DONBASS WIRD LEBEN (SPARTAK): „DER KELLER IST SEIT KRIEGSBEGINN UNSER ZUHAUSE»

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BITTE HELFT UNS, DONBASS AM LEBEN ZU ERHALTEN. Unterstützt unsere aktuelle Mission zur Sicherung des Überlebens der Donbass-Bewohner, die sich bereits seit über 1,5 Jahren mitten in der Beschusszone befinden. Einfach per Überweisung oder PayPal euren persönlichen Spendenbeitrag an unseren deutschen Partner-Verein „Friedensbrücke“ senden (Betreff: Remembers & Angel) und sich schon heute auf unsere neuen Erfolgsberichte aus den Kriegsgebieten freuen. DANKE & SPASIBO! Auch im Namen von unserem Partner vor Ort – dem humanitären Bataillon „Angel“.

Betreff (wichtig!): Remembers & Angel

Ob in Bezug auf die geopolitischen Hintergründe des s.g. «Ukraine-Konflikts» oder auf die aktuelle, kurz vor einer endgültigen Eskalation stehende Kriegssituation in Donbass: Solange dieser Krieg weltweit verschwiegen wird, wird sich das faschistische Kiewer Regime weiterhin an der Machtspitze festhalten und in Donbass sein Un-«Heil der Ukraine!» treiben. Und genau so lange werden weiter unschuldige Zivilisten sterben. Sei es infolge der Tag-und-Nacht-Artilleriebeschüsse ihrer Wohngebiete seitens der ukrainischen Truppen oder an Hunger, durch Verdursten und Erfrieren.

Donbass aktuell: Kämpfe an allen Fronten, Zivilisten erneut unter Artilleriebeschuss

Bereits seit Wochen finden in Donbass massive Kämpfe statt — ununterbrochen, entlang der ganzen Frontlinie. Doch die Politiker und Medien aus unserer westlichen „Werte-Gemeinschaft» bleiben in Bezug auf die Wiederaufnahme massivster Kampfhandlungen seitens der Ukraine leider bis dato blind, taub und stumm. Aktuelle Brennpunkte des Krieges: Der Norden und Westen von Donezk, der Flughafen, die Kleinstadt Peski, die Siedlungen Spartak, Staromihajlowka und Abakumowa sowie das Petrowskij Gebiet der Hauptstadt der Volksrepublik Donezk.

Somit läuft auch das Massaker an den Zivilisten, wie gewohnt, weiter: Am 24. November 2015 traf ein Geschoss der ukrainischen Truppen erneut ein ziviles Wohnhaus. Und zwar in der Siedlung Staromihajlowka, auf der Lenin-Straße.

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Eine 64-jährige Überlebende berichtet unter Tränen (ab 01:12 min):

«Wir verlangen nichts, außer eines: Dass man uns endlich in Ruhe lässt! Dass man uns nicht jede Nacht beschießt. Wir haben sogar Angst, nachts einzuschlafen. Die ganze Zeit sind wir nur damit beschäftigt, aus dem Keller in den Keller zu rennen. Die Menschen leiden! Bei uns haben die Schulen und Kindergärten geöffnet, doch alle haben schreckliche Angst. Ich eile immer zu meiner Enkelin, um sie aus der Schule abzuholen, da ich Angst habe, dass der Beschuss wieder losgeht… WANN HÖRT DAS ENDLICH AUF? Sagen Sie es mir, bitte! WANN LASSEN SIE UNS ENDLICH IN RUHE?

Wir haben den ganzen Winter im Keller verbracht. Ohne Wasser, ohne Lebensmittel… Wann hört das endlich auf, Jungs? Meine 2 Enkel sind beim Widerstand. Sie sagen «Oma! Halte bis zum Frühling durch». Bis zu welchem Frühling? In welchem Jahr soll das so weit sein? Sie sagen «Wenn wir das Go von oben bekommen würden, würden wir auf sie (die Ukris) mit bloßen Händen losgehen.»

Humanitäre Hilfe von REMEMBERS & «Angel» für die Zivilisten in Spartak

Besondern für die Menschen, die bereits seit 1,5 Jahren in unmittelbarer Frontnähe leben, wurde der Alltag mitten im ewigen Krieg zum täglichen Kampf ums blanke Überleben. So auch für die Zivilisten in der Siedlung Spartak, die aktuell nur 400 Meter von den Stellungen der ukrainischen Armee entfernt sind. Unter diesen unmenschlichen Bedingungen leben hier heute noch über 100 Menschen, von denen die meisten Rentner, Kinder und Frauen sind.

 

«Angel»: «Wie sieht bei euch die aktuelle Lage aus?»

Rentnerin 1: «Es ist sehr schwer. Man beschießt uns ununterbrochen. Heute Nacht wurden wir erneut massiv beschossen. Wir wohnen in der Nähe des Flughafens (von Donezk). Die Explosionen waren sehr stark. Ich denke, es waren wieder schwere Waffen im Einsatz. Alles hat gebebt und gezittert. So geht es schon seit 2 Wochen.»

Rentnerin 2: «Und ich wohne direkt an der Frontlinie.»  

«Angel»: «Direkt an der Front?»

Rentnerin 2: «Ja. Da lebe ich mit meinem Mann. Aber wir werden von dort nicht weggehen. Klar, die beschießen uns. Aber was soll man machen? Egal, wie schrecklich es ist: Man will ja trotzdem weiterleben. Oder sollen wir etwa unsere eigene Heimat verlassen? Wir haben einen Keller. Dort leben wir auch, Gott sei Dank.»

Und das Unvorstellbarste dabei: Fast alle Bewohner von Spartak leben bereits seit Kriegsbeginn im Keller. Tag für Tag. Nacht für Nacht. Monat für Monat. Weit weg von Frieden, Tageslicht und der Normalität. Die meisten von ihnen haben weder ein eigenes Dach über dem Kopf noch einen eigenen Keller, da ihre Wohnmöglichkeiten entweder zerstört oder überflutet wurden. Deshalb sind sie gezwungen, jede noch so kleine Überlebenschance in fremden Kellern zu nutzen:

«Angel»: «Wie lange leben Sie schon hier (im Keller)?»

Frau: «Seit Juni.»

«Angel»: «Heißt das, dass Sie seit Juni in diesem feuchten Keller leben?»

Frau: «Nein, nein! Wir leben bereits seit Anfang des Krieges im Keller. Aber in diesem Keller sind wir erst seit Juni. Die Widerstandskämpfer haben uns gesagt, dass unser (alter) Keller nicht so sicher ist. Denn unser Zuhause befindet sich direkt an der Frontlinie. Doch dann wurde unser Keller überflutet. Deshalb hat uns jemand diesen Keller zur Verfügung gestellt, damit wir wenigstens eine Bleibe haben.»

Bereits am 8. November war Aleksej Smirnov — unser Partner in Donbass — mit seinem humanitären Bataillon «Angel» in Spartak und hat mit unserer finanziellen Unterstützung insgesamt 50 Zivilisten mit Lebenspaketen versorgt. Wie es sich nach seiner Ankunft jedoch herausstellte, leben hier heute noch viel mehr Menschen, als zuvor vermutet. Deshalb kehrten unsere «Angel» eine Woche später in diese „lebende Todeszone» zurück, um weiteren 100 Zivilisten das Überleben zu sichern:

Nastja, freiwillige Helferin, humanitäres Bataillon «Angel»:

«Wir befinden uns gerade in Spartak und verteilen über 100 Lebensmittelpakete an die Zivilisten. Und dafür großen Dank an REMEMBERS.»

Doch der Weg nach Spartak war für das Team «Angel» erneut voller Lebensgefahr. Denn unsere Partner standen erneut im Visier der ukrainischen Scharfschützen, die sie aus diversen Waffen und allen Richtungen beschossen haben. Zudem konnten die «Angel» einen massiven Kampf zwischen dem Widerstand im «Volvo-Zentrum» (Gebiet) und den ukrainischen Truppen beobachten. Laut Aleksej jedoch war sein Team an diesem Tag sogar viel näher von den Stellungen der Ukraine entfernt, als der Widerstand — maximal 35 Meter. Aus diesen Gründen konnten unsere Engel den Aufenthaltsort an diesem Abend leider nicht mehr verlassen und direkt an der Front, in einem Schützengraben, übernachten.

Nach seiner Rückkehr aus dem eiskalten Nirgendwo schrieb uns Aleksej: 

«Nach einer Übernachtung in der Hölle fühlt sich jeder noch so leise Ton einfach unerträglich. Man kommt in die Stadt und plötzlich kann man nicht mehr einschlafen. Die erdrückende Stille dröhnt in den Ohren, so als ob sie dir sagen will «Schlafe bloß nicht ein. Der Feind ist direkt in deiner Nähe».

Unsere Mission geht weiter.

Fortsetzung folgt.

DONBASS WIRD LEBEN.

Mit eurer Unterstützung.

Herzlichen Dank an alle REMEMBERS und Donbass-Freunde, die uns mit ihrem Spendeneinsatz bis heute unterstützen, sowie an unsere treuen Aktionspartner aus Deutschland Evelin Piètza (Untertitel) und „Friedensbrücke e.V.“ (Spendengelder-Management).

Bitte helft uns, Donbass am Leben zu erhalten 

Unterstützt unsere aktuelle Mission zur Sicherung des Überlebens der Donbass-Bewohner, die sich bereits seit über 1,5 Jahren mitten in der Beschusszone befinden. Einfach per Überweisung oder PayPal euren persönlichen Spendenbeitrag an unseren deutschen Partner-Verein „Friedensbrücke“ senden (Betreff: Remembers & Angel) und sich schon heute auf unsere neuen Erfolgsberichte aus den Kriegsgebieten freuen. DANKE & SPASIBO! Auch im Namen von unserem Partner vor Ort – dem humanitären Bataillon „Angel“.

Betreff (wichtig!): Remembers & Angel

Wir sagen “DANKE & SPASIBO”.
 Für euren Spenden-Einsatz. In unserem Kampf ums Überleben der Zivilbevölkerung im Kriegsgebiet Donbass. Auch im Namen von Aleksej Smirnov – dem Kopf des humanitären Bataillons „Angel“ und unserem treuen Partner vor Ort.

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„DONBASS WIRD LEBEN“ ist eine internationale Hilfskooperation von REMEMBERS (Deutschland) & dem humanitären Bataillon „Angel“ (Donbass), die wir Anfang November gestartet haben. In diesem Zusammenhang erscheint bei uns seitdem in regelmäßigen Zeitabständen eine mehrteilige Kurzvideo-Dokumentationsreihe, die unsere aktuelle Mission und den leidvollen Kriegsalltag der Zivilisten mitten in der Beschusszone hautnah widerspiegelt.

> Der Hintergrund: https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben/

> Erfolgreich abgeschlossene Hilfeleistung für:

Kiewskij Gebiet (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-2/

Aleksandrowka (150 Zivilsten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-3/

Spartak (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-4/

Jakowlewka (100 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-5/

Grogorowka & Nowaja Marjewka (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-6/

2. Plattform, «Volvo-Zentrum» (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-volvo-zentrum/

Spartak 2.0 (100 Zivilisten): aktueller REMEMBERS Beitrag

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REMEMBERS.

Für Donbass. Gegen Genozid