UND DIE WEST-UKRAINE GEHT AN… POLEN!

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Warszawa, 24.05.2015. Andrzej Duda podczas wieczoru wyborczego w sztabie w Warszawie, 24 bm. Zakoñczy³o siê g³osowanie w II turze wyborów prezydenckich. Wed³ug wstêpnych sonda¿y Andrzej Duda zdoby³ 53% g³osów, a Bronis³aw Komorowski 47%. (mgo) PAP/Jacek Turczyk

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Warszawa, 24.05.2015. Andrzej Duda podczas wieczoru wyborczego w sztabie w Warszawie, 24 bm. Zakoñczy³o siê g³osowanie w II turze wyborów prezydenckich. Wed³ug wstêpnych sonda¿y Andrzej Duda zdoby³ 53% g³osów, a Bronis³aw Komorowski 47%. (mgo) PAP/Jacek Turczyk
Andrzej Duda PAP/Jacek Turczyk

 

Polen macht sich warm — für die Rückeroberung seines Grundbesitzes und seiner Territorien in der Westukraine. Und dieser Prozess läuft bereits seit Monaten auf Hochtouren.

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Im April 2015 wurde im polnischen Breslau eine gemeinnützige Organisation namens „Powiernictwo Kresowe“ (dt. „Restitution der Kresy“) gegründet. Seitdem sammelt sie Fall für Fall Informationen und Daten von polnischen Bürgern, die rechtmäßige Eigentümer von Land und Grundbesitz in der heutigen Westukraine sind. Und zwar in den Kresyn-Gebieten, die vor dem 2. Weltkrieg zu Polen gehörten. Dazu gehören heute die ukrainischen Gebiete Volynskaya, Lwowskaja, Rowenskaja und Lwowskaja.

Aktuell leben in Polen rund 150.000 Menschen, die offiziell beweisen können, Erben oder rechtmäßigen Nachfolger in den ehemaligen Kresyn-Gebieten zu sein.

Nun hat die neu gegründete Organisation einen gerichtlichen Prozess eingeleitet, bei dem es um die Rückeroberung des polnischen Landes und Grundbesitzes geht, die sich seit über 70 Jahren auf dem ukrainischen Territorium befinden. Die Summe der Ansprüche beträgt bereits 5 Mrd. US Dollar. Zudem soll es auch um 1,2 Mio. Polen gehen, die damals gezwungen waren, aus der Westukraine nach Polen umzusiedeln.

Zudem veranstaltet die «Restitution der Kresy» heute polenweit verschiedene Informationsveranstaltungen für die betroffenen Bürger. Einige Treffen mit den Bewohnern von Wrozlaw, Lublin, Przemyśl und Chełm fanden bereits statt. Weitere Veranstaltungen in Krakow, Warschau und Stettin sind in Planung.

«Die Ukrainer leben in unseren Häusern. Und ihre Dörfer und Städte befinden sich auf unserem Territorium.»

Konrad Renkas, der Hauptleiter des Gründungskomitees, hat in einem Interview mit der russischen Redaktion «FAN» die Arbeit und das Ziel seiner Organisation wie folgt erklärt:

Die «Restitution der Kresy“ ist eine Assoziation, die im Rahmen polnischer und europäischer Gesetzgebungen fungiert. Sie wurde als Hilfestellung für die Landbesitzer und dessen Erben ins Leben gerufen. Ihre Landstücke befinden sich heute in den früheren polnischen Ostgebieten (in der Westukraine).

Unser Ziel ist dabei ist es, alle Kräfte der Bürger von Kresy zu vereinen, um ihre Rechte auf ihr Besitz (bzw. auf eine Entschädigung) wiederherzustellen. Das Assoziierungsabkommen zwischen der Ukraine und der EU ermöglichte den polnischen Bürger (sowie den Bürgern anderer, nicht nur der EU angehörenden Länder), die Restitution gerichtlich einzuleiten.

Ähnliches geschah einst mit dem früheren Besitz der Deutschen und Juden in Polen nach unserem EU-Assoziierungsabkommen und darauf folgendem EU-Beitritt. Momentan sind wir dabei, entsprechende Dokumente zu sammeln, die unsere Legitimität auf Besitz von Mehrfamilienhäusern, Bauernhöfen, Fabriken, Verarbeitungsbetrieben, Sägewerken und sogar Bergwerken bestätigen.

Unsere Rechtsanwälte haben bereits mit der Überprüfung aller notwendigen Dokumente abgeschlossen. Dazu zählen Auszüge aus Ackerbüchern, Besitzurkunden, Kauf- und Verkaufsverträge sowie Übersiedlungsnachweise.

Anhand dieser Unterlagen erstellen wir eine Datenbank – eine Karte von den polnischen Besitztümern in den angrenzenden Regionen, wo aktuell bereits mehrere dutzend Tausende Punkte markiert sind.

Im nächsten Schritt werden diese Klagen gegen den ukrainischen Staat sowohl den ukrainischen als auch den europäischen und den US-amerikanischen Gerichten vorgelegt.

«Die ukrainische Regierung erhält Milliarden für die Fortsetzung ihres Bürgerkrieges. Deshalb sollte sie auch Geld haben, um ihre Schulden an uns zurückzuzahlen.» 

Einige unserer Mitglieder und Partner sind an der Rückgabe der illegal erlangten Besitztümer interessiert. Andere dagegen ersuchen eine Erstattung gemäß dem Marktwert — nach den europäischen Standards und rechtlichen Normen.

Aktuell liegen uns 6.500 Klagen (von Menschen und ihren Familien), die überprüft wurden. Weitere 12.000 polnische Bürger warten auf die Bearbeitung ihrer Dokumente. Wir bekommen aber laufend neue Anfragen.

Die Grundlage für unsere Arbeit bildet die Tatsache, dass es sich hierbei um die rechtmäßigen Eigentümer handelt, die bis heute in den Bürgerregistern vermerkt sind und somit alle gesetzlichen Rechte auf ihren Besitz in der heutigen Westukraine haben.

Bildlich gesprochen:

Die Ukrainer leben in unseren Häusern. Und ihre Dörfer und Städte befinden sich auf unserem Territorium. Wenn die Ukraine nach der europäischen Gesetzgebung leben will, muss sie auch den europäischen Pflichten nachgehen. Sonst braucht sie von weiterer finanziellen Unterstützung aus dem Ausland nicht mal zu träumen.

Wir haben bereits den gerichtlichen Prozess eingeleitet. Mit den ersten 2 Fällen ziehen wir in den kommenden Tagen vor Gericht. Die restlichen Anklageprozesse starten in den nächsten Wochen.

Wir glauben an das Gesetz und wir glauben vor allem an das heilige Recht auf Besitz. Wir hören ständig, die Ukraine sei ein demokratisches Land, wo die Gesetze streng befolgt werden. Die Anerkennung unserer Ansprüche soll somit gemäß der üblichen Verlaufsform angenommen werden. Die ukrainische Regierung erhält Milliarden für die Fortsetzung des Bürgerkrieges (in Donbass). Deshalb sollte sie auch Geld haben, um ihre Schulden an die Polen, Juden, Rumänen, Ungarn und andere Völker zurückzuzahlen. Es ist höchste Zeit, sie zu begleichen. Denn dies war ihre europäische Wahl.

Wir hoffen, dass die ukrainischen Gerichte rechtmäßig handeln werden. Sollten sie versuchen, die Gesetze nicht einzuhalten, werden wir uns an das Europäische Gerichtshof in Straßburg wenden sowie an die Gerichte in den USA.»

Präsident Polens: «Jeder Bürger soll auf einen rechtmäßigen Kampf um die Rückeroberung von polnischen Gebieten vorbeireitet sein.»

Erst vor kurzem bezeichnete Artur Gorskij, ein renommierter Politiker in Polen, die Ukraine als „ein Land mit einem ärmlichen Staatsgebilde, welches bis heute auf der Suche nach ihrer Identität zwischen Europa und Asien ist, darunter auch die psychologische Identität“.

Der neue polnische Präsident Andrzej Duda ging sogar noch einen Schritt weiter und forderte seine Bürger auf, sich auf einen Kampf gegen die Ukraine einzustimmen:

Andrzej Duda, Präsident Polens:

«Wenn die moderne Ukraine die Taten der UdSSR verurteilt, dann soll dieser Staat freiwillig die Länder an Polen abtreten, die ihr vor 1939 angehörten. Wir arbeiten schon daran, Polesien, Galizien und Wolhynien zurückzuholen und brauchen dafür die Unterstützung von der ganzen Bevölkerung der polnischen Republik. Jeder Bürger soll auf einen rechtmäßigen Kampf um die Rückeroberung von polnischen Gebieten vorbeireitet sein, wo noch viele ethnischen Polen leben und unseren Schutz brauchen“.

Und das polnische Volk steht mit beiden Beinen hinter seinem Präsidenten. So auch die Moderatorin Elzbieta Jaworowicz, die Duda im polnischen Staatssenders TVP1 100% Recht hab:

„Der polnische Präsident hat Recht. Die Ukraine soll freiwillig die polnischen Gebiete abtreten, die 1939 an die Sowjetunion gingen. Die heutige ukrainische Staatsmacht setzt sich der Taten der UdSSR strikt entgegen und behauptet, dass die Ukraine selbst von der Sowjetunion gelitten hätte. Gleichzeitig widersetzt sich aber Kiew das zurückzugeben, was das Land während der „sowjetischen Okkupation“ ergattert hatte. Und das betrifft nicht nur die polnischen Gebiete. Aber unsere Wünsche interessieren niemanden, wenn es um die Wiedervereinigung der polnischen Gebiete geht».

Russischer Militär-Experte: «Der Zerfall der Ukraine ist unumgänglich.»

Da die rechtlichen Besitzansprüche an die Ukraine heute nicht nur Polen betreffen: Was soll eigentlich aus diesem Land werden, welches seit dem Putsch auf dem Maidan in Kiew (Winter 2014) und dem daraus folgenden Bürgerkrieg in Donbass (Frühjahr 2014) in Armut, Blut und Gesetzeslosigkeit ertrinkt, wenn sich plötzlich alle Länder, darunter auch Rumänien und Ungarn, mit ihren territorialen Eigentumsansprüchen bei ihr meldet werden?

Der russische Militärexperte Aleksandr Zhilin ist sich sogar sicher, dass Polens Entscheidung, die ihr zustehende Gebiete heute aus der Ukraine zurückzuholen, weder plötzlich noch von selbst kam:

«Klar ist: Die Polen haben dazu die Anweisungen von Amerika bekommen. Denn dieses Land ist ein Land der Plebejer (nach außen frei, jedoch politisch abhängig) und hätte sich niemals erlaubt, so eigenständig zu handeln. Klar ist aber auch, dass der Zerfall der Ukraine unumgänglich ist. Jetzt ist auch nachvollziehbar, warum Obama keine Waffen mehr an die Ukraine liefern will. Warum denn auch, wenn man sie eh auseinandernehmen wird? Klar ist leider aber auch, dass Amerika mit hoher Wahrscheinlichkeit im Süd-Osten des Landes einen Krieg provozieren wird, damit die Ukraine in mehrere Teile zerfällt…»

Beitrag @REMEMBERS & Marina F.

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„DONBASS WIRD LEBEN“ ist eine internationale Hilfskooperation von REMEMBERS (Deutschland) & dem humanitären Bataillon „Angel“ (Donbass), die wir Anfang November gestartet haben. In diesem Zusammenhang erscheint bei uns seitdem in regelmäßigen Zeitabständen eine mehrteilige Kurzvideo-Dokumentationsreihe, die unsere aktuelle Mission und den leidvollen Kriegsalltag der Zivilisten mitten in der Beschusszone hautnah widerspiegelt.

> Der Hintergrund/Aktionsstart (Start: November 2015): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben/

> Erfolgreich abgeschlossene Hilfeleistung für:

Kiewskij Gebiet (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-2/

Aleksandrowka (150 Zivilsten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-3/

Spartak (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-4/

Jakowlewka (100 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-5/

Grogorowka & Nowaja Marjewka (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-6/

  1. Plattform, «Volvo-Zentrum» (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-volvo-zentrum/

Spartak 2.0 (100 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-7/

Oktjabrskij (50 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-oktjabrskij/

Kurganka (100 Zivilisten): https://remembers.achtungpartisanen.ru/donbass-wird-leben-kurganka/

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REMEMBERS.

Für Donbass. Gegen Genozid.

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