UKRAINE: IM RAUSCH DES VÖLKERMORDES, DROGEN-, MENSCHEN-, WAFFEN — UND ORGANHANDELS

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Die Fortsetzung der aktiven Kriegshandlungen im Osten der Ukraine ist äußerst nützlich. Und zwar nicht nur für die Kiewer Regierung, die damit ihre schrecklichen, unfähigen und zerstörenden Tätigkeiten „für das Wohl des Landes“ deckt.

Auch solche dunklen Mächte, die nicht nur Blut geleckt, sondern auch das große Geld gerochen haben, sind am weiteren Genozid im Osten der ehemaligen Ukraine interessiert.

Sowohl Entführungen und Plünderungen der Häuser der Donbass Bewohner seitens der „ukrainischen Patrioten“ als auch der Menschen  und Organhandel zwischen der Ukraine und dem Westen gehören ja schon fast zur neuen Geschichte des Landes und rücken (sowohl in den russischsprachigen sowie in den alternativen Medien in Deutschland) deshalb immer stärker in den Hintergrund. U.a. weil alles, was man im Kriegsgebiet plündern konnte, schon geplündert wurde. Und alldiejenigen, die man gegen Lösegeld entführen konnte, wurden bereits entführt.

Aber, wie in jedem Krieg, gibt es immer einen Weg, noch mehr Geschäft mit dem Krieg machen zu können.

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«Rechter Sektor»: Vom Terror zu Drogengeschäften

Einige der in Donbass aktiven ukrainischen «Patrioten“ konnten sich nach über 1 Jahr Bürgerkrieg mühelos zu erfolgreichen Geschäftsmännern verwandeln. Die s.g. «Helden der ATO“ haben heute eine zweite Frontlinie eröffnet, wo sie nicht mehr gegen die Zivilbevölkerung «kämpfen», sondern gegeneinander.

Vor einigen Wochen kam es in der Ukraine zu einem Skandal. Und zwar:

Vier freiwillige Mediziner, die der ukrainischen Armee geholfen haben, gerieten plötzlich in Gefangenschaft des radikalen «Rechten Sektors». Diese Gefangenschaft brachte anschließend die Schemen der Drogengeschäfte des «Rechten Sektors» ans Licht. Jedoch ohne jegliche Absichten seitens der Gefangenen oder früheren Euromaidan-Anhängern.

Dass Drogen eine Notwendigkeit während eines Krieges darstellen, ist natürlich nichts Neues. Genau wie die Waffen auch. Normalerweise werden Drogen als Schmerzmitteln bei Verwundeten angewendet.

Doch die ukrainischen Sozialnetzwerke sind heute voll von Werbe-Pop-Ups über den «Kauf &Verkauf» von Drogen. Zudem sprach sich das ukrainische Verteidigungsministerium im August letzten Jahres für die Notwendig aus, das leicht wirkende Butorfanol durch Morphin zu ersetzten. Ohne jegliche Zulassungen!

Witalij Andronatij, Leiter der militär-medizinischen Abteilung des Verteidigungsministeriums, erklärte es wie folgt:

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„Die Gesetzgebung sieht vor, dass die Mitarbeiter der staatlichen Organisationen, in deren Rahmen Militärs ihren Dienst ableisten, einen Umgang mit Drogen ohne Zulassungen haben, damit sie in ihren Erste-Hilfe-Kästen vorhanden sind und bei Bedarf als Schmerzmittel eingesetzt werden»

Klar, dass derartige Situation ein Paradies für die Dealer sein wird bzw. bereits ist, die dadurch ihre Drogen-Netze über das ganze Land werfen können. Doch an dieser Stelle stellt sich natürlich die Frage: Wie hoch ist der Anteil des ukrainischen Ministeriums eigentlich dabei?

Natürlich soll man nicht ohne Beweise bestimmte Beschuldigungen verbreiten, aber die Skandale der letzten Zeit in der Ukraine könnten durchaus auf eine Verbindung zwischen der ukrainischen Armee, den Repräsentanten des Landes und den Drogendealern hindeuten. Zum Beispiel:

Olga Demtschuk, die Ehefrau eines berühmten ukrainischen Volontärs Sergej Supruns, schrieb letztens auf ihrer Facebook-Seite, dass Sergej, zusammen mit 3 seiner Arbeitskollegen, vom «Rechten Sektor» entführt wurde, die in der vom Oligarchen Igor Kolomojskji bis dato kontrollierten Region Dnepropetrowsk stationiert waren. Der Grund für die Entführung ihres Mannes soll ihre zufällige Aufdeckung der Schemen des Drogengeschäfts vom «Rechten Sektor» sein, unter der Leitung von Jana Zinkewitsch.

„Es gibt Menschen unter ihrer Leitung, die den Zugang zu Medikamenten missbrauchen. Ich kenne aber nur ihre Rufnamen „Eva Pschychologin“, „Guru“, „Doktor“… «Doktor» und «Eva» sind zum Beispiel wegen einer Überdosis ins Krankenhaus in Pawlograd gekommen. Sergej sagte ihnen, dass ein solches Verhalten nicht zulässig ist. Deshalb könne er nicht schweigen.

Ich weiß auch, dass man ihn letztens bedroht hat. Eva’s Ehemann ist nämlich der Kommandeur des «Rechten Sektors». Er ist auch der Entführer von Sergej und seinem Kollegen, Alexander Kornijtschuk. Man hält sie seit Dienstag (12. Mai) in Gefangenschaft».

 

Des Weiteren berichtet Olga, dass Jana Zinkewitsch nicht nur Drogenmissbrauch betreibt, sondern auch unter der Deckung als Abteilungsleiterin des «Rechten Sektors» auch Morphin vertreibt, welches ursprünglich für die Verwundeten gedacht ist. Dieses Geschäft ist schon sehr gut organisiert.

Die Entführung der o.g. Volontäre wurde auch vom ukrainischen Geheimdienst SBU mittlerweile bestätigt. Auf seiner offiziellen Facebook-Seite schrieb der Berater des Leiters von SBU Andrej Daniluk:

„Es werden 4 freiwillige Mediziner gesetzeswidrig in einem Erdloch von einer Abteilung eines der Freiwilligen-Bataillons festgehalten. 2 von denen — Sergej Suprun und sein Kollege Baiker hatten aus dem Donezker Flughafen über 20 verwundete „Kiborgs“ herausgeführt. Nach unserer Information wurden sie Zeugen rechtswidriger Tätigkeiten der Vertreter dieser Formation. Mit dieser Entführung versucht man, sie dazu zu bringen, sich von weiteren Äußerungen zu diesem Thema und von der Weiterverbreitung dieser Information abzuhalten»

Die Informationen darüber, dass die Drogen schon lange und im großen Stil aus der Niederlassung des «Rechten Sektors» vertrieben werden — und zwar während die Verwundeten darauf verzichten müssen — bestätigen auch andere Quellen, u.a. sogar aus den eigenen Reihen des «Rechten Sektors».

Klar: Die Abteilungsleiterin des «Rechten Sektors» wird die Verkaufsoperation nicht selbst durchführen, da es zu gefährlich wäre. Unter dem Deckmantel «Leitung» ist es jedoch möglich, einige Prozente davon abzukassieren.

Die Ukraine ist mittlerweile zu einem Zentrum des Drogenhandels geworden ist, unter anderem auch zu einem Umlagerungsort. Denn der Krieg lässt alles abschreiben. So kursieren heute im Internet auch Informationen darüber, dass viele Staaten, darunter auch europäische (!), den ukrainischen Militärs mit Morphium und seinen Komponenten helfen.

Würden aber die ukrainischen Zöllner es jemals wagen, die Güter zu durchsuchen, die für die ukrainische Armee bestimmt sind? Eben. Und wer möchte schon «zufällig» durch die Kugel eines Kämpfers des «Rechten Sektors» getötet werden?

Doch vor einigen Monaten geschah genau das: Ein Mitarbeiter des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU wurde auf der Stelle getötet, als er einen merkwürdigen Transportwagen anhielt, der in Richtung Front unterwegs war.

 

Richard Brenson: Die Legalisierung der Drogen in der Ukraine soll eine der neuen Reformen des Landes sein

Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit wird sich der Drogenhandel in den kommenden Monaten zu einem florierenden Geschäft in der Ukraine etablieren. Genau so, wie es im Moment der illegale Waffenhandel ist. Vor allem wenn man dazu noch die Äußerung des britischen Milliardärs und Gründers der Virgin Group, Richard Brenson, in den Betracht zieht, dass die Ukraine «alle Drogen, auch die schwersten, legalisieren sollte». Dies warf er ganz lässig in den Raum, bei der Studentenversammlung an einer elitären Kiewer Universität.

Seiner Meinung nach stellt die Legalisierung der Drogen eine ideale Möglichkeit für die Ukraine dar, um Geld zu sparen, welches dem Budget des Landes gut tun wird. Denn sind die Drogen legal, wird es weniger Kriminelle geben, mehr Platz im Gefängnis und somit mehr Geld im Staats-Portemonnaie:

„Ziemlich viele Ukrainer rauchen Marihuana und haben auch mit anderen Drogen Probleme. Die Drogenabhängigen sind jedoch genau solche Gesellschaftsmitglieder, wie alle anderen auch. In Portugal zum Beispiel waren mal ALLE Drogen, auch die schwersten, legal. Später baute man Krankenhäuser für die Drogenabhängigen, um Geld zu sparen und die Drogenabhängigen zu nützlichen Mitgliedern der Gesellschaft zu machen“

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Und weil wir wissen, dass solche Menschen solche Sachen nicht umsonst sagen…

Herr Brenson weiß genau, was er da vorschlägt. Auf Deutsch heißt es einfach:

Die Population der Ukraine soll reduziert werden.

Wer heil aus dem Krieg zurückgekehrt ist, wird am Drogenmissbrauch untergehen.

Das Land muss «sauber» sein, wenn die neuen Herren der Ukraine ihren auf den Leichen der Donbass Bewohner und der ukrainischen Staatsbürger «gewonnenen» Boden endlich betreten.

Der Weg ins Verderben ist offen.

Die Ukraine von morgen wird nicht die Ukraine von heute sein.

Und schon gar nicht von gestern.

P.S.: Während sein Land in Blut und Armut ertrinkt, ist es dem Oligarchen, Schokoladen-König und dem Präsidenten der Ukraine — Petr Poroschenko — in nur 1 Jahr seiner Regierungszeit gelungen, seine persönlichen Einnahmen um das 7fache (!) zu erhöhen. U.a. durch Geschäfte nach der guten alten amerikanisch-«demokratischen» Art: Einfach beiden Seiten die Waffen verkaufen und schon hat man nicht nur mehr Tote vor sich liegen, sondern auch mehr Geld in der Tasche. Dies haben die Repräsentanten der Donezker Volksrepublik vor Ort feststellen müssen und am 11. Juni 2015 öffentlich mitgeteilt.

 

Quellen:

http://www.pravda.ru/world/formerussr/ukraine/18-05-2015/1260317-terror-0/

http://lenta.ru/news/2015/05/01/branson/

http://pomalu.ru/novosti/zavod-poroshenko-prodal-oruzhie/

 

Beitrag @REMEMBERS & Marina F.

 

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