«MEINE WAFFE IST DIE WAHRHEIT»

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Oles' Buzina

REMEMBERS Unter 4 Augen mit…
… Oles Buzina — ukrainischer Journalist, Historiker und Publizist

«Die heutige Regierung, die Maidan hervorgebracht hat, versucht uns davon zu überzeugen, dass alles, was in Donbass geschieht — ein Krieg mit Russland ist.

Nun möchte ich die Propagandisten fragen: Warum sind dann die Soldaten der 72sten Brigade vor dem schrecklichen Krieg nach Russland geflohen, und niemand hat sie dort erschossen und oder ins KZ gesteckt? Im Gegenteil: Man hat alle alle, die es wollte, zurück in die Ukraine gebracht.

Warum berichten selbst die leidenschaftlichsten Maidan-Anhänger, die jetzt auf der Krim waren, welche die ukrainische Regierung ein «okkupiertes Territorium» nennt, dass die meisten Einwohner über die s.g. «Okkupation» überglücklich sind? Irgendwie können unsere europäisch orientierten Denker dieses Phänomen einfach nicht nachvollziehen. Aber man merkt, dass die Menschen auf der Krim über die Trennung von der Ukraine sehr erfreut sind und sogar Putins Porträts überall aufhängen.

Das ist doch ein Fakt! Deshalb bedarf er einer Erklärung.

Und ich habe eine Antwort darauf: Weil die Krim im Jahr 1954 auch nicht gefragt wurde, ob sie zur Ukraine gehören möchte. Und heute haben sich die Krim-Bewohner ihren Traum erfüllt. Gleichzeitig freuen sie sich, dass Poroschenko und Co. keine Möglichkeit haben, Sewastopol und Simferopol zu bombardieren, wie es in Donezk und Lugansk heute der Fall ist, wobei die Kriegsverbrechen am eigenen Volke hinter dem Kunstwort «Antiterror-Operation» versteckt werden.

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Auch wenn dieses Volk nicht mehr gemeinsam mit den Maidan-Liebhabern in einem Land leben möchte: Warum müsst ihr sie aus Schwerartillerie beschießen? Warum wollt ihr sie töten? Wegen der «Einheit der Ukraine»?

Es wird keine Einheit mehr geben. Die Einheit wurde bereits beim Putsch mit den Füßen getreten. Und beim Sturz eines, auch wenn von allen gehassten, aber eines legitimen Präsidenten, den die meisten Ukrainer 2010 gewählt haben.

Was würdet ihr eigentlich sagen, wenn Janukowitsch begonnen hätte, Lwow und Ternopol aus 122 Millimeter Gaubiz-Kaliber zu bombardieren, wie es der «nette» Präsident-Konditor Poroschenko mit Donbass macht?

Ich schreibe die Wahrheit. Und Wahrheit zu erzählen ist einfacher und angenehmer. Ich bin ein einfacher Schriftsteller. Kein Terrorist. Kein Widerstandskämpfer. Ich habe keine anderen Waffen außer Wahrheit. Das ist ein Bürgerkrieg. Und zwar ein ungerechter.

Ihr werdet diesen Krieg niemals gewinnen. Nicht mal mit Hilfe von Satan.»

Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.

Sie wollen auch einen Beitrag leisten im Kampf gegen den Völkermord in Donbass? Gerne. Unterstützen Sie unsere Aufklärungsarbeit in Deutschland und helfen Sie uns, zu helfen. Für Donbass. Gegen Genozid. Aber auch für unsere gemeinsame Zukunft — ohne Lügen, Fremdenhass und Krieg. Dankeschön. Eure REMEMBERS.