ODESSA 1 JAHR DANACH: OFFIZIELLE ERGEBNISSE DER GERICHTSMEDIZIN

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Am 2. Mai 2014 hatten die Radikalen aus dem sogenannten «Rechten Sektor» einige Dutzend Anhänger der Föderalisierung in der Ukraine im Gewerkschaftshaus von Odessa blockiert, mit Molotow-Cocktails beworfen, am lebendigen Leibe verbrannt, totgeschlagen, aus dem Fenster geworfen, gequält, erschossen, erdrosselt und missbraucht. Nach offiziellen Angaben sind dabei 48 Menschen ums Leben gekommen.

Die aktuelle Version des Westens ist jedoch bis dato ein zufälliger Brand im Haus der Gewerkschaften. Kiew spricht sogar von Selbstverschuldung und Selbstverbrennung der Antifaschisten. Der Gouverneur des Gebietes Odessa verteidigte das Vorgehen der Schläger ebenso als rechtmäßig. Und unsere Massenmedien und Politiker versuchen ebenso, bereits seit einem Jahr, diese Lügen in unseren Köpfen einzubrennen.

 

Nun hat die internationale Informationsgruppe IGCP (Information Group on Crimes against the Person), die sich mit Verbrechen gegen die Menschheit beschäftigt, am 30. April 2015 die langersehnten offiziellen Ergebnisse der Odessaer Gerichtsmedizin veröffentlicht, die Aufschluss über die Todesursache aller 48 Menschen, die in Odessa am 2. Mai 2014 im Haus der Gewerkschaften von der ukrainischen Nationalisten geplant, gezielt und bestialisch getötet wurden, geben.

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Demnach sollen 6 Menschen in Folge der gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen den Maidanern und den Anti-Faschisten im Stadtzentrum von Odessa getötet worden sein. 2 weitere starben anschließend an ihren lebensgefährlichen Verletzungen im Krankenhaus.

Im Haus der Gewerkschaften, am Kulikowo Feld, verloren insgesamt 42 Menschen ihr Leben:

— 8 Menschen durch den Sprung aus dem brennenden Gebäude. 7 davon direkt vor Ort, 1 im Krankenhaus.

— Weitere 34 durch den Einsatz einer hochgiftigen chemischen Substanz sowie in Folge von Verbrennungen. Dabei starb 1 Antimaidaner im Krankenhaus.

Zudem konnten bei einigen Ermordeten mehrere Messerstiche sowie andere Hinweise auf Anwendung von körperlicher Gewalt festgestellt werden, die den Opfern von ihren Peinigern in Folge des grausamen Überfalls der ukrainischen Faschisten auf das Zeltlager der Antimaidaner auf dem Kulikowo Feld zugefügt wurden.

Bei einem der Ermordeten im Haus der Gewerkschaften wurde u.a. eine posthume Schussverletzung diagnostiziert. Laut Untersuchungen der IGCP soll derjenige sogar erst nach dem eigentlichen Massaker gezielt ermordet worden sein. Also erst nach dem Brand, als das Haus der Gewerkschaften von den s.g. Euromaidanern inspiziert wurde.

Unser aktuelles REMEMBERS Exklusiv-Interview mit Oleg Muzyka — einem der Überlebenden des Massakers von Odessa — hier.

 

«Ich wurde erschossen»

5 7 19 29 30 33 39

 

«Ich wurde am lebendigen Leibe verbrannt»

37 28 26 23 13 12 11 10 4

 

«Ich wurde erdrosselt»

22

 

«Ich bin erstickt»

35 34 27 25 24 18 17 16 6 3

 


«Ich sprang aus dem Fenster»

21 32   2


«Ich erlitt tödliche Verbrennungen»

20 8

 

 

«Mich hat man bis zu Tode geprügelt»

38 31 15

 

«Ich sprang aus dem Fenster und wurde danach todgeschlagen»9

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.