OFFIZIELL GESTARTET: ETHNISCHE SÄUBERUNG IN DONBASS

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Noch im Juni 2014 machte der Verteidigungsminister der Ukraine, Mihail Kowal, seinen Entwurf bekannt, die Bewohner von Donbass in die s.g. «Filtrationslager“ unterzubringen, um sie gewaltsam in anderen Regionen der Ukraine neu anzusiedeln. http://www.youtube.com/watch?v=eGZLUxtUnlQ

Das Schicksal, das Kowal den Bewohnern vom Donbass dabei vorbehält, verstößt gegen die Bestimmungen des Völkerrechts und ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die gewaltsame Abschiebung und Vertreibung von Menschen, ihre Festnahme, allein wegen ihrem Wohnort, sowie diskriminierende Maßnahmen gegen eine ethnische und kulturelle Gruppe, sind laut Artikel 7 des Römischen Statuts des internationalen Strafgerichtshofs (ISTGH) offiziell verboten.

Nur wenige Tage später bezeichnete Premierminister Arsenij Jazenjuk die Verteidiger des Föderalismus in den östlichen Regionen der ehemaligen Ukraine ganz öffentlich als «Untermenschen».

Die Land-Agentur des ukrainischen Staates kündigte an, dass den Sondereinsatz-Truppen des Innenministeriums sowie die ukrainische Armee, die in Donbass gegen ihre Brüder für das «Heil der Ukraine» kämpft, kostenlos Land zugewiesen werden sollte. Wer dabei leer ausgehen wird, bedarf an dieser Stelle wohl keiner weiteren Erläuterung.

 

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Nun werden aus Worten Taten.

Seit dem 5. November verweigert der Ministerpräsident der Ukraine Arsenij Jazenjuk den Einwohnern der Volksrepubliken Donezk und Lugansk die Auszahlungen sämtlicher Sozialleistungen. Letzten Samstag kündigte der ukrainische Präsident Petr Poroschenko nun auch die Schließung aller staatlichen Institutionen im Donbass-Gebiet an. Sprich: Alle Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen, Hochschulen, Gerichte sowie (Brot)Fabriken. Aber auch die Bankenkonten aller Bewohner im Osten der ehemaligen Ukraine sollen ab sofort geschlossen werden.

Summa summarum: Kein Frieden. Kein Zuhause. Kein Essen. Kein Geld. Kein Heute. Kein Morgen. Kein Donbass. Davon träumt Poroschenko schon seit Monaten. Und auf diese Art und Weise will er, so wie es aussieht, die Worte seiner aktuellen Rede rapide Wirklichkeit werden lassen und durch die Folgen seiner politischen (Miss)Handlungen Donbass ein für alle Mal ein Ende setzen.

 

Im diesem Zusammenhang brauchen wir uns nur an diese Worte erinnern. Die Worte eines Präsidenten, der seinem eigenen Volke mit seinen eigenen Händen den Hahn des Lebens abdrehen will:

“Weil bei uns Arbeit geben wird und bei denen nicht. Weil bei uns Renten geben wird und bei denen nicht. Weil für unsere Menschen, Alten und Kinder, gesorgt wird und für ihre nicht. Weil unsere Kinder in die Schulen und Kindergärten gehen werden. Und ihre Kinder werden in den Kellern sitzen. Sie können überhaupt nicht arbeiten! Und so, genau so, werden wir diesen Krieg gewinnen.”

Poroschenkos Rede im O-Ton hier: http://remembers.achtungpartisanen.ru/so-werden-wir-den-krieg-gewinnen/

 

http://www.voltairenet.org/article184468.html

http://www.rtdeutsch.com/6415/headline/kiew-legt-daumenschrauben-an-schliesung-aller-schulen-und-krankenhauser-in-der-ostukraine/

Kiew begeht bereits seit Monaten Kriegsverbrechen in Donbass. Gegen das eigen Volk. Im Namen der Ukraine. Tag für Tag. Und niemand kann bzw. will diese Verbrecher stoppen. Doch auch dieses Schweigen und Wegschauen der Welt ist aus unserer Sicht ein Kriegsverbrechen, für das man früher oder später geradestehen müssen wird.

 

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.