ENDSTATION «WAFFENRUHE»: DIE TOTALVERNICHTUNG VON DONBASS

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Bereits seit Tagen steht fest: Der Waffenstillstand ist nun offiziell beendet. Auch wenn es diesen «Zustand» in Donbass noch nie in seiner wortwörtlichen Form gegeben hat, hat das, was heute hier geschieht, seine allerhöchste Stufe erreicht: kaltblutiger und gnadenloser, gezielter GENOZID der Zivilbevölkerung. Und zwar nicht nur in den von der Volkswehr kontrollierten Gebieten, sondern nun auch in den Ortschaften der s.g. «Anti-Terror-Operation», die unter der Kontrolle der Kiewer Truppen stehen.  

Die Armee hat also einen Befehl von ganz oben erhalten, die Waffenruhe zu beenden. Und zwar mit Hilfe von allen denkbaren Militärmitteln. Minenwerfer, Panzer, Mehrfachraketenwerfer «Grad» und «Uragan», Schwerstartillerie, Zündbomben. Sie alle kommen jetzt überall zum Einsatz — abwechselnd und ununterbrochen. Sie kommen aus allen Richtungen und treffen hauptsächlich Wohngebiete — und nicht nur die am Stadtrand — anstatt militärische Positionen.

 

Bomben, Splitter, Schicksalsschläge 

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Die Krankenwagen jagen nur noch durch die Stadt: Unfallstelle — Krankenhaus — Unfallstelle — Krankenhaus… Und so 24 Stunden am Tag. Die Einwohner berichten, dass sie sogar vor der s.g. «Waffenruhe» noch nie so stark beschossen wurden, wie jetzt.

Es gibt unzählige Zerstörungen und Verletzte. Aber auch unheimlich viele Tote. Allein in Gorlowka wurden in diesen Tagen über 100 Zivilisten getötet. Darunter auch viele Kinder sowie ganze Familien.

 

Krjakowka/Lugansk:

3 Menschen wurden durch eine Geschossexplosion getötet: Ein 14-jähriges Mädchen, ihre Mutter und ihre Oma. 
Vor einem Monat starben auf dem gleichen Wege der Vater, der Ehemann und der Sohn dieser Familie.

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Schachtersk/Donezk:

Nach einem Artilleriebeschuss hat Wanja (8 Jahre) durch einen Granatsplitter seine Beine, seinen rechten Arm und das Augenlicht auf dem rechten Auge verloren. Sein 5jähriger Bruder Timoscha (5 Jahre) wurde dabei getötet.

 

Die Ehefrau dieses Mannes (Nikolaj) ist im Alter von 58 Jahren, nur einen Tag vor ihrem Geburtstag, bei einem Zündbombenangriff durch die ukrainische Armee ums Leben gekommen. In dem Haus, wo sie vor 58 Jahren geboren wurde.

Das besonders Tragische an der Geschichte: Das Ehepaar sich immer im Keller aufgehalten. Vor allem in der letzten Zeit, seitdem die ukrainische Armee ihren Beschuss massiv verstärkt hatte. Seine Frau ging nur kurz in die Küche ans Fenster. Und genau in diesem Augenblick wurde sie von einem Granatsplitter direkt in den Bauch getroffen. 8 Millimeter großes Schussloch im Bach! Der Mann brachte seine Frau noch ins Krankenhaus. Aber kurz darauf musste sie leider an ihren Verletzungen sterben.

 

Ein Einwohner erzählte, dass die Geschosse hier jeden Tag fliegen. Sein Zuhause wurde komplett durch die s.g. „Einheitsukrainer“ zerstört:

„Sie bezeichnen uns als unmenschlich. Sie verhalten sich selber aber schlimmer als unmenschlich. Sie verhalten sich wie die Deutschen während des 2. Weltkrieges, sogar schlimmer. Sie wollen uns umbringen… Sie sind die Pest“.

Der Mann ist verzweifelt, hält sich aber tapfer. Erst als der Journalist ihn über die Möglichkeit in die Ukraine zurückzukehren fragt, rastet er aus:

„Was für Ukraine? Wie kann man denn nach deren Gesetzen leben? Seht ihr, was für Gesetzte es sind? Nazistische! Wir werden nie Feiertage feiern können. Unsere Monumente werden zerstört… Wir müssten „Mukola“ statt „Nikolaj“ und „Mychajlo“ statt „Michail“ heißen. Wozu brauchen wir das???“                         

Das Einzige, was ihn interessiert, ist, ob die Strafkommandos je bestraft werden. Und wenn ja, wann.

 

Die Chronologie des Grauens: Volkswehr-Meldung vom 11. Januar 2015

«Die Kleinstädte Peski und Andekjewka sowie der Flughafens stehen bereits seit mehreren Tagen unter massivsten Beschuss der ukrainischen Armee und der privaten Nazi-Bataillone. Die Soldaten des Widerstands sagen, dass die Beschüsse gezielt und als Terrormittel gegen die Bevölkerung angesetzt werden. Und nicht im Sinne eines Angriffes, auf den man hier schon lange gewartet hat.»

«Am meisten wird es in der Umgebung vom Flughafen geschossen, vom neuen Terminal aus auf den Stadtviertel Putilowka. Davon sind auch Peski und nord-westliche Randgebiete von Donezk betroffen. Die Volkswehr-Artillerie ist dicht an den Positionen der Ukrainer dran. Der Gegner erleidet starke Verluste, meldet der Widerstand.

Es gibt mehrere Dutzende Tote um Flughafen herum und genauso viele Verletzten versuchen zu fliehen.»

 

„Die Geschoße fliegen von Peski aus in Richtung des Stadtviertels „Metro“. Am Neuen Terminal wütet ein heftiger Kampf, es wird mit Artillerie geschossen. Die ukrainisch-faschistischen Einheiten setzen ihre Angriffe aus dem Gebiet um Peski-Oputnoje-Tenenikoje fort. Das Gebiet um Flughafen und die Straße Okjabskaja sind davon betroffen.

Der Flughafen ist das heißeste Epizentrum, man hört Panzergeschoße. Die Artillerie der noworossischen Armee antwortete auf die ukrainischen Positionen in der Nähe von Peski mit „Grad“-Beschuss. Seitdem sind zwei Feuerstellen um Peski herum zu sehen.

 

Um 14.30 erlitt Grigorjewka einen Artillerieschlag aus der Richtung von Krasnogorka. Unsere Truppen beschießen konsequent die aktiven Positionen der Ukrainer in der Umgebung von Oputnoje. Es gibt Treffer. Es gibt Feuerstellen. Die Anzahl der Opfer auf der Nazi-Seite sind noch nicht bekannt.

Um die östlichen Teile der Nowotroitskij nicht zu verlieren, sah der Widerstand sich gezwungen, den offenen Kampf mit den Ukrainern aufzunehmen. Im Zuge der Straßenkämpfe wurde der Gegner zurückgedrängt. Der Widerstand konnte sogar zusätzliche Straßen von Nowotroitskij erobern.

Nicht weit davon entfernt, in Nikolajewka, erwischte der Widerstand die ukrainische Armee bei Nowognatowskoj aus der Richtung Wasilikow. Der Widerstand in Slawnuj beschießt den Gegner in Komuschatki und Malorlowki.»

«Bei uns in der LNR (Lugansker Volksrepublik) wird seit heute Nacht aus der Artillerie geschossen. Wir wissen, dass wir auf der vorderen ukrainischen Linie in den letzten 3 Wochen starke Verluste einbrachten. Aus diesem Grund holen sie die Verstärkung von der zweiten Frontlinie. Unser Ziel ist jetzt Nowotoschkowa, damit wir den 29. Blockposten abtrennen können. Aber gerade jetzt attackieren wir Nowotaschowka, um die Beschüsse von Kirowska und Stachanowa zu unterbinden. Dort in der Siedlung haben sie 5 Panzer, 2 Soldatenabteilungen und 3 Mannschaftstransportwagen. Wir haben den Blockposten vor der Siedlung zerstört. Somit, denke ich, dass die Siedlung fallen wird. Von der Lugansker Leitung bekamen wir einen Befehl, die Siedlung zu stürmen. Die Kosaken nehmen an der Attacke nicht teil, unterstützen aber unsere Artillerie.»

„Wir erhielten eine Nachricht aus Kramatorsk um 19.40 Uhr, dass vielzähligen Panzerkolonnen Richtung Donezk unterwegs sind. Vor einer Stunde wurde eine der Kolonnen aus 10 Panzern in Druzhkowka gesehen. Kiewer und Kujbyschew Regionen werden am heftigsten beschossen. Die Straftruppen schossen von Adrejewka aus auf Gornjak, um 19.51 Uhr. Es wird auch von Tonenikoje aus mit „Grad“ auf Oktjabrskij und Putilowka Wohngebiete geschossen. Unsere Artillerie antwortete mit Erfolg auf die Beschüsse in Nowotrotskij, mehrere Ziele wurde getroffen und die Zahl der Verluste auf der ukrainischen Seite wird gezählt. Im Gorlowka Gebiet sind die ukrainisch-faschistischen Einheiten wieder aktiv, die Wohnsiedlungen von Komsololze und Korolenko werden von denen beschossen. Eine Kanonade fing auch aus der Richtung von Majorska an. Auch im Süden werden vermehrte Beschüsse gemeldet.“

 

«Im Petrowskij Stadtsteil wurden 3 Drohnen um 18.30 Uhr gesehen. Es brennen Häuser in Kujbeschewskij Stadtsteil als Folge der «Grad»-Beschüsse. Die Elektrizität ist um Donezker Hauptbahnhof ausgefallen. Am Flughafen (neues Terminal) wird momentan gekämpft. Die Armee der DNR schießt mit Artilleriegeschoßen auf die ukrainischen Positionen in Peski, Krasnogorka und Andrejewka.»

 

«Den ganzen Morgen und tagsüber explodierten die Geschoße in den Wohngebieten von Donezk, vor allem in Kujbeschewskij, Kiewskij und Petrowskij. Am schlimmsten wurde aber das Wohngebiet Oktjabrskij getroffen. Hier waren die größten Zerstörungen der Häuser und Infrastruktur zu verzeichnen. Nur auf der Straße Kremljewska wurden 7 Häuser getroffen. Das Haus Nr. 13 auf der Straße Zhukowa erwies sich als unglücklich. Es wurde 6 Mal getroffen, dadurch sind alle Fenster ausgeschlagen, das Dach zerstört. Und das bei Minus 24 Grad. 

 

Es wurden Gasleitungen getroffen und dadurch die Gasversorgung auf mehreren Straßen unterbrochen. Die Stadtversorgungsdienste reparieren momentan die Leitungen. 

Das Wohngebiet Azotnuj hatte auch heftige Artilleriebeschüsse zu verzeichnen. Dort sind auch Gasleitungen zerstört worden. Auch dort beseitigen aktuell die Stadtversorgungsdienste die Zerstörungen der Leitungen.»

 

Wo bleibt «Charlie»? Wo sind Menschenrechtler? Wo ist die Gerechtigkeit?

Die Donbass Bewohner haben es nicht vor, die permanenten Misshandlungen der Kiewer Regime zu verzeihen und nur darauf zu warten, wann die amerikanischen Marionetten für die blutigen Greultaten in den Gebieten der ehemaligen Süd-Ost-Ukraine vor Gericht gestellt werden. Doch im Moment bleibt ihnen nichts anderes übrig, als auf ihre Befreiung durch den antifaschistischen Widerstand zu warten.

Die Bevölkerung von Donbass ist also nun DIE Zielscheibe der Kiewer Machthabern. Auf Deutsch gibt es dafür nur eine Bezeichnung: GENOZID.

 

Beitrag:

@REMEMBERS & Marina F. (Übersetzung «Volkswehr-Meldungen»)

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.

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