DIE WELT GEDENKT DER OPFER DES MASSAKERS VON ODESSA

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ODESSA, 2. MAI 2014: RECHTSRADIKALE UKRAINER ERMORDEN ÜBER 100 ODESSITEN

Frauen, Männer, Kinder, Jugendliche, Rentner, Schriftsteller, Maler… Über 100 Menschen (offiziell 48) wurden in Odessa, am 2. Mai 2014 im Haus der Gewerkschaften, am lebendigen Leibe verbrannt und mit einer lebensgefährlichen chemischen Substanz zum Ersticken gebracht. Mindestens 8 Odessiten sprangen aus dem brennenden Haus der Gewerkschaften — direkt in den Tod. Wer den Freiflug überlebte, wurden von den ukrainischen Nationalisten am Boden totgeschlagen.

Und alles nur, weil diese Menschen nicht unter dem Dach der hoch geputschen Nazi-Ukraine leben wollten, die ausschließlich dank finanzieller und moralischer Unterstützung unserer Regierungsmächte eine Chance auf Machtergreifung im Jahr 2014 hatte. Sondern in einem freien Land — voller Hoffnung auf eine bessere Zukunft, frei vom Faschismus, von Diktatur und Korruption.

DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER: ZYNISMUS UND VERBRECHEN UNSERER MEDIEN UND POLITIK

Bereits seit 1 Jahr schweigen 99% aller Welt-Medien über die genoziden Geschehnisse am 2. Mai 2014 in Odessa. Die offizielle Version des Westens ist bis dato ein zufälliger Brand im Haus der Gewerkschaften. Kiew spricht sogar von Selbstverschuldung und -verbrennung der Antifaschisten. Der Gouverneur des Gebietes Odessa verteidigte das Vorgehen der Schläger ebenso als rechtmäßig. Und der Beauftragte der tschechischen Regierung Václav Bartuška hat in einem aktuellen Medieninterview die Verbrennung von über 100 Anti-Maidan-Aktivisten im südukrainischen Stadt am schwarzen Meer wie folgt gerechtfertigt:

„Zunächst besetzen Zivilisten – Männer, Frauen und Kinder – Verwaltungsgebäude. In den beiden nächsten Tagen bewaffnen sie sich. Dann verschwinden die Frauen und Kinder und es bleiben nur bewaffnete Männer. Wenn man ihnen schnell Widerstand leistet, so wie es in Odessa der Fall war, wo man sie einfach verbrannt hat, oder in Dnjepropetrowsk, wo sie getötet und am Straßenrand begraben wurden, — dann bleibt alles ruhig. Tut man das nicht – bekommt man einen Krieg.“

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2. MAI 2015: VON BERLIN ÜBER TORRONTO BIS TEL AVIV

Da der Zynismus unserer Regierungsmächte einfach keine Grenzen kennt, setzen sich heute die Menschen weltweit dafür ein, dass die Wahrheit über den Genozid in Odessa die Augen und Herzen unserer aller erreicht.

Deshalb finden zum 1. Jahrestag des Massakers von Odessa unzählige Gedenkveranstaltungen statt, in über 30 Ländern der Welt. Und ihr seid dazu herzlich eingeladen. Ob in Deutschen oder Israel, den USA oder in der Ukraine. Im Namen aller Ermordeten, Überlebenden und Hinterbliebenen des Massakers von Odessa am 2. Mai 2014 im Haus der Gewerkschaften.

«Ich gehe jetzt durch einen dunklen Tunnel.

Mir entgegen scheint ein helles Licht.

Ich gehe darauf zu und kann’s selbst nicht glauben,

Dass es mich auf Erden nicht mehr gibt.

Ich erinnere mich mit meiner Mama

Lief ich übers Kulikowo Feld.

Ich erinnere mich an Männer,

die laut brüllten,

die sofort verbrannten jedes Zelt.

Mit der Mama rannten wir vom Platz weg.

Wollten uns vor Schüssen und den Steinen retten

In das große graue Gebäude,

um uns vor diesen Menschen zu verstecken.

Weiß noch, dass vor Rauch ich nicht mehr atmen konnte.

Weiß noch, dass ein Axt schlug auf mein Bein,

dass jemand, in der Hand die Ukraine-Flagge,

direkt auf meine Mama schoss.

Höre mich noch schreien.

Doch jetzt fühle ich keinen Schmerz mehr.

Kann es aber alles nicht verstehen.

Warum kamen sie uns zu töten?

Warum ließ man uns nicht einfach gehen?

Kommen wir denn nicht alle aus Odessa?
Alles sind doch aufgewachsen hier.

Warum saht ihr uns nur als Feinde

Mich und Mama. Denn es waren wir nie.

Nun gehe ich durch diesen dunklen Tunnel,

Mir entgegen scheint das helle Licht.

Ich gehe darauf zu und kann nicht glauben,

Dass es Odessa-Mama nicht mehr gibt.»

Deutschland:

— Berlin: 18-21 Uhr, Brandenburger Tor

— Leipzig: 14 Uhr, Citytunnel Eingang Leuschnerplatz/Schillerstraße

http://www.leipzig-gegen-krieg.de/

— Osnabrück: 10-13 Uhr, Theatervorplatz

https://www.facebook.com/events/1438377333139424/

— Niedernhall, Stadthalle Brückenwisenweg 2

https://www.facebook.com/events/1551663601751180/

— Rostock

— München

— Hamburg

Ukraine:

— Odessa: 14 Uhr, Kulikowoe pole

Russland:

— Moskau, 14 Uhr, vor der Ukrainischen Botschaft

USA:

— Toronto

https://www.facebook.com/events/1601401730074263/

Irland: Dublin

Holland: Amsterdam

Schweden: Stockholm, Götterberg, Helsingborg, Malmö

Spanien: Madrid, Barcelona, Alicante, San Sebastian, Las Palmas, Vitoria, Pamplona

Italien: Mailand Cheryanno Laghetto

Portugal: Lissabon

Schweiz: Zürich.

Frankreich: Paris, Straßburg

Belgien: Brüssel

Tschechien: Warschau

Bulgarien: Sofia

Ungarn: Budapest

Israel: Tel Aviv

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.