NEUE EU-FINANZSPRITZE FÜR KIEW: UKRAINE NIMMT AB SOFORT SYRISCHE FLÜCHTLINGE AUF

0
119

Wie alle Versuche unserer Weltmächte, mit politischer, wirtschaftlicher und militärischer Gewalt in armen, jedoch unfassbar rohstoffreichen Ländern eine «Demokratie» und somit eine «diktaturfreie» Zone nach dem EUSA-Vorbild zu errichten, endete auch der Krieg in Syrien — noch vor seinem angeblichen Ende (Stichwort: Waffenruhe) — mit einer Katastrophe: Spätestens seit 2015 sind Millionen von Menschen auf der Flucht. Vor dem Krieg, vor dem Leid, vor dem Tod, aber auch vor ihren angeblichen «Lebensrettern». Ihr größtes Ziel ist «unser armes» Europa, welches laut den warnenden Stimmen unserer Politiker und Medien noch in diesem Jahr wie «von einer Lawine» überrollt werden soll. Dank einer jahrelangen, unkontrollierten, unkoordinierten, inhomogenen und menschenverachtenden Kriegs— und Flüchtlingspolitik des Westens.

 282

 

Und da die Ukraine bereits seit 2 Jahrzehnten erfolglos, jedoch mit allen Mitteln und westlicher Unterstützung (UdSSR-Zerfall 1991, Maidan 2004, Maidan 2013/2014, Donbass-Krieg 2014-2016) um ihren EU-Beitritt kämpft, darf sie jetzt endlich auch etwas Europa spielen und ihre Gutmenschlichkeit á la Deutschland unter Beweis stellen.

Die ersten 250 syrische Migranten sollen nun in Jagotin untergebracht werden — einem kleinen Örtchen im Kiewer Bezirk. Dafür wurde ein Haus bereitgestellt, das ursprünglich als Wohnheim für die Aussiedler aus dem radioaktiven Tschernobyl-Gebiet vorgesehen war und heute im Eilverfahren im Auftrag des Migrationsdienstes renoviert wird. Die Renovierungsarbeiten begannen im Oktober 2015. Die Finanzierung dieses neuen Ukraine-Projekts kommt selbstverständlich aus der EU.

[youtube url=»https://youtu.be/zolC9L9iQH8″]

PayPal

 

Den hiesigen Bewohnern wurde erklärt: Hier werden 250 Migranten untergebracht. Der staatliche Migrationsdienst kümmert sich dabei um alles.

Tatjana Beltschenko, Leiterin des Übergangswohnheims für Flüchtlinge, schildert in einem kurzen Statement dem Kamerateam des ukrainischen Staatssenders «112» die Lage wie folgt:

«Hier ist geplant, Menschen unterzubringen, denen der Staat schon ein offizielles Dokument erteilt hat, demzufolge sie bereits einen offiziellen Flüchtlingsstatus besitzen — nach allen Prüfverfahren und sogar nach einer medizinischen Untersuchung.»

 

Doch in der Stadtverwaltung sagt man, dass der Migrationsdienst weder nach der Meinung der örtlichen Behörden noch der Bevölkerung gefragt hat. Laut Armen Schacharjanz — dem Vertreter der Gemeinde von Jagotin und Abgeordneten des Bezirksrats — sind die Stadtbewohner gegen solche Nachbarschaft. Deshalb bittet er, die Unterbringung der Migranten in seiner Stadt zu verhindern.

„Es gibt nur 18.000 Bewohner in der Stadt. 250 Flüchtlinge sind für die Stadt einfach nur eine Katastrophe. Während ganz Europa Flüchtlinge ablehnt, während sie in Deutschland, Frankreich und sogar im kleinen Belgien — dem «glücklichsten Land der Welt‘ — ihre «Wunder» vollbracht haben, werden uns, unserem bettelarmen Land, die Flüchtlinge aufgezwungen.“

Die Staatsbürgermeisterin von Jagotin, Natalia Dsjuba, schlägt jedoch einen Kompromiss vor: Sie fordert, einen Teil des Gebäudes der Stadt zu übergeben, um dort die Flüchtlinge aus dem Donbass unterzubringen:

„Natürlich verstehe ich, dass Menschen, die aus Europa, aus Asien, aus anderen Ländern kommen, aus verschiedenen Gründen ihr Zuhause verlassen müssen. Aber lasst uns sowohl an diese Menschen denken, als auch an unsere… Deshalb sollen wir einen Teil des Gebäudes für die Flüchtlinge bereitstellen und den anderen – also Block B – für diejenigen, die aus dem Osten (der Ukraine) umgesiedelt sind.“

Der staatliche Migrationsdienst hat darauf seine eigene Antwort: Die inner-politischen Konflikte gehören nicht zu seinem Verantwortungsbereich. Seine Vertreter erfüllen ausschließlich die internationalen Vereinbarungen im Rahmen des Abkommens mit der EU und raten deshalb den Menschen, auch in solch einer Situation einfach etwas Positives zu suchen:

Natalia Naumenko, Leiterin des staatlichen Migrationsdienstes:

„Das kann zu einer Visitenkarte der Gemeinde werden, weil hier geplant ist, Familien mit Kindern unterzubringen. Kinder werden in die Schule gehen, Kinder werden sich mit den ukrainischen Kindern unterhalten, soziale Projekte zur Verbesserung der englischen Sprache entwerfen, interaktive Klassen und Computerkurse aufbauen. Und das auf europäische Kosten! Es werden zusätzliche Arbeitsplätze für die Bewohner der Gemeinde geschaffen.“

 

Und dennoch lassen sich die Menschen aus Jagotin nicht von solch einer positiven Einstellung des Migrationsdienstes anstecken. Wie der ukrainische TV-Sender «112» berichtet, haben sie «Angst vor einem asozialen Verhalten» der neuen Stadtbewohner, den möglichen «Krankheiten» und der «Erhöhung der Kriminalität» in ihrem Lebensumfeld.

Iwan Samorskij, ziviler Aktivist:

„Die Flüchtlinge werden uns viele Probleme bringen, die bei uns im Bezirk jetzt schon reichlich vorhanden sind. Das sind übertragbare Krankheiten, wobei eine epidemiologische Kontrolle über ihre Verbreitung nicht stattfindet. Die kriminelle Lage im Bezirk wird sich ums Mehrfache verschlechtern.“

 

Julia, Bewohnerin von Jagotin:

„In der Nähe sind unsere Kinder, ein Kindergarten. Mein Kind geht dort in den Kindergarten. Wir können keine Flüchtlinge gebrauchen.“

 

Galina, Bewohnerin von Jagotin:

„Bei uns gibt es solche Armut, Menschen sterben im Krieg! Jeder hat sein Land, sie sollen ihr eigenes Volk unterstützen! Ihre Regierungen sollen an sie denken. Und wir haben selbst welche (Flüchtlinge), an die wir denken müssen!“

 

Noch ist es den Bewohner von Jagotin nicht gelungen, diesbezüglich eine optimale Vereinbarung zu treffen. Die Vertreter des Migrationsdienstes haben nur versprochen, sich vorerst nach der Meinung aller hier lebenden Menschen zu erkundigen. Die Besprechung in der Gemeinde soll nun am 11. März stattfinden. Doch uns ist schon heute klar:

Die Kiewer Regierung hat plötzlich ein Herz für Kriegsflüchtlinge entdeckt. Natürlich nicht für die eigenen aus dem Donbass, sondern für Migranten aus Syrien. In der Hoffnung, wenigstens auf diese Weise dem Licht im dunklen Europa-Tunnel einen Schritt näher zu kommen. Zudem wird Kiew für seine «Nächstenliebe» von der EU mal wieder ordentlich bezahlt. Und weil die Grenzen unseres «mächtigen» Europas heute so gut wie dicht sind, gibt es für Kiew — wie gewohnt — nur eine Lösung: Zu allem, was seine Herrchen aus dem Ausland befehlen, «Wuff, Wuff!“ und «Danke für die Leckerlis“ zu sagen sowie um reichlich Nachschub, am besten noch heute, zu betteln.

Na dann, liebe Flüchtlinge: Herzlich Willkommen in der neuen Ukraine — in einem Land, das selbst in Chaos, Krieg, Armut, Diktatur, Faschismus, Rassenhass und Genozid ertrinkt… Passt also gut auf euch auf!

[youtube url=»https://youtu.be/yDLrRyfc6QI»]

Bitte helft uns, Donbass am Leben zu erhalten 

Unterstützt unsere aktuelle Mission zur Sicherung des Überlebens der Donbass-Bewohner, die sich bereits seit über 1,5 Jahren mitten in der Beschusszone befinden. Einfach per Überweisung oder PayPal euren persönlichen Spendenbeitrag an unseren deutschen Partner-Verein „Friedensbrücke“ senden (Betreff: Remembers & Angel) und sich schon heute auf unsere neuen Erfolgsberichte aus den Kriegsgebieten freuen.

Friedensbrücke – Kriegsopferhilfe e.V.


PayPal: Friedensbruecke@gmx.de

Konto: Volksbank Berlin


IBAN: DE56100900002582793002


BIC: BEVODEBB


Betreff (wichtig!): Remembers & Angel 

Wir sagen “DANKE & SPASIBO”.
 Für euren Spenden-Einsatz. In unserem Kampf ums Überleben der Zivilbevölkerung im Kriegsgebiet Donbass. Auch im Namen von Aleksej Smirnov – dem Kopf des humanitären Bataillons „Angel“ und unserem treuen Partner vor Ort.

***

„DONBASS WIRD LEBEN“ ist eine internationale Hilfskooperation von REMEMBERS (Deutschland) & dem humanitären Bataillon „Angel“ (Donbass), die wir Anfang November gestartet haben. In diesem Zusammenhang erscheint bei uns seitdem in regelmäßigen Zeitabständen eine mehrteilige Kurzvideo-Dokumentationsreihe, die unsere aktuelle Mission und den leidvollen Kriegsalltag der Zivilisten mitten in der Beschusszone hautnah widerspiegelt.

 

> Der Hintergrund/Aktionsstart (Start: November 2015): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben/

> Erfolgreich abgeschlossene Hilfeleistung für:

(1) Kiewskij Gebiet (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-2/

(2) Aleksandrowka (150 Zivilsten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-3/

(3) Spartak (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-4/

(4) Jakowlewka (100 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-5/

(5) Grigorowka & Nowaja Marjewka (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-6/

(6) 2.Plattform,„Volvo-Zentrum“ (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-volvo-zentrum/

(7) Spartak 2.0 (100 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-7/

(8)Oktjabrskij (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-oktjabrskij/

(9) Kurganka (100 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-kurganka/

(10) Gorlowka (Direkthilfe für ausgewählte Familien mit Kindern): http://remembers.achtungpartisanen.ru/gorlowka/

(11) Neujahrsmarathon durch die DVR und LVR (über 500 behinderte und Waisenkinder sowie Familien in Not): http://remembers.achtungpartisanen.ru/danke-liebes-deutschland/

(12) Staromihajlowka & Schirokaja Balka (50 Rentner und rund 500 Familien mit Kindern): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-8/

(13) REMEMBERS & «Angel» in Rentner-Mission (320 Zivilisten & Familien): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-13/

– weitere Berichte aus der Volksrepublik Donezk und Lugansk (über 500 Zivilisten) folgen.

***

AKTUELLER SPENDENSTAND:

Aktionszeitraum: 16.11.2015 – 01.03.2016

 

Spenden-Einnahmequelle: Konto-Überweisung

Stephan & Julia D. 20 €

Anja R. 50 €

Susann I. 20 €

Regina & Wilfried K. 20 €

Thomas W. 50 €

Barbara F. 50 €

Dirk H. 250 €

Stephan & Julia D. 40 €

Reinhard N. 100 €

Waltraut D. 50 €

Aljona M. 15 €

Alexander B. 10 €

Hartmut M. 20 €

Andreas K. 25 €

Andrea T. 222 €

Maria Z. 50 €

Hubert T. 100 €

Daniel P. 35,15 €

Rabija S. 200 €

Helga T. 100 €

Rita V. 50 €

Paul P. 10 €

Angelika H. 20 €

Rita A. 50 €

Andreas F. 75 €

Christian S. 100 €

Volkmar S. 50 €

Martin C. L. 500 €

Edith K. 20 €

Elisabeth S. 200 €

Th. Jäsch 50 €

Katja P. 15 €

Michael H. 25 €

Gerald P. 1.000 €

Adrian A. 50 €

Alexander R. 60 €

Konrad F. 50 €

Jan K. 50 €

Dietrich R. 50 €

Diego M. 500 €

Barbara F. 50 €

Ursula R. 20 €

Andrea T. 511 €

Roswitha & Steffi R. 50 €

Reinhardt P. 20 €

Wolfgang G. 50 €

Jörg H. 100 €

Rita V. 30 €

Klaus D.W. 100 €

Hannelore M. 50 €

Hans-H. H. 50

Dirk H. 100

Alfons H. 100

Regina K. 25

Barbara F. 50

Thomas H. 10

Renate K. 50

Bibiane K. 30

Petra Z. 100

Alfons H. 100

Felix & Gunhild W. 500

Hans-Helmut. H. 100

Tatjana T. 100

 

Spenden-Einnahmequelle: PayPal-Überweisung

Matthias S. 250

Mario B. 50

Diana B. 10

Ines W. 10

Eric U. 25

Maria K. 11

Frank S. 25

Johannes G. 10

Sarina S. 50

Giesela V. 20

Christine K. 20

Jan L. 25

Gunter E. 50

Sabine I. 50

Bernd H. 150

Stas L. 20

_________________________________________

7.424,15  (teilweise abzgl. Paypal-Gebühren)

Bei Fragen zur Ihrer (Wunsch)Spende schreiben Sie uns gerne eine Mail an remembers.achtungpartisanen.ru@yandex.ru

***

REMEMBERS.

Für Donbass. Gegen Genozid.