+++EIL! AKW ZAPOROZHJE: UKRAINE MELDET WIEDER UNFALL IM GRÖSSTEN ATOMKRAFTWERK EUROPAS

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So etwas geschieht, wenn man dem Affen eine Bombe in die Hand drückt: Nach dem Regierungsumsturz in der Ukraine im Februar 2014 haben sich die Kiewer Machthaber nicht nur einen Staat mit 45 Millionen Bewohnern unter die Nägel gerissen, sondern auch die Kernkraft. Aktuell befinden sich auf dem post-ukrainischen Territorium insgesamt 4 Atomkraftwerke: In Zaporozhje, Juzhnoukrainisk, Rowno und Hmelnizkij.

Nun meldet die Ukraine, dass sich in Zaporozhje — im Europas größtem und im zweitleistungsstärksten AKW der Welt — erneut ein «kleiner Zwischenfall» ereignet hat. Entsprechend den Informationen des Zaporozhje-Gebietes vom 11. April 2016, kam es im o.g. Atomkraftwerk in Folge der Öffnung des Gaskühlsystems im 6. Generator zur Freisetzung radioaktiver Elemente. Dabei hat die radioaktive Strahlung im Umkreis von 2,5 km die zugelassenen Normwerte am Tag des «Unfalls» um das 10-fache überschritten. Den offiziellen Meldungen der Ukraine zufolge stellt jedoch dieser Zwischenfall keine Bedrohung für Mensch, Tier und Umwelt dar. Der 6. Generator wurde umgehend abgeschaltet. Die Bauarbeiten sollen bis zum 13. April problemlos angeschlossen werden. Den Bewohnern von Zaporozhje wird jedoch empfohlen, in den nächsten 3 Tagen ein paar Präventiv-Maßnahmen durchzuführen: Von Verzicht auf einen Aufenthalt im Freien über Tragen von Mundschutz bis hin zum Rotwein-Genuss.

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Doch die Ukraine-Experten, wie beispielsweise Wladimir Rogow aus Zhaporozhje, der Kopf der Bewegung «Slawische Garde», schlagen Alarm:

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«Diese Nazis tun alles, um das gesamte post-ukrainische Territorium in eine tote Zone zu verwandeln».

Und dafür hat er gute Gründe.

Nicht mal in den letzten 20 Jahren sind in der Ukraine so viele atomare Unfälle geschehen, wie in diesen 2 Jahren

In folgender Video-Botschaft vom 5. April 2016 — also nur wenige Tage vor dem aktuellen Atomkraftwerk-Unfall — erzählte Wladimir Rogow haargenau, wie in der Ukraine, unter Beteiligung der Amerikaner, die ursprünglich für die Erhaltung der Reaktoren bestimmte Gelder unter den Kiewer Machthabern und der Leitung der Kernkraftwerke einfach aufgeteilt werden. Doch das ist nicht alles. Aus der Sicht von Rogow wird in Folge von derartig gefährlichen Geschäften gezielt eine neue Umweltkatastrophe vorbereitet. Und zwar mit den Ausmaßen von Tschernobyl. Und das gleich an 4 (!) Orten in der Ukraine.

[youtube url=»https://youtu.be/p2FrdolPb-U»]



«Es ist unfassbar, was in den 2 letzten Jahren alles passiert ist. Wenn man all die geschehenen Vorfälle analysiert, die in dieser Zeit passiert sind, dann sind es wesentlich mehr, als es in den 20 Jahren zuvor jemals gegeben hat. Es wäre noch akzeptabel, wenn diese Vorfälle aus mangelnder Professionalität geschehen wären und nicht aus Boshaftigkeit oder Bereicherungsgelüsten.  

Heute möchte ich euch über das korrupte System erzählen, welches mit den Geldern aus der ukrainischen Staatskasse für das Betreiben des 1. und des 2. Kraftwerkblocks in der Stadt Zaporozhye unterstützt wird. Dabei handelt es sich von über 700 Millionen (!) US-Dollar, die für die Reparaturen und das Erhalten des Kraftwerks bereits entbehrt wurden. Mit diesen Geldern wird es in einer noch korrupteren und undurchschaubaren Art und Weise umgegangen, als es vor dem Maidan (in den Zeiten von Janukowitsch) der Fall war.»

Laut Rogow erhielt die Sozietät «Energoatom» für die nötigen internen Einkäufe 80% der o.g. Summe. Das Führungskabinett verwendet aber durch Manipulation nur 20% des erhaltenen Budgets für diese Zwecke. Die restlichen 20% der Gelder aus der Staatskasse erhielt direkt das Kraftwerk. Es handelt sich also um 140 Millionen US-Dollar. Die Leitung des Kraftwerks ist laut Vorschriften verpflichtet, das Geld für die Einkäufe der nötigen technischen Ausrüstung und aller vorgeschriebenen Arbeiten zu verwenden. Somit werden insgesamt über 420 Millionen US-Dollar für die Erhaltung und Modernisierung des Kraftwerks einfach RECHTSWIDRIG aufgeteilt. Und zwar zwischen der Leitung des Kraftwerks UND den ukrainischen Regierungsvertretern.

Und jetzt kommt’s: Dieses korrupte System wird unter persönlicher Aufsicht des ukrainischen Energieministers, Wladimir Demtschischin, geleitet, der übrigens auch der engste Vertraute des Präsidenten der Ukraine, Petr Poroschenko, ist. Dabei werden Versuche der ukrainischen Sicherheitskräften, die Gründe für die erhöhten Material-, Verbrauchs- und Instandhaltungskosten zu erfahren, sofort durch einen Anruf aus dem ukrainischen Innenministerium und dem Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) aus Kiew unterbunden.

Die amerikanischen Vertreter sind fast offiziell an den Korruptionsstrukturen der Ukraine beteiligt

Anhand dieses Hintergrunds zeigt Wladimir Rogow eine weitere «Besonderheit» der post-maidanen Zeit auf, die uns ALLEN endlich die Augen öffnen sollte: Die amerikanischen Vertreter, also die s.g. «ukrainischen Partner», sind dabei fast OFFIZIELL an den Korruptionsstrukturen der Ukraine MITBETEILIGT:

«So führen (beispielsweise) die Vertreter der US-Firma «Westinghouse Electric» Kontroll-Maßnahmen über den Eingang der Heizelemente TBR/WR durch, mit denen man plant, zusammen mit russischen Elementen den Reaktor zu betreiben. Das bedeutet, dass die Mitarbeiter von «Westinghouse» an der Fremdverteilung der Gelder aus der Staatskasse der Ukraine ebenso beteiligt sind. 

Somit sind wir Augenzeugen dessen, wie die Amerikaner einerseits das ukrainische Budget mitausrauben und anderseits akribisch daran arbeiten, eine Atombombe hier platzen zu lassen, deren Gefahr keineswegs unterschätzt werden darf.»

Im Falle eines Kernkraftwerk-Unfalls darf Russland — der bis ins Jahr 2018 vertragliche Partner/Lieferant der Ukraine — NICHT darüber informiert werden

Um seine Worte zu untermauern, nennt Rogow noch einen wichtigen Fakt für den — im wahrsten Sinne dieses Wortes — katastrophalen Umgang mit den Kernkraftwerken der Ukraine:

«Es wurde ein Befehl erteilt, der besagt, dass im Falle eines Unfalls zu unterlassen ist, den «RosAtom» (der alle russischen Nuklearaktivitäten und den Export von Reaktoren kontrolliert) darüber zu informieren, mit dem man einen Vertrag bis 2018 hat, demnach der «RosAtom» der Hauptlieferant von Heizelementen für die ukrainischen Kraftwerke ist. Es wurde also ein Befehl erteilt, die russischen Kollegen nicht (!) zu informieren, die in den Prozess involviert sind. Und es wurde noch ein weiterer Befehlt erteilt, auch die Experten aus «Magata» nicht in Kenntnis zu setzen.

All das zeugt nur davon, dass auf uns keine guten Experimente zukommen, deren Ergebnis atomare Ausstöße oder sonstige Unfälle sein könnten. Wir sehen, wie gefährlich es ist, die Kraftwerke in den Händen eines Affens, in diesem Fall in den Händen der Junta, zu lassen. Ich erinnere euch daran, dass das Kraftwerk in Zaporozhye der LEISTUNGSSTÄRKSTE IN EUROPA und der ZWEITLEISTUNGSSTÄRKE AUF DER WELT ist. Es war der zweit größte nach Fukushima, vor dem Unglück (im Jahr 2011). Wir alle erinnern uns an die Tragödie von Fukushima. Mit einem Unterscheid: Dort wurde damals an der Beseitigung der Folgen unter Kontrolle von hochprofessionellen japanischen Experten gearbeitet.





Was im Falle einer solchen Tragödie in der Ukraine geschehen würde, in einem System, das vom politischen Chaos und einer totalen Korruption regiert wird, ist heute kaum vorstellbar. Doch Poroschenko juckt es nicht. Im Gegenteil: Ende März besaß er noch die Frechheit, in die USA zum Nukleargipfel zu reisen und weitere 335 Millionen US-Dollar «Militärhilfe» für seine eigene Tasche abzuholen. Während in seinem Land das flammende Ventil des Atomkraftwerkes geöffnet worden ist.

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Der Zwischenfall vom 11. April 2016 im Europas größten Atomkraftwerk war selbstverständlich kein Einzelfall.

November 2014: Nuklearer Unfall in Zaporozhje bestätigt

Bereits Ende November 2014 (ein halbes Jahr nach dem Maidan) kam es in Zaporozhje zu einem schweren AKW-Unfall. Ein Reaktorblock schaltete sich plötzlich aus. Lange wurde darüber spekuliert, wie gravierend die Folgen dieses atomaren Zwischenfalls für Mensch und Umwelt sind. Doch dann hat das ukrainische Ministerium für Ausnahmenzustände einen nuklearen Unfall im Atomkraftwerk in Zaporozhje bestätigt.

Die Redaktion von «LifeNews» hatte damals 2 Dokumente des ukrainischen Ministeriums über die Situation in der Nähe des Atomkraftwerkes in Zaporozhje veröffentlich. Beide Dokumente richteten sich an den Leiter der staatlichen Aufsicht über das Atomkraftwerk in Zaporozhje — den Generalmajor der Staatssicherheit Lepskij. Der Bericht vom 28. Dezember 2014 legte dar, dass das Sicherheitssystem des 6. Generators im Atomkraftwerk wegen eines Defekts des Transformators um 6 Uhr morgens anging.

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Aus den Dokumenten ging hervor, dass innerhalb von 2 Tagen, vom 27. bis zum 29. Dezember, die radioaktive Strahlung die zugelassenen Normwerte 16-fach (!) überschritt.

Die Strahlendosen stiegen dabei von 4,76 mSv/ Stunde auf 4,91 mSv/Stunde. Die Differenz zwischen den Werten ist zwar gering, aber das Wichtigste dabei ist, dass die Strahlung während des ganzen Tages nicht zurückging. Was so viel bedeutet, dass es sich nicht um einen „gewöhnlichen Ausstoß“ handelte.

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Und im Januar 2015 ging die Katastrophe ihren gewohnten Weg weiter:

Vom 15. auf den 16.01.2015 kam es in einem weiteren Atomkraftwerk im Südosten der Ukraine erneut zu einem Zwischenfall. In der Stadt Juzhnoukrainsk, in der Nähe von Nikolaew. Laut dem Pressezentrum des ukrainischen Ministeriums für Ausnahmenzustände hatte sich im Kühlsystem eines Transformators aufgrund der Überhitzung ein starker Brand ereignet. Nach 1,5 Stunden konnte dieser dank 150 Feuerwehrleuten zum Glück gelöscht werden.

Unser Fazit:

Das Streben der Kiewer Regierung, die Atomkraftwerke der Ukraine mit dem amerikanischen Kraftstoff zu versorgen, sowie die Gier nach Macht und Geld bringt immer wieder eine enorme Gefahr mit sich, dass solche AKW-Unfälle einfach absichtlich verursacht werden. Denn a) der US-Kraftstoff weist nicht die entsprechenden Eigenschaften auf, wie die Experten es immer wieder betonen. Und b) ist es dem Kiewer Regime aus unserer Sicht ehe egal ist, was mit der Ukraine, dem ukrainischen UND dem europäischen Volk in Zukunft passieren wird. Hauptsache die Kohle stimmt und man ist ENDLICH Russland-frei.

Was für eine Katastrophe, die auf uns alle zukommen könnte, wenn man diesen Affen in Kiew nicht ganz bald die Bombe aus der Hand nimmt, den Geldhahn abdreht und sie für immer und ewig hinter Gitter bringt. Wegen des Völkermordes in der Ukraine und wegen des versuchten Totschlags an uns allen.

@Beitrag von REMEMBERS & Marina F. (Video-Übersetzung)

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