MR. PRESIDENT, SIE HABEN POST: VON DEN BEWOHNERN AUS DONEZK

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Einfach großartig — in jedem Sinne

Heute, am 24. August, haben die Bewohner von Donezk ihrem im Jahre 2014 illegal hochgeputschten Ex-Präsidenten Petr Poroschenko gratuliert. Zum 24. Jahrestag der Unabhängigkeit der Ukraine. Und zwar auf eine ganz besondere Art und Weise.

Sie haben einen Brief an ihn geschrieben. In einem Format 1 m x 1,5 m. Mit der Forderung, den Genozid in Donbass endlich zu beenden. Aber auch das Ende der humanitären Blockade im gesamten Kriegsgebiet Donbass stand ganz oben auf der «Wunschliste» der Bewohner von Donezk. Zudem haben sich die Autoren lautstark dazu geäußert, dass sie NIE WIEDER ein Teil der Ukraine sein wollen. http://sharij.net/31593

Eine wahnsinnig tolle Aktion! Von den s.g. «Separatisten», die sich laut Poroschenko und unseren westlichen Medien seit über 1,5 Jahren im Osten der ehemaligen Ukraine «selbst beschießen».

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Donbass hält den Atem an: Beginnt heute der große Krieg?

An diesem Montag, den 24. August 2015, soll es zu einem Gespräch mit dem französischen Präsidenten Francois Hollande und der deutschen Kanzlerin Angela Merkel kommen. Angeblich auf Wunsch des ukrainischen Präsidenten Petr Poroschenko. Pünktlich zum großen Tag aller Bandera-Helden — dem s.g. «Unabhängigkeit der Ukraine».

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Zu einem Gespräch im Normandieformat seien die Welt-Herrschaften jedoch nicht bereit. Deshalb muss Putin draußen bleiben und das Ergebnis aus der Ferne abwarten. Es könnten aber auch Holland und Merkel gewesen sein, die Poroschenko eiligst nach Berlin riefen, um die Einhaltung des Minsker Abkommens einzumahnen. Nachdem die Kämpfe im Donbass seit Wochen zunahmen, ist es notwendig die Konfliktparteien wieder auf Linie zu bringen. Warum man Putin dazu nicht eingeladen hat, kann nur auf ein Drängen von Poroschenko zurückzuführen sein. Der ukrainische Präsident erhofft sich so zusätzliche Unterstützung durch Merkel und Hollande.http://www.contra-magazin.com/…/dreiergipfel-merkel-hollan…/

Auf die Hilfe von Obama kann sich Poroschenko jedoch schon heute freuen. Denn sein Boss hat ihm zu 24 Jahren Unabhängigkeit bereits gratuliert und in einem Schreiben «friedlicherweise» weitere Unterstützung zugesichert.http://de.sputniknews.com/politik/20150823/303952696.html

Die Experten und Augenzeugen aus Donbass befürchten am kommenden Montag das Schlimmste: Den Beginn eines großen Krieges im Osten der ehemaligen Ukraine. Denn neben dem Zuwachs an Militärtechnik und -kraft entlang der gesamten Frontlinie stehen auch weitere Zeichen auf eine Großoffensive der Kiewer Truppen. Zum Beispiel:

— DIE RUHE VOR DEM STURM: In den letzten 24 Stunden soll es in Donbass so ruhig wie eins im Februar gewesen sein — kurz vor der Wideraufnahme massiver Kampfhandlungen seitens der ukrainischen Armee und der faschistischen Freiwilligen-Bataillone.

— EUSA-UNTERSTÜTZUNG IN UKRA-SICHT: Der Geheimdienst der Donezker Volksrepublik hat gestern — laut aktuellen Meldungen von Eduard Basurin — eine Vielzahl an ausländischen Scharfschützen fixiert, die sich in unmittelbarer Frontnähe positioniert haben:

— KIEWS VORBEREITUNGEN AUF DEN TOD: In Mariupol, auf dem von Kiew okkupierten Territorium, wurde heute eine Geburtsstation geschlossen und zu einem Kriegshospital umgewandelt.http://aloxov.net/armiya-i-v…/pervyiy-ukrainskiy-byit-voyne/

— GEFAHR LIEGT IN DER LUFT: Immer wieder und immer mehr kann man die ukrainische Luftwaffe im Himmel über Donbass beobachten, aber auch unzählige Drohnen.http://linkis.com/cassad.net/vazhnoe/dJEJE

— FREIE FAHRT FÜR GENOZID: Im Golmowskij Gebiet (ca. 60 km von Donezk entfernt), welches sich aktuell unter Kiewer Kontrolle befindet, werden von der ukrainischen Armee die Felder in Richtung Hauptstadt der Volksrepublik Donezk entmint.http://svobodaslova.info/…/20816-vsunachali-razminirovanie-…

— MINSK IST NICHT FÜR FRIEDEN DA: „Die Minsker Abkommen, auch wenn sie kritisiert werden, haben uns einen Vorsprung verschafft. Sie haben uns Zeit gegeben, um die ukrainische Verteidigungsfähigkeit zu stärken. Sie haben uns geholfen, den militärisch-technischen Rückstand hinter Russland abzubauen“, so Poroschenko am Samstag bei einem Treffen mit Soldaten nahe Charkow.http://de.sputniknews.com/politik/20150823/303950573.html

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Der Countdown läuft also, Freunde. Auch wir rechnen, ehrlich gesagt, mit dem Schlimmsten. Aber vor allem für Poroschenkos Mord-Kommando. Denn mehr als viele weitere «Debalzewo»-Kessel darf der ukrainische Befehlshaber in seinem Genozid-Spiel einfach nicht gewinnen. Auch wenn seine Armee aktuell 90.000 Mann stark sein soll, was beinahe das 3-fache der Widerstands-Militärkraft heute beträgt. Aber auch die traurige Tatsache, dass viel Blut von unschuldigen Menschen in Donbass — entlang der gesamten Frontlinie und darüber hinaus — wieder fließen wird, darf in diesem Zusammenhang leider nicht ausgeschlossen werden.

Donbass. Wir sind immer in Gedanken an dich. An dich und dein Volk, welches durch die Hände des faschistischen Kiewer Regimes bereits tausendfach ermordet wurde und welches noch so einen langen und gefährlichen Weg in Richtung Frieden gehen muss. Ganz allein. Ohne jegliche Unterstützung von unserer Weltgemeinschaft. Im Vergleich zur Ukraine, die von unserer EUSA-Elite — liebevoll gesegnet und voll ausgestattet — im Jahre 2014 in den Krieg gegen das eigene Volk zog.

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.