«LIEBER 5 JAHRE IN DEN KNAST ALS 1 TAG IN DEN BÜRGERKRIEG»

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«LIEBER 5 JAHRE IN DEN KNAST ALS 1 TAG IN DEN BÜRGERKRIEG»

REMEMBERS Unter 4 Augen mit…

Ruslan Kotsaba — einem Journalisten des ukrainischen TV-Senders «112» — zum Thema Zwangsmobilisierung in der Ukraine

«Ich möchte das ansprechen, was sich heute im Osten ereignet. Ich erkläre es öffentlich… Naja, natürlich nicht dem Poroschenko, denn er wird es ja nicht sehen.

Da ich eine gewisse Bekanntheit genieße, möchte ich alle in Kenntnis setzen, dass man mir die Einberufung zur Mobilisierung nicht mal schicken braucht. Es wird ja jetzt die 4. oder 5. Mobilisierungswelle gestartet. Und ich weiß ganz genau, dass es ein Gesetz existiert, demnach die Mobilisierung erst nach Ausrufung des Kriegszustandes durchgeführt werden kann.

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Und ich kann euch sagen: Es würde mir einfacher fallen, ins Gefängnis zu gehen (ich glaube es sollen 2 bis 5 Jahre sein) als in den Bürgerkrieg zu ziehen und meine Mitbürger im Osten zu töten oder beim Töten indirekt zu helfen.

Es ist kein Grund, selbst, wenn sie anders denken und sogar, wenn sie der Meinung sind, dass die Kiewer Regierung nicht vertrauenswürdig ist, um sich ihrer Verwaltung zu unterstellen.

Trotz den Unterstellungen, die ich garantiert wieder zu hören kriegen werde… Dass ich ein Spion sei, dass ich Putin unterstütze, dass ich Putins Arm bin… Ich werde es trotzdem sagen. Allen sagen, die mich hören:

Ich verweigere die Mobilisierung!

Ich rufe all die „adäquaten“ Menschen dazu auf, den Wehrdienst zu verweigern. Weil man diese Höhle, dieses Schrecken eifnach stoppen muss.

Es ist unerhört, dass man im 21. Jahrhundert Menschen tötet. Nur, weil sie sich eine Trennung vom Staat wünschen.

Mich werden wahrscheinlich viele Menschen hören und sie alle werden es bezeugen können, dass es dort keine russische Armee gibt. Dort in Donbass. Dort sind zum größten Teil nur die Jungs aus den Gegenden.»

 

 (Übersetzung: Marina F.)

 

***

Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.