AKTUELLE EUSA-ERFOLGE IN DONBASS: 12 TOTE. 150 VERLETZTE

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EUSA: Mehr Geld für Kiew — mehr Krieg für Donbass

Ist es nicht schön, oder besser gesagt erschreckend, wenn Menschen, die über Krieg und Frieden auf der ganzen Welt entscheiden, lieber den grausamen Weg der Vernichtung eines Volkes wählen anstatt wenigstens einen Moment, mit einem klaren Kopf, frei von jeglichen Business- und Weltherrschaftsgedanken, über den Frieden nachzudenken?

Der US-Präsident Barack Obama und unsere deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel haben sich wieder in einem Telefongespräch über die Notwendigkeit geeinigt, die finanzielle Unterstützung der Ukraine fortzusetzen. Und damit den Massenmord an der Donbass Bevölkerung weiterhin zu unterstützen. Sowohl finanziell als auch moralisch.

Und weil die Ukraine — trotz mehrfachen, hoch dosierten EU-Finanzspritzen — immer noch kurz vor einem Staatskollaps steht und Donbass um keinen Preis aufgeben will, hat Kiew Russland nun auch ganz offiziell zum «Aggressor» gemacht. In der Hoffnung, dass die ganze Welt endlich, gemeinsam mit den Ukra-Verbrechern, direkt in den 3. Weltkrieg zieht. Gegen Russland, Putin und den russischen Bären.

 

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Putin: «Es geht um die Eindämpfung der Entwicklung Russlands»

Was dieser Mann jedoch zu sagen hat, interessiert immer noch die Wenigen. Denn seine wahren Worte sind heute die besten Waffen der Welt:

«Zu unserem Bedauern weigert sich die offizielle Kiewer Regierung dem Friedensplan zu folgen, und den Konflikt mit politischen Mitteln zu lösen. Anfangs haben sie die Polizei und den Geheimdienst eingesetzt, dann die Streitkräfte. Als sie auf Widerstand gestoßen sind, wurden die Kampfhandlungen eingestellt. Die Waffenruhe wurde aber ausschließlich zur Umgruppierung der Truppen ausgenutzt, und jetzt geht es wieder von vorne los. Dabei sind schon Tausende Menschen getötet worden… Das ist eine echte Tragödie. Wir sagen oft «ukrainische Armee, ukrainische Armee»… Aber wer kämpft dort in Wirklichkeit? Tatsächlich, es gibt dort teilweise auch reguläre Truppen der ukrainischen Armee, überwiegend kämpfen dort aber die sog. nationalen Freiwilligen-Bataillone. Im Grunde genommen ist das keine Armee, sondern eine Fremdenlegion, in diesem Fall eine NATO-Fremdenlegion, die natürlich nicht das Ziel verfolgt, nationale Interessen der Ukraine zu vertreten. Da gibt es ganz andere geopolitische Ziele, die mit der Eindämpfung der Entwicklung Russlands zu tun haben…»

Kein Wunder, dass der Genozid der Donbass Bevölkerung unter derartig einseitigen, menschen- und wahrheitsverachtenden Weltbedingungen immer weiter geht. So auch die letzten 24 Stunden.

 

Lugansk: 12 tote und 150 schwer verletzte Zivilisten

In Folge eines mehrfachen Artilleriebeschusses der Stadt Lugansk durch die ukrainische Armee aus den Mehrfachraketenwerfern «Smerch» wurden gestern Abend insgesamt rund 100 Wohnhäuser und 1 Kindergarten zerstört. Dabei erfolgte der Beschuss der zivilen Gebiete aus der Kleinstadt Schastje (dt. «Glück»).

Innerhalb nur 1 Tages wurden in Lugansk rund 150 Zivilisten mit Verletzungen verschiedenen Grades ins Krankenhaus eingeliefert.

In der Stadt Stahanow hatten jedoch mindestens 11 Menschen keine Chance, die erneuten Beschüsse ihrer Wohngebiete zu überleben. Sie starben, direkt vor und in ihren Häusern.

 

Donezk:
«Sie wurde in den Trümmern eingeklemmt. Ihre beiden Beine waren abgerissen. Sie ist im Krankenhaus gestorben»

Ein Einwohner erzählt, dass gestern Mittag sowohl sein Haus als auch das Haus seines Nachbars von einer Granate getroffen wurde. Dabei wurde sein Haus zerstört, der Nachbar getötet und dessen Frau schwer verletzt. Der Mann erzählt, dass die Geschosse aus der Richtung Peski kamen, wo die ukrainische Armee bis dato stationiert ist.

 

Gestern Abend wurde auch die Ortschaft Petrowka massiv beschossen. Ein überlebender Zivilist, der in Folge eines erneuten Artilleriebeschusses der Donbasser Wohngebiete gestern seine Schwiegermutter verlor, erzählt:

«Auf einmal kam der Artilleriebeschuss. In der Zeit befand sich noch meine Schwiegermutter drin. Eine Granate ist im Garten eingeschlagen, die andere traf direkt das Haus. Das Dach wurde komplett weggefegt. Sie wurde in den Trümmern eingeklemmt. Ihre beiden Beine waren abgerissen. Sie ist im Krankenhaus gestorben.

— Wie ist Ihre Adresse?

— Komsolow Ukraine Strasse, Haus Nr. 28.

— Wann kam der Artilleriebeschuss?

— Um halb elf, abends. Gestern.

— Wie lange dauerte er?

– Etwa zwei Minuten.

– Warum konnte man sie nicht retten? Blutverlust?

— Nein. Sie wurde mit einem Privatfahrzeug ins Krankenhaus gebracht und starb auf dem OP-Tisch. Ihr Herz war zu schwach.

— Kommt der Rettungsdienst in solchen Fällen?

— Nein. Es war ein Fahrzeug vom Katastrophenschutz, kein Rettungswagen. Polizei hat sich bis jetzt nicht sehen lassen.

— Wie oft kommen Bombardements in ihrem Bezirk vor?

— Oft. Anfang der Woche waren eine Nebenstelle des Bergwerks und die Klinik getroffen. Und jetzt…

— Wie heißen Sie?

– Morozow, Igor Valerjewitsch. 
Es kam ein lauter Knall. Wir waren zuhause. Wir warfen uns alle zu Boden. Wir hatten Riesenangst, um raus zu schauen. Nach zehn Minuten ging ich raus. VRD-Widerstandskämpfer waren bereits vor Ort. Sie inspizierten alles und nahmen die Splitterfragmente mit. Sie sagten, dass wir uns beruhigen sollen, es sei vorbei.

— Gibt es Opfer?

— Nein. Aber alle Türen und Fenster sind Schrott.

— Waren Sie zuhause als es passierte?

— Ja. Es passierte gegen halb elf. Ich, meine Frau und mein Onkel.

— Wie lange dauerte der Beschuss?

— Den ganzen Tag wurde geschossen.

— Wie oft kommen Bombardements in ihrem Bezirk vor?

– In letzter Zeit — jeden Tag. Die letzten zwei Wochen — jeden Tag. Sie bombardieren ohne Ende.

— Können Sie zeigen, was bei Ihnen getroffen wurde?

— Im Haus kam nichts zu Schaden. Nur draußen. Alle Fensterscheiben kamen zu Bruch. Ich heiße Vladimir Petrovitsch, Gogoljastrasse 20, Donezk. 

Ich heiße Livanik Oleg. Ich bin der Hausherr.

— Was ist hier geschehen?

— Kurz nach 10, aus Richtung Marenka, denke ich, ist eine Granate eingeschlagen. Sie traf das Haus, den Garten und das anliegende Grundstück.

— Waren Sie in dieser Zeit zuhause?

— Ja, war ich.

— Gibt es Opfer?

— Gott sei Dank sind alle am Leben. Mein Sohn hat die Türzarge ans Bein abbekommen. Aber es ist alles ist in Ordnung.

— Wie lange dauerte der Beschuss?

— 5, vielleicht auch 2 bis 3 Minuten. Es ist schwer einzuschätzen.

— Wird ihr Bezirk öfters beschossen?

— Ja. Vor dem Silvester ist eine Granate auf dem Nachbargrundstück gelandet. Dort gingen nur Fensterscheiben zu Bruch. Auf Tokarewa Straße wurden ebenfalls zwei Wohnhäuser getroffen. Es ging schon oft genug daneben. Aber dieses Mal hat es uns auch getroffen.

— Wie ist Ihre Adresse?

— Gogolja 4.

 

DVR-Widerstand: «Sie verbreiten Angst und Panik unter der Zivilbevölkerung.»

Der stellvertretende Verteidigungsminister der Volksrepublik Donezk Eduard Basurin berichtet, dass in der Stadt eine neue Form von Sabotage seitens der ukrainischen Faschisten herrscht:

«Wir sind auf eine neue Form von Sabotage seitens der ukrainischen Armee gestoßen: Gezielte Verbreitung von Panik, Angst und Lügen. In der Stadt laufen Unbekannte in Uniform und erzählen den Einwohner, dass sie so schnell wie möglich von hier verschwinden sollen, weil an dieser Stelle demnächst ein Angriff gestartet wird. Das ist eine der aktuellen Sabotage-Arten. Sie verbreiten einfach Angst und Panik unter der Zivilbevölkerung.»

 

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie. 

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