DONEZK AKTUELL: 17 Tote, 20 Verletzte

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DONEZK AKTUELL: 17 Tote, 20 Verletzte

Heute Mittag stand Donezk erneut unter einem massiven Artilleriebeschuss, aus Mehrfachraketenwerfern «Grad». Dabei wurde neben einer Vielzahl an Wohnhäusern auch das städtische Krankenhaus Nummer 23 in Azotnyj beschossen. Ein 12jähriger Schüler sowie eine 55jährige Frau wurden getötet. Laut seinen Verwandten soll der Junge auf dem Weg in den Bunker gewesen sein.

Zuvor meldete der Widerstand starke Brände in der Region sowie mindestens 2 Schwerverletze, die sich zu diesem Zeitpunkt im o.g. Krankenhaus befanden. 

Am Abend des 25. Novembers musste Donezk einen der schlimmsten Artilleriebeschüsse seit ca. 1 Monat durchstehen. In dieser Nacht verloren 2 Zivilisten ihr Leben. 8 weitere wurden schwer verletzt. Gorlowka, Kirowskoe, Dokuchaewsk, Nowotroickoe — all diese Städte, samt ihrer Einwohner, mussten am 25./26. November — wie schon lange nicht mehr — ums Überleben kämpfen. Neben den Getöteten und Verletzten waren auch unzählige Brände und Zerstörungen das Ergebnis der «Waffenruhe» seitens Kiewer Machthaber. Rund 300 Wohnhäuser sind für einen längeren Zeitraum ohne Wärme geblieben.

Doch auch dieser Beschuss durch die ukrainische Armee war, sanft ausgedrückt, mehr als unnötig. Denn in diesen Städten und Vororten gibt es keinerlei Spur von Widerstand: Weder Artillerie noch Militär. Ohne die ukrainische Armee würde Donezk heute tagtäglich in Frieden leben. Der einzige, nachvollziehbare Grund für dieses massive Ukra-Manöver ist, dass Kiew Donezk durch die Blockade — sowohl sozialer, ökonomischer als auch militärischer Natur — einfach erdrosseln will. Keine Rentenauszahlungen, keine Sozialleistungen, keine Lebensmittel- und Medikamentenlieferungen. Dafür aber jede Menge Blut sowie Zerstörungen der gesamten Infrastruktur der Stadt.

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In der Nacht zum Donnerstag, also vom 26. auf den 27. November, sollen sogar 13 Menschen ums Leben gekommen sein. 4 Zivilisten und 9 Milizangehörigen. 10 weitere wurden verletzt. Der Volkswehr zufolge sind 10 reaktive Mehrfachraketenwerfer vom Typ «Uragan» der ukrainischen Streitkräfte in der Ortschaft Schachtjorskoje (51 Kilometer westlich von Donezk) aufgestellt worden.

Deshalb versucht die Regierung der Volksrepublik Donezk alles, um den lang ersehnten Wunsch von Poroschenko & Co., Donbass zu vernichten, Schritt für Schritt platzen zu lassen. So hat man bereits selbst mit den Auszahlungen der Sozialhilfe begonnen (500 Griwnja = rund 27 Euro). Und zwar an alleinerziehende Mütter, Adoptiveltern, Mehrkindfamilien sowie an Familien mit Kindern unter 3 Jahren.

Video vom 27.11.2014:

 

Quellen:

http://ria.ru/world/20141127/1035437299.html

http://www.vesti.ru/doc.html?id=2156425&cid=9

http://de.ria.ru/politics/20141127/270094573.html

 

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.

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