DONBASS, KURZ VOR 12: POROSCHENKO LEGALISIERT PER GESETZ SÖLDNER-EINSATZ

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Im Laufe der letzte 2 Jahren konnte der Bürgerkrieg im Osten der ehemaligen Ukraine leider kein Ende finden. Und heute nimmt er aufs Neue einen beängstigend alarmierenden Lauf. Denn von Tag zu Tag, bereits seit Wochen, eskaliert die Lage in Donbass. Im Zeitraum vom 6. bis zum 12. Juni 2016 wurde allein die Volksrepublik Donezk über 3.600 Mal seitens der ukrainischen Armee und der faschistischen Freiwilligen-Bataillone beschossen. Dabei wurden rund 80 Wohnhäuser teilweise bis gänzlich zerstört. Laut dem Pressesprecher der DVR, Denis Pushilin, ist die aktuelle Beschuss-Intensität entlang der gesamten Frontlinie mit dem Ausmaß massiver Provokationen der Ukraine vom August 2015 zu vergleichen.

Angesichts der äußerst angespannten Lage im Kriegsgebiet haben die Repräsentanten der DVR vor wenigen Tagen eine Sondersitzung der Ukraine-Kontaktgruppe initiiert, um eine weitere «Eskalation zu vermeiden» und ein derartiges «Vorgehen der Ukraine sofort zu unterbinden». Doch bis dato hat sich weder an der Beschuss-Intensität noch am Leid der unschuldigen Donbass-Bewohner etwas geändert. Ganz im Gegenteil: Laut Experten der beiden Volksrepubliken geht heute die Tendenz im Kriegsgebiet sogar in Richtung Totalkrieg.

Widerstandskämpfer (DVR): «Denen ist es egal, wann und wohin sie schießen»

Ein Widerstandskämpfer der DVR mit dem Rufnamen «Spartak» berichtet am 10. Juni 2016, dass die Kiewer Truppen insbesondere in den vergangenen Wochen gezielt zivile Siedlungen unter Beschuss nehmen. Und zwar nicht nur nachts, wie es meist zuvor der Fall war, sondern auch tagsüber.

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«Sie (Ukrainer) kennen einfach keine Grenzen. Sie halten sich an nichts Menschliches. Denen ist es egal, wann und wohin sie schießen. Ob an Feiertagen oder tagsüber… Sehr geehrte Soldaten der Ukraine. Geht bitte nach Hause! Es ist nicht euer Krieg. Ihr seid zu uns gekommen. Und wir sind hier, um unsere Heimat zu verteidigen.»

Neben den täglichen, menschlichen Verlusten in den Reihen der Volksarmee der DVR und LVR führen die aktuellen militärischen Provokationen der Kiewer Truppen weiterhin zu einer Vielzahl von Opfern auch unter der Zivilbevölkerung sowie zur massiven Zerstörungen der Infrastruktur. Getötete Frauen, schwer verletzte Kinder, weinende Rentner, vor Angst und Gefahr rund um die Uhr jaulenden Hunde sowie über 2.000 Menschen in dutzenden Siedlungen, die nun auf unabsehbare Zeit von jeglicher Strom- und Gasversorgung abgeschnitten sind… Ja, so sieht heute die Realität eines Krieges aus, der seitens unserer Medien- und Politiker-Gurus weiterhin gewissenlos verschwiegen wird.

Einer der aktuell Verletzten ist dieser kleiner Junge namens Iljuscha, dessen linke Hüfte komplett zerschossen und das rechte Knie verwundet wurde.

Donbass

Von Söldner- bis «Hydrid-Krieg»-Einsatz: Weitere Vorboten einer  Donbass-Eskalation nach dem NATO-Prinzip

Zudem hat der ukrainische Präsident Petr Poroschenko am 10. Juni 2016 ein Gesetz unterschrieben, demnach ausländische Söldner nun auch ganz offiziell den Streitkräften der Ukraine beitreten können. Und zwar ohne dabei die ukrainische Staatsbürgerschaft annehmen und ihre eigene ablegen zu müssen. Mit anderen Worten: Ab sofort können nicht nur alle ausländischen Kämpfer, die sich bereits seit Anfang des Kriegs illegal auf der Seite der Ukraine befinden, stolze Angehörigen der Ukrainischen Armee werden. Laut den Geheimdiensten der DVR werden aus diesen «Neuen» gezielt Bataillons gebildet, die auf die kommende Donbass-Offensive getrimmt werden.

Und nur 4 Tage später verkündet Poroschenko auf einer Konferenz der Wissenschaften zum Thema » Hybrid-Krieg-Lehre: Militärische Aspekte», dass die Ukraine in Folge eines Hybrid-Krieges, der heute aus seiner Sicht seitens der Russischen Föderation europaweit geführt wird, sich auf eine entsprechend effektive «hybride Verteidigung» vorbereiten muss. Natürlich mit Hilfe des großen Bruders U.S.A.:

«Noch bevor die Ukraine ein NATO-Mitglied wird, muss sie in Besitz von NATO-Truppen sein… Und der Fakt, dass wir im Moment keine Vollmobilisierung verkünden, liegt am effektiven Aufbau unserer Söldner-Armee.»

Donbass-Überlebende: «Wir hatten alle geschlafen. Und heute haben wir nichts mehr» 

Folgende REMEMBERS Kriegschronologie der letzten Tage spiegelt die grausamen Folgen der Ukra-Beschüsse für die unschuldigen Zivilisten in Donbass wieder und zeigt uns erneut, welchen Weg zum «Frieden» und zur «Einheit» Kiew für sein eigenes Volk im Osten des Landes gewählt hat: Jahrelanger GENOZID.

14.06.2016: 500-facher Ukra-Beschuss der DVR, mehr als dutzend zerstörte Wohnhäuser

In der Nacht vom 13. auf den 14. Juni stand die Volksrepublik Donezk rund 500 (!) unter Ukra-Beschuss. Und zwar der Norden und der Westen von Donezk, darunter die Siedlungen Zajzewo, Jasinowataja, Spartak, Zhabitschewo, Aleksandrowka und Staromihajlowka, sowie solche zivilen Gebiete wie Makeewka, Gorlowka, Dokutschaewsk, Elenowka, Sahanka, Oktjabr, Elenowka und Kominternowo. Die Folgen: Über 200 weitere Zivilisten sind nun auch in der Siedlung Kominternowo ohne Stromversorgung geblieben. Mindestens 11 Wohnhäuser wurden dabei zerstört. Der Bürgermeister berichtet, dass das Feuer von der Siedlung Gnutowo, die aktuell unter Kontrolle der Ukraine steht, aus schweren Waffen mit einem Kaliber von 152mm (!) eröffnet wurde.

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13.06.2016: 230-facher Beschuss, 19 zerstörte Wohnhäuser, 2 getötete Widerstandskämpfer 

Nach den gnadenlosen Beschüssen ZIVILER Gebiete seitens der Ukraine am vergangenen Wochenende müssen heute über 2.000 Donbass-Bewohner ohne Strom- und Gasversorgung ausharren, da bis zu 140 Umspannwerke des elektrischen Versorgungsnetzes der DVR zerstört wurden. Rund 1/3 davon befinden sich in Frontgebieten, wodurch rasche Reparaturmaßnahmen an den Stromleitungen erschwert werden.

Awdeewka:

Obwohl sich die Bewohner der Siedlung Awdeewka schon längst an die täglichen Beschüsse gewohnt haben, sind sie heute der Meinung, dass es solche massiven Beschüsse seit Monaten nicht mehr gegeben hat. Am 12. Juni traf einer der Geschosse sogar einen Kinderspielplatz. Da die Menschen jedoch bereits seit Wochen ihr Leben wieder in Kellern und Bunkern verbringen, wurde am Tatort glücklicherweise keiner verletzt oder gar getötet.

[youtube url=»https://youtu.be/0y1T6M6VveE»]

Gorlowka:

Nach einem erneuten, massiven Artilleriebeschuss der Ukraine aus schweren Waffen mit einem Kaliber von 82mm, 120mm und 122mm, der in der Nacht vom 10. auf den 11. Juni zwischen 22 Uhr und 3 Uhr erfolgte, wurden mehr als 10 Wohnhäuser zerstört und dutzende Strom- und Gasleitungen beschädigt.

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«Es fing gegen 22.30 Uhr an. Der Beschuss war so stark… Einfach schrecklich. Wie kann denn so weiterleben? Wie lange sollen wir es noch aushalten?»

12.06.2016: Dokutschaewsk — Zajzewo — Makeewka unter Beschuss 

In der Nacht vom 11. auf den 12. Juni wurden die Siedlungen Dokutschaewsk, Zajzewo und Makeewka (im Süden von Gorlowka) in die Genozid-Zange genommen. In Gorlowka und Umgebung wurden bis zu 16 Wohnhäuser zerstört. Bis heute haben die Bewohner dieser Gebiete weder Strom noch Gas.

Eine überlebende Rentnerin, die durch die Wucht des Einschlags eines Panzergeschosses, der in nur 50 cm vor ihren Füßen landete, jedoch nicht detonierte, wurde von den eigenen 4 Wänden beinahe erschlagen und mit Schutt und Asche überschüttet:

[youtube url=»https://youtu.be/lzXPwkpdTgM»]

«Ich bin ins Badezimmer gegangen, habe das Fenster zum Lüften geöffnet und habe mir noch überlegt: Wie schön der Himmel doch heute aussieht, die Sterne sind so groß, sie strahlen so! Und das war’s. An mehr kann ich heute mich nicht erinnern.»

11.06.2016: Gorlowka, nach einem 6-stündigem Ukra-Beschuss (von 23 bis 5 Uhr)

Mindestens 6 zivile Wohnhäuser wurden vom 10. auf den 11. Juni zerstört. Mehrere Geschosse kamen sogar in der Nähe der städtischen Schulen Nr. 14 und Nr. 16 an.

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10.06.2016: Donezk — 1 toter & 18 schwer verletzten Zivilisten 

Die Nacht vom 9. auf den 10. Juni erlebten die Bewohner der Volksrepublik Donezk in einer besonders großen Angst. Denn die Kiewer Truppen nahmen neben den Siedlungen Makeewka, Dokutschaewsk und Jasinowataja auch das Zentrum von Donezk unter massiven Artilleriebeschuss. Dabei wurde 1 Frau getötet, 18 weitere Zivilisten erlitten Verletzungen verschiedenen Grades.

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«Wir haben alle geschlafen. Und heute haben wir nichts mehr. Dort wurden alle Fenster ausgeschlagen, dort die Türen…»

Wir wissen nicht, wann dieser Krieg endlich ein Ende findet. Aber wir sind weiterhin davon überzeugt, dass man ihn in die Welt tragen MUSS. Und ganz besonders heute, wo der Genozid an unschuldigen Donbass-Bewohner dank unseren Medien und Politiker beinahe gänzlich in Vergessenheit geraten ist.

 

Bitte helft uns, Donbass am Leben zu erhalten   

Unterstützt unsere aktuelle Mission «DONBASS WIRD LEBEN» zur Sicherung des Überlebens notleidender Familien, Waisenkinder, Rentner, Kranken und Alleinstehenden, die sich bereits das 3. Jahr in Folge mitten in der Beschusszone befinden. Einfach per Überweisung oder PayPal euren persönlichen Spendenbeitrag an unseren deutschen Partner-Verein „Friedensbrücke“ senden (Betreff: Remembers & Angel) und sich schon heute auf unsere neuen Erfolgsberichte aus den Kriegsgebieten freuen. Danke & Spasibo!

Friedensbrücke – Kriegsopferhilfe e.V.

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Betreff (wichtig!): Remembers & Angel

Bei Fragen zu eurer Wunschspende oder unserer Donbass-Mission: Einfach eine Mail an remembers.achtungpartisanen.ru@yandex.ru schreiben

***

„DONBASS WIRD LEBEN“ ist eine internationale Hilfskooperation von REMEMBERS (Deutschland) & dem humanitären Bataillon „Angel“ (Donbass), die wir Anfang November 2015 gestartet haben: https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben/

In dieser kurzen Zeit ist es uns bereits gelungen, über 3.000 unschuldige Zivilisten, hauptsächlich Familien mit Kindern, Rentner und Waisenkinder, in den heißesten Regionen des Krieges mit allen überlebensrelevanten Lebensmitteln und Medikamenten zu versorgen. Diese sollen ihnen nicht nur das Überleben auf Zeit sichern, sondern auch einen kleinen Hoffnungsschimmer bis ans Kriegsende geben. Einen Hoffnungsschimmer auf Menschlichkeit und Gerechtigkeit. Einen Hoffnungsschimmer, der ihnen die nötige Kraft verleiht, um diese schwierigen Zeiten gemeinsam durchstehen zu können.

In diesem Zusammenhang erscheint bei uns in regelmäßigen Zeitabständen seit dem Start unserer Mission eine mehrteilige Kurzvideo-Dokumentationsreihe, die unsere aktuelle Mission und den leidvollen Kriegsalltag der Zivilisten mitten in der Beschusszone hautnah widerspiegelt:

> Erfolgreich abgeschlossene Hilfeleistung für:

(1) Kiewskij Gebiet (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-2/

(2) Aleksandrowka (150 Zivilsten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-3/

(3) Spartak (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-4/

(4) Jakowlewka (100 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-5/

(5) Grigorowka & Nowaja Marjewka (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-6/

(6) 2.Plattform,„Volvo-Zentrum“ (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-volvo-zentrum/

(7) Spartak 2.0 (100 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-7/

(8) Oktjabrskij (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-oktjabrskij/

(9) Kurganka (100 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-kurganka/

(10) Gorlowka (Direkthilfe für ausgewählte Familien mit Kindern): https://remembers.achtungpartisanen.ru/gorlowka/

(11) Neujahrsmarathon durch die DVR und LVR (über 500 behinderte und Waisenkinder sowie Familien in Not): https://remembers.achtungpartisanen.ru/danke-liebes-deutschland/

(12) Staromihajlowka & Schirokaja Balka (50 Rentner und rund 500 Familien mit Kindern): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-8/

(13) REMEMBERS & «Angel» in Rentner-Mission (320 Zivilisten & Familien): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-13/

(14) Überlebensrettung durch individuelle Direkthilfe: https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-14/

(15) Marinowka: Überlebenschancen für die Großen & Riesenfreude für die Kleinen: https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-marinowka/

(16) Neue Überlebenschancen auf Zeit für 100 Familien mit Kindern aus Kurganka: https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-16/

(17) Humanitäre Direkthilfe und medizinische Versorgung für ältere Menschen in besonderer Not: https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-17/

(18) REMEMBERS spenden Hoffnung auf Frieden — an die Veteranen des 2. Weltkrieges: https://remembers.achtungpartisanen.ru/remembers-fuer-donbass-veteranen/

– weitere aktuelle Berichte aus der Volksrepublik Donezk und Lugansk folgen in Kürze.

Unsere Mission geht weiter.

Fortsetzung folgt.

DONBASS WIRD LEBEN.

Doch dafür brauchen wir DRINGEND eure Unterstützung.

Mehr Infos zu unserer Donbass-Mission, inkl. des aktuellen Spendenstandes und eines Gesamtüberblicks zu unseren Spendenaktionen 2014 — 2016 hier: https://remembers.achtungpartisanen.ru/spenden/