+++ EIL! UKRA-OFFENSIVE GESTARTET: 2.500 BESCHÜSSE/WOCHE, MEHRERE ZIVILE OPFER

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Wie bereits berichtet, versucht die Ukraine, seit über 1 Woche die Öffentlichkeit vom Entsenden einer bewaffneten OSZE-Mission ins Kriegsgebiet zu überzeugen. Bis dato jedoch vergebens. Nun hat Kiew die perfekte Lösung für die Verwirklichung seines Donbass-Traumes gefunden: Gezielter Rund-um-die-Uhr-Beschuss nicht nur ziviler Gebiete und der Stellungen des Widerstandes, sondern auch der Vertreter der OSZE. Mit dem Ziel, auf diesem Wege die dringende Notwendigkeit einer internationalen Polizei-Mission vor Ort hautnah aufzuzeigen, die somit eine Diskreditierung der o.g. Mission zu Folge hätte. Dies teile am 2. Juni Eduard Basurin (Verteidigungsministerium der DVR) der offiziellen Donezker Nachrichtenagentur DAN mit.

Hug bestätigt: OSZE-Mission geriet unter Beschuss seitens der Kiewer Truppen

So wurde am 27. Mai der stellvertretende OSZE-Vorsitzende, Alexander Hug, und sein Team ins Visier der ukra-faschistischen Scharfschützen aus dem «Rechten Sektor» genommen, als sie auf dem Weg in die Siedlung Jasinowataja waren, um die Folge des nächtlichen Beschusses seitens der Ukraine zu fixieren. Aber auch einige russische Journalisten, u.a. von «Zvezda», sowie die Reporter der chinesischen Nachrichtenagentur «Sin hua» und die Vertreter des «Gemeinsamen Zentrums für die Kontrolle und Koordination» aus Russland (СЦКК) gerieten unter Hagelfeuer der Ukrainer. Dieser Beschuss wurde auch von Hug persönlich bestätigt, jedoch erneut ohne Konsequenzen für Kiew.

[youtube url=»https://youtu.be/9e0JcCvlN-U»]

Die seitens der Ukraine langersehnte Eskalation des Donbass-Konflikts, die spätestens seit dem 25. Mai 2016, also pünktlich zum 2. Jahrestag von Poroschenkos Machtergreifung, scheint nun im Kriegsgebiet in die neue heiße Phase übergegangen zu sein und hat den Menschen in Donbass wieder unheimlich viel Leid und gravierende Zerstörungen der Infrastruktur und Hoffnung auf Frieden gebracht. Dabei wird bis heute seitens der Kiewer Truppen alles zum Einsatz gebracht, um den Donbass und seine Bewohner zielsicher dem Erdboden gleich zu machen: Von Handwaffen über großkalibrige Maschinengewehre bis hin zu Minenwerfern und schwerer Artillerie.

Basurin: Kiew plant einen Terrorakt gegen die Zivilisten in der DVR

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Ob die Wiederaufnahme massiver Kampfhandlungen entlang der gesamten Frontlinie etwas mit der Ernennung des ehemaligen NATO-Generalsekretärs, Anders Fogh Rasmussen, zum strategischen Berater von Poroschenko zu tun hat, bleibt offen.

Dass das Massaker an den unschuldigen Donbass-Bewohnern jedoch weitergehen wird, ist heute leider mehr als offensichtlich. Und zwar sowohl in der Volksrepublik Donezk als auch in Lugansk. Denn einerseits hat der Geheimdienst der DVR gemeldet, dass Kiew in der Siedlung Jasinowataja einen Terrorakt gegen die Zivilisten geplant hat, um anschließend die Schuld in die Schuhe der DVR zu schieben und dadurch einen Grund zu haben, in die Offensive zu gehen. Andererseits teilten die Repräsentanten der Lugansker Volksrepublik am 26. Mai 2016 mit, dass in der Siedlung Bolotennoe eine neue 1.000-Mann-Einheit des «Rechten Sektors» angekommen ist. Laut dem Geheimdienst der LVR sollen auch internationale Söldner dabei sein, u.a. aus der Türkei und Georgien sowie die Krim-Tataren. Auch in Stanica Luganskaya, die sich aktuell unter Kontrolle von Kiew befindet, wurden rund 50 neue, Ungarisch sprechende Kämpfer gesichtet. Zudem befindet sich aktuell eine 40.000 Mann starke Armee der Ukraine an der Front, die garantiert nicht zur friedlichen Völkerverständigung dahin geschickt wurde.

DVR aktuell: 2 tote und 1 verletzter Zivilist in 2 Tagen

Allein in der DVR werden heute bis zu 2.500 (!) Beschüsse pro Woche fixiert. Und innerhalb der letzten 2 Tage wurden wieder unschuldige Donbass-Bewohner zu Opfern des Völkermordes im Osten der ehemaligen Ukraine in Folge des faschistischen Kiewer Regimes.

Den Meldungen des stellvertretenden Verteidigungsministers der DVR, Eduard Basurin, zufolge haben die ukrainischen Truppen am 2. Juni ihre Offensive in der DVR gestartet und dabei versucht, einen Durchbruch nach Awdeewka zu erlangen. Dabei wurde die Volksrepublik Donezk insgesamt 322 Mal seitens der Kiewer Truppen beschossen. Und zwar aus schweren Waffen mit einem Kaliber zwischen 82mm und 120mm (!), die alle den Minsker Vereinbarungen widersprechen. Die Folgen sind grausam: 1 Zivilist wurde getötet, ein weitere erlitt schwere Splitterverletzungen am Kopf.

[youtube url=»https://youtu.be/YxH23gIAJrc»]

Nur einen Tag zuvor wurde 1 Zivilist in Folge eines Ukra-Beschusses in der Siedlung Trudowskoe (Petrowskij Gebiet von Donezk) schwer verletzt und musste umgehend chirurgisch behandelt werden. Ein weiterer Zivilist wurde durch eine Minenexplosion getötet. Während er sich auf seinem Kuh-Feld befand, detonierte eine Mine, die unter der Erde vergraben war. Die Splitterverletzungen waren tödlich. Der Mann starb sofort auf der Stelle.

Dokutschaewsk, der Norden und der Westen von Donezk, der Flughafen und Umgebung sowie die Sieldungen Jasinowataja, Spartak, Zhabitschewo, Jakowlewka, Werhnetoreckoe und Sahanka und Kominternowo im Süden der DVR: Sie alle stehen aktuell ununterbrochen unter Ukra-Beschuss. Und ein Ende ist nicht in Sicht…

«Es war so schrecklich! Unser Kind (8) wäre jetzt tot»: Die Kriegs-Chronologie der letzten Tage

Bereits vom 21. bis zum 28. Mai stand die DVR insgesamt 1963 Mal unter Beschuss der Ukraine. Dabei wurden dutzende Gebäude zerstört, darunter 24 Wohnhäuser, 1 Kindergarten, 1 Kirche und 1 Poliklinik. Bei einem gnadenlosen Versuch der Ukraine, nach Donezk zu durchbrechen, mussten 6 Widerstandskämpfer ihr Leben verlieren. Bis zu 10 weitere Soldaten der DVR-Armee wurden dabei verletzt.

27 Mai: Grausame Folgen für die Zivilisten von Kujbyschewskij Gebiet

[youtube url=»https://youtu.be/hIVC8aTEVPc»]

Eine Überlebende berichtet:

«Es war gegen 1 Uhr. Die erste Explosion erfolgte hinter dem Haus. Dort sieht man noch das Geschoss. Bei vielen Menschen fehlen jetzt Fensterscheiben. Mein Schwiegersohn wurde durch die Wucht der Explosion vom Bett geworfen. Er fiel zu Boden, stand auf und nahm sofort das Kind aus dem Laufstahl, danach das zweite Kind. Dann sind sie rausgerannt und haben sich im Keller versteckt. Etwas später kam es zur zweiten Explosion. Das Dach wurde getroffen. Unser Dach und das Dach vom Nachbar. Einige Geschosse kamen hier an. Es war so schrecklich!!!!!»

28.05: Rund 500facher Ukra-Beschuss der DVR & LVR

Gegen 2.20 Uhr Ortszeit wurden die Zivilisten aus dem Kujbyschewskij Gebiet von Donezk aus Waffen mit einem 155mm-Kaliber beschossen.

[youtube url=»https://youtu.be/zKbdd7j61Us»]

Mit zerstörerischen Folgen:

[youtube url=»https://youtu.be/urpY1wNqAY8″]

Die Überlebenden sind am Ende ihrer Kräfte:

[youtube url=»https://youtu.be/Jjb8EHsCMHM»]

«Das Kinderzimmer wurde getroffen, es ist jetzt voller Splitter. Zum Glück haben wir unser Kind in ein anderes Zimmer gebracht, sonst wäre er heute einfach tot. Er ist erst 8 Jahre alt. Wir haben keine Kraft mehr, ihre (Ukraine) Beschüsse zu durchstehen. Ich weiß nicht mehr, in welcher Ecke des Hauses man sich noch verstecken soll».

Eine junge Familie mit Kindern aus Dokutschaewsk, die diesen nächtlichen Direkt-Beschuss ihres Familienhauses — ebenso wie durch ein Wunder — überlebte, versucht nun, die Scherben ihres Lebens zusammen zu pflücken.

[youtube url=»https://youtu.be/9A7SeT9Xpkw»]

[youtube url=»https://youtu.be/Jjb8EHsCMHM»]

29.05: 237facher Beschuss der DVR, 2 Widerstandkämpfer gefallen

Eines der Ziele der ukrainischen Armee waren laut Basurin die Waffendepots im Raum des Kombinats für Dolomit-Aufbereitung in Dokutschajewsk, wo sich auch Ammoniak-Waffen befinden sollen. Aber auch zivile Gebiete in der Volksrepublik Donezk wurden an diesen Tag erneut zur Zielscheibe der ukrainischen Armee und der faschistischen Freiwilligen-Bataillone.

Und wieder traf es die Bewohner von Kujbyschewskij Gebiet von Donezk, die den Krieg vor ihrer Haustür und v.a. das Schweigen der Kanonen des Widerstandes langsam satt haben. Auf die Frage der Reporterin, was man in solch einer Situation denn am besten tun sollte, gab diese ältere Frau, die in der Nacht Opfer des nächtlichen Beschusses wurde, eine klare Antwort:

[youtube url=»https://youtu.be/ULuhEGOUCuk»]

«Man muss zurückschlagen! Und zwar richtig!»

30 Mai: Bergwerk, Blockposten und Fabrik unter Beschuss

Blockposten-Beschuss in der Siedlung Jasinowataja:

[youtube url=»https://youtu.be/zHZEOMyTg0Y»]

Bergwerk-Beschuss:

[youtube url=»https://youtu.be/jN55cF94E2A»]

Dokutschaewsk: Fabrik in Flammen

[youtube url=»https://youtu.be/7f3jOnhnqQ0″]

31 Mai: Ukra-Beschuss der Siedlung Tekstilschik

[youtube url=»https://youtu.be/yu5K47g_Kqk»]

 

Bitte helft uns, Donbass am Leben zu erhalten 

Unterstützt unsere aktuelle Mission «DONBASS WIRD LEBEN» zur Sicherung des Überlebens notleidender Familien, Waisenkinder, Rentner, Kranken und Alleinstehenden, die sich bereits das 3. Jahr in Folge mitten in der Beschusszone befinden. Einfach per Überweisung oder PayPal euren persönlichen Spendenbeitrag an unseren deutschen Partner-Verein „Friedensbrücke“ senden (Betreff: Remembers & Angel) und sich schon heute auf unsere neuen Erfolgsberichte aus den Kriegsgebieten freuen. Danke & Spasibo!

Friedensbrücke – Kriegsopferhilfe e.V.

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Betreff (wichtig!): Remembers & Angel

Bei Fragen zu eurer Wunschspende oder unserer Donbass-Mission: Einfach eine Mail an remembers.achtungpartisanen.ru@yandex.ru schreiben

***

„DONBASS WIRD LEBEN“ ist eine internationale Hilfskooperation von REMEMBERS (Deutschland) & dem humanitären Bataillon „Angel“ (Donbass), die wir Anfang November 2015 gestartet haben: http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben/

In dieser kurzen Zeit ist es uns bereits gelungen, über 3.000 unschuldige Zivilisten, hauptsächlich Familien mit Kindern, Rentner und Waisenkinder, in den heißesten Regionen des Krieges mit allen überlebensrelevanten Lebensmitteln und Medikamenten zu versorgen. Diese sollen ihnen nicht nur das Überleben auf Zeit sichern, sondern auch einen kleinen Hoffnungsschimmer bis ans Kriegsende geben. Einen Hoffnungsschimmer auf Menschlichkeit und Gerechtigkeit. Einen Hoffnungsschimmer, der ihnen die nötige Kraft verleiht, um diese schwierigen Zeiten gemeinsam durchstehen zu können.

In diesem Zusammenhang erscheint bei uns in regelmäßigen Zeitabständen seit dem Start unserer Mission eine mehrteilige Kurzvideo-Dokumentationsreihe, die unsere aktuelle Mission und den leidvollen Kriegsalltag der Zivilisten mitten in der Beschusszone hautnah widerspiegelt:

> Erfolgreich abgeschlossene Hilfeleistung für:

(1) Kiewskij Gebiet (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-2/

(2) Aleksandrowka (150 Zivilsten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-3/

(3) Spartak (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-4/

(4) Jakowlewka (100 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-5/

(5) Grigorowka & Nowaja Marjewka (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-6/

(6) 2.Plattform,„Volvo-Zentrum“ (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-volvo-zentrum/

(7) Spartak 2.0 (100 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-7/

(8) Oktjabrskij (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-oktjabrskij/

(9) Kurganka (100 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-kurganka/

(10) Gorlowka (Direkthilfe für ausgewählte Familien mit Kindern): http://remembers.achtungpartisanen.ru/gorlowka/

(11) Neujahrsmarathon durch die DVR und LVR (über 500 behinderte und Waisenkinder sowie Familien in Not): http://remembers.achtungpartisanen.ru/danke-liebes-deutschland/

(12) Staromihajlowka & Schirokaja Balka (50 Rentner und rund 500 Familien mit Kindern): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-8/

(13) REMEMBERS & «Angel» in Rentner-Mission (320 Zivilisten & Familien): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-13/

(14) Überlebensrettung durch individuelle Direkthilfe: http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-14/

(15) Marinowka: Überlebenschancen für die Großen & Riesenfreude für die Kleinen: http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-marinowka/

(16) Neue Überlebenschancen auf Zeit für 100 Familien mit Kindern aus Kurganka: http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-16/

(17) Humanitäre Direkthilfe und medizinische Versorgung für ältere Menschen in besonderer Not: http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-17/

(18) REMEMBERS spenden Hoffnung auf Frieden — an die Veteranen des 2. Weltkrieges: http://remembers.achtungpartisanen.ru/remembers-fuer-donbass-veteranen/

– weitere aktuelle Berichte aus der Volksrepublik Donezk und Lugansk folgen in Kürze.

Unsere Mission geht weiter.

Fortsetzung folgt.

DONBASS WIRD LEBEN.

Doch dafür brauchen wir DRINGEND eure Unterstützung.

Mehr Infos zu unserer Donbass-Mission, inkl. des aktuellen Spendenstandes und eines Gesamtüberblicks zu unseren Spendenaktionen 2014 — 2016 hier: http://remembers.achtungpartisanen.ru/spenden