JETZT SPRICHT JANUKOWITSCH: 1 INTERVIEW 1 JAHR DANACH

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Einfach unwürdig: Der weltweit inszenierte «Marsch der Würde» in Kiew

Pünktlich zum Jahrestag des Maidan-Putsches haben sich heute alle europäischen Staatschefs in Kiew getroffen. Zum s.g. «Marsch der Würde». In Gedenken an die Opfer der blutigen Ausschreitungen im Februar letzten Jahres, auf dem Platz der Unabhängigkeit.

Wenn man genau in die Gesichter der Staatsrepräsentanten hinsieht, wird man erkennen, dass die leidenschaftlichen Anhänger des ukra-faschistischen Regimes fast alle vollzählig anwesend waren: Von Bronislaw Komorowski (Polen), Dalia Grybauskaite (Litauen) und Andrej Kiska (Slowakei) über Georgi Margwelaschwili (Georgien) und Donald Tusk (EU-Ratspräsident) bis hin zu den Regierungschefs von Estland und Lettland. Und natürlich ganz vorne mit dabei: Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck.

«Gemeinsam mit anderen Staatsoberhäuptern will Gauck dort ein Zeichen der Solidarität mit der ukrainischen Demokratiebewegung setzen», so «Spiegel online heute. Ah ja. Der Spiegel bezeichnet also den Faschismus in der Ukraine als eine «ukrainische Demokratiebewegung».
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Wow! Was für ein Pack! Was für eine verlogene Inszenierung der «Wahrheit» — sowohl in Bezug auf die Geschehnisse auf dem Maidan im Februar 2014 als auch auf die Gegenwart! Und was für eine Demütigung muss es eigentlich für die Donbass Bevölkerung sein, die in Folge dieses von den EUSA mitgeplanten und mitfinanzierten Maidan-Massakers im Namen der Ukraine bereits tausendfach getötet wurde!

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BBC: Die ersten Schüsse auf dem Maidan kamen von der Opposition

Trotz unzähliger Beweise sowie aktueller BBC-Enthüllungen, die belegen, dass die ersten Schüsse auf dem Maidan nicht von Seiten der Regierungstruppen (Berkut) kamen, sondern von der damaligen Opposition (heutige RADA) geplant und erfolgt sind, wird der (im Vergleich zu der aktuellen Regierung in Kiew) bis heute als legitim geltende Präsident der Ukraine Janukowitsch von den neuen Ukra-Machthabern immer noch beschuldigt, für den Tot von über 100 Menschen auf dem Maidan verantwortlich zu sein.

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Dazu Sputnik:

«Bei den Zusammenstößen auf dem Maidan wurden bis zu 100 Demonstranten und Ordnungskräfte getötet. Viele wurden von unbekannten Schützen erschossen. Wer hinter den Todesschützen stand, ist bislang unbekannt. Die neue Führung schob der Vorgängerregierung unter Präsident Janukowitsch die Schuld zu. Doch schon zwei Wochen nach dem Umsturz sprach der estnische Außenminister Urmas Paet in einem abgehörten Telefonat mit der damaligen EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton von Hinweisen darauf, dass hinter den Todesschüssen nicht Janukowitsch, sondern jemand von der neuen Koalition gestanden habe. Auch eine Recherche der britische TV- und Rundfunkanstalt BBC hat ergeben, dass die ersten Schüsse auf dem Maidan von Seiten der damaligen Opposition gekommen waren.

Nach den neuen Erkenntnissen der BBC hatten nicht Polizisten, sondern Protestler als erste geschossen. In einem Beitrag zitiert die BBC einen Schützen, der im Februar 2014 selber auf Polizisten der Spezialeinheit Berkut geschossen hat. Der Mann, der sich als Sergej vorstellte, berichtete, dass er Ende Januar von einem ehemaligen Offizier aus der Protestbewegung für den Einsatz angeworben worden sei. Der Offizier habe Sergej ausdrücklich verboten, an den Zusammenstößen auf dem Maidan teilzunehmen, und gesagt, dass seine Zeit noch kommen werde.

Die ukrainische Opposition hatte im Februar den Staatschef Viktor Janukowitsch gestürzt. Dem Umsturz waren gewaltsame Ausschreitungen auf dem Kiewer Hauptplatz Maidan vorausgegangen, bei denen rund 80 Demonstranten und Ordnungskräfte getötet wurden. Viele wurden von unbekannten Schützen erschossen. Die neue Führung machte die Vorgängerregierung und die mittlerweile aufgelöste Spezialeinheit „Berkut“ dafür verantwortlich. Doch schon zwei Wochen später sprach der estnische Außenminister Urmas Paet in einem abgehörten Telefonat mit der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton von Hinweisen darauf, dass hinter den Todesschüssen nicht Janukowitsch, sondern jemand von der neuen Koalition gestanden habe.» 

 

Janukowitsch: «Bin gleich wieder da»

Und nun kommt der Überraschungsmoment:

In einem Interview vom 21. Februar 2015, also genau 1 Tag vor dem offiziellen Jahrestag von Maidan, der in Kiew zu Gedenken an die Opfer — die s.g. «Himmel-Hundertschaft», stattfinden sollte, spricht Janukowitsch über die Geschehnisse vor und während dem Maidan sowie über seine Pläne, sobald wie möglich in die Ukraine zurückzukehren, «um das Leben des Volkes zu erleichtern».

«Ich bin ukrainischer Präsident, der 4 Jahre lang das Land regiert hat. Als ich in einem wichtigen Moment das Assoziierungsabkommen nicht unterschrieben habe, kam es natürlich zu einer Gegenreaktion, die selbstverständlich negativ war. Daraufhin ist EuroMaidan entstanden, es kam zu Provokationen und alle weiteren Gespräche in diesem Zusammenhang waren erfolg- und ergebnislos, aber auch fiktiv, da niemand mehr mit uns sprechen wollte. Was blieb uns also übrig? Alles, was damals geschah, war ein Projekt. Mit dem Ziel, die Regierung zu stürzen.»

Auf die Frage des Journalisten, warum Amerika diesen Putsch unterstützt haben sollte bzw. seinen Sturz, meinte Janukowitsch, dass es offenbar eine Fehleinschätzung von den USA war, was seine Stellung im Lande betraf.

«Alles, was danach passierte, als ich die Regierung verlies, glaube ich nicht, dass es von Vorteil sowohl für die Amerikaner als auch für Europa war. Ich glaube nicht, dass sie so einen Krieg gebraucht haben, solch einen ökonomischen Zusammenbruch. Denn sie betreffen ja nicht nur die Ukraine.»

Die Ukraine beschuldigt heute Janukowitsch, verantwortlich für die ersten blutigen Auseinandersetzungen auf dem Maidan, am 20. Februar 2014, zu sein. Dazu meint er aber:

«Unabhängig davon, dass man mich zu Gegenreaktion provoziert hatte, hat keiner die Maidan unter Anwendung von Gewalt, Waffen, Panzern und Schwerartillerie verjagt. Auch, wenn man mich dazu bringen wollte, habe ich immer friedliche Lösungen verfolgt, um ein Blutbad zu verhindern. Denn für mich war der Erhalt der Macht mit allen Mitteln nicht wichtig. Deshalb habe ich am 21. Februar 2014 zugestimmt, ein Abkommen mit der Opposition zu unterschreiben. Ich haben den vorgezogenen Wahlen und allen anderen Vereinbarungen zugestimmt.»

Doch statt Vereinbarungen und Kompromissen gab es für Janukowitsch nur einen Weg: Zu fliehen und das Land zu verlassen. Warum er doch nicht in der Ukraine, bei seinem Volk geblieben ist, meint er:

«Als ich vorgeschlagen hatten, diesen Konflikt zu lösen, haben sie sich entschieden, mich zu erniedrigen, oder sogar zu töten, um die neue Regierung zu legitimieren. Aber das wollte ich ihnen nicht so einfach machen. Ich dachte, ich kann alles dafür tun, um ein Blutbad zu verhindern. Egal, wie… Aber ich dachte, ich verlassen lieber kurzzeitig die Konfliktzone und dann werden wir sehen, wie die Regierung endet. Ich hätte nie gedacht, dass sie einen Krieg gegen das eigene Volk beginnen würden. Ich hätte nie gedacht, dass sie dabei noch Unterstützung von Europa und Amerika bekommen würden. Dass diese Lände in den Krieg hineingezogen werden.»

Ob Janukowitsch im Hinblick auf die aktuellen Geschehnisse damals eine andere Wahl getroffen hätte, sagt er: «Alles zu seiner Zeit.»

«Wie viel Geld heute in den Krieg investiert wird! Die Waffenlager in der Ukraine waren ja immer bis oben hin gefüllt. Aber die heutige Regierung hat bis heute nichts verwirklicht, was sie damals auf dem Maidan versprochen hatte. Sie schicken die (Maidaner) heute in den Krieg, damit sie nicht in Kiew bleiben. Denn sie sind ja voll bewaffnet. Und sie weigern sich, die Waffen niederzulegen und abzugeben. Deshalb haben sie vor denen Angst… Ich habe schlaflose Nächte. Aber die Drohungen, die ständig geäußert werden, und ihre Versuche, etwas zu beweisen, was es nicht gegeben hat… Natürlich suche ich nach Wegen, mich zu verteidigen, denn ich bin ja auch nicht allein.»

Anschließend widmet sich Janukowitsch an die Verantwortlichen:

«Stoppt endlich diesen Krieg. Habt Angst vor dem Gott. Denkt an eure Kinder. Überlegt euch, wie man mit diesem Schmerz und mit diesem Leid überhaupt weiterleben kann.»

 

Ohne Widerrede: Auch dieser ukrainische Staatsmann ist aus unserer Sicht ein absoluter Verbrecher. Genau so, wie alle anderen, die nach dem Zerfall der UdSSR in Kiew an der Macht waren. In den 4 Jahren seiner aktiven Amtszeit, zwischen 2010 und 2014, hat er sein Land genau so ausgeraubt, verkauft und für seine eigenen Zwecke missbraucht, wie auch die heutige Pseudo-Regierung der Ukraine. Und dennoch gibt es einen kleinen, gewaltigen Unterschied zwischen ihm und seinen faschistischen Nachfolgern: Er war ein 100%iger Verbrecher. Die Poroschenko’s, Jazenjuk’s & Co. sind jedoch zusätzlich noch 50.000fache Mörder ihres eigenen Volkes. Daher müssten sie ALLE demnächst vors Tribunal und für alles, was sie ihrem Land und den Menschen in der Ukraine angetan haben, zur Verantwortung gezogen werden. ALLE.

Nähere Hintergründe zum Thema Maidan in unserem REMEMBERS Gastbeitrag von Inna Bullert

Quellen: 

http://de.sputniknews.com/politik/20150213/301101975.html

http://de.sputniknews.com/politik/20150222/301226056.html#ixzz3STtVW0HE

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/joachim-gauck-reist-zu-maidan-gedenken-nach-kiew-a-1019610.html