«Pro-russisch»: Das Produkt der Massenmedien

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REMEMBERS
Gastbeitrag von Olga Katsaros

Ich bin nicht pro-russisch. Ich bin russisch. Die meisten haben mich richtig verstanden. Für einige, die mich nicht verstanden haben:
 Ich bin Russin aus der Ukraine. Und ein bisschen Griechin. Weil mein Opa mütterlicherseits Grieche war.

 

«Pro-russisch» vs. «pro-europäisch»: Beim Wort genommen

Der Begriff «pro-russisch» wurde von den Medien geschaffen, um von den Menschen abzulenken, die tatsächlich im Widerstand sind. Das sind nicht «pro-russische Separatisten». Das sind Russen, die dort wohnen.


»Pro-europäisch» ist gut und entspricht dem Zeitgeist. «Pro-russisch» ist böse und nicht modern. 
Wie gesagt, Russland ist bis zum Ural Europa. Rein geographisch. 
Allein diese Gegenüberstellung dient nicht den friedlichen Zwecken. 


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[seperator style=»style1″]West- vs. Ost-Ukraine: Geschichtsrückblick in Schnell[/seperator]

Charkow, Donezk (Jusowka, von 1924 bis 1961 hieß die Stadt Stalino), Lugansk (gegründet von der Zarin Katarina II.), Saporoshje (bis 1921 russische Stadt Aleksandrowsk), Nikolajew, Cherson und Odessa (alle drei gegründet von Katharina II.) — also der ganze Süd-Ost-Gürtel der heutigen Ukraine — waren bis 1918, teilweise bis 1922, russische Städte. 
Mit der Angliederung des Süd-Ost-Gürtels an die Ukraine beabsichtigte Lenin die Proletarisierung des gesamten Gebietes der damaligen Ukraine. Die Arbeiterklasse sollte ideologisch die Bauern hoch(er)ziehen. Zwischen 1939-1945 wurden Ostgalizien und Wolhynien zum Westgürtel der Ukraine. 
Das nun in Kürze.

 

[seperator style=»style1″]UdSSR vs. Ukraine: Russophobie als Folge[/seperator]

Es gibt keine einheitliche Ukraine und es gab sie nicht. 
Dieses Kunstgebilde war egal, solange es die Sowjetunion gab. Nach dem Zerfall der UdSSR mussten viele Menschen, zu denen ich auch gehöre, erst mal begreifen, dass man ab nun kein Sowjetmensch mehr ist, sondern bloß ein Ukrainer. 
Ein schleichender Prozess der Hetzte gegen alles Russische begann. 
Die mehrmals umgeschriebenen Geschichtsbücher, die von den «Historikern» aus Galizien, aus den ukrainischen Dynastien in den USA und Kanada geschrieben wurden, schufen das große alte Volk «Ukrainer» — größer und älter als die Griechen — das mehrmals zum Opfer der Russen (auch gern als Horde der Finno-Ugro-Mongolen genannt) wurde.


Das Ergebnis dieser jahrzehntelangen Zombierung, die heute massiv durch die gekauften Medien unterstützt wird, hat den Maidan, den späteren Putsch und den heutigen Bürgerkrieg ermöglicht. Das große alte — neue — Volk «Ukrainer» ist zu einer Knetmasse derer geworden, die das so wollten und wollen: Sie hassen Russen.

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.

[seperator style=»style1″]Spendenaktion[/seperator]

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