«DEUTSCHLAND DENKT NACH»: WAS MACHT US-AMERIKANISCHES KRIEGSSCHIFF AUF DER OSTSEE?

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REMEMBERS Gastbeitrag von Manuel Katzer

Man könnte es für einen verspäteten Aprilscherz halten, doch ein Blick auf den Kalender belehrt den geneigten Beobachter eines Besseren: Da kreuzt das US-amerikanische Kriegsschiff USS Donald Cook 7.000 Kilometer von der US-Hauptstadt Washington entfernt nahe Kaliningrad auf der Ostsee und trifft dort auf… Russen. Genauer gesagt, auf russische Kampfjets vom Typ Suchoi Su-24.

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US-Militär erschreckt sich vor russischen Flugzeugen über der Ostsee 

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Denkende Menschen würde es nicht weiter verwundern, in der Nähe Russlands und einer russischen Marinebasis auf russisches Militär zu stoßen. Vielmehr würden sie sich eher fragen, was ein US-amerikanischer Zerstörer so weit von der Heimat entfernt in europäischen Gewässern und dicht an der Grenze Russlands zu suchen hat. Doch offensichtlich gehören amerikanische Militärs nicht zu derart logisch denkenden Menschen. Und so ist dieser Tage zu lesen, die Russen hätten — mal wieder — den Westen auf aggressive Weise provoziert.

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Der Fall zeigt erneut, wie der Westen Täter und Opfer vertauscht, um das gewünschte Feindbild Russland zu erschaffen. Dass die USA, unter dem Vorwand, Übungen mit dem NATO-Partner Polen durchzuführen, der Russischen Föderation ein waffenstarrendes Kriegsschiff vor die Haustür schickt, wird ohne jede Kritik als der normalste Vorgang der Welt dargestellt. Und das in Zeiten, in denen dank der westlichen Provokationen gegenüber Russland die Stimmung angespannt ist wie noch nie seit dem offiziellen Ende des Kalten Krieges.

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Russland aber, dass ein legitimes Recht hat, die Vorgänge vor seiner Küste genau zu beobachten, wird zum Aggressor. Nur, weil es sein Recht nutzt, Manöver über internationalen Gewässern in unmittelbarer Landesnähe durchzuführen und dabei den USA bei Kriegsübungen ein wenig auf die Finger schaut. Immerhin ist es die US-dominierte NATO, die unaufhörlich näher an die Grenzen Russlands rückt und so ein Bedrohungsszenario aufbaut. Doch auch das kommt in den offiziösen Berichten so nicht vor.

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Die Stoßrichtung dieser Propaganda ist klar: Täter werden zu Opfern und umgekehrt. Die Bevölkerung soll auf klares Schwarz-Weiß-Denken eingeschworen werden, nach dem alten Muster: Der Feind steht im Osten und nur die USA sind in der Lage, ihm die Stirn zu bieten und uns zu beschützen. Genau dieses Denken aber führt zu Krieg, den niemand von uns will.

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*Die Meinung der Redaktion von remembers.achtungpartisanen.ru kann von der Meinung des Autors abweichen.

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Donald Cook, USA, Su-24, Krieg, Russland

Donald Cook Video №1

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Donald Cook Video №2

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