Blut mehr aus dem ukrainischen Volke aussaugen können, wie diejenigen es getan haben, die vor der Revolution da waren…

Wir haben radikale Jungs, die schon heute schreien: «Los geht’s!» Besonders die jungen Menschen, die diesen Freiheitsgeist eingeatmet haben. Jetzt sind sie bereit, am besten gleich morgen die RADA und den Sitz des Präsidenten zu stürmen und sie alle von dort rauszuschmeißen. Dabei versuchen wir ihnen zu erklären, dass, wenn wir es so machen, unseren Staat verlieren werden…»

 

«NICHT DER STAAT GAB UNS DIE WAFFEN. DESHALB WIRD UNS AUCH NICHT DER STAAT ENTWAFFNEN»

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Und diese «Jungs», von denen Jarosch heute spricht, stehen seinem Führer stets bei. In guten wie in schlechten Zeiten. Für sie ist Dmitrij Jarosch der Gott auf Erden, den sie nicht nur anbeten, sondern für den sie heute ihr Leben riskieren und — wenn’s sein muss — auch sterben würden.2

«Wir werden nirgendwo weggehen. Aber auch entwaffnen werden wir uns nicht. Nicht der Staat gab uns die Waffen. Deshalb wird uns auch nicht der Staat entwaffnen. WIr haben einen Befehlsgeber — Dmitrij Jarosch. Er hat immer gesagt, dass wir auf die Befehle unseres Präsidenten hören sollen. Aber wenn er irgendwelche Dummheiten macht, sollen wir nicht darauf reagieren».

 

«DORT DRÜBEN GIBT’S SOWJETGEIST. MAN MUSS IHN AUSROTTEN. MIT ALLEN MITTELN»

Desweiteren sprach Jarosch jetzt auch über seine Pläne in Bezug auf die «Lösung des Konfliktes» in Donbass3:

«Dort drüben (in Donbass) gibt’s Sowjetgeist… Man muss ihn ausrotten…

An denen, die nicht wollen, nach den Regeln und den Gesetzen des Staates zu leben, muss man sehr hart arbeiten: Deportation, Entzug der Bürgerrechte und so weiter. Ohne eines solchen bis zu einem gewissen Grad machtausübenden Faktors kann man dort nichts machen. Die Situation kann man anders nicht verändern.»

Jarosch zufolge ist das anti-ukrainische Gefühl, das unter den Bewohnern in Donbass herrscht, das Ergebnis einer langjährigen russischen Propaganda, die den ukrainischen Geist aus dem Leben gedrängt hat. Seiner Ansicht nach gibt es dort dennoch eine Menge «echter ukrainischer Patrioten».

«Viele Jungs aus Donezk und Lugansk Regionen kämpfen dort mit uns. Sie kämpfen für ihre Heimat. Für ihre Familie. Hunderte und Tausende von Menschen. Es ist eine Menge von Leuten, die jetzt hinter der Frontlinie sind. Sie versorgen uns mit Aufklärungsinformation, sie ihr Leben riskieren. Denn wenn sie dabei erwischt werden, gibt es für sie nur eine Strafe: Erschießung.

Deshalb müssen diese Menschen eine Elite werden, auf deren Basis eine qualitativ neue Gesellschaft gebildet wird. Darüber hinaus sollte ein Programm, ähnlich wie einst die Entnazifizierung in Deutschland, umgesetzt werden… Und die ex-sowjetischen kriminell-oligarchischen Schemata, die irgendwie in den Köpfen der kleinen Leute sitzen, sollen vollständig ausgerottet werden».

Hörst du dich eigentlich selber sprechen, Dmitrij Jarosch? Donbass Bewohner kämpft nicht für dich oder mit dir für das «Heil» deiner Ukraine. Im Gegenteil: Diese Menschen — und zwar alle! — wollen mit ihrem Lebenseinsatz die braune Pest bekämpfen, die ihr in so einer kurzen Zeit mit Gewalt zum Blühen gebracht haben. Und wenn von 6 Mio. ehemaliger Donbass Bewohner vielleicht ein paar «Heil der Ukraine!» schreien, dann höchstens nachts, in ihren schlimmsten Alpträumen.

Doch wer ist eigentlich dieser verdammte Jarosch? Wo kommt er her? Und insbesondere: Wo will er genau mit seinem Rechtsgut hin?
RECHTS VOR LINKS: DER LEBENSWEG VON DMITRIJ JAROSCH IM SCHNELLDURCHLAUF

Name:
Dmitrij Anatoljewitsch Jarosch

Geboren:
20.09.1971 in Dneprodzerzhinsk

Studium:
Philologische Fakultät an der Drogobitsch Universität, Lwow

Familie:

Bereits seit Jahren in London

Politische Karriereleiter:

1994 — 1995:                            Unterstützung tschetschenischer Separatisten

Seit Juni 1994:                         Mitglied der Organisation „Trizub“, die Stepan Bandera gewidmet ist

Seit dem 14.08.2007: Anführer der Organisation „Trizub“

Seit 2013:                                Anführer der rechtsradikalen Bewegung „Rechter Sektor“.

Im Jahr 2014 kandidierte Jarosch auch mal für den Posten des ukrainischen Präsidenten. Obwohl er zuvor immer behauptet hatte, keinerlei politisches Interesse zu haben. Wahrscheinlich aus diesem Grund verlor er damals auch unter seinen Anhängern an Ansehen und somit auch die Wahlen.

«AUAAAAAA!» DIE GEBURT DES „RECHTER SEKTORS“

Erst im Dezember 2014 wurde die faschistische Gruppierung «Rechter Sektor» offiziell bekannt. Diese ist keine homogene Organisation, sondern eine Vereinigung verschiedener rechtsnationalistischen Bewegungen wie „Trizub“, UNA/UNSO, „Wolja“, „Ukrainischen Patrioten“ u.ä.

Seine allerersten Erfolge feierte «Rechter Sektor» im Februar 2014, bei den Straßenkämpfen gegen die Polizeispezialeinheit „Berkut“ (Regierungspolizei von Janukowitsch) auf der Gruschwskij Straße in Kiew, bei denen es u.a. auch zum blutigen und unmenschlichen Einsatz von Molotow-Cocktails kam.

Bemerkenswert ist, dass Naliwajtschenko, Leiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine und Mitglied der Partei „Udar“ (Klitschko als Vorsitzender), damals eine Veranstaltung des „Rechten Sektors“ besuchte. Er hielt eine flammende Rede vor der Veranstaltung und prophezeite eine baldige Entscheidung des Schicksals der Ukraine. Danach schrieb er Klitschko, dass Jarosch ihrer Partei vom Nutzen sein würde und sie für eine angemessene Summe bei den Präsidentschaftswahlen unterstützen würde.

Ukraine, 2012: Faschistische Bewegung «Trezub» und Jarosch beim feierlichen Empfang von Naliwaitschenko:

 

Später, auf einer der letzten Veranstaltungen des „Rechten Sektors“, haben beide, Jarosch und Naliwajtschenko, davon gesprochen, dass es eine national-befreiende Bewegung in der Ukraine von statten gehen sollte und die Mitglieder der Gruppierung sich darauf vorbereiten sollen.

Bis heute bleibt jedoch weiterhin unbekannt, wie sich diese Gruppierung finanziert. Jarosch behauptet, dass seit den Geschehnissen auf dem Maidan die Menschen Geld in Stapeln selbst bringen würden (???!) Die finanzielle Quelle des Maidans an sich ist jedoch offiziell bis heute nicht bekannt.

Man sollte allerdingst nicht vergessen, dass die amerikanischen Geheimdienste in den Büros von Naliwaitschenko damals ein- und ausgingen und somit immer einen Zugang zu den geheimen Dokumenten hatten. Auf diese Weise hat Naliwaitschenko sie alle in amerikanischen Dollars bezahlt. Und später ist das Geld wohl in den „Rechten Sektor“ geflossen.

Geschichte des «Rechten Sektors» (Doku auf Russisch):

 

RUSSLAND: «RECHTER SEKTOR» FÜR ÜBER 100 TOTE UKRAINER AUF DEM MAIDAN VERANTWORTLICH

Aber auch die Abwesenheit von Jarosch auf dem Maidan, am 25. Februar 2014, als die Lage in der Ukraine gewaltig eskalierte, ist äußerst interessant. Denn…

Am 20 März 2014 berichtete der russische Außenminister Lawrow über Beweise darüber, dass der „Rechte Sektor“ für den Tod der s.g. «Himmelhundertschaft» (100 Menschen, die im Zuge der blutigen Auseinandersetzungen auf dem Maidan ums Leben gekommen sind) sowie der „Berkut“-Polizisten am 20. Februar verantwortlich ist.

Kiew, 18.02. 2014: Ukrainische Nationalisten schießen auf die Berkut-Einheiten:

Eine Woche später behauptete aber der ukrainische Innenminister Arsen Awakow, dass die „Berkut“-Einheit das Massaker zu verantworten hätte, was prompt zu einer „Hexenjagd“ führte. Aktuell kursiert zwar ein Video auf Youtube, das zeigt, dass es aus der Richtung der ukrainischen Spezialeinheit geschossen wurde. Das Video jedoch präsentiert die Szene nur aus einer Perspektive. Es wurde in Wirklichkeit von unten nach oben auf die Berkut-Polizei und die Maidan-Teilnehmer geschossen. Auf den Videos aus anderen Perspektiven kann man erkennen, dass auch aus mehreren Gebäuden geschossen wurde und dass die Protestierenden ihre Schilder als Schutz in diese Richtung hielten. Und nicht in die Richtung, wo die Polizei stand.

  1. April 2014, kurz nach der heißen Maidan-Phase: «Rechter Sektor» schmuggelt Waffen aus dem Kiewer Hotel «Dnepr»:

 

DOKU UMAROW: JAROSCH’S TERROR-TRAUMPARTNER FÜR DEN KAMPF GEGEN RUSSLAND

„Viele Ukrainer haben den Befreiungskampf der Tschetschenen und anderen kaukasischen Völker unterstützt. Jetzt seid ihr an der Reihe, Ukraine zu helfen».

Dieser Aufruf wurde am 1. März 2013 in der offiziellen Gruppe des «Rechten Sektors» im russisch-sprachigen Sozialnetzwerk «VKontakte» veröffentlicht. Der Aufruf war dem international gesuchten Terroristen Doku Umarow gewidmet. Mit dem Ziel: Einen gemeinsamen Kampf gegen Russland zu starten. Dabei wurde ein Bild gezeigt, auf dem Jarosch in der tschetschenischen Einheit zu sehen ist, aus den Zeiten des Tschetschenischen Krieges.

Neben seiner aktiven Teilnahmen am russisch-tschetschenischen Krieg ist v.a. der abgrundtiefe Hass gegen Russland DAS, was Jarosch und der Doku Umarow verbindet.

Denn der Tschetschene — als einer der gefährlichsten Terroristen der Welt — übernahm damals Verantwortung für viele Terrorakte in Russland. Zum Beispiel für die Explosionen in der Moskauer Metro im Jahr 2010 sowie auf dem Flughafen „Domodedowo“ 2011. Er stand sogar auf der offiziellen USA-Liste der weltweit gesuchten Terroristen 2010. Im Jahr 2011 sprach die OON sogar über seine Verbindung zur Al-Kaida.

Das alles ist Russland selbstverständlich klar. Und nicht nur das. Die Russische Föderation beschuldigt heute eine Reihe von weiteren ukrainischen rechtsradikalen Aktivisten der Mitarbeit mit den tschetschenischen Terroristen. U.a. auch Oleg Tjagnubok — den Anführer der rechtsradikalen Partei „Swoboda“.4 Sie alle stehen heute in Russland auf der Terrorliste.

Nein, Freunde. Auch wir wissen nicht, wer die Geschichte dieser Ukraine zu Ende schreiben oder wie der Krieg in Donbass genau ausgehen wird. Das Einzige, was jedoch klar und mehr als furchterregend ist, ist, dass es noch mehr Blut durchs Land fließen wird. Ja. NOCH mehr! Denn 70.000 tote ukrainische Staatsbürger sind alldiesen Kriegsverbrechern wie Jarosch, Poroschenko, Jazenjuk & Co. scheinbar zu wenig, um aus der Ukraine das 4. Reich zu erschaffen. Und zwar nicht für das Volk, sondern für sich selbst.

«Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt» (Mahatma Gandhi)

 

Quellen:

1 http://russian.rt.com/article/82556

2 http://antikor.com.ua/articles/34100-bojtsy_pravogo_sektora_ne_gosudarstvo_dalo_nam_oruhie._ne_gosudarstvu_ego_otbiratj

3 http://rusvesna.su/german/1427697387

4 http://cyber-berkut.org/traitors/0010.php

 

Beitrag @Marina F. & REMEMBERS

 

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.