DONBASS AKTUELL: VÖLKERMORD GEHT WEITER, GROSSRÄUMIGE «SÄUBERUNGSAKTION» ZUM NEUJAHR IN UKRA-VORBEREITUNG

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Trotz der am 1. September 2015 vereinbarten Waffenruhe herrscht in Donbass bis heute nicht anderes, als Krieg. Ein ungerechter Krieg. Ein Bürgerkrieg, der insbesondere den an der Frontlinie lebenden und leidenden Zivilisten, hauptsächlich alten Menschen und Familien mit Kindern, das Leben zur Hölle macht. Und spätestens seit 1 Woche sterben im Osten der ehemaligen Ukraine in Folge von Wiederaufnahme massivster Kampfhandlungen seitens der Ukraine immer öfter unschuldige Menschen.

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Die Überlebenden berichten, dass sie solche Beschüsse, wie in den letzten Tagen, schon lange nicht mehr erlebt haben. Einige sprechen sogar davon, dass sich die Menschen in Donbass heute auf das Schlimmste vorbereiten müssen:

«Man hat uns gesagt, dass wir am besten alles hinter uns lassen und einfach wegrennen sollen, weil die Ukris zum Jahresanfang eine großräumige Säuberungsaktion startet wollen».

Auch unser Partner in Donbass, Aleksej Smirnov — der Kopf des humanitären Bataillons «Angel» — befürchtet, dass die Donbass-Bewohner zum Jahreswechsel viel Kraft, Durchhaltevermögen und v.a. Glück im Unglück brauchen werden:

«Viele fragen uns, wann hört das endlich auf? Wie viele werden noch sterben müssen? Ich sage es euch: Jeden Tag stirbt jemand in Donbass (die Massenmedien schweigen). Und in Kürze werden noch mehr Menschen sterben müssen. Ich kann euch vieles leider nicht erzählen. Aber ich kann mich sehr gut daran erinnern, wie die Menschen hundertfach an einem Tag ums Leben kamen. Auch ihr dürft es womöglich nicht vergessen haben. Unser Bataillon «Angel» hat vielen Menschen das Leben gerettet. Doch wir brauchen keinen Dank dafür. Das Einzige, worum ich euch bitten möchte, ist: Ich hoffe, in euren Kellern gibt es genug Platz für andere und ihr habt noch etwas zu essen? Ich bitte euch: Bereitet euch sehr gut auf das Neue Jahr vor.»

Widerstand: «Die Junta ist in die Offensive gegangen. Sie schießen mitten in die zivilen Wohngebiete!»

Laut aktuellen Angaben der offiziellen Donezker Nachrichtenagentur (DAN) haben die Kiewer Truppen in den letzten 7 Tagen die Waffenruhe bis zu 101 Mal verletzt. Und das ausschließlich in der Volksrepublik Donezk. Dabei wurden mitten in die zivilen Gebiete mindestens 270 Geschosse abgefeuert, darunter aus Waffen mit einem Kaliber von 120-170 mm sowie 82-109 mm, Panzern, Minen- und Granatenwerfern, Mehrfachraketenwerfern sowie Handschusswaffen.

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Allein in der Nacht zum 7. Dezember haben die ukrainischen Truppen laut den DVR-Meldungen 79 Geschosse gegen die Zivilisten, 11 Schüsse aus Panzer und 4 aus Haubitzen abgeschossen. Zudem haben die Repräsentanten der DVR innerhalb der letzten Woche insgesamt 500 (!) neue Artillerie- und gepanzerte Fahrzeuge an der Frontlinie fixiert sowie 900 schwer bewaffnete Kämpfer aus verschiedenen rechtsextremen Banden.

Gleichzeitig hat Kiew nun seine 7. Mobilisierungswelle gestartet, um die Reihen der ukra-faschistischen Bataillone mit noch mehr Kanonenfutter zu stopfen im Sinne der Vorbereitung einer kommenden Großoffensive der Kiewer Truppen gegen den Donbass.

Im Laufe der letzten 1,5 Jahre Krieg konnten sich die Widerstandskämpfer mit der Beschuss-Taktik der ukrainischen Armee und der faschistischen Freiwilligen-Bataillone bekannt machen und berichten heute, dass sich bis dato nichts daran geändert hat: Erst wird der Norden von Donezk beschossen, dann der Westen und anschließend der Süd-Westen. Mit dem Ziel: Den Donbass, samt seiner Bewohner, so effektiv wie möglich dem Erdboden gleich zu machen.

Aktuell im Ukra-Visier: Hauptsächlich zivile Gebiete. Zum Beispiel Gorlowka, Zajzewo, Schirokaja Balka, Pantelejmonowka, Oktyabrskij, Aleksandrowka, Zhabichewo, Ozerjanowka, Zheleznaja und Schirokaja Balka, Volvo-Zentrum, Spartak, Staromihajlowka, Krasnyj Partisan, Flughafen (DVR) sowie Kalinowo (LVR).

Die schrecklichen Folgen der letzten Tage: Mehrere ermordete Zivilisten in der DVR und LVR. Kilometerlange, zerstörte Gas- und Stromleitungen in der gesamten Kriegsregion. Sowie 7 weitere, seitens der Ukraine eingenommene zivile Ortschaften in Donbass.

Am 8. Dezember meldeten die Widerstandskämpfer in den sozialen Netzwerken:

«Sehr beunruhigende Nachrichten. Die Junta ist in die Offensive gegangen. Donezk steht unter Beschuss. So etwas gab es schon lange nicht mehr. Sie schießen, wie zu Anfang des Jahres — mitten in die zivilen Wohngebiete. In Gorlowka finden massive Kämpfe statt. Es gibt auch Opfer. Bevor ihr schlafen geht, betet für unsere Jungs.»

Und so hört und fühlt sich heute der «Minsker Frieden» in Donbass an:

Gorlowka, 6.12.2015:

[youtube url=»https://youtu.be/hmDFA3-EXP0″]

 

Donezk, 7.12.2015:

[youtube url=»https://youtu.be/ZGFGjndbwCk»]

Zhabitschewo, 8.12.2015:

[youtube url=»https://youtu.be/_xXWUYCnMvA»]

Puschilin (DVR): «Ein Heranrücken von Militäreinheiten mit der Einnahme neutraler Orte führt zur Eskalation des Konflikts»

Laut den Repräsentanten der Volksrepublik Donezk nehmen die ukrainischen Truppen — trotz Waffenruhe — immer mehr zivile Gebiete in Donbass ein. In den letzten Tagen ist es ihnen bereits gelungen, insgesamt 7 weitere Orte einzunehmen. Aus der Sicht von Pischulin führen derartige «Friedensmaßnahmen» seitens der Ukraine zur weiteren Eskalation im Kriegsgebiet:

[youtube url=»https://youtu.be/cM9u-aF38wI»]

„Die ukrainischen Streitkräfte haben 7 Ortschaften besetzt, die in der Sicherheitszone liegen. Damit wurde der Status quo verletzt. Es geht darum, Militärtechnik abzuziehen und Waffenstillstand zu sichern. Ein Heranrücken von Militäreinheiten mit der Einnahme neutraler Orte kann selbstverständlich zu einer Eskalation des Konflikts führen. Somit dürfen hier keine Rechtfertigungen der ukrainischen Seite akzeptiert werden.“

Auch der Leiter der Sonder-Beobachter-Mission der OSZE, Alexander Hugh, hat in der aktuellen Pressekonferenz die Wiederaufnahme massiver Kampfhandlungen sowie den Aufbau der ukrainischen Streitkräfte in der entmilitarisierten Pufferzone an der Kontaktlinie offiziell bestätigt:

[youtube url=»https://youtu.be/mjcwJSJlybs»]

4. Dezember, Zajzewo: «Sie wurde nur 37 Jahre alt»

Am 4. Dezember 2015 konnten die ukra-faschistischen Truppen ihren nächsten Genozid-Erfolg an unschuldigen Zivilisten in Donezk feiern. In Folge eines gezielten Direktbeschusses der Siedlung Zajzewo wurde eine 37-jährige Frau ermordet. Viktoria Bondar — eine Kinderkrankenschwester und Mutter von 2 Kindern, im Alter von 10 und 16 Jahren. Am 23. November 2015 erlebte sie den letzten Geburtstag ihres Lebens.

Frau

Einen Tag später eilte unser Partner in Donbass, Aleksej Smirnov vom den humanitären Bataillon «Angel», mit seinem Team nach Zajzewo, um zu helfen, die ermordete Frau — oder besser gesagt alles, was von ihr nach der Geschossexplosion übrig geblieben ist — aus der Siedlung herauszufahren. Gerne wären die Jungs bereits am Tag des Geschehens hierher gekommen, doch dieser nächtliche Beschuss stellte aufgrund seiner Intensität auch für unsere Freunde eine enorm hohe Lebensgefahr dar.

Schaut euch bitte diese Bilder des Schreckens an, hört die Seelen der Familienangehörigen der getöteten Frau schreien und beantwortet uns nur eine Frage: WARUM unternimmt unsere «europäische Wertegemeinschaft» BIS HEUTE nichts gegen den Völkermord in Donbass????

Eine Bewohnerin von Zajzewo:

«Am Abend des 4. Dezembers begann in der Siedlung Zajzewo ein massiver Beschuss, bei dem eine Frau ums Leben kam. Eine junge Frau. Sie wurde nur 37 Jahre alt. An diesem Abend war sie mit einem Fahrrad unterwegs, als sie von Granatensplittern tödlich erwischt wurde. So sieht es also heute bei uns aus. Die Beschüsse hören einfach nicht mehr auf. Wenn man uns früher hauptsächlich abends beschossen hatte, wird heute auch tagsüber geschossen. Es beginnt am frühen Morgen, wenn die Menschen zur Arbeit und die Kinder in den Kindergarten oder in die Schule gehen. So also sieht bei uns der Waffenstillstand aus…»

Bereits seit Wochen steht die Siedlung Zajzewo rund um die Uhr unter dem Ukra-Beschuss. Die häufigsten Treffer nimmt immer wieder die Schule Nummer 15 auf sich, wodurch der Schulunterricht nun fast ausschließlich im Bunker stattfinden muss. Das Schuldgebäude und das Dach wurden bereits mehrfach zerstört. Fast alle Fensterscheiben zersprangen in Folge von massiven Geschossexplosionen. Bis heute sind im Schulhof die Spuren des letzten Massakers zu sehen: Im Baumstamm, direkt vor dem Schuleingang, steckt noch das tödliche «Geschenk» von Poroschenko für die Kinder von Donbass» fest — ein Trichter von einem schweren Geschoss.

[youtube url=»https://youtu.be/rl9aZd0emCM»]

Donbass aktuell: «Sie wollen uns einfach vernichten. Aber das werden sie nicht schaffen!

Am 7. Dezember wurde in der Siedlung Pionerskoe, Lugansker Volksrepublik, eine weitere, 70-jährige Frau ermordet. Diesmal durch die Hände eines ukrainischen Scharfschützen.




Am 8. Dezember hat ein Kämpfer aus dem ukrainischen Nazi-Bataillon «Ternopol», Pawlo Fedik, in der Siedlung Lisitschanks, die aktuell von Kiewer Truppen okkupiert ist, insgesamt 6 Schüsse auf einen 40-jährigen Mann, Mihail Gapienko, abgefeuert, welchen er für einen «Separatisten» gehalten hat. Dabei traf eine der 6 Kugeln den Kopf des Mannes, der bis dato immer noch im Koma liegt.

Ebenso am 7. Dezember kam es in der Siedlung Spartak (DVR) in Folge eines Direktbeschusses zu einem Wohnhausbrand auf der Straße Aerodromnaja. Das Gebäude brannte nach wenigen Stunden vollständig ab (siehe Titelbild des Beitrags).

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Wie die offizielle Donezker Nachrichtenagentur DAN berichtet, hat sich die Einwohnerzahl in Spartak im Laufe der letzten 1,5 Jahren um das 50-fache verringert. Dabei wurden 100 Menschen getötet, 500 weitere Zivilisten erlitten Verletzungen verschiedenen Grades.

Wem es gelungen ist, diese Hölle zu überleben, versucht auch die nächsten Phasen des Genozides im Keller durchzustehen. Denn es gibt kein Geschoss auf dieser Welt, der an dieser Stadt vorbei geflogen ist:

[youtube url=»https://youtu.be/tNtHJrhBk20″]

«Wir hören täglich die Kanonen. Vor allem gestern war’s hier sehr heftig… Peski — Volvo»(-Zentrum). Ständig! Sie hören nicht auf, zu schießen. Hier zum Bespiel kam ein 120-mm-Geschoss an und zerstörte alles. Hier, bei der Nachbarin, gab es schon alles: 80 mm, 85 mm, 120 mm. Beim Lesha, unseren Nachbarn, kam sogar schon mal ein «Grad» an.

Schon seit ca. 2 Monaten geht es hier so. Tag für Tag. Doch hier ist unser Zuhause. Hier sind wir und unsere Kinder und Enkeln auf die Welt gekommen. Deshalb werden wir nicht von hier weggehen. Wie kann man alles hinter sich lassen, was man sich sein Leben lang erschaffen hat? Für mich ist unser Haus wie ein Familienangehöriger.

Ich muss aber sagen, dass diese «Waffenruhe» einfach fehl am Platz ist. Und nein, ich bin gegen Krieg! Aber diese «Waffenruhe» bringt uns einfach nichts. Man hätte sie schon damals von hier vertreiben sollen. Das sind keine Menschen, denen man zeigen muss, wie gutmütig wir sind. Ja, wir sind so. Wie sagt man es so schön: «Wenn man dir eine Ohrfeige gibt, dann halte die andere Wange auch noch hin!» Aber wie lange soll es noch so weiter gehen? Vor allem die Kinder tun einem sehr leid. Und die alten Menschen. Dort zum Beispiel leben 2 Omis. Die beiden können nicht mal ihr Haus verlassen. Die eine ist auf Krücken, die andere ist auch schwer krank. Sie können einfach nirgendwo hin. Wenn hier früher noch Menschen lebten, ist es hier heute fast leer.

Deshalb muss man sie einfach vertreiben! Schauen Sie mal: Hier sterben jeden Tag so viele Menschen, aber es zeigt niemand! Sehr viele sterben. Doch keiner redet darüber… So viele Menschen wurden getötet. Unsere Freunde, einige aus unserer Familie, unsere Nachbarn…

Diese Waffenruhe braucht hier niemand! Man muss sie von hier vertreiben und ihnen zeigen, wo ihr Platz auf dieser Welt ist. Wie soll es denn weiter gehen? Sie wollen uns doch einfach vernichten und von hier vertreiben. Aber das werden sie niemals schaffen. Egal, wie schwer wir es haben: Wir werden es durchstehen!»

DAS ist Donbass, Freunde, für den es sich lohnt, weiterzukämpfen.

Für seine Menschen. Für den Frieden. Für eine Zukunft — frei vom Faschismus, Zerstörung und Leid.

BITTE HELFT UNS, DONBASS AM LEBEN ZU ERHALTEN

Unterstützt unsere aktuelle Mission zur Sicherung des Überlebens der Donbass-Bewohner, die sich bereits seit über 1,5 Jahren mitten in der Beschusszone befinden. Einfach per Überweisung oder PayPal euren persönlichen Spendenbeitrag an unseren deutschen Partner-Verein „Friedensbrücke“ senden (Betreff: Remembers & Angel) und sich schon heute auf unsere neuen Erfolgsberichte aus den Kriegsgebieten freuen.

Friedensbrücke – Kriegsopferhilfe e.V.
PayPal: Friedensbruecke@gmx.de
Konto: Volksbank Berlin
IBAN: DE56100900002582793002
BIC: BEVODEBB

Betreff (wichtig!): Remembers & Angel

Wir sagen “DANKE & SPASIBO”. Für euren Spenden-Einsatz. In unserem Kampf ums Überleben der Zivilbevölkerung im Kriegsgebiet Donbass. Auch im Namen von Aleksej Smirnov – dem Kopf des humanitären Bataillons „Angel“ und unserem treuen Partner vor Ort.

***

„DONBASS WIRD LEBEN“ ist eine internationale Hilfskooperation von REMEMBERS (Deutschland) & dem humanitären Bataillon „Angel“ (Donbass), die wir Anfang November gestartet haben. In diesem Zusammenhang erscheint bei uns seitdem in regelmäßigen Zeitabständen eine mehrteilige Kurzvideo-Dokumentationsreihe, die unsere aktuelle Mission und den leidvollen Kriegsalltag der Zivilisten mitten in der Beschusszone hautnah widerspiegelt.

> Der Hintergrund/Aktionsstart (Start: November 2015): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben/

> Erfolgreich abgeschlossene Hilfeleistung für:

Kiewskij Gebiet (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-2/

Aleksandrowka (150 Zivilsten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-3/

Spartak (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-4/

Jakowlewka (100 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-5/

Grogorowka & Nowaja Marjewka (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-6/

[if !supportLists]2 [endif]Plattform, „Volvo-Zentrum“ (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-volvo-zentrum/

Spartak 2.0 (100 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-7/

Oktjabrskij (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-oktjabrskij/

Kurganka (100 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-kurganka/

weitere Berichte, u.a. zu Gorlowka, Lugansk und Donezk (über 450 Zivilisten), folgen.

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AKTUELLER SPENDENSTAND:

Aktionszeitraum: 16.11. — 4.12.2015

Spenden-Einnahmequelle: PayPal & Konto-Überweisung

Stephan & Julia D. 20 €

Anja R. 50 €

Susann I. 20 €

Regina & Wilfried K. 20 €

Thomas W. 50 €

Barbara F. 50 €

Dirk H. 250 €

Stephan & Julia D. 40 €

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500,00 €

(teilweise abzgl. Paypal-Gebühren)

Bei Fragen zur Ihrer (Wunsch)Spende schreiben Sie uns gerne eine Mail an remembers.achtungpartisanen.ru@yandex.ru

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REMEMBERS.

Für Donbass. Gegen Genozid.