«7 TAGE DONBASS» VON KLAUS BURGER: REMEMBERS REISETAGEBUCH EINES WELTRANG-MUSIKERS

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Klaus Burger ist nicht nur einer der führenden Tubisten Europas der letzten 35 Jahre. Der freischaffende Musiker aus Baden-Baden und der weltweit renommierte, mehrfach ausgezeichnete Komponist für Film-, Theater-, Hörspiel- und zeitgenössische Musik ist ein Mensch, für den das Leben selbst die schönsten Melodien schreibt. Dabei gibt sein Herz stets den Ton an: Mal laut, mal leise, mal a cappella, mal instrumental.

Als der Krieg im Osten der ehemaligen Ukraine vor über 2 Jahren entflammte, wusste Herr Burger die Abstinenz eines Fernseh-Apparates in seinem spirituellen Haushalt erneut sehr zu schätzen. Zutiefst betroffen von den Ereignissen im Kriegsgebiet, welches sich nur 2.000 Kilometer vor seiner deutschen Haustür befand, und insbesondere vom Schweigen unserer westlichen Medien- und Politiklämmer entschied sich der Top10-Tubist, auch hier und jetzt seinem großen Musiker-Herzen zu folgen. Und zwar direkt nach Donbass und am liebsten in eine der einst kultur- und szenereichsten Millionenmetropolen Europas — nach Donezk. Mit dem Ziel: Durch Musik statt leeren Worten und Versprechungen für Frieden zu sorgen, wenigstens in den Herzen der unschuldigen Donbass-Bewohnern.

Doch obwohl für Klaus Burger kein Weg ans Ziel jemals zu weit schien, lag im Falle seiner Donbass-Wunschreise ein Riesenstein vor seinen Füßen, der ihn monatelang nicht weitergehen ließ. Denn ihm fehlte jeglicher Kontakt dahin. Und so setze sich Herr Burger eines Tages im April 2016 erneut an seinen Rechner und schrieb zum x-ten Mal eine kurze Mail an einen weiteren potentiellen Ansprechpartner für Donbass:

«Hallo, Remembers, vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen: Ich suche Kontakt in die Kulturszene von Donbass. Ich habe ein Jahresvisum für Russland und ich möchte Kultur machen im Donbass, klassische Musik z.B. Ich bin ein schlechter Organisator, jedoch habe ich einen guten Namen in der Kulturszene. Danke im Voraus und guten Gruß. kb»  

Und so öffnete sich dem deutschen Weltrang-Musiker nach 18 Monaten erfolgloser Kontaktsuche endlich die Tür zu seinem Herzenswunsch. Ende Mai diesen Jahres verbrachte der Baden-Badener insgesamt eine Woche in Donbass. Seine täglichen Erlebnisse hielt er im Rahmen einer Mail-Korrespondenz mit uns akribisch fest, die wir heute, exklusiv für euch, liebe REMEMBERS, in Form eines REMEMBERS Reisetagebuches veröffentlichen: «7 TAGE DONBASS» von Klaus Burger.

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Der Bericht beginnt recht melancholisch, etwas nostalgisch, ja fast atmosphärisch, durchreißt im nächste Schritt einige Mauern der Informationsblockade zum Thema «Separatisten», «Terroristen» sowie «Pro-russen» und sorgt anschließend, dank der großen Beobachtungsgabe und ausgeprägten Empathiefähigkeit des Autors, für ein sonderbares Gefühl: So, als wäre man der Realität in Donbass und der Wahrheit im so zynisch genannten «Ukraine-Konflikt» selbst hautnah einen Schritt näher gekommen.

«Ich bin sehr berührt von der Freundlichkeit und Offenheit der Menschen»

Tag 1: 20.05.2016

Liebe REMEMBERS, das hat alles ganz vortrefflich geklappt und ich werde gut aufgenommen. Wir planen an schönen Dingen und ich bin sehr berührt von der Freundlichkeit und Offenheit der Menschen.

Es ist sehr fruchtbar, das beginnt sehr innig und die Menschen sind begeistert. Anbei ein kurzes Interview von gestern. Ich bin froh, dass Sie mich vermittelt haben und die Menschen hier auch.

Danke und Gruß

kb

[youtube url=»https://youtu.be/m013QweOjtM»]




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V.l.n.r.: Vladislav Brig (Parlamentsabgeordneter der DVR & REMEMBERS Partner), Natalija (Dolmetscherin) und Klaus Burger

«Der Tod ist hier sehr gegenwärtig… Das Leben jedoch auch»

Tag 2: 21.05.2016

Gestern war ich im Kriegsmuseum in Donezk. Neben den Exponaten aus dem 2. Weltkrieg sind neue Abteilungen mit den Resten der Geschosse von letztem Jahr eingerichtet…. Eine meiner hübschen und sehr freundlichen, intelligenten Begleitmädels hat dann im Museum zu weinen begonnen, mir erzählt von den verstümmelten Kindern, mit denen sie arbeitet, den Schmerzen, in den Seelen, Köpfen, Herzen. Das ist hier sehr gegenwärtig, der Tod… das Leben jedoch auch.

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Donezk, Kriegsmuseum

Untergebracht bin ich in einem neuen, aber bereits wieder herunterkommenden Hotel, welches nun ein Soldatenquartier ist und ich der einzige Nicht-Soldat bin. «Legion» nennen die sich: Alle Altersgruppen, Jung überwiegt. Auch Frauen sind dabei… Man lud mich abends in eines dieser Quartiere ein, zehn Mann in einem Zimmer, und ich habe Musik gemacht. Ein dicklicher Mittvierziger, hochintelligent wirkender Mann liegt auf seinem Bett. Die anderen erklären mir, der sei traumatisiert. Er war vorher Gouverneur, irgendwie in der Administration gewesen. Die Ukros hätten ihn wohl lange gefoltert.

Ein frecher, vorlauter junger Tschetschene hat mich wegen meiner rosa Schlabberhose zuerst blöd anmachen wollen, bringt mir aber nun Tee. Man kümmert sich sehr um meine Wohlfahrt.

So viel Lebensbejahung wie hier, mitten in dieser Situation, kenne ich aus Deutschland nicht. Und es ist nicht einfach, nicht zu weinen vor Ergriffenheit, das darf ich mal so sagen.


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Die Schuhe der Menschen, die hinter dieser Tür wohnen

Am Freitagnachmittag war ich in der Musikschule und hatte meinen ersten Kennenlern-Termin. Die Direktorin stand bereits wartend auf der Straße. Nach einer höflichen kurzen Begrüßung führte man meine charmante Natalija und mich in einen kleinen Konzertsaal, der mit etwa sechzig bis siebzig Menschen gut gefüllt war. Dass nun, als wir saßen, die Direktorin anhub, mich auf Deutsch zu begrüßen (wobei ich sicher bin, dass sie das auswendig gelernt hat), war die erste Sensation. Die nächste folgte für mich, als ich begriff, dass der ganze Aufwand hier einzig für mich betrieben wurde. Eine Blaskapelle junger und ganz junger Menschen marschierte auf, etwa 25 Menschen, um mir ihr Wettbewerbsprogramm zu präsentieren. Außerordentlich und bemerkenswert war, dass die Kinder auswendig und sehr diszipliniert und sauber gespielt haben. Das spricht für die Qualität des Leiters. Danach spielten fünf Lehrkräfte freundlich-virtuosen New-Orleans-Jazz. Auch hier hat mich die Qualität der Darbietung verwundert. Ich bin nicht zum ersten Male in russischsprachlichen Gefilden, deshalb war das recht überraschend für mich. Mein anschließendes Didgeridoo-Spiel hat den Anwesenden gut gefallen. Der Applaus war groß.

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Was für ein Empfang! Blasskapellen-Auftritt der Donezker Musikschüler, speziell für Klaus Burger

 

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Der Meister und seine Sansula
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Musik verbindet: Klaus Burger als ein ehrenvolles Mitglied der Musikschule von Donezk

 

Ich habe in meinem Leben, wenn ich das addiere, mindestens drei Jahre in Italien verbracht, weil ich am «teatro la fenice» und in Torino im Radiosinfonieorchester spielte. In dieser Zeit habe ich mich natürlich an das unglaublich gute Essen dort gewöhnt und meine privaten Kochambitionen sind auf hohem Niveau. Nun sitze ich in Donezk und esse mit den Soldaten deren Essen aus dem Blechnapf. Doch kann ich mich keinesfalls beschweren. Dafür, dass hier Kriegszustand ist, empfinde ich das geradezu als Luxus, dass ich überhaupt etwas bekomme und es ist simpel, das Essen, jedoch keinesfalls schlecht. Tauche ich auf, um mich hinten an der Warteschlange anzustellen, schieben die freundlichen Soldaten mich fast gewaltsam nach vorne, damit ich nicht zu warten brauche. Meine Versuche, mich klein zu machen, werden rigoros unterbunden. Der Koch stellt mir als Einzigem ein Kännchen Tee hin, der freche lustige Tschetschene fragt dabei Vokabeln ab. Es ist so viel Lachen und Freude bei diesen Menschen.

Dann sitze ich da, schaue mir die an und denke mir, wer wohl nächstes Jahr noch leben wird. Dann wird mir kurz das Herz schwer, gleichzeitig weiß ich, dass sie alle auch lieber Frieden hätten und dennoch genau wissen, wofür sie das auf sich nehmen. Diese Menschen mag man töten können, jedoch nicht unterjochen. Das ist ganz klar und hart. An dieser Haltung werden sich noch Einige die Zähne ausbeißen können, hoffentlich jedoch wird Frieden einkehren. Die Disziplin der Soldaten ist sehr groß, nichts ist grob, roh oder besonders laut. Vermutlich würde im deutschen Fernsehen von einem zusammengewürfelten Haufen gesprochen werden: «Banditen», «Terroristen», «Söldner». Doch es gibt nichts zu Trinken. Da fallen mir die Bundeswehrgeschichten vom Koma-Saufen ein… Wie sinnentleert, wo soll da auch Motivation herkommen?

«Eine dermaßen auffällige Höflichkeit würde ich mir oft in meinem Leben gewünscht haben «

Tag 3: 22.05.2016

Heute gab’s vor dem Theater, wo ich eine Ballett-Vorstellung anschauen war, am frühen Nachmittag, Sonnenschein vom allerfeinsten. Nun, das Ballett hat gut getanzt, dennoch ging mir die synthetisch produzierte und absolut viel zu laute Musik nach einer halben Stunde so auf den Geist, dass ich um Fluchterlaubnis bat, welche mir dann auch gewährt wurde. Ich glaube, die Natalija war auch froh darüber. Dafür war dann im Sonnenschein ein gewisser Tumult, denn der stärkste Mann der Welt brach dort gerade einen Weltrekord im Gewichtheben über eine bestimmte Distanz zu schleppen. Süße Last: 22 quiekende Mädchen um die acht Jahre steckten in sechs großen Blechfässern und mittels gewaltigem Joch stapfte der Herr seinem Sieg entgegen. (Bilder kommen separat, weil, wenn ich zu spät zum Essen komme, gibt es keinen Salat mehr……)


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Donezk zeigt Stärke: Weltrekordbruch-Versuch im Gewichtheben und -schleppen
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Und die Sonne lacht: Die kleinen Helfer des «stärksten Mannes der Welt»

Am freien Nachmittag habe ich Akazienblüten gesammelt, reichlich. Seit einigen Monaten habe ich ein angemeldetes Gewerbe nämlich: «Lyubov-Liebe» — das ist der Name meiner Blütensirupe. Ich mache Sirup aus Kirschblüten etc… Also jetzt ist Akaziensaison. Der Soldatenkoch gab mir die Gläser, den Zucker… und nun wird der Sirup in der Sonne auf dem Militärlaster seine Energie bekommen.

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Energietanken für Mensch und Natur: Selbstgepflückte Akazienblüten auf ihrem Weg zum Sirup

 

Ziemlich lustig war die Situation, als ich den Soldaten in ihrem Zimmer versucht habe, zu erklären, warum ich kein Fleisch esse und dennoch glaube, keinesfalls irgendwie schwächlich geworden zu sein. Und das alles ohne Dolmetscher und die reden dann durcheinander und nicht, wie von mir erbeten, ochen’ medlenno, also sehr langsam. Es gelang mir, glaubhaft zu machen, dass die stärksten Tiere eben der Elefant, Nashorn, Nilpferd und Büffel sind, dass diese Gras essen würden und, in Fahrt gekommen, habe ich ihnen eine komplett neue Sichtweise auf einen Aspekt gelenkt. Nämlich, dass der Löwe eigentlich eine «arme Sau» sei. Er müsse seinem Essen hinterher rennen, um nicht zu verhungern, während die Kuh im Essen steht. Das gab eine Art von Aufschrei vor Begeisterung und Entsetzen gleichermaßen, denn so hat das noch keiner betrachtet. Das war sehr lustig, so ein Gelächter….

Und da ich so viel Zeit hier in dieser Unterkunft habe, kann ich auch viel konstatieren, was mir dort so auffällt: Diese Menschen sind nicht laut, nicht rüpelig, bisher hat keiner in irgendeinem Gespräch, welche sie so führen, einen anderen beim Sprechen unterbrochen oder übertönt oder herumgeschrien. Eine dermaßen auffällige Höflichkeit würde ich mir oft in meinem Leben gewünscht haben, besonders in Deutschland und Italien. Keinerlei aggressive Töne, man lebt sehr eng zusammen. Nach dem Essen bedanken sich alle beim Koch, wenn sie den Speiseraum verlassen. Fast alle geben mir immer die Hand, wenn wir uns begegnen. Es sind auch welche dabei, die Schlimmes erlebt haben müssen. Ein ganz Junger, noch spätpubertierend, kaum 18, blickt immer auf den Boden…

«Die Menschen, die ich treffe, sind sich ihrer Sache, nämlich eine neue Republik aufzubauen» 

Tag 4: 23.05.2016

Ich war also heute in der Philharmonie und habe versucht, vorzutragen, was wir machen könnten. Die entscheidende Stelle dafür ist der Dirigent des Orchesters. Und den werde ich morgen nach der Probe treffen. Ich hoffe, dass er sich die Zeit nimmt, um die Partituren anzusehen und mir zuzuhören. Wir werden sehen…

Als ich mit meiner wunderbaren Natalija dann rauskam aus der Philharmonie, entdeckte ich ein winziges uraltes Mütterchen, mit einer Tüte in der Hand, vor einem großen Müllcontainer stehend. Absichtsvoll verlangsamte ich den Gang, weil ich sehen wollte, warum sie sich so anstellt, ihren Müll da rein zu werfen. Doch es war genau anders: Diese gebeugte, fast durchsichtig wirkende Frau hat nichts zum Reinwerfen dabei gehabt, sondern, als ich Natalija fragte, ob die da jetzt tatsächlich nach Essbarem suchen würde, das bejaht wurde…. Ich ging auf die uralte Frau zu, sagte «Babuschka, hallelujah!» und drückte ihr, die sich erstaunt umdrehte, einen lächerlichen 50-Rubel-Schein in die Hand, hatte kein Geld mehr ansonsten. Ich blickte in wunderbare, blaue, erstaunte Augen, drehte mich sofort um, um kein Gespräch zu beginnen. «Gott segne dich und ich wünsche dir Gesundheit», rief das Mütterchen mir nach, Natalija übersetze es mir, obwohl das schon klar war. Ich ging weiter neben Natalija her, die leise weinend den Blickkontakt zu mir vermied und ich, leise weinend, wollte auch nicht, dass das nun ein Rührstück wird, weshalb wir unseren Weg stumm fortsetzten.

Die allgemeine Bedrückung und Trauer, die über der Stadt liegt, ich nicht zu ignorieren. Gleichwohl sind die Menschen, die ich treffe, sich ihrer Sache, nämlich eine neue Republik aufzubauen, sicher und hierin wirken sie unbeirrt. Mich erstaunt in diesem Zusammenhang, dass man «die Ukrainer» nicht pauschal verdammt.




«Ob die Donezker zurückschießen würden, sagten alle Nein. Zu groß ist der Wille zum Frieden»

Tag 5: 24.05.2016

Heute wurde ich nach etwa zwei-stündigem Warten am Straßenrand vor meiner Unterkunft dann doch noch abgeholt… Der Grund für diese Verzögerung lag darin, dass die Ukros in ein Dorf geschossen haben, Schaden anrichteten und Leute verletzten, weshalb mein Fahrer erst später kam. Da gibt es dann Prioritäten in der Agenda. Diejenigen, welche ich gefragt habe, ob die Donezker dann zurückschießen würden, sagten alle «Nein», das seien Provokationen, die genau dazu dienen sollen, dass man zurückschösse, und das will man nicht, der Wille zum Frieden sei zu groß, als dass man wegen solcher Aktionen die Gesamtlage verschlechtern würde…

Dann machten wir am Nachmittag einen Ausflug. Alles hier duftet von den Akazienblüten überall und die ersten Wildrosen mischen sich da hinein. Ein schöner Tag, Sonnenschein, blauer Himmel und wir fahren am Bahnhof vorbei aus der Stadt raus. Dann hat mich allerdings recht schnell ein großes Grauen am Hals gepackt, regelrecht gewürgt hat es mich: Einen Vorort, in dem vor dem Krieg 28.000 Menschen wohnten, eher Oberklasse, wenn man die Häuser und Gärten ansieht, verkehrsgünstig zwischen Bahnhof und Flugplatz gelegen, durchfahren wir…

Hier sind sehr viele Menschen gestorben, da stecken zum Teil noch die Raketenblindgänger in der Straße. Entsetzlich, diese Zerstörungen. Zwischen den Ruinen ab und zu ein vereinzelter Mensch, der Garten- oder Ackerfläche bearbeitet, siebartig durchlöcherte Gartenmauern und Zäune…..

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Zwischen Krieg und Frieden: Das bis zur Unkenntlichkeit zerstörte Oktjabrskij Gebiet von Donezk, Mai 2016
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Zwischen Krieg und Frieden: Das bis zur Unkenntlichkeit zerstörte Oktjabrskij Gebiet von Donezk, Mai 2016
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Zwischen Krieg und Frieden: Das bis zur Unkenntlichkeit zerstörte Oktjabrskij Gebiet von Donezk, Mai 2016

 

Mutter Natur hingegen hat das ganz gut verkraftet. Es blühen mitten in der Apokalypse am Flughafen die Tulpen, alles ist grün, bunt, blühend, nur die grauschwarzen Ruinen dazwischen….

Man schärft mir ein, keine Soldaten zu fotografieren, denn das könnte Familienangehörige auf der anderen Seite der Frontlinie in größte Schwierigkeiten bringen, was hier eben kein teurer Strafzettel, sondern Folter und Tod heißt.

So sieht zum Beispiel die Facebook-Seite eines Berufsmusikers, eines Posaunisten von Donezk, aus: Hab und Gut verbrannt und gesprengt…

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Ein Donezker Posaunist, mitten in den Trümmern seines Lebens


Danach besuchte ich eine weitere Musikschule. Hier waren die Schüler deutlich älter, das war eher wie Vorbereitung auf Musikstudium. Es gab ein Konzert, ich hörte mir das an. Der Musikschulleiter, ebenfalls ein Posaunist, sprach gut Englisch. Ich erklärte mein Vorhaben, mit seiner Schule an einem Projekt zu arbeiten, und wir werden das ab dem Herbst dann tun. Das heißt, ich werde öfters mal anreisen und mit denen ein von mir erarbeitetes Konzept oder eine Komposition einstudieren und im nächsten Frühjahr dann ein Konzert machen.

Nach der Aufführung stellte man mich dem Orchester vor. Ich fragte, ob sie denn mit einem Verrückten, wir mir, Lust hätten zu arbeiten. Sie wollen, alle strahlten und freuten sich, ein Mädchen, Flöterin, jung, hübsch, vielleicht 16 oder 17, hebt den Finger, meldet sich, um mich etwas zu fragen. Ob ich denn keine Angst hätte, wenn ich als Deutscher bei dem «Feind» Kulturprojekte machen würde… Was für eine Scheißwelt, manchmal… Sollte ich nun, rein theoretisch, jemanden von hier nach Baden-Baden einladen wollen, das würde einfach nicht gehen, weil das hiesige Staatsgebilde nirgendwo anerkannt ist. Das schmerzt die Menschen hier sehr, das fühlt man.

Einen Fortschritt in meinem Kommunikationsvermögen stelle ich fest. Und je widerstandsfähiger ich mich im Ignorieren von Englisch-Wortfetzen, die mancher hier weiß, verhalte und konsequent Bayerisch mit immer mehr Russisch drin spreche, ist wieder Redefluss möglich, es staut sich weniger…..

Die Qualität der Grundnahrungsmittel ist äonenhaft über der von Mitteleuropa, halt nicht so schön anzusehen.

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Die Geschenke der Mutter Natur: Ohne Konservierungsstoffe und Chemikalien, dafür aber mit viel Liebe zum Leben in Frieden

Abends bin ich wieder in dem Zehnerzimmer. Ich habe ein Instrument dabei, mit allerzauberhaftestem Klang, Sansula. Metallzungen mit den Fingerspitzen gespielt, der Klang wird durch eine Fellmembran drunter schön klar und deutlich… sehr ätherisch… Da sitze ich nun abends auf einem Stockbett, bullige, tätowierte Typen die meisten, jedoch auch junge, sitzen mit feuchten Augen, an den Wänden Maschinenpistolen angelehnt. Seit der Beerdigung von Hermann Naber, der der Chef der Hörspielabteilung des SWF über Jahrzehnte war, auf der ich die Ehre hatte, mit der Sansula zu spielen, war das nie mehr so innig, innenraumöffnend,  wie jetzt gerade… Ich fliege über meine sinfonische Vergangenheit, Dreizehntel/Septolen mit Sechsteltönen, sitze wieder hier auf dem Bett und die Friedlichkeit dieses Momentes allein war für mich persönlich — egal, was kommen mag — die Reise wert.

Dann erzählt mir einer der bulligeren Typen, vielleicht knapp vierzig Jahre alt, er kratzt an der Schweißnaht des Stockbettes, bis ich endlich verstehe, dass er Schweißer sei. Bis vor ziemlich genau zwei Jahren sei er Schweißer gewesen. Er hat zwei Kinder und eine Frau, und dann hat sich das Leben so verändert, dass er nun eben hier sei. «Das ist mein Leben», sagt er. Die anderen auch oder sie nicken.

Es gibt keinerlei Idee von einer Zukunft, keiner hat eine Ahnung, was kommt oder noch passieren wird. Als Grund nennt mir der Bullige Dinge, von denen ich froh wäre, wenn ich sie noch wesentlich schlechter verstanden hätte, doch von erschossenen Frauen und Kindern

«Dann eskalierte das sehr schnell, 250 Menschen sind in diesem Dorf umgekommen»

Tag 6: 25.05.2016

Ich habe nachgefragt. Die haben tatsächlich auch schwangere Frauen abgeknallt… Das war das, was ich gestern hoffte, missverstanden zu haben.

Missverstanden habe ich ebenfalls, dass ich heute ein Konzert machen werde. Es war vielmehr ein Konzert, in welches ich eingeladen war. Diese typischen Ostblockkulturzentren, die alle irgendwie gleich aussehen und über das ganze Land verteilt sind. Es war das erste Konzert nach Ausbruch des Krieges vor ziemlich genau zwei Jahren. Am 26. Mai 2014 wurde Poroschenko Präsident und zwei Tage später begann hier der Krieg.

Das war jetzt natürlich Amateurniveau, gleichwohl zauberhaft. Ballettgruppen, Sänger, Balalajka und Gitarrenspieler, ein Sketch über den Smartphone-Wahnsinn mit freundlicher Ermahnung, vor lauter Internetgestocher die Familie nicht zu vergessen. Glücklich sind die Menschen in diesem Vorort von Donezk vor allem, dass keine Geschosse mehr einschlagen, die Menschen töten. Das ist allerdings erst seit zwei Monaten der Fall. An dem hinteren Bühnenvorhang ist eine Art Friedentauben-Schwarm hingemalt. Drunter und drüber sind auf Tafeln mit den Wünschen der Menschen angebracht, die Schlüsselworte für ein kommendes besseres Leben. Soweit ich das verstanden habe, stand da angeschrieben: «Hoffnung, Frieden, Familie, Kinder, Musik, Respekt, Liebe…»

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Ein Fest für die Seele: Das erste Konzert nach Ausbruch des Krieges, speziell für Klaus Burger

Danach fuhr ich mit einer Kulturfrau und weiteren Menschen zu einem anderen Kulturzentrum, nicht weit weg vom ersten. Hier ist kein Betrieb mehr möglich. Man hat in der Zwischenzeit die eingestürzten Dachteile erneuert, doch es gibt einfach viel zu wenig finanzielle Zuwendungen, um es wieder herzurichten. Im Eingangsbereich hängen aus der früheren Zeit noch Fotos, von den Orten, wohin die gereist sind, die hier ihre Projekte realisiert haben: Paris, Rom und Bochum auch. Bochum ist oder war die Partnerstadt von Donezk. Doch hat man seit Ausbruch des Krieges nichts mehr aus Bochum gehört… «Tja..», sagt der Direktor dieses vorher für 1.000 Nutzer konzipierten Kulturzentrums, «…Wir sind jetzt die Terroristen». Er bittet mich, ob ich denn etwas ausrichten könne, man habe schöne Sachen mit Bochum gemacht. Was soll ich denn ausrichten können? Ich habe in Baden-Baden dasselbe Problem mit der Partnerstadt Jalta, die überhaupt zu erwähnen seit zwei Jahren den Verdacht aufkeimen lässt, man sei Teil einer terroristischen Vereinigung. Das ist irgendwie im öffentlichen Raum so justiert, dass es quasi unanständig ist…

Es ging eine Vielzahl von Geschossen nieder, die mit Stahlnadeln, ähnlich wie Dartpfeilen, gefüllt sind. Diese etwa fünf oder sechs Zentimeter langen Stahlnadeln zerfetzen natürlich alles Menschenfleisch in größerem Umkreis beim Explodieren. Man sagt mir, hier seien es etwa 50.000 solcher Dinger eingeschlagen.

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Das Kulturzentrum von Donezk bzw. alles, was nach 2 Jahren Bürgerkrieg davon übrig geblieben ist

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Am Anfang, erzählt man mir, sei der Widerstand gegen die Ukros noch gewaltfrei gewesen, man habe Straßenblockaden veranstaltet. Doch die Blockierer wurden verschleppt und keiner hat sie je wieder gesehen. Dann eskalierte das sehr schnell, 250 Menschen sind in diesem Dorf umgekommen. Die freundliche Oma meinte, es wäre zwar immer noch schwierig, doch man hätte wieder Strom. Das Wasser sei miserabel, doch es schlagen keine Granaten mehr ein.

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Bewohnerin des Dorfes, in dem 250 Menschen durch die Kiewer Truppen ermordet wurden

«Weshalb man immer von «pro-russisch» spricht, kann ich nicht verstehen, denn die Menschen hier sind Russen»

Tag 7: 26.05.2016

Heute waren wir wieder in Oktrjabrskij — einem sehr beschädigten Ort, von welchem die Fotos von vorgestern stammten. Um zehn Uhr heute Morgen wurde dort ein Denkmal für die im Krieg umgebrachten Menschen dieses Ortes eingeweiht, zum zweiten Jahrestag der Präsidentschaft von Poroschenko. Es waren vielleicht dreitausend Menschen gekommen. Weshalb man immer von «pro-russisch» spricht, kann ich nicht verstehen, denn die Menschen hier sind Russen, durch das Ende vom ersten Weltkrieg, die Revolution Lenins und Trotzkis der Ukraine zugeschlagen worden.

Nicht wenige Menschen sind hier heute zusammengebrochen und wurden weggetragen oder weggeführt. Ich habe noch nie so viele Menschen auf einem Platz weinen sehen — ob Omas, Polizisten, Soldaten, Kinder… Ich stehe dazwischen, denke über die offizielle Position nach, die mein Heimatland in dieser Angelegenheit eingenommen hat… «Terroristen», «Separatisten», «Kriminelle»…

Auf den Fahnen stehen «Wahrheit» und «Frieden»… Während der Enthüllung des Denkmals steigen weiße Tauben auf, man hört die Kanonen der Ukros wummern. Vielleicht (ich habe es nicht gezählt) dreißig bis vierzig Explosionen binnen zwanzig Minuten. Die «Terroristen» jedoch antworten wieder nicht. Es hat mir fast das Herz zerrissen. Die Opfer sind Musiklehrer, Lehrer, Schulkinder, normale Menschen gewesen, 250 in diesem Ort. Sie haben lange in den Kellern hausen müssen, bevor dieser Horror beendet war.

Ich habe auch geweint, schäme mich allerdings gar nicht.

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Den Tränen so nah, wie dem Donbass: Klaus Burger bei der Gedenkveranstaltung zum 2. Jahrestages der Präsidentschaft von Poroschenko

Nächstes Jahr zum dritten Jahrestag werde ich mit einem Blasorchester dort Musik machen, etwas komponieren

Später waren wir an der Oper. Ich hatte ein schönes Gespräch mit dem Dirigenten, der sich über eine Kooperation freuen würde. Ich habe mein Anliegen vorgebracht, sie hören sich meine Sachen an und wir stehen in Kontakt. Die Donezker Oper war sehr oft zu Gastspielen in Deutschland, man wird in Schweinfurt, Aschaffenburg, ich habe vergessen, wo noch, sich an diese freundlichen Menschen vielleicht noch erinnern. Traurig ist man, dass es keinen Kontakt mehr gibt, sehr traurig. Hoffentlich kommen andere Zeiten.

Ich fahre heute Nacht mit meinem «Gentledriver» Nikolaj, dem höflichsten Autofahrer, den ich je erlebte, zurück nach Russland und morgen Abend, wenn alles gutgeht, bin ich wieder zurück. Ich werde, wenn es geht, so haben, wie ausgemacht, Ende September/Anfang Oktober wiederkommen. Und wenn ich darf, möchte ich wieder da wohnen, wo ich jetzt gewesen bin: Bei den höflichsten und freundlichsten Menschen, die man sich nur vorstellen kann.

Vielen Dank, ihr lieben Menschen, auf Wiedersehen in Frieden.

Sbasibo bolschoij!!!!!! Dosvedanje!

P.S.: Noch ist Zeit, gepackt habe ich, mich von fast allen Menschen hier verabschiedet, umarmt , «Spasibo za gostiprijimstvo!» (Danke für die Gastfreundschaft) gesagt. Bin gespannt auf die Rückfahrt: Barfüßiger, vermeintlich Alt-Hippy, aus Deutschland, an der Grenze von Novorussia nach Russland rein. Das Ambiente an der Grenze hat was. Das ist anders, als in Deutschland. Mein Fahrer, der wunderbare Nikolaj, Namensbruder allemal, hat zwei Kinder, Frau, er ist der Fahrer der Institution (Presse, Fernsehen, Nachrichten etc., wie Bayern oder SWR). Im Kofferraum sind immer Schutzwesten, sollte irgendwo Ungemach geschehen.

«Our terrorists!» ist seine Standartfloskel, irgendwie zärtlich und bitter, wenn wir an Straßenreparaturen vorbeifahren. Viele erzählen mir, dass die Straßen- und Bauarbeiter der Kommune Donezk wie Helden gerühmt werden, weil sie trotz dieses Beschusses, auch mit den oben beschriebenen Stahlnadeln etc. die Straßen immer instand hielten, Tag und Nacht… Kaum vorstellbar, doch es wird mir von etlichen berichtet. Auch die Feuerwehren und Sanitäter. Auch von Zap höre ich das…. Amerikaner. Der ist hier eine Art Berühmtheit, Nichtraucher, Vegetarier und Pressemann… immer vorne dabei. Er war mal GI, Amisoldat, und hat wohl einiges in Jugoslawien mitgemacht. Er lebte in New York, keine Dumpfbacke… Es wurde für ihn in Amerika unangenehm, als sein Gewissen und die veränderte Lebenseinstellung ihm den Mainstream zu verlassen befahlen. Er wollte oder musste da weg, für ihn ist die Nato eine terroristische Vereinigung. So postet er.

Gerade hat es geklopft. Der Chef bringt mir ein Glas mit russisch-konserviertem Obst… Händeschütteln, umarmen… Wenn alles gut geht, bin ich in etwa 25 Stunden daheim. Na gut… ich kann dem Universum nur Dankbar sein, dass ich so was tun darf.

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Fortsetzung folgt, voraussichtlich im Herbst. Und dann immer wieder, bis in die Friedenszeiten und darüber hinaus. Einige musikalische Meisterwerke von Klaus Burger gibt es zu sehen und zu hören auf seinem Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/user/klausburger1958/videos

Bitte helft uns, Donbass am Leben zu erhalten

Unterstützt unsere aktuelle Mission «DONBASS WIRD LEBEN» zur Sicherung des Überlebens notleidender Familien, Waisenkinder, Rentner, Kranken und Alleinstehenden, die sich bereits das 3. Jahr in Folge mitten in der Beschusszone befinden. Einfach per Überweisung oder PayPal euren persönlichen Spendenbeitrag an unseren deutschen Partner-Verein „Friedensbrücke“ senden (Betreff: Remembers & Angel) und sich schon heute auf unsere neuen Erfolgsberichte aus den Kriegsgebieten freuen. Danke & Spasibo!

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Betreff (wichtig!): Remembers & Angel

Bei Fragen zu eurer Wunschspende oder unserer Donbass-Mission: Einfach eine Mail an remembers.achtungpartisanen.ru@yandex.ru schreiben

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„DONBASS WIRD LEBEN“ ist eine internationale Hilfskooperation von REMEMBERS (Deutschland) & dem humanitären Bataillon „Angel“ (Donbass), die wir Anfang November 2015 gestartet haben: https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben/

In dieser kurzen Zeit ist es uns bereits gelungen, über 3.000 unschuldige Zivilisten, hauptsächlich Familien mit Kindern, Rentner und Waisenkinder, in den heißesten Regionen des Krieges mit allen überlebensrelevanten Lebensmitteln und Medikamenten zu versorgen. Diese sollen ihnen nicht nur das Überleben auf Zeit sichern, sondern auch einen kleinen Hoffnungsschimmer bis ans Kriegsende geben. Einen Hoffnungsschimmer auf Menschlichkeit und Gerechtigkeit. Einen Hoffnungsschimmer, der ihnen die nötige Kraft verleiht, um diese schwierigen Zeiten gemeinsam durchstehen zu können.

In diesem Zusammenhang erscheint bei uns in regelmäßigen Zeitabständen seit dem Start unserer Mission eine mehrteilige Kurzvideo-Dokumentationsreihe, die unsere aktuelle Mission und den leidvollen Kriegsalltag der Zivilisten mitten in der Beschusszone hautnah widerspiegelt:

> Erfolgreich abgeschlossene Hilfeleistung für:

(1) Kiewskij Gebiet (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-2/

(2) Aleksandrowka (150 Zivilsten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-3/

(3) Spartak (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-4/

(4) Jakowlewka (100 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-5/

(5) Grigorowka & Nowaja Marjewka (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-6/

(6) 2.Plattform,„Volvo-Zentrum“ (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-volvo-zentrum/

(7) Spartak 2.0 (100 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-7/

(8) Oktjabrskij (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-oktjabrskij/

(9) Kurganka (100 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-kurganka/

(10) Gorlowka (Direkthilfe für ausgewählte Familien mit Kindern): https://remembers.achtungpartisanen.ru/gorlowka/

(11) Neujahrsmarathon durch die DVR und LVR (über 500 behinderte und Waisenkinder sowie Familien in Not): https://remembers.achtungpartisanen.ru/danke-liebes-deutschland/

(12) Staromihajlowka & Schirokaja Balka (50 Rentner und rund 500 Familien mit Kindern): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-8/

(13) REMEMBERS & «Angel» in Rentner-Mission (320 Zivilisten & Familien): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-13/

(14) Überlebensrettung durch individuelle Direkthilfe: https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-14/

(15) Marinowka: Überlebenschancen für die Großen & Riesenfreude für die Kleinen: https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-marinowka/

(16) Neue Überlebenschancen auf Zeit für 100 Familien mit Kindern aus Kurganka: https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-16/

(17) Humanitäre Direkthilfe und medizinische Versorgung für ältere Menschen in besonderer Not: https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-17/

(18) REMEMBERS spenden Hoffnung auf Frieden — an die Veteranen des 2. Weltkrieges: https://remembers.achtungpartisanen.ru/remembers-fuer-donbass-veteranen/

– weitere aktuelle Berichte aus der Volksrepublik Donezk und Lugansk folgen in Kürze.

Unsere Mission geht weiter.

Fortsetzung folgt.

DONBASS WIRD LEBEN.

Doch dafür brauchen wir DRINGEND eure Unterstützung.

Mehr Infos zu unserer Donbass-Mission, inkl. des aktuellen Spendenstandes und eines Gesamtüberblicks zu unseren Spendenaktionen 2014 — 2016 hier: https://remembers.achtungpartisanen.ru/spenden/