«DONBASS WIRD LEBEN» (13): DIE RENTNER & DAS ALTE KRIEGSLEID

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Während bei unserem Neujahrsmarathon 2015 durch die Volksrepublik Donezk und Lugansk hauptsächlich Kinder im Mittelpunkt unserer aktuellen Mission «DONBASS WIRD LEBEN» standen (über 1.000 behinderte Kinder, Waisen-Kinder & Familien in Not), wurden von uns im Zeitraum vom 28. November bis zum 8. Dezember letzten Jahres weitere 320 kranke, alleinstehende und weit unter jeder denkbaren Armutsgrenze lebende Rentner aus unmittelbaren Frontgebieten mit Lebensmittelpaketen versorgt. 200 Pensionäre und Veteranen des 2. Weltkrieges in der Volksrepublik Lugansk (LVR) und 120 in der Volksrepublik Donezk (DVR).

Somit ist es uns seit dem Start unserer Herbst/Winter-Mission im November 2015 bereits gelungen, mehr als 2.000 unschuldigen Zivilisten in Donbass das Überleben auf Zeit zu sichern. Und das erneut ausschließlich dank eurem tatkräftigen Spendeneinsatz und in Zusammenarbeit mit unserem treuen Partner von Ort — dem humanitären Bataillon «Angel». Was für ein gutes Gefühl, Freunde! Auch wenn unsere gemeinsamen Erfolgserlebnisse in Wirklichkeit nur einen kleinen Tropfen auf dem glühend-heißen Stein namens Donbass ausmachen.

REMEMBERS & «Angel» in Überlebensmission: Humanitäre Hilfe für weitere 320 Rentner und notleidende Zivilisten in Donbass

Ein großer Teil der Donbass-Bewohner, die in unseren folgenden 5 Kurzvideo-Reportagen zu Wort bzw. vor die Kamera kommen, hat in den letzten 2 Jahren Bürgerkrieg in Folge unterbrochener Beschüsse seitens der ukrainischen Truppen seine Liebsten verloren und kein eigenes Dach über dem Kopf mehr. Einige von ihnen wurde bereits im Sommer 2014 von ukra-faschistischen Freiwilligen-Bataillonen wie «Ajdar», «Tornado» oder «Rechter Sektor» bestialisch gefoltert  und umgebracht. Aus Kindern wurden Waisen. Aus Frauen wurden Witwen. Aus Armen wurden Bettler. Aus Kranken wurden Leichen.

Bis heute hungern und sterben hier Menschen. Direkt an der Frontlinie, mitten in der Beschusszone. Ohne jegliche Überlebenschancen vor Ort und ohne finanzieller oder moralischer Unterstützung unserer westlichen Welt. Und der Krieg, den die Kiewer Regierung im Frühjahr 2014 im Osten der ehemaligen Ukraine unter dem scheinheiligen Motto «Anti-Terror-Operation» gegen sein eigenes Volk gestartet hat, läuft heute seinen gewohnten Genozid-Weg weiter — auch in diesem Moment. Zum üblichen Schweigen unserer EUSA-gesteuerten Politiker und Massenmedien weltweit.

Siedlung Nowoswetlowka (LVR): «Sie haben hier 17 Menschen erschossen, als sie fliehen wollten»

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Bereits im August 2014 haben die Bewohner der Siedlung Nowoswetlowka die erste Hölle ihres Lebens erlebt. Einige Zivilisten hatten das Glück, diese überlebt zu haben. Viele jedoch leider nicht. Am 28. November 2015 haben wir die Überlebenden besucht und an sie und ihre Familien lebensrelevante Lebensmittel verteilt.

Eine Rentnerin:

«Ich lief hier entlang und plötzlich sah ich, dass 2 Panzer an der Kreuzung stehen. Ein Junge riss mir meinen (Geh)Wagen aus den Händen und zog mich unter den Panzer. Ich fragte ihn «Was ist passiert?» Und er schrie «Hören Sie nicht, wie die Granatensplitter hier herumfliegen?» Irgendwo in der Nähe mussten sie geschossen haben und bei uns flogen die ganzen Splitter herum. Dann hat er mich hinter dem Panzer versteckt, mit dem Kopf nach unten.»

Bataillon «Angel»:

«Im Moment befinden wir uns in der Siedlung Nowoswetlowka, die im August 2014 sehr gelitten hat. Hier fanden eine Zeit lang massive Kämpfe statt. Die Menschen mussten der ukrainischen Armee Widerstand leisten. Und sie haben es durchgestanden. Mutig durchgestanden. Jetzt ist hier natürlich alles zerstört, aber alles wird langsam wieder aufgebaut.»

Ein Rentner:

«Wo soll ich denn hin? Ich habe kein Auto. Hier sind alle meine Sachen. Ab und zu kann ich hier Kartoffeln ernten, die Rente ist viel zu niedrig. Wenn ich weggegangen wäre, hätten sie hier alles geplündert und ich hätte heute gar nichts mehr zum Leben. Deshalb bin ich auch hier geblieben. Und eigentlich hatte ich auch keine Möglichkeit, irgendwo anders hinzugehen… Ja, das ist mein Haus. Es wurde von einem Geschoss getroffen. Es war Grad (Mehrfachraketenwerfer)»

Diese Frau erinnert sich noch sehr gut und mit einem unerträglichen Schmerz an die grausame Zeit, in der ihr Leben von genau solchen ukrainischen Staatsbürgern, wie sie es war, in nur einer Sekunde, von 0 auf 100 zerstört wurde: 

«Mein Mann war unterwegs von der Siedlung Lysoe nach Nowoswetlowka. Es war am 13. (August), 18.00 Uhr. Und er kam nie wieder nach Hause. Vorgestern haben sie seine Leiche im Auto gefunden. Von ihm sind nur Knochen übrig geblieben. Diese Kreaturen haben ihn erschossen! Ich weiß nicht, ob es ein Granatenwerfer war oder was anderes. Diese Schweine, sie haben ihn umgebracht!!»

Eine andere Frau berichtet: 

«Sie haben gesagt «Jetzt sind wir hier! Was macht ihr? Wen kennt ihr? Weil wir diejenigen, die gegen die Regierung sind, in ein Nachbarsdorf hinausfahren, ihnen einen Sack über den Kopf ziehen und sie erschießen.»

Eine Rentnerin:

«Sie haben hier 17 Menschen erschossen, als sie fliehen wollten.»

Eine andere Rentnerin (auf Ukrainisch):

«Sie kamen zu uns, haben ihren Panzer bis vor unser Küchenfenster gestellt und damit begonnen, uns aus unseren Kellern zu verjagen. Sie haben alles in die Luft gejagt, das Auto meines Schwiegersohns entführt… Sie haben uns alles genommen: Buchweizen, Butter, Mehl, Speck… Alles, was uns blieb, waren Tomaten und Gurken.»

Eine weitere Überlebende erinnert sich:

«Als sie bei uns die Säuberungsaktionen durchgeführt haben, haben sie uns alles weggenommen: SIM-Karten, Handy-Akku… Als sie uns in die Kirche verscheucht haben, haben sie uns gesagt, dass sie nur unsere Papiere prüfen wollen. Dann ließen sie uns dort über Nacht bleiben und haben uns mit Grad (Raketenwerfer) beschossen. Als wir gegen 12 Uhr in der Nacht rausgerannt sind, haben sie gesagt «Na gut, wenn ihr wollt, könnt ihr gehen.» Und dann wir sind losgerannt, auf die Krasnozwezdnaja Straße. Sie sagten «Rennt nur! Dort ist alles vermint. Wenn ihr Glück habt, kommt ihr zu Hause an.» Und so sind wir die ganze Zeit gerannt und haben geschrien «Bitte nicht schießen! Wir sind Gläubige und friedliche Menschen!»  

Hier gegenüber wohnte ein Mann, der ist bei der Volkswehr. Als sie die Säuberungsaktion gestartet haben, kam ein junger Mann zu mir. Er drückte mir seine Waffe in den Bauch und sagte «Du Hure, weißt du etwa nicht, dass hier ein großer Separatist wohnt?» Ich habe ihn angebettelt, mich auf die Knie gestellt und gesagt «Bitte! Sie haben doch auch so eine Mutter, wie ich!» Ich wusste einfach nicht mehr, was ich noch tun soll. Dann fragte er mich «Wo arbeitest du?» Ich sagte «Im Krankenhaus, in der Psychiatrie». Und er: «Sehr gut! Solche Menschen brauchen wir!» Dann schnappt er meine Hand und zerrte mich weg. Und ich «Wo bringen Sie mich hin? Ich bin doch nur eine Krankenpflegerin! Ich bin weder Krankenschwester noch Arzt!» Dann hat er mich plötzlich in Ruhe gelassen. Ich weiß nicht, vielleicht war betrunken. Sie sind hier den ganzen Tag herumgelaufen und haben uns nicht mal erlaubt, unseren Hof zu verlassen. Sie haben überall geschossen. Sogar von unseren Gärten aus. Wenn man aus dem Haus ging, dachte man, dass man gleich von einer Kugel getroffen wird.»

Siedlung Beloskelewatoe (LVR): «Warum sollte man auch heute überhaupt noch an etwas Gutes denken?!»

In der Siedlung Beloskelewatoe, Volksrepublik Lugansk, hatten unsere Partner vom humanitären Bataillon «Angel» am 29. November 2015 besonders bedürftige und vom Krieg und Schicksal gezeichnete Rentner besucht und ihnen mit unserer finanziellen Unterstützung ein paar glückliche Momente bereitet. Denn hier leben viele ältere Menschen, denen der Bürgerkrieg auf ihrem Heimatboden nicht nur jegliche Existenzgrundlagen genommen hat, sondern auch ihr Ein und Alles: Ihre Söhne, ihre Enkel, ihre Männer — ganz normale Bewohner von Donbass, die mit dem Entfachen des Genozides vor ihrer Haustür im Frühjahr 2014 eine Waffe in die Hand nahmen, um ihr eigenes Zuhause und ihre Familien vor den ukrainischen Faschisten zu verteidigen.

Diesen Bildern, diesen Gesprächen, diesen Menschen kann man einfach nicht ohne Tränen und Herzschmerz folgen…

Bataillon «Angel»:

«Im Moment befinden wir uns in der Siedlung Beloskeletowatoe. Wir haben gerade die Familienangehörigen der Getöteten besucht. Unter anderem auch die Mutter meines ersten Kommandeurs, der während der Kämpfe in Lugansk mir das Leben gerettet hat. Ich wurde verwundet. Er hat mich aus der Beschusszone weggebracht. Nur dank ihm habe ich es überlebt. Und nun ist er gefallen. Deshalb versorgen wir heute die Familien der Getöteten. Wir denken immer an sie.»

«Mein Geretteter», sagt die Mutter des getöteten Kommandeurs und gibt dem geretteten «Angel» einen herzlichen, mütterlichen Kuss auf die Backe. Sie erzählt, dass sie vor kurzem am Grab ihres Sohnes war. Und sie glaubt, dass er sie seit seinem Tod immer wieder besuchen kommt: 

«Wissen Sie was? Ich denke, er kommt ab und zu zu uns. Vor ein paar Tagen saß ich mit meinem Mann zu Hause und plötzlich hörten wir, wie die Tür aufging und dann wieder zuging. Ich fragte, ob jemand da ist, aber keiner hatte geantwortet… Ich dachte, mit der Zeit wird es leichter. Aber nein… Der Brustkorb drückt, das Herz schmerzt…»

Als die «Angels» an der Tür einer anderen Rentnerin klopften, konnte sie weder ihnen Augen noch ihren Ohren trauen:

«Oh mein Gott! Oh mein Gott! Haben SIE gerade an der Tür geklopft? Und ich dachte schon, dass wieder geschossen wird! Mein Gott! Warum sollte man auch heute überhaupt noch an etwas Gutes denken?! Mein Gott! Unsere Häuser wurden abgebrannt, wir lebten in den Kellern. Aber unser Keller wurde sofort zerbombt. Deshalb lebten wir dann bei den Nachbarn im Keller. Hier (in ihrem Keller) haben sich alle schon damals (im 2. Weltkrieg) versteckt: Meine Mutter, mein Vater, meine Schwestern… Was wir damals alles überlebt haben! Und jetzt müssen wir noch viel mehr durchleben, und dann noch im Alter…»

Siedlung Krutaja Balka (DVR): «Wir haben die Siedlung nie verlassen und alle Kämpfe miterlebt»

Am 8. Dezember 2015 kam unser gemeinsamer REMEMBERS & «Angel» Hilfskonvoi in der Siedlung Krutaja Balka an — eines der Gebiete in der Volksrepublik Donezk, die man aktuell als «neutrales Territorium» (die Pufferzone) bezeichnet. Doch was bedeutet eigentlich «neutral»? Ganz einfach: Hier stehen «unsere» und nur einen halben Kilometer weiter sind schon die «Ukris». Die meisten Fenster in den zivilen Wohnhäusern fehlen bereits seit dem Winter 2014. Viele Rentner, die hier noch leben, sind kaum in der Lage, ihr Bett zu verlassen, geschweige denn die Siedlung.

  

Rentner 1: «Es wird sehr stark geschossen, aber irgendwo in der Nähe.»

Rentner 2: «Wieso denn in der Nähe? Hier schießen sie auch.»

Rentner 1: «Ja, aber um uns herum.»

«Angel»: «Und was sind das für Zerstörungen hier?»

Rentner 1: «Das war noch im letzten Winter.»

Rentner 3: «Man sagt, dass hier 3 Selbstfahrlafetten und ein paar Grad-Raketenwerfer stehen. Und hier gegenüber ist (die Siedlung) Jasinowataja. Wenn sie wieder schießen sollten, weiß man gar nicht, von welcher Seite sie es tun werden.»

Rentnerin: «Jungs, wer seid ihr eigentlich?»

«Angel»: «Wir sind das Bataillon «Angel».

Rentnerin: «Ach wirklich? Gott möge euch Gesundheit schenken, Glück und nur das Beste!  Und uns selbst hilft die Muse. Wir haben die Siedlung nie verlassen. Wir haben hier alle Kämpfe miterlebt»

Rentnerin 2: «Wir waren auch die ganze Zeit hier. Mein Vater lag jetzt auch noch im Sterben. Er ist am 15. August (2015) 90. geworden. Von daher… wo sollten wir denn mit ihm hin? Er hatte es nicht mal realisiert, was hier passiert. Er frage mich «Was kracht es da?»  Eines Tages hat mein Mann es nicht mehr ausgehalten und ihm gesagt, dass es Krieg ist. Und er: «Welcher Krieg?? Der Krieg ist doch schon längst vorbei!» Es hat es einfach nicht realisiert! Er hat mit 19 Jahren sein Bein verloren, in dem anderen Krieg (2. Weltkrieg).»

Eine Frau: «Kommt uns öfters besuchen!»

Frau 2: «Vielen vielen Dank!»

Eine Rentnerin: «Gibt es nur ein Paket? Ach so! 1 pro Familie…»

Frau 3: «Ist es alles für uns? Dankeschön!»

  

Siedlung Wasiljewo (DVR): «Meistens ist tagsüber ruhig und am Abend geht es wieder los»

In der Siedlung Vasiljewo, die sich in der Volksrepublik Donezk befindet, ist es uns am 1. Dezember 2015 gelungen, mit tatkräftiger Unterstützung des Bataillons «Angel» vor Ort weitere 60 Zivilisten (Rentner und Familien) mit Lebensmittelpaketen zu versorgen.

«Angel» 1: «Wo fahren wir heute hin?»

«Angel» 2: «Nach Vasiljewo»

«Angel» 1: «Und wie viele Pakete haben wir?

«Angel» 2: «60 Pakete. Wir versuchen erstmal, da durchzukommen. Wenn es uns gelingt, ist gut.»

Eine junge Mutter hält ihr Baby in der Hand und sehnt sich nur noch nach Einem: Nach dem Frieden, für sich und ihre kleine Familie:

«Und so leben wir vor uns hin. Ja, sie schießen, aber nicht die ganze Zeit. Meistens ist tagsüber ruhig und am Abend geht es wieder los. Die sind hinter dem Wald hier, also auf der ukrainischen Seite. Dort stehen sie. Auch, wenn ich mich schon dran gewöhnt habe, macht es mir trotzdem große Angst. Ja, trotzdem… Wir haben es langsam satt.» 

Siedlung Semejkino (LVR): «Menschen, die unseren Kindern so etwas angetan haben, werden vor dem Gott zur Verantwortung gezogen»

Am 30. November haben wir zusammen mit unseren Partnern in Donbass humanitäre Hilfe in die Siedlung Semejkino gebracht, in eine russisch-orthodoxe Kirche. Alle unsere Lebensmittelpakete wurden anschließend an die notleidenden Zivilisten, hauptsächlich Rentner, Arme, Familien mit Kindern und an die Eltern der Ermordeten verteilt. Und zwar von einem, für uns in jedem Sinne heiligen Menschen: Einem Mönch, für den diese Kirche bereits seit 2006 sein einzig-wahres Zuhause ist, welches er bis dato nicht verlassen hat. Und das aus einem guten Grund: Aus seiner Liebe zu Donbass und seinen Mitmenschen. Seine einzige Waffe in diesem Krieg war, ist und bleibt sein ungebrochener Glaube. Der Glaube an Gott sowie an den Sieg des Guten über das Böse.

«Angel»:

«Heute fahren wir in die Siedlung Semejkino. Dort werden wir einige Lebensmittelpakete an die Kirche geben. Aber auch an den Vorsitzenden der Kolchose (Kollektivwirtschaft), damit er sie an die Familien der Getöteten und an die Armen weiter verteilt. So sieht heute unser Terminplan aus.»

Russisch-orthodoxer Mönch:

«Ich ging als damals sofort zu einem Blockposten. Als ich gesehen habe, wie alle von einer Siedlung in die andere rannten, die Autos hin und her fuhren, Motoräder, Mütter mit kleinen Kindern… Sie standen alle so sehr unter Schock. Sie hatten Angst und wussten nicht, wo sie hinrennen sollten. Denn sie wussten einfach nicht, was sie erwartet.

Ich war vom ersten Tag an diesem Blockposten. Ich habe gebeten, für unsere Jungs, für unsere Menschen, die hier leben. Ich hatte für die Menschen gebetet, die in der Stadt Krasnodon leben, in den in der Nähe liegenden Siedlungen, für ihre Familien… Ich bat den Gott um Gnade, um Frieden, um Güte, um Nächstenliebe. Weil wir wissen, dass es die Gebote Gottes gibt. Vor dem Gott sind alle gleich. Die Menschen, die unseren Kindern, unseren Mitmenschen so etwas angetan haben und noch antun werden, werden vor dem Gott zur Verantwortung gezogen.

Vom ersten Tag an war ich am Blockposten. Als alles begann, rief man uns an und sagte, so und so sieht es aus. Was ist passiert? 6 Schützenpanzer kommen! Fahren sie etwa in unsere Richtung?» Es war natürlich ein unangenehmes Gefühl, weil wir es nie für möglich gehalten haben, dass so etwas bei uns passieren könnte. Die ganze Zeit haben wir ganz normal gelebt, gebetet, gearbeitet. Alle Menschen waren immer nur mit guten Dingen beschäftigt. Alle lebten in Frieden und Ruhe. Und plötzlich geschieht so etwas!

Hier bin ich seit dem 4. Mai 2006. Der Gott hat mich hierher geführt, in diese Siedlung Semejkino. Das ist der Tempel der Großen Märtyrers und Heilenden Panteleew. Unser Held hat ein Herz für seine Mitmenschen. Er versucht, den Menschen zu helfen, ihn zu trösten. Doch jetzt ist der Krieg da…»

Angel:

«Wir waren in Krasnodonskij Gebiet, in Nowoswetlowka. Wir waren bei der Exhumierung der verstorbenen Jungs und bei ihrer Beerdigung. Wir haben Dorfbewohner, die von Gott und der Welt vergessen wurden, mit Lebensmitteln versorgt. Unsere letzte Station war jetzt die Siedlung Semejkino, wo wir auch humanitäre Hilfe gebracht haben.»

 

Unsere Mission geht weiter.

Fortsetzung folgt.

DONBASS WIRD LEBEN.

Doch dafür brauchen wir DRINGEND eure Unterstützung.

 

Bitte helft uns, Donbass am Leben zu erhalten  

Unterstützt unsere aktuelle Mission zur Sicherung des Überlebens der Donbass-Bewohner, die sich bereits seit über 1,5 Jahren mitten in der Beschusszone befinden. Einfach per Überweisung oder PayPal euren persönlichen Spendenbeitrag an unseren deutschen Partner-Verein „Friedensbrücke“ senden (Betreff: Remembers & Angel) und sich schon heute auf unsere neuen Erfolgsberichte aus den Kriegsgebieten freuen.

Friedensbrücke – Kriegsopferhilfe e.V.
PayPal: Friedensbruecke@gmx.de
Konto: Volksbank Berlin
IBAN: DE56100900002582793002
BIC: BEVODEBB


Betreff (wichtig!): Remembers & Angel 

Wir sagen “DANKE & SPASIBO”.
 Für euren Spenden-Einsatz. In unserem Kampf ums Überleben der Zivilbevölkerung im Kriegsgebiet Donbass. Auch im Namen von Aleksej Smirnov – dem Kopf des humanitären Bataillons „Angel“ und unserem treuen Partner vor Ort.

***

„DONBASS WIRD LEBEN“ ist eine internationale Hilfskooperation von REMEMBERS (Deutschland) & dem humanitären Bataillon „Angel“ (Donbass), die wir Anfang November gestartet haben. In diesem Zusammenhang erscheint bei uns seitdem in regelmäßigen Zeitabständen eine mehrteilige Kurzvideo-Dokumentationsreihe, die unsere aktuelle Mission und den leidvollen Kriegsalltag der Zivilisten mitten in der Beschusszone hautnah widerspiegelt.

> Der Hintergrund/Aktionsstart (Start: November 2015): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben/

> Erfolgreich abgeschlossene Hilfeleistung für:

(1) Kiewskij Gebiet (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-2/

(2) Aleksandrowka (150 Zivilsten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-3/

(3) Spartak (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-4/

(4) Jakowlewka (100 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-5/

(5) Grigorowka & Nowaja Marjewka (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-6/

(6) 2.Plattform,„Volvo-Zentrum“ (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-volvo-zentrum/

(7) Spartak 2.0 (100 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-7/

(8)Oktjabrskij (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-oktjabrskij/

(9) Kurganka (100 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-kurganka/

(10) Gorlowka (Direkthilfe für ausgewählte Familien mit Kindern): https://remembers.achtungpartisanen.ru/gorlowka/

(11) Neujahrsmarathon durch die DVR und LVR (über 500 behinderte und Waisenkinder sowie Familien in Not): https://remembers.achtungpartisanen.ru/danke-liebes-deutschland/

(12) Staromihajlowka & Schirokaja Balka (50 Rentner und rund 500 Familien mit Kindern): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-8/

(13) REMEMBERS & «Angel» in Rentner-Mission (320 Zivilisten & Familien): aktueller Beitrag

– weitere Berichte aus der Volksrepublik Donezk und Lugansk (über 300 Zivilisten) folgen.

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AKTUELLER SPENDENSTAND:

Aktionszeitraum: 16.11.2015 – 14.01.2016

Spenden-Einnahmequelle: PayPal & Konto-Überweisung

Stephan & Julia D. 20 €

Anja R. 50 €

Susann I. 20 €

Regina & Wilfried K. 20 €

Thomas W. 50 €

Barbara F. 50 €

Dirk H. 250 €

Stephan & Julia D. 40 €

Reinhard N. 100 €

Waltraut D. 50 €

Aljona M. 15 €

Alexander B. 10 €

Hartmut M. 20 €

Andreas K. 25 €

Andrea T. 222 €

Maria Z. 50 €

Hubert T. 100 €

Daniel P. 35,15 €

Rabija S. 200 €

Helga T. 100 €

Rita V. 50 €

Paul P. 10 €

Angelika H. 20 €

Rita A. 50 €

Andreas F. 75 €

Christian S. 100 €

Volkmar S. 50 €

Martin C. L. 500 €

Edith K. 20 €

Elisabeth S. 200 €

Th. Jäsch 50 €

Katja P. 15 €

Michael H. 25 €

Gerald P. 1.000 €

Adrian A. 50 €

Alexander R. 60 €

Konrad F. 50 €

Jan K. 50 €

Dietrich R. 50 €

Diego M. 500 €

Barbara F. 50 €

Ursula R. 20 €

Andrea T. 511 €

Roswitha R. 50 €

Steffi & Reinhardt P. 20 €

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5.003,15 € (teilweise abzgl. Paypal-Gebühren)

Bei Fragen zur Ihrer (Wunsch)Spende schreiben Sie uns gerne eine Mail an remembers.achtungpartisanen.ru@yandex.ru

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REMEMBERS.

Für Donbass. Gegen Genozid.