ZAHARCHENKO: «UKRAINE WILL IN DIE GROSSOFFENSIVE GEHEN. WIR SIND BEREIT!»

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Unabhängig von den regelmäßigen, skrupellosen Behauptungen der Repräsentanten des ukrainischen Parlaments RADA, die Kiewer Truppen halten sich im Osten der ehemaligen Ukraine stets an die Minsker Vereinbarungen und den damit verbundenen Waffenstillstand, spiegelt die aktuelle Lage in Donbass genau das Gegenteil wieder: Die Situation an der Front ist kurz vor einer gewaltigen Eskalation. Die Ukraine bereitet sich auf eine Offensive vor. Die Anzahl täglicher Beschüsse seitens der ukrainischen Armee und der faschistischen Freiwilligen-Bataillone hat sich um das 10-fache erhöht. Sowohl beim Widerstand als auch bei der Zivilbevölkerung kommt es immer wieder zu Toten und Verletzten. Insbesondere die Bewohner der Siedlung Zajzewo trifft es am härtesten: Vor wenigen Tagen starb eine Frau in Folge von Splitterverletzungen. Gestern Abend wurde im Zuge eines erneuten, gnadenlosen Beschusses seitens der Kiewer Truppen ein 10-jähriges Mädchen schwer verletzt.

«Die Anzahl der täglichen Beschüsse hat sich um das 10-fache erhöht» 

Aleksandr Zaharchenko, der Ministerpräsident der Volksrepublik Donezk, schilderte am 05. Februar 2016 bei einer Pressekonferenz wie folgt die aktuelle Situation an der Front:

[youtube url=»https://youtu.be/Z0NcvXAswSE»]

«Die Lage steht kurz vor einer Eskalation. Die Anzahl der täglichen Beschüsse hat sich um das 10-fache erhöht — unabhängig davon, was die Kiewer Regierung sagt. Dabei versucht die Ukraine, uns (im Bruch der Minsker Vereinbarungen) zu beschuldigen. Doch selbst die Vertreter der OSZE-Mission, die kein wirkliches Interesse daran haben, die Ukraine für ihre Taten zu beschuldigen, schreien heute, dass es die Ukraine ist, die sich nicht an die Minsker Vereinbarungen und den Waffenstillstand hält…

Gorlowka, Jasinowataja, Peski, der Flughafen und die Umgebung stehen fast täglich unter ununterbrochenem Beschuss. Im Hinblick auf diese Provokationen scheint es, dass die Ukraine will, dass wir das Feuer gegen sie eröffnen, um uns dann im Bruch der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen. Dazu wird es aber nicht kommen. Wir halten uns an die Vereinbarungen. Es ist nicht in unserem Sinne, sie zu brechen… So, wie es aussieht, bereitet sich die Ukraine im Zuge der Regruppierung ihrer Truppen auf massive Provokationen vor. Das zeugt vom Wunsch der Ukraine, die Grenze der Donezker Volksrepublik und der Russischen Föderation zu überqueren. Scheinbar träumen sie davon und wollen ihr Ziel mit allen Mitteln erreichen. Wir sind bereit. Wir warten darauf. Sollen sie doch kommen! Wir sind es schon langsam müde, darauf zu warten. Ich sag’s ehrlich: Jungs! Entweder ihr fangt endlich damit an oder hört auf, die Katze ständig am Schwanz zu ziehen.»

Deshalb haben die Repräsentanten der beiden Volksrepubliken Donezk und Lugansk nun großangelegte militärische Übungen auf dem Donbasser Territorium gestartet. An diesen Übungen sind ALLE Einheiten aus beiden Volksarmeen beteiligt. Von Infanterie, Panzertruppen, Artillerie und Militäringenieuren über Aufklärungs-, Luftabwehr- und Kommunikationsspezialisten bis hin zu Sicherheitsexperten.

«Wie lange sollen wir noch so leiden, in den Kellern sitzen und sterben?» 

Die Kriegschronologie der letzten Tage in Donbass:

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Allein vom 29 Januar bis zum 5. Februar 2016 wurden mindestens 1 Zivilist und 3 Widerstandskämpfer ermordet. 3 weitere Zivilisten wurden mit Verletzungen verschiedenen Grades ins Krankenhaus eingeliefert.

Die ukrainische Journalistin Irina Laschkevich aus Odessa, die sich seit rund 2 Jahren in Donezk, auf der Suche nach Wahrheit, befindet, schrieb vor wenigen Tagen in den sozialen Netzwerken:

«Bei uns haben sich die Beschüsse verstärkt. 2 Tage nacheinander flogen (Mehrfachraketenwerfer) «Grad» und Panzergeschosse an uns vorbei. Das ist das erste Mal seit August. Die 7. Mobilisierungswelle läuft also auf Hochtouren»

Am 29.01. haben die Kiewer Truppen einen massiven Beschuss der Siedlung Zaizewo durchgeführt:

[youtube url=»https://youtu.be/bujDMHA1Vzs»]

Vom 1. bis zum 2. Februar wurde die Volksrepublik Donezk insgesamt 109 (!) Mal beschossen. Tagsüber haben die Ukris versucht, den Norden von Donezk zu stürmen. In der Nacht stand wieder die Stadt Gorlowka und die Umgebung unter Beschuss. Insbesondere die Bewohner der Siedlung Zajzewo und Schirokaja Balka mussten erneut um ihr Leben bangen. Allein in dieser Nacht wurden seitens der Kiewer Truppen ca. 80 Minen abgefeuert und über 50 Gebäude, hauptsächlich Wohnhäuser, zerstört. Der Beschuss erfolgte aus dem Nachbarsdorf Zhowanka, wo die Kiewer Truppen stationiert sind. Neben schweren Waffen mit einem Kaliber von 82mm und 120 mm kamen auch Granatenwerfer zum Einsatz. Aber auch die mörderischen Hände der Scharfschützen waren wieder im Spiel.

Beschuss der Siedlung Zejzewo und des Westens von Golma:

[youtube url=»https://youtu.be/ylF8YghN_hY»]

Dabei wurde eine Bewohnerin der Siedlung Zajzewo (Gorlowka) schwer verwundet. Laut den Meldungen der offiziellen Nachrichtenagentur DAN starb die Frau wenige Tage später in Folge von tödlichen Splitterverletzungen.

Ein Bewohner von Zajzewo stellte folgendes Video ins Netz, in dem man sehr gut hören kann, wie die unschuldigen Zivilisten seitens der ukrainischen Truppen mittels schwerer Waffen mit einem großen Kaliber beschossen werden. Der Beschuss dauerte laut den Meldungen der DVR über 5 Stunden — von 17 Uhr bis 22 Uhr.

[youtube url=»https://youtu.be/wp9aU7kbQdg»]

«Abgesehen davon, dass ich relativ weit von der Beschusszone wohne, kracht es hier ganz schön gewaltig.»

Am Vormittag des 2. Februars haben die Kiewer Truppen versucht, mit Waffengewalt nach Donezk zu durchbrechen. Der gnadenlose Beschuss erfolgte laut DAN von Peski aus, wo seit Monaten ukrainische Truppen stationiert sind. Zudem wurde auch das Kujbyschewskij Gebiet von Donezk beschossen, in der Nähe von Volvo-Zentrum.

Immer wieder meldet das Verteidigungsministerium der Volksrepublik Donezk, dass das ukrainische Militär gerne das Donbasser Territorium in der s.g. «Pufferzone» vermint — also die Wohngebiete, die sich direkt an der Frontlinie «zwischen Gut und Böse» befinden. Dadurch kommt es häufig zu Verletzten und Toten unter den Zivilistren. Sowohl auf dem seitens der Ukraine okkupierten Territorium als auch in den Gebieten, die unter der Kontrolle des Widerstandes stehen. So auch am 2. Februar: In Folge einer Minenexplosion in der Nähe der Siedlung Schirokaja Balka (im Westen von Gorlowka) erlitt ein Zivilist schwere Splitterverletzungen, als er mit seinem Auto unterwegs war.

Eine Bewohnerin von Donezk meldete an diesem Tag:

«Donezk bebt heute den ganzen Tag. Ich wohne im Zentrum, aber die Fenster zittern. Ich kann mir kaum vorstellen, wie sich gerade die Menschen an der Frontlinie fühlen. Meine Verwandten leben in Makeewka und Jasinowataja. Ich habe sie angerufen. Sie sagen, dass dort auch alles gut zu hören ist. Wie lange soll es denn so weiter gehen? Habe heute gehört, dass die ukrainischen Streitkräfte nach Donezk durchbrechen wollten. Was soll das? Kann man denn sie nicht entsprechend zurückweisen? Wie lange sollen wir noch so leiden, in den Kellern sitzen und sterben? Es ist schon lange klar, dass sich die Ukraine nicht an die Minsker Vereinbarungen halten wird. Sie sind denen egal. Sie haben nur ein Ziel: Unseren Boden zu bekommen und uns zu vernichten.»

Am 3. Februar wurde das Territorium der DVR insgesamt 140 Mal beschossen. Mindestens 9 Gebäude wurden dabei zerstört. Vor allem die Siedlung Trudowskoj wurde seitens der Ukraine in die Genozid-Zange genommen.

Massiver Beschuss der Siedlung Trudowskoj:

[youtube url=»https://youtu.be/E2rDI1OTIvY»]

In der Nacht vom 3. auf den 4. Februar haben die Kiewer Truppen einen massiven Beschuss in der Nähe von Donezk durchgeführt. Die Bewohner aus den umliegenden Ortschaften waren wieder gezwungen, ihre Nächte und Tage in eiskalten, dunklen Kellern zu verbringen.

Nächtlicher Ukra-Beschuss von Donezk:

[youtube url=»https://youtu.be/PXIZ7jCCf10″]

Auch am 5. Februar konnten und wollten die ukrainischen Streitkräfte ihre Waffen nicht stillhalten und nahmen wieder hauptsächlich zivile Gebiete unter Beschuss: Die Siedlung Trudowksie, Zhabitschewo (Flughafennähe), Staromihajlowka, Kominternowo und Zajzewo. Dabei war wieder alles im Einsatz, was dem ukrainischen Strafkommando in die Hände fiel: Minenwerfer, Haubitzen, Granatenwerfer, großkalibrige Maschinengewehre, Selbstfahrlafette (SAU) und Handwaffen.

Am 6. Februar meldete der stellvertretende Verteidigungsminister der DVR, Eduard Basurin, dass die Kiewer Truppen in den letzten 24 Stunden insgesamt 336 (!) Mal das Territorium der Volksrepublik Donezk beschossen haben. Dabei wurde ein 10-jähriges Mädchen aus der Siedlung Zajzewo schwer verletzt.

USA — UK — Litauen: Neue Militärexperten aus dem Ausland in der Ukraine

Dass dieser Krieg dank westlicher Unterstützung auch in naher Zukunft kein schnelles Ende finden wird, dafür gibt es fast täglich immer wieder neue Beweise. Laut dem Geheimdienst der Volksrepublik Lugansk sind in den Städten Chmelnickij und Zhitomir (Ukraine) erneut ausländische Militärspezialisten angekommen, die ukrainische Soldaten im Bereich «Orientierung, Überleben und Entwicklung von taktischen Maßnahmen während militärischen Operationen in Wohngebieten und umliegenden Wäldern» ausbilden sollen. Die meisten Ausbilder kommen dabei aus Amerika, Großbritannien und Litauen.

[youtube url=»https://youtu.be/et-I6WN5gXs»]

 

Bitte helft uns, Donbass am Leben zu erhalten   

Unterstützt unsere aktuelle Mission zur Sicherung des Überlebens der Donbass-Bewohner, die sich bereits seit über 1,5 Jahren mitten in der Beschusszone befinden. Einfach per Überweisung oder PayPal euren persönlichen Spendenbeitrag an unseren deutschen Partner-Verein „Friedensbrücke“ senden (Betreff: Remembers & Angel) und sich schon heute auf unsere neuen Erfolgsberichte aus den Kriegsgebieten freuen.

Friedensbrücke – Kriegsopferhilfe e.V.


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Betreff (wichtig!): Remembers & Angel 

Wir sagen “DANKE & SPASIBO”.
 Für euren Spenden-Einsatz. In unserem Kampf ums Überleben der Zivilbevölkerung im Kriegsgebiet Donbass. Auch im Namen von Aleksej Smirnov – dem Kopf des humanitären Bataillons „Angel“ und unserem treuen Partner vor Ort.

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„DONBASS WIRD LEBEN“ ist eine internationale Hilfskooperation von REMEMBERS (Deutschland) & dem humanitären Bataillon „Angel“ (Donbass), die wir Anfang November gestartet haben. In diesem Zusammenhang erscheint bei uns seitdem in regelmäßigen Zeitabständen eine mehrteilige Kurzvideo-Dokumentationsreihe, die unsere aktuelle Mission und den leidvollen Kriegsalltag der Zivilisten mitten in der Beschusszone hautnah widerspiegelt.

> Der Hintergrund/Aktionsstart (Start: November 2015): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben/

> Erfolgreich abgeschlossene Hilfeleistung für:

(1) Kiewskij Gebiet (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-2/

(2) Aleksandrowka (150 Zivilsten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-3/

(3) Spartak (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-4/

(4) Jakowlewka (100 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-5/

(5) Grigorowka & Nowaja Marjewka (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-6/

(6) 2.Plattform,„Volvo-Zentrum“ (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-volvo-zentrum/

(7) Spartak 2.0 (100 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-7/

(8)Oktjabrskij (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-oktjabrskij/

(9) Kurganka (100 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-kurganka/

(10) Gorlowka (Direkthilfe für ausgewählte Familien mit Kindern): http://remembers.achtungpartisanen.ru/gorlowka/

(11) Neujahrsmarathon durch die DVR und LVR (über 500 behinderte und Waisenkinder sowie Familien in Not): http://remembers.achtungpartisanen.ru/danke-liebes-deutschland/

(12) Staromihajlowka & Schirokaja Balka (50 Rentner und rund 500 Familien mit Kindern): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-8/

(13) REMEMBERS & «Angel» in Rentner-Mission (320 Zivilisten & Familien): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-13/

– weitere Berichte aus der Volksrepublik Donezk und Lugansk (über 500 Zivilisten) folgen.

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AKTUELLER SPENDENSTAND:

Aktionszeitraum: 16.11.2015 – 29.01.2016

Spenden-Einnahmequelle: PayPal & Konto-Überweisung

Stephan & Julia D. 20 €

Anja R. 50 €

Susann I. 20 €

Regina & Wilfried K. 20 €

Thomas W. 50 €

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Stephan & Julia D. 40 €

Reinhard N. 100 €

Waltraut D. 50 €

Aljona M. 15 €

Alexander B. 10 €

Hartmut M. 20 €

Andreas K. 25 €

Andrea T. 222 €

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Hubert T. 100 €

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Rabija S. 200 €

Helga T. 100 €

Rita V. 50 €

Paul P. 10 €

Angelika H. 20 €

Rita A. 50 €

Andreas F. 75 €

Christian S. 100 €

Volkmar S. 50 €

Martin C. L. 500 €

Edith K. 20 €

Elisabeth S. 200 €

Th. Jäsch 50 €

Katja P. 15 €

Michael H. 25 €

Gerald P. 1.000 €

Adrian A. 50 €

Alexander R. 60 €

Konrad F. 50 €

Jan K. 50 €

Dietrich R. 50 €

Diego M. 500 €

Barbara F. 50 €

Ursula R. 20 €

Andrea T. 511 €

Roswitha & Steffi R. 50 €

Reinhardt P. 20 €

Wolfgang G. 50 €

Jörg H. 100 €

Rita V. 30 €

Klaus D.W. 100 €

Hannelore M. 50 €

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5.333,15 € (teilweise abzgl. Paypal-Gebühren)

Bei Fragen zur Ihrer (Wunsch)Spende schreiben Sie uns gerne eine Mail an remembers.achtungpartisanen.ru@yandex.ru

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REMEMBERS.

Für Donbass. Gegen Genozid.