EHEMALIGER KGB-GENERALMAJOR: MERKEL HAT IN DONEZK STUDIERT

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Anfang des Jahres gab der ehemalige KGB-Generalmajor Jurij Drozdow in einem Interview dem russischen TV-Sender «1. Kanal», in der Sendung «Der Mensch und das Gesetz», einen für uns äußerst interessanten Kommentar: Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihren jungen Jahren kurzzeitig in der ehemaligen UdSSR studiert. Und zwar an der Polytechnischen Universität in Donezk. (ab 09:49 min)

«…Was sie alles von sich gibt! Zudem ist es eine Frau, die in der UdSSR ihre Hochschulausbildung bekommen hat. Und zwar in Donezk. Sie kommt von dort, dort hat sie an der Polytechnischen Universität studiert.»

Da eine derartige Bemerkung selbst die Interviewerin überrascht hatte, musste sie noch einmal nachhacken: «Merkel? In Donezk???» Daraufhin kam vom Ex-Generalmajor eine eindeutige Antwort — mit einer Selbstverständlichkeit, bei der womöglich jeder Zuschauer und Zuhörer auch jetzt seine Ohren extra zuspitzen muss:

«Ja, natürlich, in Donezk — in DER Stadt, die sie heute beschießt. Na ja. Es passiert einiges im Leben. Das Leben ist wechselhaft. Nichts ist beständig.»  

Auch wir konnten in diesem Augenblick unseren Ohren nicht trauen und forschten in der Welt der unbegrenzten Möglichkeiten namens WWW weiter nach. Mit einem Ergebnis, welches bei uns für nicht weniger Verwunderung sorgte. So «teilte» uns die renommierte russische Zeitung «Komsomol’skaja pravda» mit, die Bundeskanzlerin habe bei ihrem Ukraine-Besuch am 23. August 2014 sogar persönlich davon erzählt. Dies schrieb an diesem Tag auch die Bevollmächtigte des ukrainischen Präsidenten, Irina Geraschenko, auf ihrer Facebook Seite, nachdem sich Merkel mit ihr und den Bürgermeistern von Zaporozhje, Donezk und Lwow in Kiew zum Thema Krimtataren getroffen hatte:

«Frau Merkel erinnerte sich, wie sie zu DDR-Zeiten einen Sprachkurs in Donezk absolviert hat, wie sie dort auch das Bergwerk besucht hat, wie stark die Sonne damals schien und wie schwierig es dort war, ohne Wasser auszukommen. Sie hat sich sehr aufmerksam ein Foto vom zerstörten Donezk angeschaut. Dabei haben sie v.a. die zerstörten Häuser und die zerbombten Schulen besonders beeindruckt. Und sie hat noch ein Mal betont, dass eine zivilisierte Welt die Annexion der Krim niemals anerkennen wird.

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Kiew, 23.08.2014: Bevollmächtigte des ukrainischen Präsidenten Irina Geraschenko (rechts) mit dem Bürgermeister von Kiew Witalij Klitschko (Mitte ;)).

Quelle: https://www.facebook.com/iryna.gerashchenko

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Nun, Frau Merkel. Was sollen wir denn dazu sagen? Dass Sie über exzellente Russischkenntnisse verfügen und einst ein großer Fan von Russland, Putin inklusive, waren, war uns natürlich schon lange bekannt. Aber DAS??!!!

Drum möchten wir Ihnen heute ein Angebot machen, aber keineswegs ein unmoralisches. Ganz im Gegenteil: Wie wär es denn mit einem Kurz-Trip nach Donezk? Auf eine Reise in die Vergangenheit so zusagen — voller wundervoller Erinnerungen an die friedlichen Zeiten in Donbass?

Falls Sie heute Ihr Staatsportemonnaie nun gänzlich für die Kriegsverbrecher in der RADA geplündert haben: Wir laden Sie gerne nach Donezk ein! Auf unsere eigenen, persönlichen Kosten, versteht sich. Denn dabei geht uns um nichts anderes als den Moment, in dem der Boden von Donbass zum ersten Mal, nach über 1,5 Jahren (!), die Wärme von Schulsohlen eines Weltpolitikers zu spüren bekommt. Denn bis heute hat man im Osten der ehemaligen Ukraine weder westliche Medien noch Politiker zu Gesicht bekommen.

Kommen Sie also ganz schnell in die Hauptstadt der Volksrepublik Donezk geflogen und schauen Sie sich einfach an, was Ihre Freunde aus Kiew, mit Ihrer Hilfe zur „Wiederherstellung des Friedens und der Demokratie in der Ukraine nach den europäischen Werten“ und auf Anweisungen Ihres Bosses aus dem Weißen Haus, hier angerichtet haben.

Aber Achtung! AirBerlin fliegt ab sofort nicht mehr nach Russland und somit auch nicht zu den s.g. «pro-russischen Separatisten». Und von dem Flughafen von Donezk, wo sie damals als junge, noch unbekannte und geo-politisch unversaute «kleine Angela» gelandet sind, ist übrigens auch so gut wie nichts mehr übrig geblieben. Klar, Sie könnten auch zu Fuß von Kiew nach Donbass laufen! Aber… ob Sie die sibirische Kälte, die heute in der Ukraine direkt vor der Tür steht, genau so meistern werden können, wie es Tausende Donbass Bewohner bereits den zweiten Winter tun müssen — ohne ein Dach über dem Kopf, Lebensmittel, Geld, Medikamente, warmes Bett und warmes Wasser — können wir Ihnen natürlich nicht versprechen. Aber das schaffen Sie schon! Und wenn nicht: Wozu hat man sich Freunde in Kiew gemacht, auch wenn es «nur» Faschisten sind?!

 

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.