TERRORAKT IN DONEZK: 13 TOTE, 20 SCHWERVERLETZTE

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«Ich werde niemals die Augen dieses Mädchens vergessen, das dort neben dem Kiosk lag. Ohne Arm. Sie hat mich angeschaut und mir gesagt «Da ist ein Geschoss explodiert!» Ich sagte, machen Sie sich keine Sorgen. Und hören Sie auf, ihren Arm zu bewegen… Es ist einfach nur grausam, was hier passiert. Aber die glauben es nicht. Ich rufe sie an und die sagen mir «Ihr lügt!» Dann lese ich im Internet und die sagen «Ihr lügt, was hier bei euch passiert!» Die glauben es einfach nicht…»

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Donezk, 22.01.2015:

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Während Poroschenko auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos «Ich bin Wolnowacha» herumschreit, das durchlöcherte Blechteil des Buses, in dem kürzlich 12 Menschen durch ihn ums Leben gekommen sind, in die Kamera hält und versucht, vor einem Millionenpublikum ein paar Tränen aus sich herauszuquetschen, töten die Ukra-Truppen auf seinen Willen weiterhin zielsicher unschuldige Zivilisten in Donbass.

So auch heute in Donezk. In einem rein zivilen Stadtbezirk.

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Gegen 8.30 Uhr wurde eine Trollejbus-Station (Oberleitungsbus) im Leninskij Bezirk aus einem Granatenwerfer beschossen. Dabei wurden 13 Businsassen getötet und über 20 weitere schwer verletzt.

 

Aber auch ein Mann, der mit seinem Auto am Bus vorbeifuhr, konnte den Beschuss leider nicht überleben. Sein Fahrzeug ging in Flammen auf. Er wurde auf der Stelle am lebendigen Leibe verbrannt.

 

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Aktuellen Angaben der Volksrepublik Donezk zufolge handelt es sich beim heutigen Busbeschuss erneut um einen geplanten Terror-Akt seitens der ukrainischen Faschisten. Die ersten mutmaßlichen Täter wurden bereits festgenommen. 

Das Ziel der Diversanten war scheinbar, so viele Menschen wie möglich auf ein Mal zu töten. Dafür wurden sowohl der Zeitpunkt als auch der Ort äußerst durchdacht gewählt. Denn an dieser Station und insbesondere um diese Uhrzeit (morgens, zwischen 8 und 9 Uhr) versammeln sich täglich viele Menschen, um mit diesem Bus zur Arbeit in die Stadt zu fahren.

 

Damit die Ukra-Faschisten mit eigenen Augen sehen können, was sie mit den täglichen Artilleriebeschüssen der unschuldigen Zivilisten in Donbass anrichten, wurden heute die ukrainischen Soldaten, die vor Kurzem während der Kämpfe am Donezker Flughafen festgenommen wurden, demonstrativ durch die Straßen von Lininskij Bezirk geführt, wo sich das Massaker am frühen Morgen ereignete.

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Auf die Fragen der Einwohner, wozu sie eigentlich hierher gekommen sind, antwortete einer der Gefangenen: «Ich weiß nicht. Man hat uns was anderes erzählt».

Ein anderer Gefangener erzählt den Reportern von «Pravda DNR» («Wahrheit DVR») seine persönliche Geschichte:

«Ich kam nach Hause und bekam eine Kriegseinladung nach der anderen. Nach der dritten musste ich hierher… Aber ich wollte nicht. Wozu brauche ich das? Ich habe 2 Kinder… Ich komme aus dem Gebiet Ternopol… Bei uns zwingt man die Menschen dazu… Klar, gibt es auch verrückte Patrioten, aber ich bin es nicht… Aus unserem Dorf wurden 100 Leute einberufen…»

 

Der Ukra-Offizier der 93. Brigade Oleg Micak, der vom Widerstand ebenso an die Unglückstelle gebracht wurde, hatte das Glück, den Hass der Zivilisten von Donezk auf ihre «Befreier» sogar hautnah zu erleben. Die Menschenmenge hätte ihn am liebsten auf der Stelle eigenhändig zerfetzt:

 

Die Idee, die Mörder auf einer offenen Straße vors Volksgericht zu stellen, kam vom Ministerpräsidenten Zaharchanko persönlich. In seiner Pressekonferenz teilte er mit, dass er dies den Angehörigen der Getöteten einfach schuldig ist: 

«Sie werden zu Fuß vom Flughafen bis zu der Busstation gehen. Jeder von denen soll die Angehörigen, die noch am Leben geblieben sind, um eine Entschuldigung bitten. Und ich sage es ehrlich: Das Einzige, was ich den Menschen verbieten werde, ist, dass sie sie nicht auseinandernehmen. Alles andere… reden, den Mördern direkt in die Augen sehen… Sie sollen erzählen, wozu sie hierher gekommen sind. Aus welchen Gründen sie unseren heiligen Boden mit ihren Drecksfüßen zertreten…»

 

Und während wir alle wieder um die von Kiew ermordeten Menschen in Donbass trauern, freut sich die Ukra-Ukraine um so mehr für ihre «Erfolge» und gibt die Schuld dafür erneut dem Widerstand. Wie immer, im Stil von «Odessa hat sich selbst verbrannt. Der Widerstand beschießt sich selbst bzw. die Zivilisten».

Video: http://russian.rt.com/inotv/2015-01-22/Ukraina-obvinila-opolchencev-v-tragedii

 

Donezk! Lugansk! Donbass! Wir trauern täglich mit euch. Wir weinen um jede eurer einzelnen Seelen. Um jede vergossene Träne eurer Kinder. Unser Herz gehört euch. Euren Schmerz und euer Leid teilen wir unter uns auf. Damit euch mehr von Hoffnung bleibt.

 

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Wir vergessen nichts.
Wir verzeihen es nie.

 

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