DONBASS WIEDER AM BEBEN: BESCHUSS AUS ALLEM UND VON ÜBERALL

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KIEW IN VORBEREITUNG AUF DIE NÄCHSTE GROSSOFFENSIVE GEGEN DONBASS

Anstatt die Militärtechnik, entsprechend dem am 12. Februar 2015 vereinbarten Minsker Abkommen, kilometerweit von der Frontlinie zurückzuziehen, haben die Kiewer Truppen die Kampfhandlungen im Kriegsgebiet wieder verstärkt aufgenommen und bereiten sich dabei auf ihren nächsten, brutalen Großangriff gegen den antifaschistischen Widerstand und die Zivilbevölkerung im Osten der ehemaligen Ukraine vor.

Der Premierminister Donezker Volksrepublik Aleksandr Zaharchenko rechnet sogar Stunde für Stunde mit einer Großoffensive der ukrainischen Armee und der Nazi-Bataillone gegen die Donbass Bewohner:

„Die Kiewer Führung belügt frech sowohl die Staatschefs der „Normandie-Vier“ als auch sein eigenes Volk sowie die Weltgemeinschaft, denn die Handlungen, die die ukrainischen Soldaten unternehmen, widersprechen absolut den Minsker Abkommen.

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In den vergangenen zwei Wochen sind mehr als 100 Geschütze, Kampffahrzeuge und andere Waffen vor Donezk in Stellung gebracht worden. Dies zeugt von der Vorbereitung auf eine Offensive, und das hat der Angriff auf den Flughafen und die Siedlung Peski gestern und vorgestern gezeigt“1

 

MINDESTENS 50 VERLETZUNGEN DES «MINSKER FRIEDENS» IN 24 STUNDEN

Bereits seit über 1 Woche müssen die Donbass Bewohner wieder sekündlich um ihr Leben bangen. Die großräumig angelegte Offensive der Kiewer Truppen konzentriert sich seit Tagen insbesondere am Flughafen von Donezk und in der Umgebung sowie in Spartak, den Vororten von Donezk wie u.a. Peski und Awdeewka sowie den Bezirken Kiewskij und Tekstiltschik (Donezker Volksrepublik). Aber auch Schirokino, in der Nähe von Mariupol (Lugansker Volksrepublik), ist wieder zur Zielscheibe ukrainischer Armee geworden.2

Allein in den letzten 24 Stunden soll Kiew mindestens 50 Mal die s.g. «Waffenruhe» gebrochen und die Stellungen des Widerstandes aus allen Waffentypen beschossen haben. Panzerhaubitzen, Panzern, 152mm-Geschosse — seit Tagen ist wieder alles im Einsatz, was das Ukra-Herz begehrt.3 Dabei wurde heute 1 Widerstandskämpfer getötet und 5 weitere schwer verletzt. Innerhalb der letzten 1,5 Wochen soll sogar am Tag genau so oft geschossen worden sein wie tagsüber.

 

RT Deutsch dazu:

«Während sich die Außenminister des Normandie-Formats in der deutschen Hauptstadt erneut dem Friedensprozess widmeten, haben die Gefechte im Donbass wieder verstärkt zugenommen. Kiew spielt auf Zeit und scheint angesichts von zunehmender Korruption, Kriminalität und zunehmender Unzufriedenheit der Bevölkerung, vor allem in einer militärischen Eskalation die Lösung zu sehen, die es ihr ermöglichen würde, die soziale Unruhe zu kanalisieren und damit ihren Machterhalt sicherzustellen»4

ZIVILISTEN, OSZE-BEOBACHTER UND JOURNALISTEN UNTER BESCHUSS

Auch gestern, am 14. April, waren am nördlichen Stadtrand von Donezk erneut Bombeneinschläge zu hören und zu sehen. Das Verteidigungsministerium der Volksrepublik Donezk sprach von einer weiteren Provokation seitens der Ukraine.

Im Zuge der wiederaufgenommen, massiven Kampfhandlungen der ukrainischen Truppen kamen in der Nähe des Vorortes Peski (DVR) u.a. ein Auto mit Journalisten und im Dorf Schirokino, nahe von Mariupol (LVR), die OSZE-Beobachter sowie die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums für die Kontrolle und Koordinierung der Waffenruhe unter einen massiven Artillerie- und Panzerbeschuss.5

Unter den Betroffenen und Schwerverletzten: Neben den Vertretern des Pressezentrums „Noworossija“ („Neurussland“) und den Journalisten der russischen Fernsehsender NTW, RT und „1. Kanal“ wurde auch Andrey Lunew von «Zvezda» zum unschuldigen Opfer hinterlassener «Geschenke» der Mörder der «einheitlichen» Ukraine.

Nachdem Andrey zufällig auf eine Sprengfalle trat, kam er in einem schweren Zustand mit zahlreichen Splitterverletzungen, v.a. am Kopf und an den Beinen, ins Krankenhaus, in der naheliegenden Stadt Nowoasowsk. Und all das unter einem weiteren, ununterbrochenen Beschuss seitens der ukrainischen Armee.

 

https://www.youtube.com/watch?v=SfzeTANdROE

Nachdem Andrey für 3 Stunden ins Komma fiel, wurde entschieden, ihn nach Rostow am Don (Russland) zu hospitalisieren:

Nun wurde Andrey Lunew vorerst erfolgreich operiert. Obwohl er wieder ansprechbar ist und sich im Moment glücklicherweise nicht mehr in Lebensgefahr befindet, bleibt er jedoch immer noch in einem schweren, traumatisierten und schmerzvollen Zustand:

Der beinahe tödliche Vorfall ereignete sich in einer unmittelbaren Nähe zu OSZE-Beobachtern und den Einwohnern von Schirokino. Deshalb warten wir ja auch so sehr wieder auf den langersehnten Aufschrei unserer Medien und Politiker. Doch dieser Aufschrei ist bis dato nicht zu hören. Weil die verantwortlichen Kriegstreiber und -verbrecher sich, wie immer, taubstumm stellen und weiterhin ihre Augen vor der bitteren Realität und Wahrheit in Donbass verschließen.

Obwohl der stellvertretende Chef der OSZE-Sonderbeobachtermission in der Ukraine Alexander Hug im Rahmen einer Pressekonferenz in Mariupol mitteilte, dass die Waffenruhe in Schirokino heute erneut mehrfach gebrochen wurde.

Und während wir wieder die ganzen Tage, allein schon beim Gedanken an Donbass, aus Angst und Schrecken den Atem anhalten müssen, lachen sich die leidenschaftlichen Mörder der Donbass Bewohner einfach nur kaputt. Entweder aus Dummheit oder purer Lust am Töten ihrer Brüder. So auch heute: Während eines erneuten Bombardements von Schirokino nimmt der faschistische Freiwilligen-Bataillon «Azow» sogar seine Greueltaten auf und stellt diese als Video jubelnd ins Netz:

DONEZK, 12 .APRIL 2015: RUSSISCH-ORTHODOXES OSTERFEST

Zum Glockenleuten und Artilleriebeschuss. In einer von ukrainischen Faschisten bis zu 90% zerstörten Kathedrale.

Irina Laschkevich — eine Journalistin aus Odessa, die sich bereits seit Monaten in Donezk befindet, auf der Suche nach Wahrheit, schrieb an diesem Tag auf ihrer Facebook Seite:

«Bei uns läuft Krieg. Zum Glockenläuten. Der Beschuss ist stark. Die Panzer kommen. Die Menschen laufen mit Körben auf der Straße und gratulierten sich gegenseitig. Es sind viele Kinder dabei. Der Beschuss wird immer intensiver. Die Menschen beten, parallel zum Feuerhagel. So ist Ostern in Donezk.»

 

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Donbass! Unser geliebter Donbass. Halte durch. DU musst leben. Faschismus muss sterben.

Quellen:

1 http://de.sputniknews.com/militar/20150414/301912762.html#ixzz3XNzwTUHV

2 http://www.vesti.ru/doc.html?id=2499939&cid=9

3 http://de.sputniknews.com/politik/20150414/301902897.html

4 http://www.rtdeutsch.com/16886/headline/militaerische-eskalation-als-kiews-strategie-fuer-den-machterhalt/

5 http://de.sputniknews.com/bilder/20150414/301910503.html#ixzz3XNzBDbyn

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.