TERRORAKT IN DER DVR: 9-JÄHRIGE GETÖTET, 3 WEITERE ZIVILISTEN IN LEBENSGEFAHR

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Laut aktuellen Meldungen des Chefs der Miliz der Volksrepublik Donezk, Eduard Basurin, wurden im Laufe des Bürgerkrieges im Osten der ehemaligen Ukraine bereits über 200 Kinder durch die Hände der Kiewer Truppen kaltblütig ermordet. Ob infolge von Artilleriebeschüssen, Landminenexplosionen oder Terrorakten, die sich bereits seit 1,5 Jahren gezielt gegen die Zivilbevölkerung in Donbass richten.

Zu den aktuellen tragischen Tagen der Volksrepublik Donezk zählt der 24. September 2015. Bei einer Militärtechnik-Ausstellung kam gegen 15 Uhr Ortszeit ein 9-jähriges Mädchen ums Leben. Ihr 6-jähriger Bruder sowie 2 weitere Zivilisten wurden dabei lebensgefährlich verletzt. In einem der Ausstellungspanzer wurde eine 200 Gramm schwere Bombe platziert. Als die kleine Xenia Iwahno nachschauen wollte, was sich im Inneren des Panzers befindet, ging die hochexplosive Bombe in die Luft und nahm das junge Leben der 9-jährigen einfach mit.

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 Dem Widerstandskämpfer mit dem Spitznamen «Kobzon» ist es gelungen, den 6jährigen Jungen aus dem brennenden Militärfahrzeug herauszuholen und ihm somit das Leben zu retten. Nur der kleinen Xenia konnte er nicht mehr helfen, weil sie sofort auf der Stelle tot war.

«… Auf dem Militärschießplatz ist etwas Schreckliches passiert, was keiner erwartet hat. Im Anschluss an den Panzer-Biathlon ist ein Mädchen ums Leben gekommen, welches keiner mehr zurückholen kann. Sowie ein Junge, dessen Gesundheit auch nicht mehr wieder hergestellt werden kann. Wir standen in der Nähe von Ausstellungsfahrzeugen…

Ca. 14.40 Uhr ist es zu einer Explosion gekommen. Ich befand mich in der Nähe des Fahrzeuges. Ich sprang drauf, machte die Luke auf und sah plötzlich den Jungen. Ich fasste ihn an seinen Armen an — und er brennt von oben bis unten. Ich nehme ihn in die Arme, falle zu Boden und versuche, die brennende Kleidung von ihm zu entfernen. Es war sehr schrecklich. Ich hatte nur noch einen Gedanken im Kopf «Der Junge wird am lebendigen Leibe verbrannt». Er war ca. 7-8 Jahre alt… Wir hatten das Feuer gelöscht. Um das brennende Fahrzeug herum lief der Vater und schrie «Oxana! Oxana!»… Sie bliebt drinnen… Wir haben nach ihr gesucht… Nachdem ich gesehen habe, dass das Mädchen nicht mehr am Leben ist… Mir fehlen die Worte etwas anderes zu sagen, als nur dass das Mädchen nicht am Leben war… Ich konnte nicht mehr meine Emotionen zurückhalten. Ich warf den Wasserschlauch aus der Hand und sprang einfach vom Panzer herunter. Weil ich wusste, dass sie nicht mehr da war. Weil sie mitten in der Explosionszone war… Was das war, kann ich nicht sagen. Aber 100% keine Munition. Denn wenn es Munition gewesen wäre, wären ich und die anderen auch nicht mehr am Leben.

Ich kann nur eines sagen: Den Krieg hat noch keiner abgeschafft. Niemand hat die Kampfhandlungen beendet. Ob die Minsker Vereinbarungen da sind oder nicht — da gibt es keinen Unterschied. Der Krieg geht weiter. Auch wenn die Artilleriebeschüsse heute seltener geworden sind… Heute Früh, gegen 6 Uhr am Morgen, wurde Kalininskij Gebiet beschossen. Es gibt zwar keine Verletzten, aber es wird trotzdem noch bombardiert. Deshalb: Minsker Vereinbarungen hin oder her — der Krieg läuft weiter. Nur die Beschüsse ist seltener geworden. Das ist alles…»

Entsprechend den Experten-Einschätzungen handelt es sich bei diesem tragischen Fall um einen Terrorakt, der voraussichtlich von ukrainischen Diversionsgruppen durchgeführt wurde.

Der Ministerpräsident der Volksrepublik Donezk, Aleksandr Zaharchenko, teilte heute mit, dass «die dafür Verantwortlichen — egal, wer diese sind und wo sie sich gerade befinden — unverzüglich gefunden und zur Verantwortung gezogen werden.» Zudem hat Zaharchenko betont, dass neben den eigentlichen Tätern auch Diejenigen entsprechend bestraft werden, die diesen Terrorakt nicht behindert haben bzw. konnten.

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Im Namen des ganzen Volkes von Donbass hat sich der Kopf der Republik mit folgeden Worten an die Eltern der 9-jährigen gewandt:

«Eure Tochter wird für immer in unseren Herzen bleiben. Ihre Lichtgestalt wird uns immer an diesen tragischen Tag erinnern sowie an das, wie wichtig uns das Leben jedes einzelnen Kindes ist.»

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.