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Heute, vor genau 6 Monaten, geschah etwas Schreckliches, Grauenhaftes, was wir bis heute nur schwer glauben können: Das Massaker von Odessa — der Beginn des Genozides in der ehemaligen Ukraine. Von den Machthabern des Landes lange im Voraus geplant und organisiert bis ins Detail.

Am 2. Mai 2014 hatten die Radikalen aus dem sogenannten «Rechten Sektor» einige Dutzend Anhänger der Föderalisierung in der Ukraine im Gewerkschaftshaus von Odessa blockiert und mit Molotow-Cocktails beworfen. Nach offiziellen Angaben sind 56 Menschen ums Leben gekommen. Sie alle starben nicht im Zuge eines Unfalls, wie unsere Weltmedien uns heute noch einreden wollen. Sie wurden von den ukrainischen Faschisten lebendig verbrannt, totgeschlagen, gequält, erschossen und missbraucht.

Doch laut unseren persönlichen Insidern — Odessiten, antifaschistische Journalisten, Überlebende und Angehörige der Getöteten — sollen im «Haus der Gewerkschaften» über 100 (!!!!) Menschen getötet worden sein. Davon sollen ca. 50 Menschen für immer im Keller des Gebäudes geblieben sein. Sie wurden nicht verbrannt. Sie wurden hingerichtet. Erschossen. Der Keller soll seit dem zumauert worden und für niemanden zugängig sein. Für Niemanden. Weder für Presse noch für Angehörige. Aber auch die Liste der Hingerichteten soll für immer in der Geheimakte der Hauptverantwortlichen verschwunden sein.

Bis heute gibt es keine ernstzunehmende Untersuchung dieses furchtbaren Massakers. Im Gegenteil. Sie wird verhindert. Es scheint, als würde niemand die Wahrheit hören wollen. Alle wollen sie verschleiern. Man hat Menschen hinter Gitter gebracht, die gar nichts damit zu tun haben. Gonchrewskij, zum Beispiel, ein Anwalt aus Odessa, der Menschen, die aus dem brennenden Gebäude flüchten wollten, unten verprügelte und totschlug, ist wieder frei.

Deshalb möchten wir den heutigen Tag bei REMEMBERS dem 2. Mai 2014 in Odessa widmen. Die Schlimmsten Momente dieses Tages in Bildern und Video-Dokumentationen mit euch teilen. Sowie Menschen zu Wort kommen lassen, die unter dem unbeschreiblichen Schmerz ihres Verlustes und der Ungerechtigkeit bis heute am meisten leiden: Die Mütter, die Ihre Söhne und Töchter im Haus der Gewerkschaften für immer verloren haben.

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«Liebe Deutsche. Ihr seid eine sehr zivilisierte Nation. Wenn es euch möglich ist, helfen Sie uns, den Müttern, bitte, die Geschehnisse aufzuklären. Niemand will Krieg. Es ist schrecklich, dass hier Odessiten getötet wurden. Kinder, Brüder, Ehemänner. Sie müssen verstehen, dass hier ein schreckliches Ereignis geschah: Das 2. Chotyn. Wenn sich bei uns, Gott bewahre, der Faschismus breit macht und für euch ist es besser, es nicht zu wissen, dann wird der 3. Weltkrieg ausbrechen. Und alle werden sterben. Und glauben Sie nicht, dass es das Europa nicht treffen würde. Und ich möchte das nicht. Ich bin jetzt allein geblieben. Mein einziger Sohn wurde getötet. Sie haben unserer Stadt Angst gemacht. Sie begannen einen Akt der Einschüchterung. Aber ich will nicht, dass noch andere Menschen sterben. Wir haben niemanden mehr, an den wir uns wenden können. Helfen Sie uns bitte».

«Anfangs beschuldigte man unsere Kinder, sie seien pro-russische Separatisten, Banditen. Erst im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass alle Odessiten waren. Ganz normale Menschen».

«Warum sagt man uns bis heute nicht, mit welchem Gas unsere Kinder vergiftet wurden? Im Bericht steht: Vergiftet durch ein ungekanntes Gas. Wie kann es sein, dass das Gas nicht bekannt ist? Die Technik ist doch so fortgeschritten. Wenn es chemische Waffen waren, woher kamen sie dann?»

«Gegen manche, die verhaftet wurden, werden Ermittlungen eingeleitet. Dann kommen Menschen vom Euromaidan oder Auto-Maidan, also Menschen, die hier waren und das Haus angezündet haben, machen Demos, um den Druck auf die Gerichte zu erhöhen und im Enddefekt werden die Verhafteten wieder freigelassen.» http://www.youtube.com/watch?v=b2bcM_1m2K8

Das Massaker von Odessa: Eine kleine Chronologie des Genozides

Die Lügen der Massenmedien über Odessa werden aufgeklärt:
https://www.youtube.com/watch?v=paS1pqOCdpk

Ein Bericht eines Überlebenden Oleg Muzyka:
http://german.ruvr.ru/2014_10_03/Massaker-von-Odessa-Bericht-eines-Uberlebenden-4773/
Andrej Hunko trifft Angehörige von Opfern des Massakers:
http://www.youtube.com/watch?v=b2bcM_1m2K8

Wie alles begann:
Marsch der «Ultras» durch die Innenstadt
https://www.youtube.com/watch?v=SSjCOhEWRQw
https://www.youtube.com/watch?v=sBxJbNIS1zc#t=13

Die ersten bewaffneten Zusammenstöße zwischen den Ultras und den Antifaschisten:
https://www.youtube.com/watch?v=_xh0FtGebts
https://www.youtube.com/watch?v=X5AjxUcdDGk

Der Anfang von Ende: Sturm des Gewerkschaftshauses
http://lifenews.ru/news/132696?fb_action_ids=616926865059791&fb_action_types=og.likes

Einer der ersten Anstifter freut sich über seine Greueltaten — er hat gerade (mindestens) einen Menschen umgebracht:
https://www.youtube.com/watch?v=5gi3NV9VxDI&feature=youtu.be

Das Ende vom Lied:
Die Ukra-Faschisten bei Zählen der Toten im «Gewerschaftshaus»
https://www.youtube.com/watch?v=92pN7sgxwvw

Musik-Videos mit Dokumentar-Aufnahmen:
https://www.youtube.com/watch?v=PnfgYbZB8Gc#t=19
https://www.youtube.com/watch?v=PnfgYbZB8Gc
https://www.youtube.com/watch?list=UUUpigtocPNDV62_ZGBw__LA&v=q_sYSddr4y0#t=120
https://www.youtube.com/watch?v=bmAPqPxlpKs
https://www.youtube.com/watch?v=PnfgYbZB8Gc#t=64
https://www.youtube.com/watch?v=bmAPqPxlpKs#t=55

Dokumentar-Version in Englisch:
https://www.youtube.com/watch?v=7gI7LrIZ77g

*Wer von euch, liebe REMEMBERS, unsere kleine Auswahl ergänzen möchte, kann sehr gerne seine (Video-)Botschaften einfach im folgenden Kommentarfeld hinterlassen.

Exklusiv-Bilder aus dem «Haus der Gewerkschaften» nach dem Massaker: @Irina Lashkewitsch — ukrainische Journalistin aus Odessa, die sich für Wahrheit, gegen Krieg und Faschismus einsezt.

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Nachdenken lohnt sich.
Wegschauen bringt nichts.
Weitersagen ist Pflicht