EXPERTEN: UKRAINE IST ZU EINER CHEMISCHE & RADIOAKTIVE GEFAHREN-QUELLE GEWORDEN

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Die Ukraine hat heute nicht nur mit der Staatspleite, dem ungebrochenen, antifaschistischen Widerstand in Donbass und der Atomkraftwerk-Katastrophe von 1986 in Tschernobyl zu kämpfen. Sie muss auch die lebensgefährlichen Folgen aktueller Umweltkatastrophen in ihrem Land bewältigen, die die selbsternannte Staatsmacht in Kiew aufgrund ihrer Inkompetenz in allen Bereichen des Lebens und Regierens eigenhändig hervorgerufen hat.

 

Im November 2017 soll in Tschernobyl eine neue, knapp 100 Meter hohe Schutzhülle für den im Jahr 1986 explodierten Reaktor entstehen. Denn der vor 20 Jahren eilig errichtete „Sarkophag“ droht heute einzustürzen. Am Bau der neuen Hülle sind Arbeiter aus 17 Nationen beteiligt. Doch zu seiner Fertigstellung fehlen mindestens 615 Mio. Euro.

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Landesweit betreibt die Ukraine 4 ältere Atomkraftwerke, die mehr als 50% des Energiebedarfs des Landes decken. Nach Angaben des Staatskonzerns «Energoatom» verbrauchen die Meiler jährlich 257 Tonnen Brennstoff. Aber nur im AKW Zaporozhje existiert ein Zwischenlager. Der Rest des Atommülls geht bereits seit Jahren nach Russland. Doch Ende 2017 soll damit Schluss sein und die Abfälle müssen zurückgebracht werden. Deshalb braucht die Ukraine nun dringend ein zweites Lager für hochradioaktive Abfälle. Der Bau sollte ursprünglich im Jahr 2016 beginnen. Aber mehr als eine Studie dazu gibt es bis dato nicht.

Schon gewusst? Die ersten radioaktiven Abfälle aus der EU wurden nun nach Tschernobyl verschickt

Die Wiederaufbereitung und Zwischenlagerung von Atommüll kostet die Ukraine schon jetzt jährlich 200 Mio. Dollar. Durch den s.g. «Ukraine-Russland-Konflikt» könnten jetzt die Kosten sogar noch weiter steigen, da die aktuelle Kiewer Regierung vor kurzem angekündigt hat, auf russische Brennstäbe gänzlich verzichten zu wollen und dafür alles auf US-amerikanische Produkte setzen.

Deshalb fragen sich heute viele Experten: Wie will die Ukraine seine milliardenteure Atombranche überhaupt aufrechterhalten?

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Die Lösung: Unter Vorsitz Deutschlands fand am 29. April 2015 bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) in London eine Geberkonferenz statt. Die Folgen: Die ersten radioaktiven Abfälle aus der EU wurden vor kurzem nach Tschernobyl verschickt — in die Kernbrennstoff-Auffanglager, die sich in dem verlassenen Teschrnobil-Gebiet befinden. Das ukrainische Geschäft mit dem Atommüll aus dem Ausland soll laut Experten zwar illegal zu sein, aber äußerst lukrativ. Und zwar für alle Beteiligten.

EBRD freut sich schon über ihre ersten Erfolge — die Auslagerung der ersten EU-Atommüll-Container in der Ukraine:

„Die Bauarbeiten von Aufbewahrungsstellen für den zerfallenen Kernbrennstoff nähert sich dem Ende zu und die ersten Container sind unterwegs.»

Russland: «Die Gesundheit unserer und ukrainischer Bewohner ist momentan in Gefahr»

Nun schlagen aber auch die Umweltschützer, wie A. Mudrow, Alarm:

„Die Ukraine ist nun nicht nur zur Quelle von radioaktiven, sondern auch von chemischen Gefahren geworden. Wir und unsere Partner aus WWF werden uns Mühe geben, die Umwelt zu schützen. Die Gesundheit unserer und ukrainischer Bewohner ist momentan in Gefahr.“

Der Grund: Zum Thema Umweltverschmutzungen, die in Folge von durch die Menschen verursachten Katastrophen entstanden sind, taucht heute in den Medien immer wieder die ostukrainische Stadt Schostka auf, die an der Grenze zur Russischen Föderation, im Gebiet Sumskaja liegt. Aufgrund von einer Vielzahl örtlicher Unternehmen, die sich auf die Verarbeitung von giftigen chemischen Substanzen, Raketentreibstoffen und explodierender Munition spezialisiert haben. Die Qualität ihrer Arbeitsweise wirft jedoch viele Fragen auf. Und zwar nicht nur in der Ukraine.

Bereits seit letztem halben Jahr hören die Gerüchte über den Auslauf einer hohen Anzahl pestizid-haltiger Stoffe und über 100 Tonnen Abfallprodukte der Raketentreibstoffe in den offenen Bruch bei Schostka einfach nicht auf. Denn damals ist eine lebensgefährliche, giftige Substanz ausgelaufen, die erfahrungsgemäß nur eine kurze Zeit in der Atmosphäre bleiben kann. Die ersten Folgen der Katastrophe waren gravierend: Die Bewohner der Stadt Schostka bekamen akute Vergiftungen, während die Stadtverwaltung diesem Desaster mal wieder ratlos zugeschaut hat. Die Umweltkatastrophe zu verschweigen gelang ihnen jedoch nicht. Deshalb kamen internationale WWF-Umweltexperten den ukrainischen Wissenschaftlern zur Hilfe. Die Umweltexperten aus der Russischen Föderation waren sehr besorgt, dass sich die Verschmutzung in der Ukraine auf das in der Nähe liegendes russisches Naturschutzgebiet „Brjansker Wald“ auswirken könnte, welches unter dem UNESCO-Schutz steht.

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Alexander Mudrow, Brjansker Experte für Umwelt und Umweltschutz, der für die Überwachung der Umweltveränderungen im ukrainisch-russischen Grenzgebiet zuständig ist, ist anhand seiner Untersuchungen zu dem Ergebnis gekommen, dass es zu einer möglichen Verbreitung von Giftstoffen aus der ukrainischen Region Summy in die anliegenden russischen Regionen kommen kann:

„Eine solche Nähe des Brjasker Gebietes mit Schostka ist ein Grund für eine Besorgnis»

Ende 2015 haben die ukrainischen Medien über eine strafrechtliche Verfolgung derjenigen berichtet, die am Abfluss von 1,1 Dimethylhydrazin, der Verwendung dieser giftige Substanz sowie an ihrer rechtswidrigen Entsorgung am Straßenrand oder an der städtischen Abfalldeponie auf Kosten des Staates schuldig sind. Doch unter den vermeintlichen Schuldigen waren interessanterweise keine Beamten dabei…

Zur Info: 1,1 Dimethylhydrazin ist ein zweifach methyliertes Derivat des Hydrazins und wird seit den 1950er Jahren als Raketentreibstoff verwendet. Diese giftige Substanz wird leicht über die Haut aufgenommen und hat sich in Tierversuchen als krebserzeugend erwiesen. Die Dämpfe von 1,1-Dimethylhydrazin können die Haut und die Schleimhäute (Augen, Atemwege) reizen und sie bei starker Belastung sogar verätzen.

NATO-freie Zone? Ukrainische Luft-Boden-Raketen und Artilleriegeschossen sollen gemäß dem NATO-Programm verschrottet werden

Nun zeigt auch die USA ernsthaftes Interesse an der Umweltsicherheit im ukrainischen Gebiet. Die amerikanischen Diplomaten und Experten haben die Stadt Schostka im Dezember 2015 besucht, um den Prozess der Verschrottung von Luft-Boden-Raketen und Artilleriegeschossen zu überprüfen. Auch Steven Costner — der stellvertretende Leiter für «Abrüstung und Nichtverbreitung von Waffen» des Außenministeriums der Vereinigten Staaten — war dabei. Die Experten waren erstaunt, dass derartig gefährliche Arbeiten heute in der Ukraine durchgeführt werden, die sonst hoch qualifiziertes Personal und entsprechende Technologien bedürfen.

Die Gäste aus den USA stellten während ihres Besuches fest, dass es sich nicht lohne, die Munitionen wegzubringen. Man solle sie direkt vor Ort gemäß dem NATO-Programm (!) verschrotten. Schließlich haben die USA der Ukraine dafür ca. 24 Millionen Dollar finanzieller Unterstützung gegeben. Deshalb sorgen sich jetzt die Amerikaner, was nun mit ihren Steuergeldern in der Ukraine passiert.

Die Leitung der Forschungseinrichtung für chemische Produkte in der Stadt Schostka, die für Waffenvernichtung zuständig ist, legte den Amerikanern eine Rechenschaft über einen planmäßigen Ablauf, die eingesetzten Technologien sowie über die Vernichtung von Raketen ab. Der Umfang der bevorstehenden Verschrottung bleibt jedoch bemerkenswert. Laut dem Leiter der Forschungseinrichtung, Wladimir Scherban, gibt es noch über 1 Mio. (!) Tonnen ähnlich veraltete Geschosse in der Ukraine, die von Jahr zu Jahr immer gefährlicher werden.

USA-Vorwurf: Unzählige Waffen-Diebstähle aus den ukrainischen Munitionslagerhallen

Erst vor kurzem äußerte Steven Costner im Namen des Außenministeriums der USA seine Besorgnis auch bezüglich unzähliger Diebstähle von Waffen und Munitionen aus Munitionslagerhallen in der Ukraine, die ursprünglich für die Verschrottung vorgesehen waren. Aber auch über deren Schmuggel ins Ausland. U.a. auch ins Kriegsgebiet Donbass.

Dass die ukrainischen Streitkräfte aus Geldmangel ihre Waffen und Militärtechnik an den Widerstand verkaufen, ist schon lange kein Geheimnis. Wie bereits berichtet, hat selbst der ukrainische Innenminister, Arsen Awakow, im Dezember letzten Jahres offiziell verkündet, dass es beispielsweise am 18. Juni 2015 laut den Erkenntnissen seines Amtes zu einem Waffenhandel zwischen den Streitkräften der Ukraine und den Widerstandskämpfern gegeben haben soll. Bei diesem Deal, welcher in Form folgender Video-Aufnahme festgehalten wurde, ging es um den Verkauf eines von den USA — genau genommen vom Vizepräsident Joe Biden persönlich — gesponserten «Humvee» (eine militärische Variante von «Hummer») seitens der ukrainischen Soldaten an die Lugansker Volksarmee für 5.000 US-Dollar.

[youtube url=»https://youtu.be/OaEtBPMOoxM»]

Weitere Quellen:

http://mianews.ru/ru/2016/01/15/mnenie-eksperta-ukraina-stala-istochnikom-ugroz-ximicheskoj-i-radiacionnoj-bezopasnosti/

http://www.lr-online.de/nachrichten/Tagesthemen-Staatsgeheimnis-Atommuell-Ukraine-baut-Zwischenlager-in-Tschernobyl;art1065,5002598

@Beitrag von REMEMBERS & Marina F.

Bitte helft uns, Donbass am Leben zu erhalten

Unterstützt unsere aktuelle Mission zur Sicherung des Überlebens der Donbass-Bewohner, die sich bereits seit über 1,5 Jahren mitten in der Beschusszone befinden. Einfach per Überweisung oder PayPal euren persönlichen Spendenbeitrag an unseren deutschen Partner-Verein „Friedensbrücke“ senden (Betreff: Remembers & Angel) und sich schon heute auf unsere neuen Erfolgsberichte aus den Kriegsgebieten freuen.

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Betreff (wichtig!): Remembers & Angel

Wir sagen “DANKE & SPASIBO”.
 Für euren Spenden-Einsatz. In unserem Kampf ums Überleben der Zivilbevölkerung im Kriegsgebiet Donbass. Auch im Namen von Aleksej Smirnov – dem Kopf des humanitären Bataillons „Angel“ und unserem treuen Partner vor Ort.

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„DONBASS WIRD LEBEN“ ist eine internationale Hilfskooperation von REMEMBERS (Deutschland) & dem humanitären Bataillon „Angel“ (Donbass), die wir Anfang November gestartet haben. In diesem Zusammenhang erscheint bei uns seitdem in regelmäßigen Zeitabständen eine mehrteilige Kurzvideo-Dokumentationsreihe, die unsere aktuelle Mission und den leidvollen Kriegsalltag der Zivilisten mitten in der Beschusszone hautnah widerspiegelt.

> Der Hintergrund/Aktionsstart (Start: November 2015): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben/

> Erfolgreich abgeschlossene Hilfeleistung für:

(1) Kiewskij Gebiet (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-2/

(2) Aleksandrowka (150 Zivilsten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-3/

(3) Spartak (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-4/

(4) Jakowlewka (100 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-5/

(5) Grigorowka & Nowaja Marjewka (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-6/

(6) 2.Plattform,„Volvo-Zentrum“ (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-volvo-zentrum/

(7) Spartak 2.0 (100 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-7/

(8)Oktjabrskij (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-oktjabrskij/

(9) Kurganka (100 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-kurganka/

(10) Gorlowka (Direkthilfe für ausgewählte Familien mit Kindern): https://remembers.achtungpartisanen.ru/gorlowka/

(11) Neujahrsmarathon durch die DVR und LVR (über 500 behinderte und Waisenkinder sowie Familien in Not): https://remembers.achtungpartisanen.ru/danke-liebes-deutschland/

(12) Staromihajlowka & Schirokaja Balka (50 Rentner und rund 500 Familien mit Kindern): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-8/

(13) REMEMBERS & «Angel» in Rentner-Mission (320 Zivilisten & Familien): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-13/

– weitere Berichte aus der Volksrepublik Donezk und Lugansk (über 500 Zivilisten) folgen.

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AKTUELLER SPENDENSTAND:

Aktionszeitraum: 16.11.2015 – 29.01.2016

Spenden-Einnahmequelle: PayPal & Konto-Überweisung

Stephan & Julia D. 20 €

Anja R. 50 €

Susann I. 20 €

Regina & Wilfried K. 20 €

Thomas W. 50 €

Barbara F. 50 €

Dirk H. 250 €

Stephan & Julia D. 40 €

Reinhard N. 100 €

Waltraut D. 50 €

Aljona M. 15 €

Alexander B. 10 €

Hartmut M. 20 €

Andreas K. 25 €

Andrea T. 222 €

Maria Z. 50 €

Hubert T. 100 €

Daniel P. 35,15 €

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Helga T. 100 €

Rita V. 50 €

Paul P. 10 €

Angelika H. 20 €

Rita A. 50 €

Andreas F. 75 €

Christian S. 100 €

Volkmar S. 50 €

Martin C. L. 500 €

Edith K. 20 €

Elisabeth S. 200 €

Th. Jäsch 50 €

Katja P. 15 €

Michael H. 25 €

Gerald P. 1.000 €

Adrian A. 50 €

Alexander R. 60 €

Konrad F. 50 €

Jan K. 50 €

Dietrich R. 50 €

Diego M. 500 €

Barbara F. 50 €

Ursula R. 20 €

Andrea T. 511 €

Roswitha & Steffi R. 50 €

Reinhardt P. 20 €

Wolfgang G. 50 €

Jörg H. 100 €

Rita V. 30 €

Klaus D.W. 100 €

Hannelore M. 50 €

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5.333,15 € (teilweise abzgl. Paypal-Gebühren)

Bei Fragen zur Ihrer (Wunsch)Spende schreiben Sie uns gerne eine Mail an remembers.achtungpartisanen.ru@yandex.ru

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REMEMBERS.

Für Donbass. Gegen Genozid.