6 VERLETZTE ZIVILISTEN IN FOLGE VON PANZERBESCHUSS: BASURIN RUFT DIE WELT ZUR HILFE AUF

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Laut den aktuellen Meldungen des Verteidigungsministeriums der Volksrepublik Donezk spiegelt die Lage an der Donbasser Kriegsfront eine Tendenz zur Verschärfung wieder, da die Ukraine — absehen von den Minsker Vereinbarungen und dem täglichen Sterben von Menschen  auf beiden (!) Seiten — die Eskalation des Konflikts in gewohnter Manier weiter fortführt.

So haben die Kiewer Truppen in den letzten 24 Stunden das Territorium der Volksrepublik Donezk 515 (!) Mal beschossen. Insgesamt hat der Gegner 35 Artilleriegeschosse mit einem Kaliber von 122mm und 152mm, 6 Panzergeschosse sowie 222 Geschosse mit Granatwerfern des Kalibers 82 und 120mm abgefeuert. Außerdem haben die ukrainische Armee und die faschistischen Freiwilligen-Bataillone erneut Panzertechnik, verschiedene Arten kleinerer Granatwerfer und Schusswaffen zum Einsatz gebracht.

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Am intensivsten standen gestern und heute folgende Orte in der Volksrepublik Donezk unter Beschuss, inklusive Anwendung von schweren Waffen, Panzern, schwerer Artillerie, Minen- und Mehrfachraketenwerfern, die ALLE den Minsker Vereinbarungen widersprechen. Dazu gehören u.a.: Die Siedlungen Zajzewo, Schirokino, Jasinowataja, Dokutschaewsk, Spartak, Weseloe, Golma, Zhabunki, Sahanka und Kominternowo, aber auch der Donezker Flughafen und die Umgebung sowie das Petrowskij-Gebiet von Donezk.

31.03.2016: Grausamen Folgen des heutigen Ukra-Beschuss der Stadt Gorlowka 

Siedlung Zajzewo: 87-jährige Frau schwer verletzt (Splitterverletzungen im Gesicht und an der Schulter) und über 30 Wohnhäuser zerstört
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Siedlung Golma: 5 schwer verletzte Zivilisten, zerstörte Gasleitungen, 1 Kindergarten und 5 Mehrfamilienhäuser

[youtube url=»https://youtu.be/GvpS6SVh9MA»]

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In Folge massiver Beschüsse seitens der ukrainischen Streitkräfte wurde gestern nach offiziellen Angaben mindestens 1 Widerstandskämpfer getötet. Ein weiterer wurde verletzt. Der Partner unserer aktuellen Mission «DONBASS WIRD LEBEN» Alexej Smirnow vom humanitären Bataillon «Angel» — spracht heute sogar von 7 Verletzten in der DVR und sendete uns eines von tausendenden «frischen» Beweismaterialien für den bis dato stattfindenden Genozid im Osten der ehemaligen Ukraine:

«Und ihr habt geglaubt, dass bei uns Frieden herrscht? Das hier ist ein Geschoss von einer Kassettenbombe. Es kam vor ein paar Tagen in (der Siedlung) Sahanka an. Dort, wo die mutigsten Menschen der Welt leben…»

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Zudem werden seitens des Geheimdienstes der DVR auch weiterhin diverse Verschiebungen und Konzentrationen von Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte entlang der gesamten Frontlinie fixiert. Und zwar wie folgt:

Zajzewo (1,5 km von der Kontaktlinie entfernt): 5 Artilleriegeschütze 152mm

Majorsk (1,5 km von der Kontaktlinie entfernt): Ankunft von 5 Fahrzeugen „KamAS“ mit Personal aus ukra-faschistischen Abteilungen

Nowgorodskoje (6 km von der Kontaktlinie entfernt): 3 Mehrfachraketenwerfer „Grad“

Mirnoe (11 km von der Kontaktlinie entfernt): 3 Panzer, 6 Einheiten Panzertechnik und 3 Fahrzeug „Ural“ mit Munition

Alle o.g. Fakten über die aktuellen Verletzungen der Minsker Vereinbarungen seitens der Kiewer Truppen wurden bereits an die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und die OSZE-Mission übergeben. Mit der Hoffnung, diese Tatsachen könnten die eskalierende Lage im Kriegsgebiet Donbass etwas entspannen.

30. März 2016: Dringender Appell von Eduard Basurin (DVR) an die Weltgemeinschaft

Im Laufe der letzten 2 Jahre Bürgerkrieg hat der Westen KEINEN EINZIGEN Schritt in Richtung der unschuldigen Donbass-Bewohner unternommen — weder auf der diplomatischen noch auf der humanitären Ebene. Deshalb ist es sowohl dem Widerstand als auch den Zivilisten schon lange bewusst, dass NUR sie selbst diesen geopolitischen Konflikt (USA & Ukraine gegen Russland) auf ihrem Heimatboden lösen können. Und dennoch versuchen diese mutigen und charakterstarken Menschen, ihre Hoffnung auf ein diplomatisches Wunder seitens unserer EUSA-Gemeinschaft nicht aufzugeben, indem sie sich immer wieder an die Weltöffentlichkeit wenden. Mit der Bitte, den Genozid in Donbass endlich zum Stoppen zu bringen.

Der aktuelle Appell an unsere «europäische Werte»-Weltgemeinschaft kommt von Eduard Basurin, dem stellvertretenden Verteidigungsminister der Volksrepublik Donezk:

«Wir haben bereits mehrfach die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, dass die Soldaten der ukrainischen Abteilungen der Straftruppen chaotisches Feuer sowohl tagsüber als auch nachts auf die Ortschaften der Republik richten und dabei keinerlei Angst oder Bedauern haben. Sie beachten nicht mehr die Vertreter internationaler Organisationen, die zu uns geschickt wurden, um diese unmenschlichen Aktivitäten festzuhalten. So gerieten gestern in Sajzewo ein weiteres Mal Vertreter der OSZE-Mission, des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und Journalisten unter Beschuss der Ukronazisten.

Zudem teilen unsere Quellen mit, dass aus dem Gebiet der kokschemischen Fabrik von Awdeewka Soldaten mit Artillerie in Richtung der Wohngebiete von Donezk schießen. Bemerkenswert ist, dass in dem genannten Bezirk sich ein Beobachtungspunkt des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination befindet, der diesen Fakt verschweigt.

Es ruft sehr große Beunruhigung hervor, dass die Anwesenheit der OSZE-Mission schon aufgehört hat, einen Einfluss auf die militärisch-politische Führung der Ukraine zu haben. In ihrem Bericht vom 29. März bringen die OSZE-Vertreter zum Ausdruck, dass außerhalb der Abzugslinie für schwere Waffen 20 Haubitzen „Msta-B“ des Kalibers 152 mm, 30 Haubitzen „Akazija“ des Kalibers 152mm, 17 Haubitzen „Gwosdika“ des Kalibers 122mm und 6 Antipanzergeschütze „Rapira“ festgestellt wurden.

Alle Anstrengungen, die von der Führung und den Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination von der russischen Seite zur Erreichung von Frieden in unserem Land aufgebracht werden, werden von dem Mörder und Verbrecher Taran (Leiter der ukrainischen Seite des Gemeinsamen Zentrums; Anm. d. Übers.) ignoriert. Wir schließen daraus, dass die militärisch-politische Führung der Ukraine die Absicht hat, den Konflikt mit militärischen Methoden zu lösen, nämlich das Territorium des freien Donbass mit Hilfe von Waffen zu besetzen.

Wir rufen die Weltöffentlichkeit auf, auf die Verbrechen zu reagieren, die ukrainische Regierung begeht, und die Vernichtung der Bevölkerung der Volksrepubliken zu stoppen! Vor mir liegen Splitter eines 152mm-Geschosses, das auf unser Land geschossen wurde, auf diese Weise zeigt der Präsident der Ukraine, wie er auf friedlichem Weg den Ausgang dessen entscheiden will, was hier geschieht.»

 

Weitere Infos folgen.

DONBASS WIRD LEBEN.

Mit all unserer gemeinsamen Kraft.

 

Der Wille des Volkes ist Frieden: «Aufforderung zum Handeln an alle Politiker auf allen Ebenen» — eine Petition-Initiative von 2 gemeinnützigen Vereinen aus Deutschland «WIBP e.V.» und «Friedensbrücke — Kriegsopferhilfe e.V.»: https://www.openpetition.de/pdf/unterschriftenformular/aufforderung-zum-handeln-an-alle-politiker-auf-allen-ebenen-der-wille-des-volkes-ist-frieden

 

Bitte helft uns, Donbass am Leben zu erhalten   

Unterstützt unsere aktuelle Mission zur Sicherung des Überlebens der Donbass-Bewohner, die sich bereits seit über 1,5 Jahren mitten in der Beschusszone befinden. Einfach per Überweisung oder PayPal euren persönlichen Spendenbeitrag an unseren deutschen Partner-Verein „Friedensbrücke“ senden (Betreff: Remembers & Angel) und sich schon heute auf unsere neuen Erfolgsberichte aus den Kriegsgebieten freuen.

Friedensbrücke – Kriegsopferhilfe e.V.


PayPal: Friedensbruecke@gmx.de

Konto: Volksbank Berlin


IBAN: DE56100900002582793002


BIC: BEVODEBB


Betreff (wichtig!): Remembers & Angel 

Wir sagen “DANKE & SPASIBO”.
 Für euren Spenden-Einsatz. In unserem Kampf ums Überleben der Zivilbevölkerung im Kriegsgebiet Donbass. Auch im Namen von Aleksej Smirnov – dem Kopf des humanitären Bataillons „Angel“ und unserem treuen Partner vor Ort.

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„DONBASS WIRD LEBEN“ ist eine internationale Hilfskooperation von REMEMBERS (Deutschland) & dem humanitären Bataillon „Angel“ (Donbass), die wir Anfang November gestartet haben. In diesem Zusammenhang erscheint bei uns seitdem in regelmäßigen Zeitabständen eine mehrteilige Kurzvideo-Dokumentationsreihe, die unsere aktuelle Mission und den leidvollen Kriegsalltag der Zivilisten mitten in der Beschusszone hautnah widerspiegelt.

> Der Hintergrund/Aktionsstart (Start: November 2015): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben/

> Erfolgreich abgeschlossene Hilfeleistung für:

(1) Kiewskij Gebiet (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-2/

(2) Aleksandrowka (150 Zivilsten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-3/

(3) Spartak (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-4/

(4) Jakowlewka (100 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-5/

(5) Grigorowka & Nowaja Marjewka (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-6/

(6) 2.Plattform,„Volvo-Zentrum“ (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-volvo-zentrum/

(7) Spartak 2.0 (100 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-7/

(8)Oktjabrskij (50 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-oktjabrskij/

(9) Kurganka (100 Zivilisten): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-kurganka/

(10) Gorlowka (Direkthilfe für ausgewählte Familien mit Kindern): http://remembers.achtungpartisanen.ru/gorlowka/

(11) Neujahrsmarathon durch die DVR und LVR (über 500 behinderte und Waisenkinder sowie Familien in Not): http://remembers.achtungpartisanen.ru/danke-liebes-deutschland/

(12) Staromihajlowka & Schirokaja Balka (50 Rentner und rund 500 Familien mit Kindern): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-8/

(13) REMEMBERS & «Angel» in Rentner-Mission (320 Zivilisten & Familien): http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-13/

(14) Überlebensrettung durch individuelle Direkthilfe: http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-14/

(15) Marinowka: Überlebenschancen für die Großen & Riesenfreude für die Kleinen: http://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-marinowka/

– weitere aktuelle Berichte aus der Volksrepublik Donezk und Lugansk (März 2016) folgen in Kürze.

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AKTUELLER SPENDENSTAND:

Aktionszeitraum: 16.11.2015 – 24.03.2016

Spenden-Einnahmequelle: Konto-Überweisung

Stephan & Julia D. 20 €

Anja R. 50 €

Susann I. 20 €

Regina & Wilfried K. 20 €

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Barbara F. 50 €

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Stephan & Julia D. 40 €

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Alexander B. 10 €

Hartmut M. 20 €

Andreas K. 25 €

Andrea T. 222 €

Maria Z. 50 €

Hubert T. 100 €

Daniel P. 35,15 €

Rabija S. 200 €

Helga T. 100 €

Rita V. 50 €

Paul P. 10 €

Angelika H. 20 €

Rita A. 50 €

Andreas F. 75 €

Christian S. 100 €

Volkmar S. 50 €

Martin C. L. 500 €

Edith K. 20 €

Elisabeth S. 200 €

Th. Jäsch 50 €

Katja P. 15 €

Michael H. 25 €

Gerald P. 1.000 €

Adrian A. 50 €

Alexander R. 60 €

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Reinhardt P. 20 €

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Jörg H. 100 €

Rita V. 30 €

Klaus D.W. 100 €

Hannelore M. 50 €

Hans-H. H. 50

Dirk H. 100

Alfons H. 100

Regina K. 25

Barbara F. 50

Thomas H. 10

Renate K. 50

Bibiane K. 30

Petra Z. 100

Alfons H. 100

Felix & Gunhild W. 500

Hans-Helmut. H. 100

Tatjana T. 100

Petra K. 50

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REMEMBERS.

Für Donbass. Gegen Genozid.