«WER GESCHWIEGEN HAT, HAT ES BEFÜRWORTET»

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«Ich will euch jetzt eines sagen: Die Vernichtung von Donbass, insbesondere die ökonomische Blockade sowie das Verbot der humanitären Konvois — das sind die beschämenden Seiten der ukrainischen Geschichte. In 20 Jahren wird man in Geschichtsbüchern schreiben, dass es eine gezielte antihumanitäre Aktion war. Diese Schande wird aber nicht auf Poroschenko oder Jazenjuk lasten, sondern auf dem gesamten ukrainischen Volk. Der, der geschwiegen hat, hat es befürwortet. Denkt doch mal darüber nach. Die Ermordung von mehreren Tausenden Zivilisten — das ist eine nationale Schande. Klar, die Nazis in Deutschland dachten auch, dass Juden in Öfen zu verbrennen Patriotismus sei. Doch die Deutschen können sich immer noch nicht, nicht mal 70 Jahre später, von dieser Sch*** reinwaschen. Ukrainer, meine Lieben: 5 Jahre könnt ihr vielleicht noch herumspringen und eure Liedchen singen. Aber dann werdet ihr 100 Jahre brauchen, bis ihr wieder einigermaßen sauber seid. Das garantiere ich euch. Den Deutschen zeigt man heute noch, welche Grausamkeiten sie in den KZ’s damals angerichtet hatten. Das Paradoxe an der Geschichte aber ist, dass es die Amerikaner waren, die sich damals um die Entnazifizierung von Deutschland gekümmert hatten, heute jedoch ihre Augen vor all den Grausamkeiten, die in der Ukraine geschehen, verschließen. Denn für Geld und geopolitische Macht geben heutzutage viele Menschen sehr viel auf. U.a. auch ihre demokratischen Prinzipien.»   

Mihail Mischinin — ein Journalist aus Kiew über die Folgen des Genozids für das ukrainische Volk

 
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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.

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