EINFACH AUS DEM LEBEN GELÖSCHT: FAMILIENTRAGÖDIE IN PERWOMAJSK

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Greueltaten des Tages:
7.12.2014, Perwomajsk

Noch vor wenigen Tagen hat der ukrainische Präsident Petr Poroschenko seinen regierungstreuen Jungs, die bereits seit über einem halben Jahr gegen die Donbass-Zivilbevölkerung für das «Heil der Ukraine» kämpfen, mehr als 100 schwere Panzer T64BW, Schützenpanzer BTR-4E «Buzifal» sowie mehrere Dutzend schwere Selbstfahrhaubitzen «Gwosdika» mit 122mm-Geschossen überreicht. Und es hat nicht lange gedauert, bis diese «Geschenke» ihre gezielte Anwendung gefunden haben.

Am 7. Dezember 2014 stand die Stadt Perwomajsk, Donezk, erneut unter einem massiven Schwerartillerie-Beschuss, u.a. aus den Mehrfachraketenwerfern «Grad». Doch so einen intensiven Beschuss haben die Einwohner — laut ihrer Aussagen — schon lange nicht mehr erlebt.

Die Geschosse haben wieder ausschließlich zivile Punkte getroffen: Viele Wohnhäuser, 1 Kindergarten, 2 Kessel-/Heizräume und 1 Sanitärstation. Dabei wurden auch einige Gas- und Stromleitungen zerstört, wodurch die halbe Stadt nun für eine unabsehbare Zeit im Dunklen und ohne Wärme geblieben ist.

 

Doch das Grauen scheint nicht grauenvoll genug zu sein:

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Unter den Trümmern der zerstörten Wohnhäuser wurden 2 Frauen sekundenschnell begraben: Die 55jährige Tatjana und ihre 32jährige Tochter Natascha. Da Natascha vor kurzem ihren Mann, der beim Widerstand war, bereits verloren hatte, sind ihre 3 Kinder seit dem 7. Dezember 2014 Vollwaisen.

 

Augenzeugen und Nachbarn berichten, voller Schmerz und Hoffnungslosigkeit:

«Sie können nur mit friedlichen Menschen, Zivilisten kämpfen. Sie hatten mal gesagt, dass man uns mit einem Stacheldraht abgrenzen soll. Nein, DIE müssen hinter so einen Draht!.. Das sind sie!!! Dieser verdammte Poroschenko, der Schokoladen-Boss. Soll er doch an seiner Schokolade ersticken! Diese Hurensöhne! Wie lange wollen sie noch die Menschen töten! Sie haben eine ganze Familie ausgelöscht!!! Eine ganze Familie! Wofür???!?! Was haben sie denen getan! Sie war erst 32, ihre Mutter 55.»

«Ich wohne im 4. Stock. Ich bin 60 Jahre alt, seit Jahren in Rente, habe aber bis heute noch gearbeitet. Gestern war ich zum Glück bei Freunden. Nun ist meine 3-Zimmer-Wohnung weg. Ich habe nix mehr. Und wie man so weiterleben soll, weiß ich auch nicht…»

«Vielen Dank dafür an die ukrainische Regierung. Sie können nur mit Zivilisten kämpfen, unbewaffneten, unschuldigen Menschen. Ihre Ziele sind immer Kindergärten, Kinderheime, Schulen, Einkaufszentren, Wohnvierteln…»

 

Die Menschen, die Glück im Unglück hatten und (noch) am Leben sind, warten trotz Hoffnungslosigkeit auf ein kleines großes Wunder: Auf ein Zeichen von Gott. Auf die Hilfe von der Welt. Auf einen Waffenstillstand, der keine Frauen, Kinder, Rentner oder Kranke tötet, sondern hält, was er wortwörtlich versprich: Einen Stillstand der Waffen. Doch bis heute ist nichts Derartiges passiert. Und weder das «Rote Kreuz» noch die OSZE-Beobachter oder Menschenrechtler wissen wirklich von dem Bescheid, was hier wirklich passiert: Genozid höchsten Grades. Wie denn auch. Denn sie waren kein einziges Mal wirklich da.

 

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.

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