AB IN DIE MÜLLTONNE! UKRAINISCHE SÄUBERUNGSAKTIONEN GEGEN POLITISCHE GEGNER

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Auf den Straßen der Ukraine tobt die «Volkslustration». In den vergangenen Tagen und Wochen ist es mehrfach zu gewalttätigen Übergriffen auf Beamte und Politiker gekommen, die laut der neuen Regierung mit dem im Frühjahr gestürzten Janukowitsch-Regime in Verbindung gebracht werden. Die Opfer wurden dabei zum Teil in Mülltonnen geworfen, um sie zu demütigen. Dieses Ritual wird landläufig als „Volkslustration“ bezeichnet und allerorts mit Gewalt praktiziert. DAS soll der «demokratische» Weg der neuen Ukraine sein, das Land von politischen Gegnern zu säubern.

Zuletzt sollte der ehemalige Katastrophenschutzminister Nestor Schufrytsch einer Volkslustration unterzogen werden. Er wurde in Odessa von einer wütenden Menschenmenge aus Aktivisten des „Rechten Sektors“ und des Euromajdans übel verdroschen. Schufrytsch, der Medienberichten zufolge auf dem Weg zum Treffen der Partei “Oppositioneller Block” unterwegs war, erlitt dabei eine Gehirnerschütterung. Zu den Handgreiflichkeiten kam es, als der Mob den Politiker in eine bereitstehende Mülltonne werfen wollte.

Am 16. September traf es den Abgeordneten Witalij Schurawskyj, der direkt vor dem Parlamentsgebäude in Kiew in eine Mülltonne geworfen und längere Zeit daran gehindert wurde, wieder herauszuklettern.

Am 23. September wurde ein Video im Internet veröffentlicht, in dem der Abgeordnete Witalij Hruschewskyj demselben Ritual unterzogen wird. Das ehemalige Mitglied von Janukowitschs «Partei der Regionen» gehört heute der Gruppe „Für Frieden und Stabilität“ im Parlament an, die als Sammelbecken für Gefolgsleute des Ex-Präsidenten gilt.

 Zwei Tage später ereilte den Volksvertreter Wiktor Pylypyschyn das gleiche Schicksal. Ihm warfen die Täter im Internet konkret vor, dass er am 16. Januar 2014 für die s.g. „Diktaturgesetze“ gestimmt habe.

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 Am 29. September wollte der Vorsitzende der Radikalen Partei, Oleh Ljaschko, den neu ernannten Gouverneur des Gebiets Kirowohrad, Serhij Kusmenko, in eine Mülltonne verfrachten. Da dieser an seinem Amtssitz nicht auffindbar war, musste kurzerhand Verwaltungschef Wassyl Smahljuk für die Aktion herhalten. http://eurasiablog.de/blog/2014/09/30/gewalt-gegen-politische-gegner-auf-den-strassen-der-ukraine-tobt-die-volkslustration/

Und seit heute, dem 1. November, macht der Lustration-Mob auch vor Frauen keinen Halt mehr und wirft Viktoria Gozhij, Leiterin des Gerichthofs aus Dnepropetrowsk, mitten auf der Straße in eine Mülltonne. http://www.vesti.ru/doc.html?id=2091291&2091291

 

Nachdenken lohnt sich.

Wegschauen bringt nichts.

Weitersagen ist Pflicht.

 

REMEMBERS.
Für Donbass. Gegen Genozid.